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16. März Ungarische Nationalgalerie, 15:00 Uhr
Jenseits der Zeit – Traditionen der Malerei
Die mit der Ungarischen Nationalgalerie übereingestimmte Konzeption der Gruppe Sensaria schafft eine ausgezeichnete Möglichkeit für die Mitglieder der Gruppe sowie ihre Gäste, um anlässlich des 50jährigen Bestehens der Institution ihr Verhältnis zu den Traditionen der ungarischen Malerei zu formulieren. Teilnehmende Mitglieder der Sensaria Gruppe: Krisztián Horváth, Roland Horváth, Attila Kondor, Lehel Kovács, Dániel László, Tamás Lőrincz, Gábor Megyeri-Horváth, Róbert Sütő, Ábel Szabó. Die Mitglieder von Sensaria ersuchen zeitgenössische, gleich denkende Künstler zur Zusammenarbeit wie Márta Czene, Márk Csáky Donát, Zsolt Ferenczy, István Losonczy, Balázs Pálfi, Viktor Surman, Gábor Szenteleki. Im historischen Material befinden sich u. a. Werke, die überwiegend im Besitz der Ungarischen Nationalgalerie sind, von Künstlern wie Aurél Bernáth, Tivadar Csontváry Kosztka, Károly Ferenczy, Adolf Fényes, József Koszta, László Mednyánszky, János Nagy Balogh, Gyula Rudnay. 16. März – 30. April, 2007
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20. März Ethnographisches Museum
Dynastie der Gemäldehersteller in Székelyudvarhely /100 Jahre des Kováts-Sonnenschein-Ateliers/
In den ersten zehn Jahren des 20. Jahrhunderts wurde in Székelyudvarhely (Oderhellen, heute: Odorheiu Secuiesc in Rumänien) in der Kossuth utca 21 jenes Sonnenschein-Atelier errichtet, in dem einst István Kováts sen., später István Kováts jun. und in unseren Tagen Árpád Kováts mit Gattin die Einkehrenden photographierten, bzw. photographieren.
Im ersten Teil der Ausstellung wird das eigenartige Millieau einer Lichtbild-Werkstatt in einer Kleinstadt zu neuem Leben erweckt, wo sich die Besucher wie in einem ursprünglichen Atelier fühlen können. Angesichts der hier angefertigten Aufnahmen können die Besucher eine wahrhaftige ‚Zeitreise’ unternehmen, denn nicht nur Kleidung und Mode ändern sich von Epoche zu Epoche, sondern auch jene, die sich photographieren lassen sowie die Bräuche der Anlässe. Die Photographen vor Ort waren alle Lokalpatrioten und gelegentliche Photoreporter. Sie schossen eine Menge von Aufnahmen auch außerhalb der vier Wände ihres Ateliers – aus Neugierde, die sich aus ihrer Persönlichkiet ergab, oder aus Berufung, oder sie wollten einfach das Bildmaterial der Familie bewahren. Die berühmte Schulstadt Székelyudvarhely war auch kulturelles und handwerkliches Zentrum, zusammen mit den Siedlungen im Agglomerationsgebiet zeigt es auf den Photos immer wieder ein anderes Bild. Das Atelier von Székelyudvarhely funktioniert auch noch Anfang des 21. Jahrhunderts seiner ursprünglichen Bestimmung entsprechend und erwartet all jene, die sich gerne verewigen lassen möchten. Nach momentanem Bedarf oder Laune werden Polaroid-Aufnahmen angefertigt, oder eine Aufnahme mit Digitalkamera vor historischer Kulisse, oder ein Photo, geschossen mit der großen Kamera. Die Ausstellung hat so manche Überraschung parat für jene, die aus der Ferne kommen, aber auch alle aus dem Ort finden Neuigkeiten, auch jene aus Siebenbürgen, denn es sind Aufnahmen ausgestellt, die bisher noch nie gezeigt wurden. Diese Photokollektion, ein unerlässliches Mittel zur Präsentation der Geschichte der Sekler im 20. Jahrhundert, wird zum Teil des kulturellen Erbes. |
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22. März Nationaltheater, 17:00 Uhr
Theater der verstreuten Sterne
Präsentation ungarischer Theaterkunst in der Emigration Auswanderer, Flüchtlinge, Globetrotter: Ungarn treffen von d letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts an in allen Ecken der Welt ein. Unter ihnen gibt es Starschauspieler, die die Traditionen der ungarischen Schauspielkunst mit sich nahmen. Viele von ihnen gaben ihre Kunst auch auf, denn nur wenigen ist es gelungen, ihre Sprache wechselnd auf den Bühnen in der Sprache ihrer Wahlheimat aufzutreten. Jene, die auftraten, spielten die Klassiker unserer Dramenliteratur, alte Volkstheaterstücke, traurig-heitere Operetten, wobei sie dazu beitrugen, den ‚Geschmack’ der alten Heimat im Herzen und in der Seele der Magyaren fern von Ugarn zu bewahren. Im Wortschatz der Emigranten-Ungarn bedeutete das Wort Theater nicht einfach nur ein Gebäude, nicht nur die Gemeinschaft der Künstler, es war nicht nur eine glitzernde, spektakuläre Show, es war aber auch nicht das „Theater der Verdammten“. War es eher Nostalgie? Ein Stück Ungarn. Little Hungary – Kirchen, Theaterräume in Schulen, Podien ungarischer Häuser. Das „Theater der verstreuten Sterne“.
Die Ausstellung präsentiert, wie die ungarischen Schauspieler in Emigration versuchten, die vielfältige ungarische Theaterkunst in der Welt zu repräsentieren. Wie sie bestrebt waren, das traditionelle ungarische Schauspiel anlässlich der ungarischen Nationalfeiertage vorzutragen. Die spektakuläre Ausstellung mit Briefen, Verträgen, Theaterplakaten und Photos präsentiert den Besuchern von heute das Phänomen Emigrantentheater. So bekommt man ein Bild über das Schicksal der in Ungarn legendären Schauspieler in ihrer Wahlheimat. |
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24. März Kunsthalle, 17:00 Uhr
Kempelen – „Eine Nebenfigur der Geschichte“
Ausstellung der Geschichte und der Medienkunst Die historische und medienkünstlerische Ausstellung zeigt Kempelen nicht nur als Wissenschaftler, Ingenieur, Gaukler, Beamten und Privatperson. Sie dehnt das Bild von der Person des Erfinders auch in Richtung Habsburg-Reich, die Geschichte und Bildungsgeschichte von Ungarn und Mitteleuropa aus.
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27. März Literaturmuseum Petőfi, 17:00 Uhr
Berlin, Schauplatz der ungarischen Literatur
Berlin-Erlebnis ungarischer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts Die Reihe Schriftsteller mit Gepäck des Literaturmuseums Petőfi ist an einer weiteren Station, in Berlin angelangt. Zweck der Reihe ist es, jene eigenartigen Wirkungsmechanismen zu untersuchen, welche die ungarische Literatur freiwillig oder auf Druck, aus dem ursprünglichen Millieau herausgerissen – in deisem Fall in Berlin – in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts trafen.
Zwischen 1920 und 1930 war Berlin Europas kulturelles Zentrum, das Neues in der Kunst brachte, revolutionär-avantgardistische Strebungen aufsog und weit ausstrahlte. Die ungarischen literarischen Bindungen zu Berlin waren vielseitig. Mal erscheint die Stadt als literarischer Schauplatz, wie z.B. in Sándor Márais Werk Geständnisse eines Bürgers, oder in Kosztolányis Kornél Esti. Mal verflechten sich in den literarischen Werken Fiktionen mit den Werken und den konkreten Existenzerlebnissen, wie z.B. bei Tibor Déry, Béla Balázs, Ignotus, Aladár Komjáth, Andor Németh. Die Ungarn treffen zu den unterschiedlichsten Zeitpunkten in Berlin ein, sie sind einsam, oder sie versammeln sich nach bewusster Auswahl in organisierten Gruppierungen und rufen unterschiedliche Stationen der ungarischen Kultur zu Leben und realisieren damit den Dialog zwischen der ungarischen und internationalen Kultur. Die Ausstellung gewährt mit Hilfe von modernen Effekten und Requisiten einen Einblick in jene spezielle, zum Wirken anspornende Athmosphäre einer Großstadt, die Tausende und Tausende nach Berlin zog, deren Ausstrahlung bis heute spürbar ist. Als Rahmenprogramm zur Ausstellung gibt es Filmaufführungem, Lesungen, Theateraufführungen und Konzerte. Laut Pläne soll die Ausstellung auch in Deutschland gezeigt werden. |
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23. März Museum für Bildende Kunst, 11:00 Uhr
Paramarke – Vier Jahrzehnte der Kunstbriefmarke vom Fluxus bis zum Internet
Im Frühjahr 2007 wird das Museum der Bildenden Künste der Schauplatz einer Auswahl aus der Sammlung des Artpool Kunst-forschungszentrums Budapest, der wohl vollkommensten Kunstbrief-markensammlung der Welt sein. In der eigenartigen Ausstellung kann das Publikum rund 500 Kunstbriefmarken von 250 Künstlern aus 25 Ländern bewundern. Im Museum der Bildenden Künste wurde vor 20 Jahren unter dem Titel Bélyegképek/Stamp Images die Sammlung von Artpool mit über 1.000 Exponaten gezeigt. Die vergangenen 20 Jahre brachten den Kunstbriefmarken allgemeine Anerkennung, die Sammlung von Artpool wurde kontinuierlich erweitert. Anlässlich des 20jährigen Jubiläums der erfolgreichen Ausstellung von 1987 erscheint es an der Zeit zu sein, sowohl dem ungarischen, als auch dem internationalen Publikum dieses spannende, vor allem graphische Medium, die Vielfalt der Anwendung von Kunstbriefmarken, deren Rolle in der internationalen Kunstkommunikation wieder zu präsentieren. Die Ausstellung in dem vornehmen Milieu des Museums wird auch durch einen Dokumentationsteil über die Geschichte dieser Briefmarken ergänzt. Dank der zehnjährigen Sortiertätigkeit von Artpool werden über die prägnanten Exponate der Kunstbriefmarken-Geschichte hinaus nicht nur Briefmarken-bilder aus der Zeit zwischen 1987 und 2007 präsentiert, sondern es wird auch (virtuell im Internet) die gesamte erfolgreiche Ausstellung von vor 20 Jahren gezeigt. Auf diese Weise kann der Spaziergang durch die Ausstellung sowohl im Museumsgebäude in Wirklichkeit, als auch zu Hause vor dem Computer sitzend virtuell begonnen, oder fortgesetzt werden. 23. März –24. Juni, 2007
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16. März Kovács Gábor Kunst Stiftung, Kogart Haus
„Gesichter der Kunst, Gesichter von Künstlern“
Inhalt und Exponate der Ausstellung: Künstler-Selbstbildnisse und Künstlerportraits in der ungarischen Kunst im 19.–20. Jahrhundert. Besonders interessant scheint die Frage zu sein, wer welchen Künstler porträtierte, sucht sich doch der Künstler mit der Realisierung des Portraits quasi einen Partner von anderen Geistesgebieten. Die Exponate stammen in erster Linie aus der eigenen Sammlung der Ungarischen Nationalgalerie, weitere Quellen bieten aber auch Partnermuseen und Privatsammlungen. 16. März – 20. Mai, 2007
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20. März Barcsay-Saal der Ungarischen Universität für bildende Kunst, 17:20 Uhr
Œvre von Tamás Vigh
Tamás Vígh (1926) Bildhauer, Munkácsy- und Kossuth-Preisträger 16. März – 20. April, 2007
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22. März Historisches Museum der Stadt Budapest
Nach der Mitteilung des Museums fällt die Ausstellung der Stiftung Pierre Berge Yves Saint Laurent aus tehcnischen Gründen leider aus.
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16. März Galerie Nádor
Mû-tér
Über die Ausstellungsgegenstände hinaus zeigen die Künstler auch ihre Lieblingsgegenstände aus den Ateliers, ihre Staffelei, kleinere künstlerische Utensilien. Während der Ausstellung runden Konzerte die Programme in der Nationalgalerie ab. Ausstellende Künstler: Márton Barabás, József Baska, El Kazovszkij, Eta Erdélyi, Emil Für, Soma Guti J., Gábor Gyárfás, Zsófia Harmati, Zoltán Hús, Júlia Justin, Gábor Karácsony, András Karakas, Kata Kelemen, Ilona Kardos, Imre Kéri, Ilona Keserü, Mihály Kiss, Péter Balázs Kovács, Tamás Vilmos Kovács, Albert Kováts, Éva Krajcsovics, Ida Lencsés, Ákos Matzon, Gyula Pauer, Péter Prutkay, Katalin Rényi, Zoltán Simon, Péter Stefanovits, Gábor Szerényi, László Táncos, László Varga Amár, Dóra P. Velich, Gábor Véssey, Anikó Zöld 16. März – 1. April, 2007
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16. März Galerie Vízivárosi, 17:00 Uhr
Horror Vacui – Auswahl aus der zeitgenössischen Sammlung von Zsolt Somlói und Katalin Spengler
Der im Medienbereich tätige Zsolt Somlói (38) und die Journalistin und Redakteurin Katalin Spengler (40) sind seit 1992 Akteure der Kunstsammlung und des Kunsthandels in Ungarn. Ihre Sammlung zeitgenössischer Kunst, bestehend aus etwa 300 Gegenständen, die auch das internationale Interesse weckte, gründeten sie 1996 und erweitern diese seitdem kontinuierlich. 16. März – 9. April, 2007
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16. März Gerbeaud Galerie Harmincad, 17:20 Uhr
Csaba Szegedi, Kolorist: „Amerikanische Ansichtskarte“
Die Idee der Ausstellung „Amerikanische Abstraktionen – Bilder einer ausländischen Studienreise“ war, dass sich auch ein ungarischer Künstler präsentieren kann, der die ungarische Kunst auch in ausländischem Millieau eintauchen kann, damit diese mit ihren Elementen, die für das kulturelle Leben vor Ort wichtig zählen, dann wieder die ungarische Kultur bereichern. Unsere Vorstellung war, in Kenntnis der Werke des Künstlers, dass wir den Akzent auf die Produkte der gegenwärtigen Studienreise legen, wobei wir auch je ein typisches Werk der früherern Auslandsaufenthalte zeigen. Csaba Szegedi meint über seine gegenwärtige Tätigkeit in Amerika kurz: „Ich studiere den Raum, die Darstellungsmöglichkeiten des Raumes sowie sein Verhältnis und seine Konflikte zum Bild als Fläche. Mich interessieren sehr, den wahrhaftigen Raum und die Formen, Farben und Licht zu bildhaften Formen, Rhythmen, Kontrasten zu formen, weiterhin deren Transmutation in bildhafte Kompositionen. Das ist ein Prozess, während dessen das Bild um so gelungener ist, je höher es von der Abstraktion von der Wirklichkeit abweicht und je mehr es den Gesetzen der bildhaften Realität folgt. Im Prozess der Abstraktion kristallisiert sich der optimale Zustand im Laufe der nacheinanderfolgenden Bearbeitungen heraus. Die ganze Zeit bin ich bemüht, den Malprozess verfolgbar zu veranschaulichen. Ich fertige Zeichnungen an und male meistens große Leinwände über urbane Landschaften. Cityscape/Stadtbilder als Thema sind nur eine ‚Ausrede’, um spannende Kompositionen zu schaffen. Ein alter Traum von mir sind die Wolkenkratzer von New York, und die Highways, Turnpikes, die Überführungen und weitere ‚antimalerische’ Themen.“ „Künstler in Ungarn zu sein, mit Weltstab wegen unserer ‚Kleinheit’, sowie Werke zu schaffen lohnt sich nur, wenn der Maler seine Persönlichkeit und das Individuelle seiner Werke bewahrt. Nicht die kritiklose Verfolgung der Trends, sondern die Suche nach Werten, das Finden des ‚Originals’ muss Ziel des Künstlers sein. Der Aufenthalt talentierter ungarischer Künstler in der weiten Welt, seine Untersuchungen und weitgreifenden Informationen während der Studienreisen müssen als Ergebnis haben, dass er während seiner weiteren künstlerischen Laufbahn seinen eigenen Weg noch entschiedener setzen kann.“ Pál Gerzson, Kunstmaler (Munkácsy-Preisträger, Verdienter Künstler) 16. März – 1. April, 2007
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17. März Kulturzentrum Pataky, 16:00 Uhr
„Für ein schöneres Dorf“
Gemälde von Eszter Radák Eszter Radák ist eine der herausragenden jungen Malerpersönlichkeiten der ungarischen Malerei. Für ihre Tafelbilder sind ganz besondere Aspekte, überraschende Hervorhebungen von Details, Horizont- und Perspektivenwechsel charakteristisch. Auf ihren Gemälden, gemalen mit entschiedenen Konturen und lebhaften Farben, erscheinen Motive der sozio-kulturellen Umgebung der ungarischen Provinz. Die feinen Detaills ihrer Maltechnik bilden eine eigenartige Ausdrucksweise, für ihre Gemälde ist eine besondere Einheit von objektiver Betrachtungsweise und Abstraktionen. 17. März – 6. April, 2007
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18. März Ernst Museum, 11:00 Uhr
Werke von Gyula Derkovits-Kunststipendiaten
Von Mitte März bis Mitte April 2007 veranstaltet das Ministerium für Unterricht und Kultur, wie jedes Jahr im Frühling, in unseren Räumen die Ausstellung mit Werken von bildenden Künstlern, Sieger des Gyula-DERKOVITS-Stipendiums des Ministeriums. Das Stipendium ist seit über 50 Jahren eine sehr wichtige fachliche Bewertung und eine wichtige Station in der künstlerischen Karriere junger ungarischer bildender Künstler sowie Kunststudenten.
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19. März Raiffeisen-Galerie, 17:00 Uhr
Gemälde von Frigyes Kőnig
Romantik Der Künstler wurde am 30. März 1955 in Székesfehérvár geboren. Sein Diplom als Graphiker erwarb er an der Hochschule für angewandte Kunst, ebenda beteilgte er sich auch an einer postgradualen Ausbildung bis 1982. Er ist Rektor der Universität für bildende Kunst. Königs Werke waren in den 80ern technisch und in gewisser Hinsicht auch stilistisch einheitlich, von den Themen her gesehen schienen sie jedoch sehr auseinanderhaltend. Die Gemälde mit trockener, flämischer Technik bewegten sich grob in vier, einander berührenden Kreisen: Einer bedeutet die Gruppe von Werken, gewidmet dem Barock-Illusionisten und Ur-Konzeptionisten Andrea Pozzo. Die zweite Gruppe ist eine Reihe, gemalt nach Amateur-Photoaufnahmen, die dritte ist die bestialartige Porträt-Galerie von Irren und Behinderten, und schließlich die vierte, bestehend aus allegorischen Genre-Bildern aus dem literarischen und wissenschaftlichen Leben des 19. Jahrhunderts. Die Reihen verband über die äußeren Merkmale und Handspuren hinaus jene Absicht, dass Szenen und Porträts, gemalt mit archaischem Realismus, als sarkastische, häufig maliziöse Allegorien funktionieren. In den 90er Jahren sind in der Malerei von Frigyes König grundsätzliche Änderungen wahrzunehmen, nicht bezüglich der Technik, sondern thematisch. Archaisierende, metaphysisch erscheinende städtische Szenen, intime Interierurs und Stilleben treten an Stelle der halbwegs fiktiven Genrebilder aus Literaturwissenschaft, oder Kindheit, und der in Serie sarkastisch gemalenen nackten Badenden. Der Wechsel von Thema und Motiv bedeutet jedoch keine Veränderung in der Betrachtungsweise: Es bleibt die Absicht, die Illusion des Winters zu wecken, um dann kompliziert und humorvoll zu analysieren, die Geste, die Perspektive zu stören, bzw. neu zu gestalten. István Hajdu 19. März – 6. Mai, 2007
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20. März Galerie Vármegye
Ungarische Kunst – ungarische Künstler in Siebenbürgen
In der Ausstellung werden Werke von Künstlern aus Siebenbürgen gezeigt, die einen organischen Teil der einheitlichen zeitgenössischen ungarischen bildenden Kunst darstellen. Eröffnet wird die Ausstellung vom Literaturwissenschaftler und Kunstautor Lajos Szakolczay, Attila-József-Preisträger, unter Mitwirkung der Sängerin Laura Faragó. 20. März – 25. Mai, 2007
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20. März Castellum Gallerie
Werke des Graphikers Arnold Gross und der bildenden Künstlerin Margit Artner
Margit Artner
Graphikerin Sie wurde am 16. Januar 1954 in Budapesten geboren. 1968-72 Fachmittelschule für bildende und angewandte Kunst, Fach Gold- und Silberschmied, von 1972 an bereitet sie Ullustrationen für Bücher (Corvina und Móra Verlag) Tageszeitungen und Zeitschriften. Seit 1974 beschäftigt sie sich mit Kupferstichen, die bereits den Großteil ihrer Tätigkeit ausmachen. Die Themen ihrer Werke schweben zwischen Traum und Wachsein. Bis in Details genau stellt sie die für sie wichtigen Dinge dar: Grashalme, Bäume, Steine, Unicorne, die geometrischen Verzierungen der Arkaden. Sie hatte Ausstellungen in allen wichtigen Ausstellungsräumen in Ungarn, aber auch in Deutschland, Japan, Schweden, Italien und auf Zypern. Arnold GROSS Graphiker 1953 Hochschule für bildende Kunst, Ungarn; seine Meister: Gyula Hincz, György Kádár, György Konecsni, Károly Koffán. Den Preis der Krakauer Biennale gewann er sogar zweimal; 1955 und 1967 Munkácsy-Preis; 1987 verdienter Künstler; 1995 Kossuth-Preis. Arnold Gross ist einer der auch international gezeichneten Meister der ungarischen Bildgraphik, einer der originellsten Vertreter der Gattung. Seine eigenartigen, visionsartigen, märchenhaften Blätter voller Humanität sind bravouröse, detaillierte Bildgraphiken, Kupferstiche, von denen nun das Publikum auch neue Werke kennen lernen kann. Seine surrealistischen Kupferstiche mit märchenhafter Athmosphäre ernteten auch international Erfolge. Seine ars poetica ist: Es gibt so viel Kummer, so viele Sorgen, Probleme und schreckliche Sachen um uns herum, dass man diese nicht auch noch in die Kunst mit einbeziehen darf. |
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20. März Galerie Dorottya, 10:00 Uhr
Dezső Szabó –Time Bomb
Dezső Szabós Werke werfen die Problematik der Vertauschbarkeit von photographischem Bildnis mit dem Original auf. Für seine künstlerische Tätigkeit ist Medienbewusstsein charakteristisch, d. h. seine Werke sind gültige und interessante Beiträge zu einer Diskussion mit vielen Teilnehmern und Faktoren und vor allem vielen Dimensionen, bzw. in weiterem Sinne Beiträge zu einem künstlerischen, kulturellen und politischen Dialog. 20. März – 21. April, 2007
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21. März Galerie István Csók
„Figurelle Höhlenzeichnungen“
Eine große Herausforderung für die Künstler bedeutet es, unter Beweis stellen zu können, wie die Kunst des Altertums und des 21. Jahrhunderts verflochten werden kann. Auf Grund ihrer Persönlichkeit, ihrer Gefühlswelt und der Technik leisten sie Außerordentliches. Auf diese Weise sind wir Betrachter von Kunstgegenständen, die die zeitgenössische ungarische Kunst mit Recht bereichern.
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21. März Kunstgewerbemuseum, 16:00 Uhr
TIFFANY und Jugendstilglas
Die größte Sensation der Ausstellung ist die Sammlung aus Kunstwerken von Louis Comfort Tiffany, die die Basis der Sammlung im Museum für Kunstgewerbe bildet. Um diese herum gruppiert sich die Ausstellung mit rund 230 Exponaten der ungarischen und internationalen Glaskunst des Jugendstils (z.B. von Emile Gallé, René Lalique, dem Wiener Lobmeyr, dem ungarischen István Sovánka). In dieser Ausstellung werden zum ersten Mal gemeinsam Tiffany-Werke aus dem Kunstgewerbemuseum und aus Privatsammlungen gezeigt.
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21. März Artpool P60, 17:00 Uhr
kunst ungarisch (m+m=N+1)
Hommage à Charles Tamko Sirato Die Ausstellung beschwört den Künstler herauf, der in Ungarn höchstens als Autor von Kindergedichten bekannt ist, nicht aber als avantgardistischer Erneuerer. Sein Dimensionistisches Manifest aus dem Jahr 1936 wurde z. B auch von Arp, Duchamp, Kandinsky, Moholy-Nagy und Picabia unterzeichnet. 21.–30. März, 2007
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22. März Sport- und Veranstaltungszentrum Syma, 10:00 Uhr
Hungoro-Budapest Internationaler Schmuck-, Edelstein-, Uhrensalon und Ausstellung
a.. Schmuck – Platin, Gold, Silber b.. Edelsteine c.. Echte und Zuchtperlen d.. Uhren und Zubehör e.. Antiker Schmuck, Ziergegenstände, Möbel f.. Münzen g.. Porzellan, Ziergegenstände h.. Verpackungszubehör, Arbeitsgeräte i.. Fachliche Organisationen, Unterricht, Publikationen 22.–25. März 2007
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22. März Galerie Platán des Polnischen Instituts, 18:00 Uhr
Klein Warschau (András Gálik, Bálint Havas)
Die Künstlergruppe Kis Varsó/Little Warsaw besteht seit 1994, András Gálik und Bálint Havas gehören zu den bekanntesten ungarischen Akteuren der internationalen Kunstszene. In der Galerie Platán des Polnischen Kulturinstituts zeigen sie nun ihr jüngstes Projekt. 22. März – 11. Mai, 2007
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