![]() |
|
[ Reservieren Sie sich einen Platz bei uns ]
| EMPFOHLENE PROGRAMME
|
|
18. März Festivaltheater, 19:30 Uhr
Miklós Rózsa-Abend
Drei Ungarische Skizze, op. 14 Konzert für Viola, op. 37 Ben Hur Suite (Filmmusik) Quo Vadis Suite (Filmmusik) Dirigent: Tamás Pál Mit: Gilad Karni / Viola, Budapester Konzertorchester MÁV Miklós-Rózsa-Abend
Miklós Rózsa (1907-1995) Was Edward Teller für die Kernphysik, Trauner für die Kinorequisiten bedeutete, das war Miklós Rózsa für die Filmmusik. Ein berühmt-berüchtigter amerikanisch-ungarischer Hollywood-Musiker. Für mehrere seiner Kompositionen erhielt er den Oscar: 1945 für die beiden humorvollen psychoanalytischen Leitmotive in Spellbound (Ich kämpfe um dich; Hitchcock), 1947 für A Double Life (Ein Doppelleben; G. Cukor) und 1959 für die symphonische Begleitmusik von Ben Hur (Wyler). Geschweige denn von den zahlreichen Nominierungen für den Preis der Filmakademie. Die Dschungelbuch-Melodien komponierte Rózsa noch in London (1942) für Regisseur Sándor/Alexander Korda unter der Leitung von Producer Vince/Vincent Korda. Zwei Jahre zuvor hatte er mit den süßen Pester Melodien der Märchen aus tausend und einer Nacht (The Thief of Baghdad – Der Dieb von Bagdad) einen Erfolg erreicht. Drehbuchautor war Lajos Bíró. Auf der Teamliste von Rózsas Filmen finden sich immer auch ungarische Namen. Alexander Korda hatte Rózsa in der zweiten Hälfte der 30er Jahre zu London-Film geholt. 1937 gibt er seine seriöse Karriere auf und kehrt mit einem unbedeutenden Marlene-Dietrich-Film (Knight without Armour/Ein schweigsamer Held) zur angewandten Musik über. Im Streifen The Four Feathers (Vier Federn; 1939), mit herausragenden Kampfszenen, führte Zoltán Korda Regie. Rózsa komponierte die Musik. Alexander Korda führte die Regie im Film Lady Hamilton (1941) mit Vivien Leigh in der Hauptrolle und Laurence Olivier als Admiral Nelson. Rózsa komponierte die Musik. Er übersiedelte in die Vereinigte Staaten. Bei United Artists ist er der Komponist der Lubitsch-Komödie To Be or Not to Be (Sein oder Nichtsein; 1942). Billy Wilders Streifen Five Graves to Cairo (Fünf Gräber bis Kairo; 1943) sowie The Lost Weekend (Das verlorene Wochenende; 1945) zeugen von den Hollywood-Ergebnissen. M.G.M. verpflichtet sich zu Paramount. 1947: The Song of Scheherazade – sein „Talent“ verschwendet er für den biographischen Zeichentrickfilm Rimsky-Korsakoffs. Minollis Madame Bovary (1949). Filme mit hohem Budget werden wieder in. Rózsa ist der Komponist von Quo vadis (1951). Es folgt Ivanhoe (1952): Walter Scott hoch zu Ross; Julius Caesar (1953): Shakespeare mit Marlon Brando; Knights of the Round Table (Die Ritter der Tafelrunde; 1953): Mittelalter in der Cinémascopie; The King’s Thief (Des Königs Dieb; 1955): Verschwörung im Hof von Charles II., dem König von England; Diane de Poitiers (1955): Liebe im Hof des französischen Königs Henri II.; Ben Hur (1959): buntes Altertum (Kostenpunkt 15 Millionen, zehn Jahre Vorbereitungsarbeiten, 100.000 Darsteller und Statisten, 14 Monate Dreharbeiten, elf Oscars und man wird sich aus dem Film von Marton nur an die 20 Minuten Kutschenfahrt erinnern); Sodom and Gomorra (Sodom und Gomorrha; 1963): Sergio Leone beginnt die biblische Geschichte, wird sie aber satt, Robert Aldrich macht sie fertig. In spektakulär teure Filme ruft man Rózsa um festliche Töne. Er musiziert in The Private Life of Sherlock Holmes (Das Privatleben des Sherlock Holmes; 1970) und erscheint sogar persönlich auf der Leinwand, als Dirigent des Russischen Balletts. Péter Molnár Gál |
|
|
19. März Palast der Künste - Béla Bartók Nationaler Konzertsaal, 19:30 Uhr
Pfaulied – Spinnstube
Teil 1 Pfaulied – Worldmusic zu Ehren von Zoltán Kodály Teil 2 Kodály: Spinnstube Teil 1 Mit: Szilvi Bognár, Ági Herczku, Ági Szalóki / voice; Ferenc Kiss / violin, voice; Dániel Szabó – cimbalom Balázs Dongó Szokolay – saxophone, bagpipes, flutes, shawm Etnofon Zenei Társulás (Etnofon Music Group) Profán Quartet Film: János Tari Teil 2 Hausfrau: Annamária Kovács Ihr Freier: Viktor Massányi Junger Bursche: Tamás Cselóczki Junges Mädchen: Cecilia Lloyd Die Mutter des jungen Mädchens: Lúcia Megyesi Schwartz Floh mit großer Nase: Balázs Konkoly Mit: Dohnányi Orchester Budafok, Budapester Akademische Chorgesellschaft (Chorleiterin: Ildikó Balassa), Honvéd Männerchor (Chorleiter: Péter Drucker), Honvéd Tanzensemble (Leiter: Tibor Makovínyi) Kostüme: Zsuzsa Imrik Bühnenbild: Béla Götz Choreographie: Elemér Szûcs Regie-Choreographie: Ferenc Novák Dirigent: Gábor Hollerung Das schönste Symbol für all das, was Kodály an Wert und Wissen der ungarischen Musikkultur schenkte, ist der Pfau. Das Pfaulied ist ein Musikwerk für die Bühne, das auch Mittel des Films einsetzt, in dem Show und Musik in poetischer Einheit präsentieren, was für den Menschen von heute die traditionelle bäuerliche Kultur bedeutet und inwiefern diese sich eignet, auch moderne Gedanken auszudrücken. www.etnofon.hu
www.honvedart.hu www.bdz.hu |
|
|
22. März Nationales Filmtheater Urania, 20:00 Uhr
„Lieder des stacheligen Haifisches”
Mit: Quartett Escualo (Péter Ács / Kontrabass, Zsolt Deli / Akkordeon, István Kerek / Violine, Bratsche, Albert Mayer / Gitarre) Gäste: Ákos Ács / Klarinette, Tamás Kovács "Tobzi" / Schlaginstrumente, Josiph Bartulovic und Johanna Kulik / Tanz, Vera Vámos / Gesang Das Orchester wurde 2002 von vier jungen Künstlern gegründet. Die Mitglieder sind herausragende Teilnehmer der Theater- und Musikszene von Budapest. Die Interpreten, die mit der klassischen Musik aufwuchsen, sind auch in den Bereichen Jazz, Klezmer und Latino bewandert.
Auf dem Programm des Ensembles stehen vor allem Werke von Astor Piazzolla in eigenem Arrangement. Das Quartett hat sich zum Ziel gesetzt, die Kompositionen des weltberühmten argentinischen Meisters dem ungarischen Publikum näher zu bringen. Das Besondere am Klang des Ensembles ist die Zusammensetzung der Instrumente, die eine außerordentlich suggestive und dynamische Ausdruckskraft ermöglicht. In den Konzerten erklingen aber auch zeitgenössische Werke, welche die Komponisten eigens für das Quartett schufen. Von diesen wurde Gábor Kereks „A la barokk“ vom Ungarischen Rundfunk auch aufgezeichnet. Das Repertoire des Ensembles wird in nächster Zukunft auch mit Werken von László Melis und Gábor Németh erweitert. Die vier Künstler sind in erster Linie für den natürlichen Klang, deshalb spielen sie bei ihren Auftritten ausschließlich auf akustischen Instrumenten. Virtuoses Spiel und Musikalität auf hohem Niveau sind für ihre Vortragsweise charakteristisch. Das Quartett Escualo trat bereits bei zahlreichen Festivals auf, u. a. konzertierte es erfolgreich bei Veranstaltungsreihen und an Schauplätzen wie: Tal der Künste 2003, Internationales STIGMA Festival, Merlin Theater 2003, IBS (International Buda Stage), Französisches Kulturinstitut Budapest, Kunstzentrum Nyitott Műhely (offenes Atelier), Budaer Musikhaus Fonó, Galakonzert des Akkordeontreffens Ungarn, Künstlerklub Fészek, Galerie Soroksár. Die Auftritte des Quartetts weckten auch das Interesse der argentinischen Botschaft in Budapest. Preise: 2003 erhielt das Ensemble beim Wettbewerb des internationalen Akkordeonverbandes einen Preis außerhalb der Kategorien. |
|