15. Oktober - 7. November Er�ffnung: 17.00 Budapest Gal�ria  
Ausstellung von G�bor Rosk�
G�bor Rosk� ist aufgrund eines breiten fachlichen Konsens einer der herausragenden Pers�nlichkeiten der ungarischen zeitgen�ssischen Kunst. Seine Ikonographie bewahrt die Spuren einer eigent�mlichen Lyrik der Budapester Innenstadt. Seine Gestalten sind oftmals Tiere, die in menschlichen Kleidern verschiedene geheimnisvolle Taten vollf�hren. Seine eigenartige Welt, seine auf jeden Fall wichtige, individuelle Arbeit wird als eine herausragende und immer bedeutender werdende Leistung der ungarischen bildenden Kunst gewertet.
(Mit Unterst�tzung des Kollegs f�r bildende Kunst des Nationalen Kulturfonds)

  15.-31. Oktober Liszt Ferenc t�r  
STRA�ENLAMPE
Tafelausstellung im Freien

(nach Vil�m Flusser)
...die radikale Frage nach der Stra�enlampe zeugt davon, da� die Lebensumst�nde des Menschen nicht auf eine oder einige Resultanten zur�ckgef�hrt werden k�nnen. Das Wort 'radikal' bedeutet nicht mehr, da� man zu den Wurzeln der Dinge vordringt, sondern zu dem Loch, wo die Wurzel h�tte sein sollen, wenn es �berhaupt noch eine Wurzel g�ben w�rde. Heute kann man nur in diesem Sinne einen Versuch zur Orientierung wagen: man mu� verstehen, warum man eigentlich in Verlegenheit ist.
http://www.artpool.hu/kontextus/utcai
Eine Ausstellung des Artpool Art Research Center (http://www.artpool.hu)

  15. Oktober - 14. November Er�ffnung: 17.00 Ernst M�zeum  
Ausstellung von Ferenc Lantos
"Keine Richtung seiner Kunst entbehrt den Elementen der Musik: hier setzten sich Takt, S�tze, d.h. sich aus dem Rhythmus ergebende poetische M�glichkeiten frei. W�hrend dem beinahe asketischen, unabsehbaren Proze� spielen die winzigen Modifikationen die Hauptrolle, keine Spur von orchestraler Einwirkung, seine Arbeiten sind eher Kammerst�cke. In der anderen Haupttendenz seiner Kunst ber�hrt mich das Pers�nliche am meisten: die mit einem System nicht erkl�rbare und nicht auszudr�ckende Empfindlichkeit." (Tam�s Aknai)

  16. Oktober, 16.00 Liget Gal�ria  
Ausstellung der ��d� Kaliska Gruppe
Die Gruppe wird das historische Bild eines ber�hmten ungarischen Malers aus dem 19. Jahrhundert auf die B�hne stellen. Das Drehbuch dieser viele Mitwirkende beanspruchenden Aktion, die an ein Happening erinnert, liegt nur in groben Z�gen vor. Die Details h�ngen von den Improvisationen der Teilnehmer und den w�hrend dem Entstehen des "historischen Bildes" auftretenden Umst�nden ab und �ndern sie sich demgem��.

(In Zusammenarbeit mit der Liget Galerie)

  16. Oktober, 18.30 Traf�  
ALIBI FASHION
Mitwirkende: Emi Anda, Erika Feh�r, Tam�s Komor�czky, Gy�ngyi K�m�n, Adri�n Kupcsik, Anik� N�meth, J�lia V�csei, Ott� Vincze
Kurator: Erika De�k

Die Kleidung, die wir anziehen, ist eine der wichtigsten Faktoren unserer Identit�t. Die Designer und die Kreationen vorf�hrenden Supermodels sind bestimmende Medienerscheinungen des Jahrtausendendes geworden: sie sind st�rker im Bewu�tsein pr�sent, als je zuvor. Einige Designer bev�lkern die Laufstege mit aufregenden Kleiderplastiken, andere �berfluten sie mit untragbaren Modellen, die die Gegebenheiten des K�rpers vollkommen au�er Acht lassen. Der K�rper, f�r den diese Kleider entworfen wurden, ist perfekt: eine nahezu genetisch neu geschneiderte Kopie des Originals. Auf der Ausstellung der Alibi Fashion stellen sich neben der Designer auch bildende K�nstler vor.
(Mit Unterst�tzung des Fotokollegs des Nationalen Kulturfonds, des Ministeriums f�r das Nationale Kulturerbe, des Kulturausschusses des St�dteparlaments Budapest und der Soros Stiftung)

  16. October M�csarnok  

Bob Ostertag
foto: Jamie Tanaka
HUMAN BODY ELECTRONICS �99
11th international performance festival "Das von der slowakischen Studio ert�, einer internationalen Gruppe f�r Kunstorganisation, bereits zum elften Mal veranstaltete internationale Performancefestival ist thematisch sowie konzeptionell eng mit den bislang unter dem Titel Transart Communication stattfindenden Treffen. Im Projekt Human Body Electronics �99 wird die Kommunikation diesmal unter Verwendung des menschlichen K�rpers und der Elektronik verwirklicht. Die Performances, die aus der Beziehung der neuesten technischen Errungenschaft des Jahrhundertendes, der Elektronik, und dem �ltesten 'k�nstlerischen Mittel', dem menschliche K�rper, entstehen, stammen aus verschiedenen Orten und aus mehreren L�ndern. Unter den geladenen K�nstlern ist der in Budapest bereits bekannte Amerikaner, Bob Ostertag, die Lengow & Hermes Gruppe aus der Slowakei sowie der Schweizer Heinrich L�ber. Das Treffen endet nach seiner Fortsetzung im slowakischen Neuh�usel (�rsek�jv�r; Nov� Z�mky) - dem Stammsitz des Studio ert� - in der Tschechischen Republik." (J�zsef R. Juh�sz)
(Mit Unterst�tzung der SCCA - Slowakei, Pro Helvetia - Slowakei, Illy�s Stiftung, MsU Nov� Z�mky, M�csarnok)

  18.-31. Oktober Er�ffnung: 18.30 Artpool P60  

foto: Frans van Lent
FOOT-WARE
Internationale Ausstellung
�ffnungszeiten: Mittwoch und Freitag 16.00-18.00

Im Fu�, als einer pers�nlich-menschlichen und unentbehrlichen nat�rlichen Gegebenheit, sind die intellektuellen und poetischen Beziehungen untrennbar mit einander verbunden pr�sent. Die industrielle (handwerklich-industrielle) Pr�senz, die die k�nstlerischen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Ankn�pfungspunkte seit den Anf�ngen in den Bereich des pers�nlichen Lebens eingef�hrt hat, wird ebenfalls Teil poetischer Beziehungen. Unter den ausgestellten Kunstwerken und Dokumenten befinden sich Fu�konzepte, metaphysische Wanderschuhe, Fu�schachtel, philosophische Schuh-Werke, Sohlenplastiken, Fu�abdr�cke, Fluxus-Socken und so weiter.
http://www.artpool.hu/kontextus/footware
Eine Ausstellung des Artpool Art Research Center (http://www.artpool.hu)

  19. Oktober - 14. November Er�ffnung: 18.00 M�csarnok  
Ausstellung von L�szl� M�hes
"�ich halte mich nicht f�r einen Maler im klassischen Sinne, sondern in erster Linie f�r einen visuellen K�nstler." - sagt L�szl� M�hes, der in Paris lebende ungarische Maler, einer der bedeutendsten Pers�nlichkeiten der ungarischen bildenden Kunst der sechziger-siebziger Jahre, �ber sich selbst. Er ist mit seinen Werken in den namhaftesten ungarischen zeitgen�ssischen sowie auch in mehreren ausl�ndischen Kunstsammlungen vertreten. Seine nach 1979 entstandenen Werke sind dem ungarischen Publikum kaum bekannt. In der M�csarnok werden seine neuesten Arbeiten gezeigt.

  20. October 16.30 Gal�ria XXI  
NET XXI.
Ausstellung der Maler Ren�e Kellner (�sterreich) und Istv�n Horkay
Die Bilder der beiden Maler zeigen visuelle Spuren verschiedener Zeiten. In der Form eines Pseudo-Internet versuchen sie die Berechtigung des konstruierten Hintergrundes als intellektuelle Unternehmung im Interesse anderer Formen der Rationalit�t zu beweisen.

  20. October 18.00 Gutmann Gal�ria  
Canadian Gutmann Group
Ausstellung der kanadisch-ungarischen Malergruppe und Doris Mc Carthy (Kanada)
Die vor nicht allzu langer Zeit entstandene K�nstlergruppe suchte und fand eine gemeinsame Form des Sich-�u�erns, indem sie auf die Kraft des Zeichens und der daraus entstandenen haltbaren Spur als Bild vertraute.

  21. Oktober - 28. November Kort�rs M�v�szeti M�zeum - Ludwig M�zeum  
Sigmar Polke (Deutschland)
GOUACHE
Der 1941 geborene, in K�ln lebende Sigmar Polke ist einer der bekanntesten Gestalten der deutschen zeitgen�ssischen Kunst. Auf der Ausstellung sind vierzig mit Gouache-Technik entstandene Graphiken aus dem Jahre 1996 zu sehen. Polke arbeitet seit den sechziger Jahren mit einer nur f�r ihn charakteristischen Technik: als ob er einen verrutschten Offsetdruck zu einem riesigen Bild vergr��ern w�rde, baut er seine Werke aus farbigen, in mehreren Schichten �bereinander gemalten Farbpunkten. In seinen hier gezeigten Graphiken kombiniert er den aus dieser Vervielf�ltigungstechnik entwickelten Raster mit reich bemalten Oberfl�chen, die seine gro�formatigen, farbigen Gem�lde zitieren.
(In Zusammenarbeit mit ifa und dem Goethe-Institut Budapest)

  22. Oktober - 21. November  
Dorottya Gal�ria
Ausstellung von Ibolya Hegyi
Das "archaische" Genre des Gobelin beherrschen nur wenige auf so hohem Niveau, wie Ibolya Hegyi, die ihre Arbeiten bisher auf den bedeutendsten Foren des Faches pr�sentierte. Die hier ausgestellten Arbeiten entstanden eigens f�r diesen Anla�.

  25. Oktober, 18.00 Traf�  
ALIBI FASHION
Ein Gespr�ch mit den K�nstlern und anderen G�sten

Moderation: Attila Nemes, Kunsthistoriker


  26. October C3  
TAG DER OFFENEN T�R
Die Server Ljudmila und Ljubljana (Slowenien) stellen sich vor
11.00 �ffnen der Tore
15.00 Pressekonferenz �ber die C3 Stiftung und ihre Programme
17.00 Buch- und CD-Pr�sentation: die gemeinsame Ausgabe des Bauhaus Dessau und der C3, die Ereignisse des Ostranenie Festivals zusammenfassende Multimedia-CD und das Buch Media Revolution werden vom Redakteur Stephen Kovats vorgestellt.
19.00 Medienkunst aus Ljubljana und neue Kommunikationstechniken: Im Rahmen des C3- Tages der offenen T�r stellt sich jedes Jahr ein Medienzentrum oder eine Gruppe aus der mittelosteurop�ischen Region vor, dieses Jahr sind die Inhaltsprovider der Ljubljana und Ljudmila Server aus Slowenien, einer der aktivsten Regionen, unsere G�ste.
http://www.ljudmila.org �s http://www.ljudmila.org/artists_groups
Marko Peljhan http://makrolab.ljudmila.org
Darij Kreuh http://www.ljudmila.org/scca/kreuh
Vuk Cosic http://www.vuk.org


  27. Oktober - 26. November V�rmegye Gal�ria  
SIEBENB�RGISCHE HERBSTAUSSTELLUNG
17.00 Er�ffnung: Zolt�n Banner
Auf der Ausstellung sind die Werke der Neumarkter (Marosv�s�rhely, T�rgu Mures) Malerin Csilla K�konyi, die in den siebziger Jahren den metaphysischen Realismus in Siebenb�rgen begr�ndete, anl��lich der Premiere der �ber sie erschienenen Monographie zu sehen.
(Mit fachlicher Unterst�tzung der Ungarischen Nationalgalerie)

  28. Oktober - 5. Dezember Kort�rs M�v�szeti M�zeum - Ludwig M�zeum  
Neue Papierarbeiten von Endre T�t
Die Werke des in Deutschland lebenden K�nstlers wurden zuletzt 1995 in Budapest in der M�csarnok im Rahmen einer retrospektiven Ausstellung gezeigt. Nun kann das Publikum seine neuesten Arbeiten bewundern. Seine Abwesende Bilder verfertigt er seit 1987, auf denen das Gem�lde ein mit pr�ziser Bildunterschrift versehener schwarzer oder wei�er Fleck, manchmal auch ein zum Teil verschwundenes Bild ist. "C�zanne bestand darauf, das zu malen, was er sah. Das ist vollkommen normal. Ich tue genau das Gegenteil: ich male das, was ich nicht sehe, das sichtbare Fehlen der Malerei. Auch das ist vollkommen normal." (Endre T�t)
(In Zusammenarbeit mit dem Museum Ludwig K�ln)
Budapesti Fesztiv�lk�zpont Kht. 2000.06.25