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Orchesterkonzerte 16. März Palast der Künste - Béla Bartók Nationaler Konzertsaal, 19:30 Uhr
Kodály-Abend mit der Ungarischen Nationalphilharmonie und dem Nationalchor
20 ungarische Volkslieder – Transkription von Zoltán Kocsis Kodály: Doppeltanz aus Kálló Kodály: Te Deum von Budavár Dirigent: Zoltán Kocsis Mit: Eszter Sümegi, Bernadett Wiedemann, Szabolcs Brickner, Bence Asztalos / Gesang Chorleiter: Mátyás Antal 2007 wird der 125. Geburtstag von Zoltán Kodály begangen. Über die zwei sehr beliebten Werke des Komponisten hinaus erklingen auch 20 seiner Volksliedbearbeitungen, arrangiert von Zoltán Kocsis. Wer schon mal die Transkriptionen von Debussy-Liedern für Orchester von Kocsis, oder jene von den 20 ungarischen Volksliedern des großen Zeitgenossen Bartók gehört hat, der ahnt bereits, womit er rechnen kann und muss unbedingt im Nationalen Konzertsaal mit von der Partie sein. Für jene, die aber noch nie das Glück hatten, diese bravourösen Arrangements hören zu können, ist das Erscheinen ein Muss. Es könnte sein, dass man bekannte ungarische Volkslieder vor sich hinsummen wird, die in impressionistischem Licht glänzen und in französischen Tönen ‚baden’.
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Jazz 16. März Budapest Congress & World Trade Center, 20:00 Uhr
Branford Marsalis
Der Saxophonist, geboren 1960 in New Orleans und seit über 20 Jahren lebhaft in New York, Grammy-Preisträger, ist seit langen Jahren einer der führenden Musiker der Jazz-Szene. Er erblickte als ältester Sohn der weltberühmten Musikerfamilie Marsalis das Licht der Welt.
1979-1980 studierte Branford Marsalis an der Musikhochschule Berklee in Boston. 1980 machte er sich in New York als Mitglied von Art Blakey and the Jazz Messengers in der Jazz-Szene einen Namen. Zwei Jahre später schloss er sich dem Ensemble von Wynton Marsalis an, mit dem er bis 1984 auf Tournee war, bzw. Platten einspielte. 1983 erschien seine erste selbstständige LP, die „Scenes in the City“. Ein Jahr später spielte er in einigen Aufnahmen der Platte „Decoy“ von Miles Davis, bzw. im Album „New Faces“ von Dizzy Gillespie mit. 1985 trat er in die Band des Rock-Weltstars Sting ein, mit der er bis Ende der 80er Jahre weltweit auf Tournee ging. So war er 1988 z. B. zum ersten Mal in Ungarn, wo er im Rahmen einer Amnesty-International-Tournee zusammen mit Sting im Népstadion (Volksstadion) auftrat. 1985 machte er sein erstes selbstständiges Album mit klassischer Musik unter dem Titel „Romances for Saxophone“. Dabei hängte er aber seine Karriere als Jazzmusiker nicht an den Nagel, er gastierte u. a. mit der Band von Herbie Hancock in Europa. Er gab sogar unter seinem eigenen Namen Platten heraus, für „I Heard You Twice the First Time“ erhielt er sogar den Grammy. Darüber hinaus komponierte er 1989 und 1990 sogar für zwei Filme des afroamerikanischen Regisseurs Spike Lee Musik: „Do the Right Thing“ und „Mo' Better Blues“. 1994 folgte ein weiterer Grammy für den Titel „Barcelona Mona“, vorgetragen gemeinsam mit dem amerikanischen Pianisten Bruce Hornsby, diesmal in der Kategorie „Instrumental Pop“. Seine eigene Hip-Hop-Band gründete Branford Marsalis 1994, ihre erste CD trug den Namen der Band, nämlich „Buckshot LeFonque“. 1996 brachte er sogar zwei CDs heraus, jene unter dem Titel „Loved Ones“, zusammen mit seinem Vater, die zweite mit dem Titel „The Dark Keys” erschien unter dem eigenen Namen. 1997 erschien seine zweite, bislang letzte, Buckshot LeFonque-CD unter dem Titel „Music Evolution“. Während deren Promotionsreise weilte er erneut in Ungarn, wo er sich jedoch nur mit Journalisten und Studenten der Jazz-Hochschule traf. Im Herbst 1998, kurz vor dem Tod seines Pianisten Kenny Kirkland, kam er wieder nach Budapest und trat in einer geschlossenen Veranstaltung im Lokal Dokk auf. Das hier aufgeführte Material erschien 1999 als CD unter dem Titel „Requiem“. Für seine CD „Contemporary Jazz” bekam er 2001 den Grammy. Im gleichen Jahr gründete er seinen eigenen Plattenverlag namens Marsalis Music/Rounder Records. Bereits 2002 erschienen hier zwei seiner Jazz-CDs, eine Konzert-CD, die er zusammen mit der Familie machte, unter dem Titel „The Marsalis Family – A Jazz Celebration“ sowie die „Footsteps of Our Fathers“, die er mit seiner eigenen Band einspielte. Darauf folgte 2003 „Romare Bearden Revealed“ und 2004 „Eternal“. Von 1998 an beschäftigte sich Branford Marsalis immer mehr mit der klassischen Musik. Anfangs hatte er nur Auftritte mit dem Orpheus Chamber Orchestra, mit dem er 2001 die gemeinsame CD „Creation“ einspielte. |
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Tanz 16. März Haus der Zukunft Teátrum, 19:00 Uhr
Maria Serrano & Kálmán Balogh
„Treffen zwischen Flamenco und Zigeunermusik“ – Weltpremiere Mit: spanische und ungarische Musiker, Tänzer Maria del Mar Serrano Rebollo, „Maria Serrano“, erblickte in Spanien, in Sevilla, das Licht der Welt. Bereits als Kind begann sie zu tanzen. Sie besuchte die Stunden von José Galván, Los Gitanillos de Bronce, Juan Manuel, Farruco, alle ausgezeichnete Flamenco-Tanzlehrer in Sevilla, die Marias außerordentliches Talent sofort erkannten. 1993 wurde sie von dem bekannten österreichischen Regisseur André Heller in seine Show unter dem Titel Magneten eingeladen. Mit ihrem Auftritt eroberte Maria auf einen Schlag Deutschland, Österreich und die Schweiz. Das österreichische News Magazin bezeichnete sie sogar als „Voodoo-Königin des Flamencos“.
Im Jahr 2000 gründete sie unter dem Namen Compańia Maria Serrano ihr eigenes Ensemble, das sich dem Publikum mit der Produktion RITMO Flamenco-Cubano vorstellte (eine Produktion von Manolo Marin, einem der besten Choreographen). 2001 wurde die Produktion Entre Flamencos aufgeführt, 2002 entstand Maria Serranos eigene Carmen-Adaptation. Die Choreographie „Treffen von Flamenco und Tango (2004) wurde im Rahmen des Budapester Frühlingsfestivals aufgeführt. Das Ensemble Compańia Maria Serrano gastierte seit seiner Gründung bereits mehrmals mit Riesenerfolg in Städten von Deutschland, Österreich, der Schweiz, von Ungarn, der Türkei, Finnland, Dänemark, den Niederlanden, Mazedonien, Polen, Italien, Taiwan und Mexiko. |
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Ausstellungen 16. März Ungarische Nationalgalerie, 15:00 Uhr
Jenseits der Zeit – Traditionen der Malerei
Die mit der Ungarischen Nationalgalerie übereingestimmte Konzeption der Gruppe Sensaria schafft eine ausgezeichnete Möglichkeit für die Mitglieder der Gruppe sowie ihre Gäste, um anlässlich des 50jährigen Bestehens der Institution ihr Verhältnis zu den Traditionen der ungarischen Malerei zu formulieren. Teilnehmende Mitglieder der Sensaria Gruppe: Krisztián Horváth, Roland Horváth, Attila Kondor, Lehel Kovács, Dániel László, Tamás Lőrincz, Gábor Megyeri-Horváth, Róbert Sütő, Ábel Szabó. Die Mitglieder von Sensaria ersuchen zeitgenössische, gleich denkende Künstler zur Zusammenarbeit wie Márta Czene, Márk Csáky Donát, Zsolt Ferenczy, István Losonczy, Balázs Pálfi, Viktor Surman, Gábor Szenteleki. Im historischen Material befinden sich u. a. Werke, die überwiegend im Besitz der Ungarischen Nationalgalerie sind, von Künstlern wie Aurél Bernáth, Tivadar Csontváry Kosztka, Károly Ferenczy, Adolf Fényes, József Koszta, László Mednyánszky, János Nagy Balogh, Gyula Rudnay. 16. März – 30. April, 2007
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Ausstellungen 16. März Galerie Vízivárosi, 17:00 Uhr
Horror Vacui – Auswahl aus der zeitgenössischen Sammlung von Zsolt Somlói und Katalin Spengler
Der im Medienbereich tätige Zsolt Somlói (38) und die Journalistin und Redakteurin Katalin Spengler (40) sind seit 1992 Akteure der Kunstsammlung und des Kunsthandels in Ungarn. Ihre Sammlung zeitgenössischer Kunst, bestehend aus etwa 300 Gegenständen, die auch das internationale Interesse weckte, gründeten sie 1996 und erweitern diese seitdem kontinuierlich. 16. März – 9. April, 2007
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Ausstellungen 16. März Gerbeaud Galerie Harmincad, 17:20 Uhr
Csaba Szegedi, Kolorist: „Amerikanische Ansichtskarte“
Die Idee der Ausstellung „Amerikanische Abstraktionen – Bilder einer ausländischen Studienreise“ war, dass sich auch ein ungarischer Künstler präsentieren kann, der die ungarische Kunst auch in ausländischem Millieau eintauchen kann, damit diese mit ihren Elementen, die für das kulturelle Leben vor Ort wichtig zählen, dann wieder die ungarische Kultur bereichern. Unsere Vorstellung war, in Kenntnis der Werke des Künstlers, dass wir den Akzent auf die Produkte der gegenwärtigen Studienreise legen, wobei wir auch je ein typisches Werk der früherern Auslandsaufenthalte zeigen. Csaba Szegedi meint über seine gegenwärtige Tätigkeit in Amerika kurz: „Ich studiere den Raum, die Darstellungsmöglichkeiten des Raumes sowie sein Verhältnis und seine Konflikte zum Bild als Fläche. Mich interessieren sehr, den wahrhaftigen Raum und die Formen, Farben und Licht zu bildhaften Formen, Rhythmen, Kontrasten zu formen, weiterhin deren Transmutation in bildhafte Kompositionen. Das ist ein Prozess, während dessen das Bild um so gelungener ist, je höher es von der Abstraktion von der Wirklichkeit abweicht und je mehr es den Gesetzen der bildhaften Realität folgt. Im Prozess der Abstraktion kristallisiert sich der optimale Zustand im Laufe der nacheinanderfolgenden Bearbeitungen heraus. Die ganze Zeit bin ich bemüht, den Malprozess verfolgbar zu veranschaulichen. Ich fertige Zeichnungen an und male meistens große Leinwände über urbane Landschaften. Cityscape/Stadtbilder als Thema sind nur eine ‚Ausrede’, um spannende Kompositionen zu schaffen. Ein alter Traum von mir sind die Wolkenkratzer von New York, und die Highways, Turnpikes, die Überführungen und weitere ‚antimalerische’ Themen.“ „Künstler in Ungarn zu sein, mit Weltstab wegen unserer ‚Kleinheit’, sowie Werke zu schaffen lohnt sich nur, wenn der Maler seine Persönlichkeit und das Individuelle seiner Werke bewahrt. Nicht die kritiklose Verfolgung der Trends, sondern die Suche nach Werten, das Finden des ‚Originals’ muss Ziel des Künstlers sein. Der Aufenthalt talentierter ungarischer Künstler in der weiten Welt, seine Untersuchungen und weitgreifenden Informationen während der Studienreisen müssen als Ergebnis haben, dass er während seiner weiteren künstlerischen Laufbahn seinen eigenen Weg noch entschiedener setzen kann.“ Pál Gerzson, Kunstmaler (Munkácsy-Preisträger, Verdienter Künstler) 16. März – 1. April, 2007
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Ausstellungen 16. März Kovács Gábor Kunst Stiftung, Kogart Haus
„Gesichter der Kunst, Gesichter von Künstlern“
Inhalt und Exponate der Ausstellung: Künstler-Selbstbildnisse und Künstlerportraits in der ungarischen Kunst im 19.–20. Jahrhundert. Besonders interessant scheint die Frage zu sein, wer welchen Künstler porträtierte, sucht sich doch der Künstler mit der Realisierung des Portraits quasi einen Partner von anderen Geistesgebieten. Die Exponate stammen in erster Linie aus der eigenen Sammlung der Ungarischen Nationalgalerie, weitere Quellen bieten aber auch Partnermuseen und Privatsammlungen. 16. März – 20. Mai, 2007
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Ausstellungen 16. März Galerie Nádor
Mû-tér
Über die Ausstellungsgegenstände hinaus zeigen die Künstler auch ihre Lieblingsgegenstände aus den Ateliers, ihre Staffelei, kleinere künstlerische Utensilien. Während der Ausstellung runden Konzerte die Programme in der Nationalgalerie ab. Ausstellende Künstler: Márton Barabás, József Baska, El Kazovszkij, Eta Erdélyi, Emil Für, Soma Guti J., Gábor Gyárfás, Zsófia Harmati, Zoltán Hús, Júlia Justin, Gábor Karácsony, András Karakas, Kata Kelemen, Ilona Kardos, Imre Kéri, Ilona Keserü, Mihály Kiss, Péter Balázs Kovács, Tamás Vilmos Kovács, Albert Kováts, Éva Krajcsovics, Ida Lencsés, Ákos Matzon, Gyula Pauer, Péter Prutkay, Katalin Rényi, Zoltán Simon, Péter Stefanovits, Gábor Szerényi, László Táncos, László Varga Amár, Dóra P. Velich, Gábor Véssey, Anikó Zöld 16. März – 1. April, 2007
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Freilichtprogramme 16. März Vörösmarty Platz, 15:00 Uhr
Frühjahrsspektakel
Karneval zum Wintervertreiben und zur Frühlingsbegrüßung mit Folkloremarkt, maskiertem Umzug, Marktschreiern und Fahnenhissern, Straßentheater und –musikern auf Budapests Straßen und Plätzen. Umzug und Karneval in künstlerischen Masken zum Herbeilocken des Frühlings
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