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16. März Gerbeaud Galerie Harmincad, 17:20 Uhr
Csaba Szegedi, Kolorist: „Amerikanische Ansichtskarte“
Die Idee der Ausstellung „Amerikanische Abstraktionen – Bilder einer ausländischen Studienreise“ war, dass sich auch ein ungarischer Künstler präsentieren kann, der die ungarische Kunst auch in ausländischem Millieau eintauchen kann, damit diese mit ihren Elementen, die für das kulturelle Leben vor Ort wichtig zählen, dann wieder die ungarische Kultur bereichern. Unsere Vorstellung war, in Kenntnis der Werke des Künstlers, dass wir den Akzent auf die Produkte der gegenwärtigen Studienreise legen, wobei wir auch je ein typisches Werk der früherern Auslandsaufenthalte zeigen. Csaba Szegedi meint über seine gegenwärtige Tätigkeit in Amerika kurz: „Ich studiere den Raum, die Darstellungsmöglichkeiten des Raumes sowie sein Verhältnis und seine Konflikte zum Bild als Fläche. Mich interessieren sehr, den wahrhaftigen Raum und die Formen, Farben und Licht zu bildhaften Formen, Rhythmen, Kontrasten zu formen, weiterhin deren Transmutation in bildhafte Kompositionen. Das ist ein Prozess, während dessen das Bild um so gelungener ist, je höher es von der Abstraktion von der Wirklichkeit abweicht und je mehr es den Gesetzen der bildhaften Realität folgt. Im Prozess der Abstraktion kristallisiert sich der optimale Zustand im Laufe der nacheinanderfolgenden Bearbeitungen heraus. Die ganze Zeit bin ich bemüht, den Malprozess verfolgbar zu veranschaulichen. Ich fertige Zeichnungen an und male meistens große Leinwände über urbane Landschaften. Cityscape/Stadtbilder als Thema sind nur eine ‚Ausrede’, um spannende Kompositionen zu schaffen. Ein alter Traum von mir sind die Wolkenkratzer von New York, und die Highways, Turnpikes, die Überführungen und weitere ‚antimalerische’ Themen.“ „Künstler in Ungarn zu sein, mit Weltstab wegen unserer ‚Kleinheit’, sowie Werke zu schaffen lohnt sich nur, wenn der Maler seine Persönlichkeit und das Individuelle seiner Werke bewahrt. Nicht die kritiklose Verfolgung der Trends, sondern die Suche nach Werten, das Finden des ‚Originals’ muss Ziel des Künstlers sein. Der Aufenthalt talentierter ungarischer Künstler in der weiten Welt, seine Untersuchungen und weitgreifenden Informationen während der Studienreisen müssen als Ergebnis haben, dass er während seiner weiteren künstlerischen Laufbahn seinen eigenen Weg noch entschiedener setzen kann.“ Pál Gerzson, Kunstmaler (Munkácsy-Preisträger, Verdienter Künstler) 16. März – 1. April, 2007
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