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| EMPFOHLENE PROGRAMME
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Orchesterkonzerte 17. März Musikakademie, 19:30 Uhr
Gulbenkian Orchester
Dvoˇrák: Slawische Tänze Nr. 1, 5, 6 Bartók: Rhapsodie Nr. 1 Bartók: Rhapsodie Nr. 2 Schumann: Symphonie Nr. 1 (B-Dur) „Frühling", op. 38 Dirigent:Lawrence Foster Mit: David Lefèvre / Violine Der bedeutendste Mäzen der portugiesischen Kunst, der aus Armenien stammende Millionär Calouste Sarkis Gulbenkian (1869-1955) rief mit seinem Vermögen die Gulbenkian Stiftung mit Sitz in Lissabon ins Leben. Die Stiftung betreibt ein ständiges Museum, unterstützt bzw. finanziert kreative Institutionen, Unterrichtsprogramme und verschiedene Kunstprojekte. Das Symphonieorchester (gegründet 1962) avancierte in den vergangenen Jahren zum Akteur Nr. 1 der Musikszene von Portugal. Dem Beispiel der einstigen portugiesischen Schiffer und Entdecker folgend bereisten die Musiker rund 40 Länder auf vier Kontinenten. Nach Budapest kommt das Orchester unter der Leitung seines Musikdirektors, dem ausgezeichneten amerikanischen Dirigenten Lawrence Foster. (Mit der freundlichen Unterstützung von Instituto Camões.)
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Orchesterkonzerte 17. März Palast der Künste - Béla Bartók Nationaler Konzertsaal, 19:45 Uhr
Richard Strauss-Abend mit dem Budapester Festivalorchester
Till Eulenspiegel Hornkonzert Nr. 2 Salome – Siebenschleiertanz Ariadne auf Naxos – Ariadnes Arie ("Es gibt ein Reich") Ariadne auf Naxos – Schlussakt der Oper Dirigent: Iván Fischer Mit: Szabolcs Zempléni / Horn, Jane Eaglen (Ariadne), Robert Dean Smith (Bacchus), Virginie Pochon (Echo), Claudia Mahnke (Dryade), Valerie Condoluci (Naiade) / Gesang Richard Strauss’ Musik bedeutet sowohl für Orchester, als auch für Dirigenten und Solisten eine wahre Kraftprobe. Das Publikum merkt davon natürlich nichts, vorausgesetzt, dass ein Dirigent auf der Bühne steht wie Iván Fischer, ein Orchester spielt wie das Budapester Festivalorchester und Solisten singen, wie die Gastkünstler dieses Abends. Ariadne glaubte Theseus jedes Wort, und wohin führte das? Sie sollten uns nicht alles glauben, überzeugen Sie sich lieber persönlich im Konzert.
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Kammerkonzerte 17. März Festsaal der Ungarischen Akademie der Wissenschaften am Roosevelt tér, 19:30 Uhr
St. Lawrence-Streichquartett
Haydn: Streichquartett in C-Dur, op. 54/2 Bartók: Streichquartett Nr. 3 Franck: Streichquartett in D-Dur Das St. Lawrence-Streichquartett aus Kanada schlug Ende der 90er Jahre wie ein Komet in der internationalen Musikszene ein. Die einstimmige Meinung der Kritik war weltweit, das Quartett nähere sich mit imponierender Selbstsicherheit, selbstverständlicher Natürlichkeit und Intelligenz den kompliziertesten Werken der Musikliteratur von Haydn über Schumann und Bartók bis zu Komponisten der Gegenwart. In ihrem Budapester Konzert beabsichtigen die Musiker den Gipfel der Quartett-Literatur zu stürmen.
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Kirchenkonzerte 17. März Matthiaskirche, 20:00 Uhr
Irén Lovász: Innere Stimme
Mit: Attila Lôrinszky / Kontrabass Die CD Belső hang/Innere Stimme ist die Fortsetzung der Himmlischen Stimme von 2006. Die innerste Tiefe unseres Ichs können wir nur durch vollkommene Stille, In-Uns-Hineinschauen sowie durch Kontemplation erreichen. Die Kräfte in unserem Innersten berühren wir mit Hilfe der ältesten ungarischen Gebete, Lieder und gregorianischen Melodien, mit Hilfe der natürlichsten Saiteninstrumente, der menschlichen Stimme, und des Kontrabasses
„Erde vom Himmel stufig trennt – doch nicht der Dämmer, um Attila József weiter zu schreiben, sondern der Tonzauber, dessen Teilhaber wir sind. Für eine einzige Schweigeminute, für eine besondere, durch einige Atemzüge gegliederte Zeit. Für eine Verzückungsstunde, die ... durch Ton, Tonerwecken, Treffen, Trennen, Verbreiten, Erheben entstand: Die Stimme des Menschen, und jene die (vom anderen Menschen) aus einem Insturment hervorgezaubert wird. Die Gehorsamkeit des Kontrabasses, die Saite ist Mal kaum sprübar, Mal eine gewichtige Markierung in dieser Produktion von zurückhaltendem Spektakel...“ Emese Egyed, Kolozsvár (Cluj, Rumänien). „Gott beeilt sich nie und kommt nie zu spät. Er ist immer da. Pünktlich. Ist das Glaube, oder eine Art Überzeugung, die im Leben eines jeden Menschen unbemerkt ticken, und deren ratternder, knatternder Abdruck sich in unserem Ich formt – im Chaos unseres Willens, unserer Sehnsüchte und Taten? Dort tickt... Man setzte sich eine riesige Aufgabe: Die Welt jenseits des Ichs zu entdecken und kennen zu lernen. Und was sogar noch wesentlich mehr ist: Ausfragen und zu einem Geständnis bewegen, um dann uns erzählen zu können, was man gesehen hat. Erde, Wasser, Feuer und Luft zu Wort bewegen. Darauf hinweisen, dass es auf dieser Erde noch Stellen gibt, die heil sind. Und in uns leben. In unseren Stimmbändern sowie in den Saiten unseres Kontrabasses schlummern. Man muss sich nur trauen, sie zu hören.“ Sándor Semsei, Budapest |
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Theaterabende 17. März Víg-Theater, 19:00 Uhr
Tschechow: Der Kirschgarten
Regie: Róbert Alföldi
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Tanz 17. März Haus der Zukunft Teátrum, 19:00 Uhr
Maria Serrano & Kálmán Balogh
„Treffen zwischen Flamenco und Zigeunermusik“ Mit: spanische und ungarische Musiker, Tänzer „Ein Tanz mit ungezügelter, entsetzter Kraft“
Berliner Kurier Kálmán Balogh vermischt virtuos die Elemente der Volksmusik von Ost- und Mitteleuropa mit denen des Jazz, bei Maria Serrano verflechten sich Flamenco-Elemente und indische, afro-kubanische, arabische und argentinische Tanzformationen. Beide suchen leidenschaftlich immer wieder nach neueren Ausdrucksmöglichkeiten ihrer Kunst. |
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Ausstellungen 17. März Kulturzentrum Pataky, 16:00 Uhr
„Für ein schöneres Dorf“
Gemälde von Eszter Radák Eszter Radák ist eine der herausragenden jungen Malerpersönlichkeiten der ungarischen Malerei. Für ihre Tafelbilder sind ganz besondere Aspekte, überraschende Hervorhebungen von Details, Horizont- und Perspektivenwechsel charakteristisch. Auf ihren Gemälden, gemalen mit entschiedenen Konturen und lebhaften Farben, erscheinen Motive der sozio-kulturellen Umgebung der ungarischen Provinz. Die feinen Detaills ihrer Maltechnik bilden eine eigenartige Ausdrucksweise, für ihre Gemälde ist eine besondere Einheit von objektiver Betrachtungsweise und Abstraktionen. 17. März – 6. April, 2007
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