15.-16. Oktober, 19.00 Fon� Budai Zeneh�z  
ETHNO '99
15. October
Gy�rgy Szabados
Grencs� Kollekt�va
Saxophone Ensemble of the South-Alf�ld
Tin Tin Quartet
16. October
Dresch Quartet
Ir�n Lov�sz
Mak�m Workshop
K�roly Binder
Battuta
Redaktion: Zolt�n Krulik

Der Begriff 'Ethno' ist eher metaphorisch zu verstehen: f�r die Genrebezeichnung ethno-zeitgen�ssisch, ethno-jazz ist am ehesten das Fehlen von strengen Stilrichtungen und das Nebeneinander verschiedener Formensysteme charakteristisch. Das Ethnofestival ist in diesem Jahr zehn Jahre alt geworden. Betrachtet man sein Profil, so wird dieser in erster Linie von kammermusikartigen, von der Gegenwart inspirierten Produktionen, die auch die Improvisationsm�glichkeiten hochgradig anwenden, bestimmt. Einzige Bedingung ist eine ethnische Orientierung, jene musikalischen Bestrebungen unserer Zeit vorzustellen, in denen die Verwendung der ungarischen Musik und die der benachbarten V�lker sowie die Musik �stlicher und archaischer Kulturen und ihre Synthese mit anderen musikalischen Str�mungen und Kompositionsmethoden bemerkbar ist.

  23. Oktober, 20.00 Traf�  

the ex - foto: Brad Miller
HUNGAROCARROT-TAG
Kampec Dolores
David Thomas and the Two Pale Boys (Gro�britannien)
The Ex (Holland)
Redaktion: Csaba Hajn�czy
An dem ein Jahr nach dem Warschauer Carrott Festival 1988 in der Pet�fi Csarnok veranstalteten HungaroCarrot Festival nahmen alle drei der hier auftretenden Gruppen (Thomas mit seiner damaligen Band, den Pedestrians) teil. Die einst w�tende, anarcho-punk Band, The Ex, spielt heute eine feine Mischung aus Ger�uschmusik, Jazz und verschiedenen ethnischen Stilen. Im vergangenen Jahrzehnt spielten sie mit einer Vielzahl hervorragender Musiker und waren st�ndige G�ste der bedeutendsten Festivals. Einen Kompromi� bei dem, was sie machen, wird man weder ihre Musik betreffend, noch in Hinsicht auf den f�r sie stets im Vordergrund stehenden sozialen Kontext finden. Die urspr�ngliche Band von David Thomas, die Pere Ubu, zeigt seit dem Ende der siebziger Jahre ihre nie verj�hrende Wirkung auf Generationen von Musikern: die zu einem Klassiker gewordene Figur des Pere Ubu vermittelte einen neu definierten Rock-Kontext. Das derzeitige Trio des amerikanischen S�ngers mit den "zwei bleichen Jungs" ist das neueste und ein spannendes Kapitel von Thomas' bisherigem, oft extreme Zusammensetzungen anwendendem, kammermusikartigem Stil.

  26. Oktober, 19.30 Magyar R�di�, M�rv�nyterem  
Jazzsaxophon-Abend von J�zsef Hangya Nagy
(Preis des Dezs� Ablakos Lakatos Jazzsaxophon Talentewettbewerbs)

  29. Oktober, 20.00 MU Sz�nh�z  
DAS GEF�HL F�R R�UMLICHE BEZIEHUNGEN
Bild- und Klangr�ume
Ren� Clair: Entr' Acte (1924)
Musik: Gy�rgy �rvai
Germaine Dulac: La coquille et le clergyman (1926)
Musik: Andrea Szigetv�ri - G�bor T�th
*
Musik: Mih�ly Dresch
Mih�ly Kert�sz: Mein Bruder kommt (1919)
Musik: Andrea Szigetv�ri (Mitwirkender: Dr. M�ri�s)

Die Klanglosigkeit der fr�hen Stummfilme tr�gt bis heute eine gro�e Herausforderung in sich: Neben den bekannten und ber�hmten Werken von Clair und Dulac, wird dem Publikum erstmals das fr�he, w�hrend der R�terepublik entstandene Propagandafilm, Mein Bruder kommt, des mit dem Filmklassiker Casablanca zu Weltruhm gelangten Mih�ly Kert�sz (Michael Curtiz) vorgef�hrt. Das Programm umfa�t Live-Instrumentalimprovisationen (Mih�ly Dresch), mit Hilfe der Elektronik entstandenes Tonmaterial (Gy�rgy �rvai), mit dem Computer komponierte sowie durch freie Improvisation auf Live-Elektronik entstehende (Andrea Szigetv�ri - G�bor T�th) musikalische Werke.
(In Zusammenarbeit mit dem Ungarischen Filminstitut und dem MU Theater)
Budapesti Fesztiv�lk�zpont Kht. 2000.06.25