Budapest Herbstfestival
13.�29. Oktober

MUSIK

Alternativ-, Ethno- und Jazz-Konzerte

THEATER � TANZ

5. Soros Studiotheater Tage

BILDENDE KUNST � MEDIENKUNST

FILM

LITERATUR

WEITERS�

Festival zum Eduard-Tag

Bohemia 2000

Budapest Techshow 2000

Kleine Reise

Parasol Polonaise

BUDAPEST AUTUMN FESTIVAL

BUDAPEST HERBSTFESTIVAL

ABLAK BERLINRE � FENSTER AUF BERLIN

Danke f�r die freundliche Unterst�tzung an: Selbstverwaltung der Hauptstadt Budapest, Nationales Kulturelles Grundprogramm

K�NSTLERISCHER BERATER: P�TER E�TV�S

DER K�NSTLERISCHE RAT DES BUDAPESTER HERBSTFESTIVALS:

L�szl� Beke (Bildende Kunst), Gy�rgy Durst (Film), L�szl� Di�szegi (Tanz, Volkskunst), L�via Fuchs (Tanz), Zsuzsa G�czey (Musik), S�ndor Kov�cs (Musik), Ferenc K�rmendy (Musik, Vorsitzender des K�nstlerischen Rates), Tam�s M�sz�ros (Theater), Erika Koncz (Leiterin der Kulturabteilung der Hauptst�dtischen Selbstverwaltung), �kos Szil�gyi (Literatur), Zs�fia Zim�nyi (Direktorin des Budapester Festivalzentrums)

Danke f�r die freundschaftliche Hilfe an Edit Baranyai, �va Buchm�ller, J�nos Dem�ny, Bogl�rka Farkas, Zolt�n G�ncz, Nikoletta Korda, Kriston Wojtek, Mih�ly S�rdi, Tam�s Zelinka sowie den Mitarbeitern des Budapester Festivalzentrums und der Pentaton GmbH.

MEDIENSPONSOREN DES BUDAPESTER HERBSTFESTIVALS:

Index, PestiEst, Juventus Radio, Globopolis

�nderungen vorbehalten!

Detaillierte Informationen �ber das Festival:

bei der Budapester Festivalzentrum GmbH., Tel.: 210-8301

oder im Internet: : http://www.fesztivalvaros.hu/bof2000
http://www.festivalcity.hu/bof

 

Musik

14. Oktober 19.30 MTA Kongresszusi Terem
Inaugural-Konzert von L�szl� S�ry
Dramatic Story (1999 � UA)
Jahrb�cher der Natur (1999 � UA)
Tranquillity (1996)
Psalmus (1972)
Tanzmusik � f�nf St�cke aus der Serie:
Echo-rag I.(1998 � UA)
Ungarischer Tanz (1995)
Langsam und frisch (2000 � UA)
Tango (1989)
Broadway Boogie-Woogie (1990 - UA)
Quartetto (1968)
Mitwirkende: Krisztina J�n�s Ð Gesang, Ildik� V�kony Ð Zimbalon, Csaba Kir�ly, Andr�s Wilheim, G�bor Csalog Ð Klavier und das Intermodulation Kammerorchester
Dirigent: L�szl� S�ry und L�szl� Tihanyi
�Das Konzert habe ich aus Kammermusikwerken zusammengestellt, die musikalisch wichtige Stationen meines Werdegangs von 1968 bis 2000 darstellen. Die St�cke Dramatic story, Jahrb�cher der Natur sowie einige St�cke meiner Serie Tanzmusik sind Urauff�hrungen und betonen die zentrale Bedeutung des Klaviers und des Gesangs bei meiner bisherigen Arbeit. Unter meinen fr�heren Kammermusikst�cken erforschen Quartetto und Psalmus die extremen M�glichkeiten der Singstimme und der Laute. Tranquillity tr�gt die Einfl�sse meiner Studienreise nach Japan.� (L�szl� S�ry)
(In Zusammenarbeit mit der Sz�chenyi Akademie der Literatur und der K�nste; mit freundlicher Unterst�tzung von: Editio Musica Budapest, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Musikkolleg des Nationalen Kulturellen Grundprogramms, SZIMA Stiftung)

14. Oktober
Musikprogramme des Festivals zum Eduard-Tag
(Detailliertes Programm siehe: Eduard-Tag, Seite �)
http://www.zpont.hu

16.00 VISTA el�ad�terem
Gespr�ch mit Musik
Neue Platten der Hungaroton Classic

17.30 VISTA el�ad�terem
Konzert des Vivaldi Consort

18.00 �j Sz�nh�z, St�di�sz�npad
Ede Ter�nyi: Kalevala (UEA)
Oper in einem Akt

19.30 �j Sz�nh�z, ruhat�r
Katalin Szalai: Le donne furiose
Oper in einem Akt

20.30 �j Sz�nh�z, sz�nh�zterem
Mauricio Kagel: Der Tribun (UEA)
Vorstellung f�r einen politischen Redner, Marschkl�nge und Lautsprecher

Oktober 15. 19.30 M�csarnok
Klavierkonzert von G�bor Csalog
Mein Jahrhundert
Gabriel Faur�: Pr�lude r� d�mol majeur op. 103/1. (1910)
Alexander Skrjabin: Pr�lude op. 59/2 (1910)
B�la Bart�k: N�nies no. 3, 4 (1910)
Maurice Ravel: Noctuelles (1905)
Arnold Sch�nberg: Klavierst�ck op. 33/a (1929)
Sergej Rachmaninow: Melodie (1940)
Claude Debussy: �tude pour Degr�s Chromatiques (1915)
Igor Strawinsky: Circus Polka � to a Young Elephant (1942)
John Cage: Music for Marcell Duchamp (1948)
Gy�rgy Kurt�g: Hommage à Ferenc Ber�nyi 70 (1997)
Gy�rgy Ligeti: Automne à Varsovie � etude 1st book/6
Dmitrij Schostakowitsch: c-moll Pr�ludium und Fuge (1933)
Olivier Messiaen: Ile de Feu II. (1950)
"Dreizehn gro�e, �u�erst unterschiedliche, kaum zusammenpassende Komponisten unseres fast vergangenen Jahrhunderts bilden f�r diesen Abend eine Gemeinschaft. Damit m�glichst wenige von den pers�nlichen Lieblingen der Vortragenden fehlen, wurden kurze St�cke ausgew�hlt." (G�bor Csalog)
http://www.mucsarnok.hu

Oktober 17. 19.30 M�csarnok
Konzert des Fl�tisten Eberhard Blum (Deutschland)
� eine andere sprache�

Bernd Franke: Gesang (I) (1988)
Bernd Alois Zimmermann: Tempus loquendi... (1963)
Ernstalbrecht Stiebler: Zeile um Zeile (1997)
Kurt Schwitters: Ursonate (1923�1932)

Eberhard Blum bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen der internationalen Fluxusbewegung und der neuen deutschen Welle. der hervorragende Fl�tist �bernimmt gerne Aufgaben, die gesangliche und schauspielerische F�higkeiten ben�tigen. Dieses Konzert stellte er f�r die Ausstellung �ber die Kunst des 20. Jahrhunderts (unter ihnen auch Werke der Berliner Exilungarn) in der Berlinischen Galerie zusammen. Die erklingenden Werke f�hren einen Dialog mit den ausgestellten Kunstwerken.
(Fenster auf Berlin � mit freundlicher Unterst�tzung von: Hauptst�dtische Selbstverwaltung Budapest und Berliner Senat, mit der Hilfe des Goethe-Institut Budapest)
http://www.mucsarnok.hu
http://www.goethe.de/ms/bud/unindex.htm

22. Oktober 19.30 Th�lia Sz�nh�z
Konzert des Schlagorchesters Amadinda
Aur�l Holl�: Jos� � beFORe JOHN5 (UA)
John Cage: Forever and Sunsmell
L�szl� S�ry: Miniaturen
Gavin Bryars: One Last Bar, Then Joe Can Sing
L�szl� S�ry: Peble Playing in Pot
L�szl� Vidovszky: Head Mumbling in a Coffin (UA)
Zolt�n V�czi: Over the Glass Mountain� � beFORe JOHN9 (UA)
Mitwirkende: Katalin K�rolyi � Gesang, Tam�s Schlanger � Schlagzeug
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: MAL�V)

23. Oktober 19.00 und 24. Oktober 20.30 B�rka Sz�nh�z
B�la Farag� � Gy�rgy G�m
East Side Story
Kammeroper (UA)
(Siehe: Theater � Tanz, Seite�)

24. Oktober 19.30 Francia Int�zet
Solisten des Orchestre National de Lyon
Claude Debussy : Sonate pour violoncelle et piano
Gy�rgy Kurt�g : Hommage à R. Sch, op. 15d
Pascal Dusapin : Trio à cordes
Pierre Boulez : Domaines pour clarinette seul
Claude Debussy : Sonate pour violon et piano

Vor dem Auftritt des namhaften Orchestre National de Lyon in Ungarn sind seine Solisten zu Gast im Institut Fran�ais de Budapest. Das Konzers bietet einen Vorgeschmack auf die Konzertreihe, die das Orchester im Dezember geben wird.
(Eine Veranstaltung des Institut Fran�ais de Budapest)
http://www.ambafrance.hu/instit_f/menuhu.htm

26. Oktober 19.30 Zeneakad�mia, Kisterem
15 Jahre Intermodulation Kammerorchester
Maurice Ravel � L�szl� Tihanyi: Oiseaux tristes
Luciano Berio: Serenata (1957)
Arnold Sch�nberg: Serenade op. 24.
P�ter E�tv�s: Cosmos (1999 version)
Gy�rgy Ligeti: Konzert f�r Violoncello und Orchester
Bal�zs Horv�th: Magnets I/b (Crux)
Mitwirkende: Orsolya Kaczander Ð Fl�te, G�bor Eckhardt Ð Klavier, Mikl�s Per�nyi Ð Violoncello, �kos Ambrus Ð Gesang
Dirigent: L�szl� Tihanyi

Das Intermodulation Kammerorchester wurde 1985, von jungen Musikern, die ihre Studien an der Musikakademie kurz vorher abgeschlossen hatten, gegr�ndet. Das k�nstlerische Ziel des Kammerorchesters ist es, ungarische und internationale zeitgen�ssische Werke bzw. Werke aus dem 20. Jahrhundert einem breiten Publikum zu pr�sentieren und neue Werke zu inspirieren. Mit dem Namen des Ensembles, das an vielen bedeutenden europ�ische Orten aufgetreten ist, sind zahlreiche Urauff�hrungen und ungarische Erstauff�hrungen verbunden; f�r diese Arbeit wurden sie mehrmals mit dem ARTISJUS-Preis ausgezeichnet. Einer der Gr�nder des Kammerorchesters, sein Dirigent und k�nstlerischer Leiter, L�szl� Tihanyi, ist Dozent an der Ferenc Liszt Universit�t f�r Musik, eine der aktivsten und gefragtesten Pers�nlichkeiten des ungarischen Musiklebens; er bereiste beinahe alle musikalischen Zentren Europas, u.a. auch als Dirigentenparter oder Assistent von Peter E�tv�s.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest)

27. Oktober 19.30 MTA Kongresszusi terem
Konzert des Kammerorchesters UMZE
Gy�rgy Ligeti: Kammerkonzert
P�ter E�tv�s: Shadows
Dubravko Detoni: Stella Borealis (UA )
Andr�s Sz�ll�sy:
Elegie
Zolt�n Jeney: Heraklit-Fragment
Dirigent: Zsolt Nagy
Der Dirigent Zsolt Nagy (1957) studierte an der Musikhochschule Budapest bei Istv�n P�rkai. Seit 1988 leitete er bedeutende Projekte in Europa und �bersee mit namhaften Orchestern, Ensembles und Solisten. Ab 1990 unterrichtete er f�nf Jahre lang als Assistent von P�ter E�tv�s am Institut f�r Neue Musik in Karlsruhe, sp�ter wurde er ebendort Musikalischer Leiter des Instituts f�r Musiktheater. Seit 1995 war er drei Mal Gastprofessor am International E�tv�s Institute. Seit 1999 ist er k�nstlerischer Berater und erster Dirigent der Israel Contemporary Players. Nebenher leitet er den j�hrlich stattfindenden Kurs f�r Dirigenten bei der Philharmonie Jan��ek in Ostrawa. 1999 wurde er mit dem Titel "Bester Interpret Israelischer Musik" ausgezeichnet. Er dirigierte an die hundert Weltpremieren und CD-Aufnahmen und ist regelm��iger Gast wichtiger Musikfestivals weltweit.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Musikkolleg des Nationalen Kulturellen Grundprogramms und MAL�V)

28. Oktober 19.30 Olasz Int�zet
Konzert des Symphonieorchesters des Ungarischen Rundfunks
Britische Musik unserer Zeit
Stuart MacRae: Landscape and the Mind: Distance, Refuge (UEA)
John McCabe: Suite � Arthur Pendragon (UA)
Malcolm Williamsons: With Proud Thanksgiving (UEA)
Edward Elgar � Anthony Payne: Symphony No. 3. (UEA)
Dirigent: Christopher Austin
"Eines der gr��ten Privilegien meines Lebens ist, mit vielen lebenden Komponisten arbeiten zu k�nnen. Das Programm, da� ich ausgew�hlt habe, beinhaltet die Werke dreier zeitgen�ssischer Komponisten, die mit ihren Werken mein Leben bereichert haben, wie auch ihr gro�er Vorg�nger Edward Elgar. Alle drei Werke reflektieren auf die Musik gro�er britischer Komponisten des fr�hen 20. Jahrhunderts" � sagt Christopher Austin, der Dirigent des Konzerts.
Die Besonderheit des Konzerts besteht darin, da� zudem Elgars unvollendete 3. Symphonie zu h�ren sein wird, die von dem zeitgen�ssischen Komponisten Anthony Payne erg�nzt wurde.
(Eine Veranstaltung des British Council; mit freundlicher Unterst�tzung von: British Airways, Gell�rt Hotel Danubius)
http://www.britishcouncil.org/hungary/arts/index.htm

Alternativ-, Ethno- und Jazzkonzerte

20. Oktober 20.00 Traf�
Kampec Dolores Festiv�l
Kampec Dolores wurde vor 16 Jahren, nach der Aufl�sung der Kontroll Csoport (Kontroll Gruppe) gegr�ndet. Sie stellte sich seitdem auf zahlreichen wichtigen Festivals in Europa vor. Das neue Album von Kampec Dolores (Auf dem R�cken des B�ffels), die f�r besondere Genres stets offen ist, beinhaltet auch Bearbeitungen von t�rkischen Derwischges�ngen und s�dindischen, tamilischen Volksliedern.
Unter den geladenen G�sten des Abends sind auch Istv�n Grencs�, Erzsi Kiss und das seit vielen Jahren im Ausland lebende Gr�ndungsmitglied Szini. Im letzten Teil des Programms stellt sich die Kampecid Sound Unit vor, die unter Mitwirkung von DJ Palotai und anderen Soundtransformatoren zeigen wird, was neue Technologien mit dem Kampec Repertoire anfangen k�nnen.
http://www.trafo.hu

20. Oktober 19.00 Th�lia Sz�nh�z
Szi�mi
Einfache Sch�pfung
CD-Premiere
Seit dem musikalischen Spiel Engel in den Himmel, Teufel an die Wand!, das im Vorjahr mit Erfolg im Traf� aufgef�hrt wurde, ist Szi�mi wieder zusammen � und zwar mit den Mitgleidern der ersten Formation: der Gitarrist-Komponist J�nos Gasner und der Pianist L�szl� Pap�csi spielen wieder mit P�ter M�ller Szi�mi. Der Saxophonist Gy�rgy L�rincz, der auch auf Leuchtr�hren spielt, ist ebenfalls einer der alten, die neuen sind: P�ter Szuna (Bass), Dani J�key (Schlagzeug) das Angyalok Kara-ok� (Vocals), d. h. Kati Lajtai und Anna M�ller. Der neue Tontr�ger erscheint zum Herbstfestival bei Warner-IG, wobei das Publikum bei der Pepsi Sziget schon einen Vorgeschmack von der neuen Musik und den neuen Gedanken bekam. Der Titel lautet Einfache Sch�pfung. (Denn die Sch�pfung ist einfach.) Das Genre: Casting zur neuen Welt. Das Motto: Die Musik soll dich holen!

26.�28. Oktober 20.00 Fon� Budai Zeneh�z
Ethno 2000
Redaktion: Zolt�n Krulik

26. Oktober David Yengibarian
Ando Drom

G�pfolkl�r

27. Oktober G�bos Barna Quintett
Egy Kiss Erzsi Zene
B�sh o Drom

28. Oktober D�vid Klezmer Quintett
Lov�sz Ir�n � Skanzen Project
Tatros

Das Multikulturelle der Ethno 2000 liegt nicht allein in den Bestrebunge n der zeitgen�ssischen und experimentellen Avantgarde zur Synthese. Zum Millennium nehmen Gruppen am Festival teil, die die Traditionen der hier und in unserer Umgebung lebenden Nationalit�ten und Minderheiten durch ihre eigent�mliche Ann�herung repr�sentieren, indem sie auch musikalische Inspirationen ferner Kontinente mit einbinden.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest)
http://www.fono.hu/zenehaz/index.html

29. Oktober 22.00 B�rka Sz�nh�z
Konzert von Zbigniew Namys�owski und das Kruza Ryszard Quintett
(Siehe: Parasol Polonaise, Seite �)

Theater � Tanz

http://www.szinhaz.hu

13.�14. Oktober 19.00 B�rka Sz�nh�z
Kreidekreis-Produktion
NEXXT
Frau Plastic Chicken Show
Das erste Mal in Ungarn

Dorottya Udvaros, Zolt�n Mucsi, Viktor Bod�, S�ndor Terhes, Gergely B�nki, Annam�ria L�ng, Borb�la P�terfy, S�ndor Cs�nyi, Zsolt Nagy, Lia Pokorny, Lilla S�rosdy, Andr�s Vinnai
Istv�n Tasn�di, M�rton �gh, Kl�ra Varga, Tam�s B�nyai, P�ter Holl�s, Andr�s Nagy, �va Magyar, Andr�s Monori, Gy�rgy Budai, Bal�zs Er�s, M�t� G�sp�r, �rp�d Schilling
Einleitung: Die Zahlen sprechen leider f�r sich. In unserer Stadt wird durchschnittlich alle zwanzig Sekunden eingebrochen, auf jede Minute entf�llt eine schwere K�rperverletzung, alle zw�lf Minuten wird jemand sexuell mi�braucht, alle vierzehn Minuten werden Minderj�hrige mi�handelt, und in jeder einundzwanzigsten Minute wird jemand � ermordet. Das alles geschieht, wobei die Zahl der ungel�sten Verbrechen jedes Jahr um 15 Prozent steigt. Im vergangenen Jahr waren die Ermittlungen durchschnittlich in zwanzig von hundert F�llen erfolgreich. Das bedeutet, da� acht von zehn davonkommen. Acht von zehn!
Meine Damen und Herren, ich denke es ist Zeit, da� wir den Dingen nicht tatenlos zusehen, und da� wir den Kampf gegen die losgel�sten Instinkte und das B�se, das unter uns sein Unwesen treibt, mit unseren eigenen Mitteln aufnehmen. Unser Unternehmen ist riskant, aber bei weitem nicht hoffnungslos. Ich brauche Sie! K�nnen wir los? Geben Sie mir Deckung!
(Die Partner der Produktion sind: Festival d�Avignon, THEOREM, La rose des vents, Scene nationale de Villeneuve d�Ascq, B�rka Sz�nh�z, Axis Plusz, Sophiens�le Berlin � mit der Unterst�tzung der Hauptstadtkulturfonds; Mit freundlicher Unterst�tzung von: Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Nationales Kulturelles Grundprogramm, AFAA, G�n�ration/s 2001, Soros Stiftung, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Roland, szinhaz.hu, S�g�, EstFM)
Weitere Vorstellungen: 15.�16. Oktober
http://www.nexxt.hu

13.�14. Oktober 20.00 Traf�
Cas Public (Kanada)
Incarnation
Choreographie: H�lène Blackburn

Das ungarische Publikum der zeitgen�ssischen Tanzkunst hatte die M�glichkeit innerhalb weniger Jahres die gesamte Bandbreite der kanadischen Kunst kennenzulernen. Das diesj�hrige Herbstfestival begr��t die Company Cas Public zum zweiten Mal. Die Chroreographin und k�nstlerische Leiterin des Ensembles ist eine der drei gro�en Choreographinnen Kanadas. Sie wird mit Marie Chrouinard, die im Vorjahr Gast des Herbstfestivals gewesen ist, und mit der Leiterin des in diesem F�hjahr in Ungarn aufgetretenen O Vertigo , Ginette Laurin, in einem Atemzug genannt. Blackburn verwendet in ihrer Choreographie eine Sprache der Gesten, in der sie das Abstrakte und das Expressive zu vereinen sucht. In Incarnation geben die Bewegungen des Tanzes dem K�rper beinahe die Kraft der Sprache, indem sie ihn bis an die �u�ersten physischen Grenzen fordern.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Tanzkolleg des Nationalen Kulturellen Grundprogramms)
http://www.trafo.hu

18.�19. Oktober 19.00 Artus St�di�
Artus Theater
K�ins Hut (UA)
Mitwirkende: Tam�s Bak�, Bea Gold, Erzsi Kiss, B�la Pint�r
Kost�me: Krisztina Remete
Musik: Erzsi Kiss
Assistentin des Choreographen: Ildik� M�ndy
Choreographie: G�bor Goda und das Ensemble
Regie: G�bor Goda

Der Hut: ein Gegenstand, das Symbol f�r Hochachtung und Schutz. Der Hut ist Mauer und Br�cke. Er trennt und verbindet, besch�tzt und versteckt. Ist Untert�nigkeit und Angst. Das Kains-Mal ist der Hut selbst.
Die Vorstellung wurde von Leopold Szondis Schicksalanalyse Kain der Gesetzesbrecher und Moses der Gesetzessch�pfer inspiriert. Den Stempel Kains tr�gt auch Moses. In ihm finden wir den Rebellen und auch den Untergebenen. Kain mordet und Moses ebenfalls. Doch letzterer schafft auch Gesetze, um seine zerst�rerischen Affekte zu bremsen. Wir haben die Affekte und die Gesetze geerbt und diesen ganzen endlosen Amoklauf.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Soros Stiftung, Nationales Kulturelles Grundprogramm, Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Fon� Budai Zeneh�z, Albeo GmbH.)
Weitere Vorstellungen: 20.�22. Oktober

http://www.c3.hu/~artus/indexhu.html

19. Oktober 19.00 Th�lia Sz�nh�z
Zeitgen�ssisches Ballett Szeged
Postscriptum
(UA)
Musik: Johann Sebastian Bach
Kost�me und B�hnenbild:Zsuzsa Moln�r
Assistenten des Choreographen: �gnes Markovics, Attila S�rk�zi
Choreographie-Regie: Tam�s Juronics
"Die Geschichte fiel mir einfach vor die F��e. Selbst wenn ich gesucht h�tte, h�tte ich kein besseres, spannenderes Thema, das �ber unsere gegenw�rtige Gesellschaft und unser Leben ein wahrhafteres Bild zeigt, gefunden, als die Ereignisse des vergangenen Sommers. Dabei habe ich gar nicht danach gesucht. Es wurde mir vom Leben gegeben. Es scheint, es ist Zeit, da� ich das Gef�hl des Fiaskos kennenlerne. Ich wurde zum Verlierer. Trotzdem habe ich bei dieser Geschichte viel gewonnen: Gef�hlsmomente, die jetzt meine Gedanken �ber Kunst, Wahrheit und L�ge grunds�tzlich bestimmen. Ich bin traurig und gl�cklich. Die Vorstellung ist ein k�nstlerischer Abdruck dieses M�rchens und dieses Gef�hls, oder wenn man so will: dessen Nachschrift.
P.S. Ich werde kein Politiker. Ich bin K�nstler." (Tam�s Juronics)
Vor der Vorstellung wird der Philip Morris Ungarische Ballettpreis 2000 �berreicht.
http://www.thalia.hu

19.�22. Oktober 21.00 BBS - Toldi mozi
Dokumente des Squat Theaters

19. Oktober �Sur�ny Film�
die Dokumentation einer Arbeitssitzung auf der Insel Szentendre in Sur�ny

20. Oktober Andy Warhol's Last Love (1978), Pig! Child! Fire! (1977)

21. Oktober Mr. Dead and Mrs. Free (1981)
anschlie�end: Gespr�ch mit den Mitgliedern des Squat Theaters

22. Oktober Aus dem Archiv der B�la Bal�zs Studio Stiftung
Istv�n B�lint � P�ter Breznyik � P�ter Hal�sz � Anna Ko�s: Don Giovanni
(1975�1983 � die Version von G�bor Dobos)
Zimmertheater (1974�1975)

�Andy Warhol's Last Love (1978)
produced by the Squat Theatre
Video: Michel Auder
Das Ensemble: Mark Amitin, Eszter B�lint, Istv�n B�lint, P�ter
Breznyik (Berg), �va Buchm�ller, Eric Daillie, Galus Hal�sz, P�ter Hal�sz, Iv�n Jakovits, Kathleen Kendell, Anna Ko�s, Borb�la Major, Rebeka Major, Michael Moser, Kl�ra Palotai, Larry Solomon
Pig! Child! Fire! (1977)
produced by the Squat Theatre
Das Ensemble: Eszter B�lint, Istv�n B�lint, P�ter Breznyik
(Berg), �va Buchm�ller, Eric Daillie, Galus Hal�sz, P�ter Hal�sz, Marianne Koll�r, Anna Ko�s, Borb�la Major, Rebeka Major, �gnes S�ntha, Larry Solomon
Mr. Dead and Mrs. Free (1981)
produced by the Squat Theatre
Das Ensemble: Eszter B�lint, Istv�n B�lint, P�ter Breznyik
(Berg), �va Buchm�ller, Eric Daillie, Ron Discenza, Sandy Fiddler, Ken Friedman, Jossi Gutman, Galus Hal�sz, P�ter Hal�sz, Anna Ko�s, Borb�la Major, Rebeka Major, Nico, Sheryl Sutton, Kl�ra Palotai, Danny Rosen, Larry Solomon, Tim Wright

P�ter Hal�sz gr�ndete 1969 gemeinsam mit Anna Ko�s und P�ter Breznyik das Kass�k-H�z-Studio im Kulturhaus Kass�k in Zugl� (Budapest). Istv�n B�lint schlo� sich ihnen 1970 an. 1972 wurde nach der Premiere des St�ckes Die M�rder des Freilichtmuseums sowohl die Vorstellung wie auch das Ensemble wegen Obsz�nit�t und der M�glichkeit der politischen Mi�interpretation verboten.

Seitdem setzt das bis dahin erweiterte Ensemble seine Arbeit in der Wohnung von P�ter Hal�sz und Anna Ko�s in der Doh�ny utca fort und f�hrte zwischen 1972 und Januar 1976 nahezu drei�ig verschiedene St�cke auf. Hier bildete sich jener eigene Stil heraus, der sie von allen anderen Theatern unterschied. Zwischen 1969 und 1976 nahmen etwa vierzig Personen aktiv an der Gestaltung der Vorstellungen teil. (Die damalige offizielle Dokumentation der Geschichte ist in der III/3-Akten unter dem Stichwort 'Angler' zu lesen, aus der Feder des Agenten P�csi.) [http://www.c3.hu/collection/tilos/docs.html]

Wegen ihres unerw�nschten Auftrittes bei dem Open Theatre Festival in Wroc�aw (1973) werden P�ter Breznyik, P�ter Hal�sz und Anna Ko�s die P�sse entgezogen. Sie f�llen die Entscheidung: Emigration.

Anfang 1976 �bersiedeln sie nach Paris: P�ter Breznyik, P�ter Hal�sz, Anna Ko�s und Galus Hal�sz; Istv�n B�lint, Marianne Koll�r und Eszter B�lint; �va Buchm�ller, Borb�la Major und Rebeka Major.

Das Ensemble des Squat Theater kam 1977, nach eineinhalbj�hriger Irrfahrt in Europa, in New York an. Sie mieteten ein vierst�ckiges Haus in Manhattan, in der 23. Stra�e. Hier war das Theater und hier lebten die Mitglieder des Ensembles. Hier spielen die auf dem Herbstfestival gezeigten Video-Dokumentationen.

Erdgescho�: Gesch�ft-Theater: die Zuschauer blickten aus der Tiefe des Gesch�ftes auf die B�hne und dahinter, durch die Glasscheibe des Gesch�ftes, auf die 23. Stra�e. Erster Stock (second floor): K�che / Caf� / E�zimmer / Hundeh�tte, hier entstehen die St�cke. der hintere Teil sind Wohnr�ume, B�hne im St�ck Andy Warhol�s Last Love. Dritter und vierter Stock: Wohnr�ume. Der Dachboden: Ziegenstall, Glashaus, Kinderschwimmbecken.
Die 23. Stra�e ist in beiden Richtungen befahrbar, ber�hmtere Geb�ude der Gegend: das Chelsea Hotel, der Wahrsager Basilio, das Lamston Kaufhaus, der Donut Shop, Pizza, YMCA. Das 150 Jahre alte Geb�ude des Squat Theaters wurde 1986 abgerissen, an seiner Stelle steht heute ein Cineplex (Rolltreppen durchqueren die einstigen Schlafzimmer).
Wir bitten darum, das Wort legend�r aus allen weiteren Publikationen zu streichen." (New York, August 2000 � �va Buchm�ller, P�ter Hal�sz, Anna Ko�s)
(Eine gemeinsame Veranstaltung mit der B�la Bal�zs Studio Stiftung; mit der Hilfe des Instituts und Museums f�r Theatergeschichte; Mit freundlicher Unterst�tzung von: MAL�V)

20.�21. Oktober 19.00 B�rka Sz�nh�z
J�nos Cs�nyi
Das Spiel
Mitwirkende: P�ter Scherer, L�szl� Sz�les, R�musz Szikszai, Gerg� Kasz�s, Lia Pokorny, L�szl� Hunyadi, Gabriella Varga, Kriszti�n Kov�cs
Musik: B�la Farag�
Raum: J�nos Cs�nyi
Kost�m: Julcsi Kiss
Regie: J�nos Cs�nyi
Das St�ck wurde auf der Basis eines improvisierten Plots 1992�93 gemeinsam von J�nos Cs�nyi und dem damals entstandenen Ensemble des Merlin Theaters geschrieben. Das Spiel wurde in seinem damaligen Zustand nur ein paar Mal gespielt und nicht weiter ausgearbeitet. Die Regie Cs�nyis erreichte bis heute � sowohl aufgrund der damals in der Gesellschaft gerade erst erscheinenden Figuren und Schicksale, wie auch aufgrund der Story des St�ckes � eine gro�e Aktualit�t. Das St�ck spielt in einer heruntergekommenen Kneipe im 8. Bezirk Budapests Anfang der 90er Jahre, zu Beginn der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ver�nderungen. Die Figuren sind typische Vertreter des Systemwechsels, Mitglieder der sich in Umw�lzungen befindenden ungarischen Gesellschaft.
http://www.barka.hu

20.�21. Oktober 19.00 Mad�ch Sz�nh�z
Le Ballet Atlantique�R�gine Chopinot (Frankreich)
La danse du Temps
Choreographie: R�gine Chopinot
�Zu diesem symboltr�chtigen Zeitpunkt, an der Schwelle zum dritten Jahrtausend interessierte mich in erster Linie die Problematik des Zeitbegriffes. Mir war klar, da� ich in La danse du Temps die Motive des Schrittes, des Laufens, des Springens, des Fallens, der Trance und der Bewegungslosigkeit verwenden werde. All dies versuche ich im Reichtum und in der Nat�rlichkeit des Tanzes aufzul�sen.� (R�gine Chopinot)
(Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Intitut Fran�ais de Budapest; Mit freundlicher Unterst�tzung von: Tanzkolleg des Nationalen Kulturellen Grundprogramms)
http://www.ambafrance.hu/instit_f/menuhu.htm

21. Oktober 19.00 Th�lia Sz�nh�z
Zeitgen�ssischer Volkstanz-Abend
Es ist ein fester Bestandteil des Herbstfestivals geworden, die Neuerer des ungarischen Volkstanzes vorzustellen. Der ungarische Volkstanz animiert die modernen K�nstler mit seiner Vielfalt, Elastizit�t und seinem Reichtum zum weiterf�hrenden Denken und zur Neuinterpr�tation. Auch in diesem Jahr werden die spannenden Werke jener, die Br�cken zwischen der Tradition und dem Modenen schlagen, die vielf�ltigen und origin�ren Arbeiten der ungarischen Tanzkunst gezeigt.
(Eine Veranstaltung des Gy�rgy-Martin-Volkstanz-Verbandes)

23. Oktober 20.00 MU Sz�nh�z
Thomas Lehmen (Deutschland)

distanzlos

In seiner neuesten Arbeit bewegt sich der Berliner Choreograph Thomas Lehmen an der Grenze zwischen Performance und Tanz. Er stellt sich und der Tanzkunst ernste Fragen. Mit minimalistischen Mitteln f�hrt er den Zuschauern den Unterschied zwischen der Idee des Choreographen und ihrer k�nstlerischen Umsetzung vor. Er zieht alte Notizen hervor und zeigt nicht ohne jede Ironie � aus Geld- oder Zeitmangel, oder einfach aus purer Faulheit � nie verwirklichte Ideen und Konzepte.
(Fenster auf Berlin � mit freundlicher Unterst�tzung von: Selbstverwaltung Budapest und Berliner Senat, mit der Hilfe des Goethe-Institut Budapest)
http://mu.mentha.hu
http://www.goethe.de/ms/bud/unindex.htm

23. Oktober 19.00 und 24. Oktober 20.30 B�rka Sz�nh�z
B�la Farag� � Gy�rgy G�m
East Side Story
Kammeroper (UA)
Mitwirkende: Katalin Pitti, Andr�s Moln�r, J�nos T�th, Stef�nia Moldov�n, Eszter Wierdl, Simon Somorjai
(Slowakei), P�ter Fried, Tam�s R�zsa, Kammerchor aus Mitgliedern des Chors des Ungarischen Rundfunks (Korrepetitorin: Gy�ngyv�r Gupcs�), unter der Mitwirkung des Weiner-Sz�sz Kammersymphonieorchesters (k�nstlerische Leiterin: Judit Sz�sz)
B�hnenbild: Zsolt Khell
Kost�m: Rita Velich
Dirigent: L�szl� Tihanyi
Regie: Mih�ly Ker�nyi

�Die oberste Inspiration w�hrend dem Verfassen meines Werkes bedeutete, da� ich aufgrund des Librettos von Gy�rgy G�m die Ereignisse von 1956 durch das Leben einer �durchschnittlichen� Budapester Familie zeigen kann, um dadurch der Falle zu entgehen, ein entleertes politisches Denkmal zu erschaffen. Mein musikalisches Ziel bestand darin, den Inhalt objektiv und verst�ndlich darzustellen. Aus diesem Grund ist die Sprache der Oper klar, ich legte gro�en Wert auf die Verst�ndlichkeit des Textes.� (B�la Farag�)
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm, Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, ARTISJUS, Soros Stiftung, Magyar Telev�zi� Rt., Magyar R�di� Rt., B�ro f�r Leistungsschutzrechten der Vortragsk�nstler)

24.�25. Oktober 20.00 Traf�
Jo Fabian (Deutschland)
Blown away
(The invisible Homepage of T. Rex)

Jo Fabian, der ber�hmte deutsche Choreograph und Tanztheoretiker, zeigt seine europaweit bereits bekannte Regiearbeit das erste Mal in Ungarn. Das St�ck ist eine Hommage an den bekannten Musiker T. Rex und findet seinen Ausgangspunkt in einer f�r viele bekannten Schwarzwei�photographie. Auf dem Photo ist ein Mann zu sehen, der fast liegend in einem Schaukelstuhl sitzt � vor ihm ein Lautsprecher. Seine Haare sind zerzaust, neben ihm auf dem Tisch zittert eine Martiniflasche zu den unh�rbaren Kl�ngen der Musik. Den Grundgedanken des St�ckes k�nnte man so umrei�en: an der Schwelle eines neuen Jahrtausends liegt die Perzeption in der Unvollkommenheit des Empfindens. Trotzdem scheint es, als glaubten wir immer noch an die Vollkommenheit der Information. T. Rex lebt im Internet immer noch � aus den Details ein Ganzes zu erschaffen, das ist das Kreative unseres Alltags.
(Fenster auf Berlin � mit freundlicher Unterst�tzung von: Hauptst�dtische Selbstverwaltung Budapest, Berliner Senat; mit der Hilfe des Goethe-Institut Budapest)
http://www.trafo.hu
http://www.goethe.de/ms/bud/unindex.htm
http://www.jofabian.de

25.�27. Oktober 20.00 Merlin Sz�nh�z
Vorstellungen des Vereins der Zeitgen�ssischen Tanztheater
Let�s stop for a dance!
Die Jury des Vereins bem�hte sich St�cke in das Festivalprogramm aufzunehmen, die wie ein Querschnitt zeigen, wo die ungarische zeitgen�ssische Tanzkunst derzeit steht und in welche Richtung sie weitergehen wird. Die Vorstellungen versuchen einen �berblick dar�ber zu bieten, auf welchem technischen Niveau die T�nzer sind und welches Lebensgef�hl die Gedankenwelt der Choreographen um die Jahrtausendwende beherrscht. Im Zuge der Abende erwarten uns neuinterpretierte Traditionen, die Vorstellung der neuesten Bestrebungen westlicher Tanzwerkst�tten, vor allem aber Pers�nliches und Sensibles. Die Auswahl der Jury bietet einem �beraus weiten Spektrum der zeitgen�ssischen ungarischen Tanzkunst die M�glichkeit, sich vorzustellen.
Mitglieder der Jury: Be�ta Barda, P�l Csillag, D�ra P�czely, Dr. G�bor Saj�si, Tibor V�rszegi

25. Oktober
Attila Egerh�zi � N. Porpora: Geschlossene Vorh�nge
Mitwirkende: Edit Rujsz, Andr�s Luk�cs
Eszter G�l � Peter Pleyer: �pas de deux � practice what you preach�
Konzeption: Peter Pleyer

26. Oktober
R�ka Szab�: Lila Ameisenb�r
Choreographie-Tanz: R�ka Szab�
�va Duda: In between
Mitwirkende: �va Duda, Gabriella M�th�, Judit Somorjai

27. Oktober
M�g 1 Mozdulatsz�nh�z: In Memoriam Dienes Val�ria
Choreographie-Regie: M�rk Fenyves, Istv�n P�losi
Mitwirkende: Ildik� Bacskai, M�rk Fenyves, Bea Gold, Istv�n P�losi
Veronika V�mos: Martinetes
Choreographie-Tanz: Veronika V�mos

26.�27. Oktober 20.00 Szk�n� Sz�nh�z
M�rta Ladj�nszki und das B�lv�nyos Ensemble
Amorphe Meerjungfrau

Mitwirkende: M�rta Ladj�nszki Ð Tanz, Judit B�lv�nyos Ð Altsaxophon, �d�m J�vorka Ð Bratsche, Zsolt Varga Ð Tenorsaxophon, Zsuzsa Vincze Ð Violine
Das St�ck � das sich aus Improvisation, der momentanen Stimmung und der Gesamtheit der Bilder der B�ume in der Natur und in der bildenden Kunst zusammensetzt � wird gemeinsam von den T�nzern und den Musikern geformt.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Nationales Kulturelles Grundprogramm)

28.�29. Oktober 19 .00 Bethlen Kort�rs T�ncm�hely
Tanz Theater Mittel-Europa
D�mmerung (UA)
Musik: Zsigmond L�z�r
Choreographie-Regie: Csaba Horv�th
Garten der Ungarn (UA)
Musik: Csaba �kr�s, Gyula �cs
Choreographie-Regie: Istv�n �nekes
Csaba Horv�th und Istv�n �nekes sind f�r Regie und Choreographie der zwei neuesten St�cke einer der �ltesten zeitgen�ssischen Tanzwerkst�tten Ungarns verantwortlich. Horv�th, der hervorragende T�nzer und Choreograph, arbeitet erst seit einigen Jahren mit dem Tanz Theater Mittel-Europa, w�hrend �nekes als k�nstlerischer Leiter einer der Mitbegr�nder ist. Das St�ck D�mmerung spielt in einem Espresso im 7. Bezirk in Budapest auf einer Single-Party. Als Grundlage f�r Garten der Ungarn dient das 1991 erschienene, gleichnamige Versepos von Imre Babics. Was die beiden Choreographien verbindet, ist ihre eigent�mliche, surrealistische Stimmung.
http://www.c3.hu/~cedt/magyar/magyar.htm

29. Oktober 19.00 B�rka Sz�nh�z
Teatr �smego Dnia
Niemandsland II.
(Siehe: Parasol Polonaise, Seite �)

5. Soros Studiotheater Tage
Dem Publikum, das alternative, experimentale oder auf Werkstattarbeit beruhende Produktionen liebt, werden nun zum f�nften Mal jene Vorstellungen vorgef�hrt, die auch von der Soros Stiftung gef�rdert worden sind. Ein Festival kann von den j�hrlich mehreren Dutzenden gef�rderten Produktionen nat�rlich nur die wenigen pr�sentieren, die aufgrund bestimmter Kriterien ausgew�hlt, also als die besten beurteilt wurden. Jene elf Vorstellungen, die dieses Jahr gezeigt werden, zeugen � nach der Meinung der Jury � davon, welche Werte das Soros Studiotheater Programm zu f�rdern versucht, und zugleich davon, welche Tendenzen sich in den zeitgen�ssischen Theaterwerkst�tten herauskristallisieren. Das Programm der Studiotheater Tage zeigt thematisch, stilistisch und auch die Genres betreffend ein abwechselungsreiches Bild. Jeweils die H�lfte sind Prosa- bzw. Tanzvorstellungen, es sind Studioproduktionen von professionellen Theaterensembles genauso vertreten wie Ergebnisse von Gruppen, die sich lediglich f�r diese Vorstellung zusammengefunden haben, Vorstellungen von jungen Theaterwerkst�tten genauso, wie die von alternativen Theatergruppen, die auf eine jahrzehntelange Vergangenheit zur�ckblicken k�nnen und die sich in der ungarischen Theaterkunst einen Namen gemacht haben. Das Programm der 5. Soros Studiotheater Tage m�chte die Aufmerksamkeit auf die Unterschiede, die Vielfalt, den Reichtum der Theaterkunst lenken und verspricht all jenen, die besondere Erlebnisse m�gen, eine interessante Unterhaltung." (Istv�n N�nay)
http://www.soros.hu

15. Oktober 20.00 Szk�n� Sz�nh�z
Istv�n Pa�l Studiotheater, Szolnok
Auch wir sind nicht so schlecht
Regie: S�ndor S�rk�ny

17. Oktober 19.00 Th�lia Sz�nh�z
Tanz Theater Mittel-Europa
D�mmerung der Hirsche
Regie-Choreographie: Csaba Horv�th
http://www.c3.hu/~cedt/magyar/magyar.htm

18. Oktober 20.00 Szk�n� Sz�nh�z
KOMPm�NIA
Romance
Regie-Choreographie: Attila Csabai

19. Oktober 20.00 Traf�
Compagnie P�l Fren�k
Tricks & Tracks
Choreographie: P�l Fren�k
http://www.trafo.hu

21. Oktober 19.30 V�gsz�nh�z H�zisz�npad
V�gsz�nh�z
Caryl Churchill: The Skriker
Regie: S�ndor Zs�t�r
http://www.vigszinhaz.hu

22. Oktober 19.00 B�rka Sz�nh�z
B�rka Theater
P�ter K�rp�ti: T�tferi
Regie: Eszter Nov�k
http://www.barka.hu

24. Oktober 19.00 B�rka Sz�nh�z
S�m�n Theater
The Big Hoo-hah
Regie-Choreographie: �va Magyar

25. Oktober 20.00 Ez�sthegyi Evang�likus Templom
OFF T�ncsz�nh�zi T�rsulat
Requiem
Musik: Wolfgang Amadeus Mozart
Choreographie: Adrienn H�d

27. Oktober 19.30 Th�lia St�di�
Zsigmond M�ricz Theater (Ny�regyh�za) � Th�lia Theater
Ryunosuke Akutagawa �P�ter M�ller: Rashomon
Regie: P�ter Telihay
http://www.thalia.hu/
http://www.szabinet.hu/~szinhaz

28. Oktober 19.30 St�di� �K�
Studio �K�
Andr�s Forg�ch: Die Jungfrau, die Leiche, der Bischof und die Messer
Regie: Tam�s Fodor
http://www.elender.hu/~studiok

29. Oktober 20.00 Szk�n� Sz�nh�z
Szk�n� Theater
B�la Pint�r: Krankenhaus, Bakony
Regie: B�la Pint�r

29. Oktober 22.00 Th�lia Sz�nh�z
Preisverleihung und Abschlu�diskussion

Details entnehmen Sie bitte dem Programmheft der Studiotheater Tage.

Bildende Kunst � Medienkunst

13. Oktober �30. November Mai Man� H�z
Photographien der tschechischen Avantgarde (1918�1948)
Er�ffnung: 13. Oktober 16.00
Begr��ung: Pavel Dostal, Kulturminister der Tschechischen Republik
Er�ffnung: Vladimir Birgus Photohistoriker
Kuratoren: Jan Mlcoch undVladimir Birgus

Wer die das 20. Jahrhundert bestimmenden kunsthistorischen Stile, konstruktivistische, surrealistische, expressionistische, kubistische und dadaistische Photographien treffen m�chte, wer sehen m�chte, wie Art deco und Art nouveau in Schwarz-Wei�, oder manchmal in Farbe ausschaut, wer neugierig ist, wie die Ecken der verschiedenen technischen Apparaturen durch die Perspektive und das Licht verzaubern, wie die Linien des weiblichen K�rpers im Vordergrund geometrischer Dekorationen erg�nzt und bereichert werden und wieviel Zauber die Gegenst�nde unseres Alltags in sich bergen und wieviel sie zeigen � f�r all jene lohnt sich der Besuch dieser vom Herbstfestival und dem Haus Ungarischer Photographen organisierten Ausstellung.
(Aus der Sammlung des Museums f�r angewandte Kunst Prag; mit freundlicher Unterst�tzung von: Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Nationales Kulturelles Grundprogramm, Tschechisches Zentrum Budapest, Soros Stiftung, MAL�V, J�nos Feny� Stiftung, Siemens)

13. Oktober � 26. November Budapest Gal�ria Ki�ll�t�terem
Photographien von Jind��ch �treit (Tschechische Republik)
Ungarische Photos
Er�ffnung: 13. Oktober 17.30
Die Ausstellung wird er�ffnet von: Pavel Dostal, Kulturminister der Republik Tschechien und Zolt�n Rockenbauer, Minister f�r Nationales Kulturerbe.
Das Budapester Herbstfestival wird er�ffnet von: G�bor Demszky, Oberb�rgermeister

�Jind��ch ` treit verbrachte mit Photographieren mehr oder weniger Zeit in bereits mindestens zehn, voneinander sowohl geographisch als auch kulturell, sprachlich und �berhaupt sehr weit entfernten L�ndern. Er sah (wollte sehen), da� der vom Menschen geschaffene und erhaltene Teil der Welt in Tschechien und Japan, Frankreich und �sterreich, von den anderen L�ndern ganz zu schweigen, sich recht �hnlich ist. (�) Wohin er auch geht, sieht ` treit die Welt mit den Augen eines Tschechen. Mit jenem interpretierenden, die Dinge in ihre Einzelteile zerlegenden, scharfen Blick, der alles sieht, alles wahrnimmt; doch seine Augenwinkel ziehen sich manchmal zu einem Spalt zusammen, er zwinkert uns an, mitwisserisch und vergebungsvoll, seine Mundwinkel verziehen sich kaum sichtbar nach oben.� (K�roly Kincses)
Die Ausstellung zeigt seine in Ungarn entstandenen Photographien.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Botschaft der Republik Tschechien)

13.�29. Oktober Liszt Ferenc t�r
Open-air-Tafelbildausstellung des Artpool Art Research Centers
28 EDE
Open-air-Ausstellung im Gedenken an 28 ber�hmte Pers�nlichkeiten Ungarns (K�nstler, Politiker, Wissenschaftler etc.), die den Vornamen Ede trugen � anl��lich des "Ede-Festivals".
http://www.artpool.hu/veletlen/naplo/1013.html

14.�29. Oktober Artpool P60
Ausstellung des Artpool Art Research Centers
Continued / "Add to�" Art

Er�ffnung: 14. Oktober von 12.00 bis 13.00
Fahrrad- und Fu�g�nger-Konzert zwischen der Heged� utca und der Artpool P60.

Interaktive Netzwerk-Projekte, bei denen der "Zufall" eine dominante Rolle bekam. Auswahl und Rekonstruktion von Veranstaltungen/Ausstellungen, die von Artpool in den letzten 20 Jahren in Zusammenarbeit mit zahlreichen internationalen K�nstlern organisiert wurden. Anl��lich des "Ede-Festivals".
http://www.artpool.hu/veletlen/naplo/1014.html

14. Oktober
Ausstellungen des Festivals zum EDE-Tag
(Siehe: Ede-Tag, Seite �)
http://www.zpont.hu

10.30 VISTA el�ad�terem
Ausstellung der Photographin Lenke Szil�gyi
Bilder von der Stra�e

11.15 Eur�pai Kultur�lis Alap�tv�ny
Jen� L�vay "Ortspezifische Installation"
Transferpunkt
Photographien von Zsuzsy Nov�k
Wassert�rme

15.00 �j Sz�nh�z, Gal�ria
Ausstellung von L�szl� Feszt

16.30 Szentendrei �p�t�szgrafikai Gal�ria Ki�ll�t�terme
Ausstellung von Graphiken junger tschechischer Architekten

16.�26. Oktober Traf� Gal�ria
Berlin Open
Internationales Videoprogramm, veranstaltet mit der Berliner Galerie Barbara Thumm
Er�ffnung: 16. Oktober 18.00
Kuratorin: Angelika Richter
In elf Tagen werden Video und Kinofilme von mehr als zwanzig, in Berlin und anderen St�dten der Welt lebenden K�nstlern gezeigt. In den 90er Jahren spielten die verschiedensten Ann�herungen innerhalb des Genres der bewegten Bilder in der bildenden Kunst eine immer wichtigere Rolle, angefangen von einer aus Fragmenten zusammengesetzten, neuen Narration, �ber die "gefundenen" Filme, bis hin zu minimalistischen und rekontextualisierenden Ausdrucksformen. Das Programm bietet eine Auswahl aus den Werken eines traditionellen, aber kontinuierlich in Erneuerung befindlichen Genres durch den Filter einer Weltstadt � Berlin �, die in den vergangenen Jahren erneut eines der ma�gebenden zeitgen�ssischen Zentren der Kunst in Europa wurde.
(Fenster auf Berlin � mit freundlicher Unterst�tzung von: Hauptst�dtische Selbstverwaltung Budapest, Berliner Senat; mit der Hilfe des Goethe-Institut Budapest)

17. Oktober � 30. November V�rmegye Gal�ria
Ungarische zeitgen�ssische bildende K�nstler aus dem Karpatenbecken
Aus der Werkstatt der seit 10 Jahren bestehenden K�nstlerkolonie von Mak�
Er�ffnung: 17. Oktober 17.00
Die Ausstellung wird er�ffnet von: Zsolt N�meth, Politischer Staatssekret�r des Aussenministeriums
Ge�ffnet: Dienstag�Freitag zwischen 10 und 18 Uhr

Mak�, die Stadt, die K�nstlern im Sommer ein Zuhause bietet, war unter Malern und Graphikern bereits in den 20er Jahren beliebt. Zu der 1990 neu belebten K�nstlerkolonie von Mak� kommen im allgemeinen 15-16 K�nstler aus dem gesamten Gebiet des Karpatenbeckens: mit wenigen Ausnahmen sind sie Anh�nger der Naturmalerei. In diesem Jahr gab das tausendste Jubil�um der Staatsgr�ndung den K�nstlern eine gemeinsame Aufgabe. Eine Auswahl aus den Werken der letzten zehn Jahre der K�nstlerkolonie zeigt nach dem Stadtmuseum Mak� nun auch die V�rmegye Gal�ria.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: B�ro des Regierungbeauftragten des Ungarischen Milleniums)
http://www.hungarian.net/ema

17. Oktober 16.00 C3
C3 � Center for Culture and Communication
Tag der offenen T�r

16.00 Medienkunst und Mediengeschichte
Gespr�ch �ber die aktuelle Situation der Medienforschung und -Produktion
17.30 Werke aus dem gemeinsamen Residenzprogramm des CICV
(Frankreich) und des C3
Vorstellungen von Gregory Chatonsky und Reynald Drouhin
19.00 Kalender der Kulturdiskrepanz
Vorgestellt wird die neue im C3 entstandene Arbeit der Medienkunst
(Multimedia CD und Webprojekt). Das Projekt ver�ndert das traditionelle
Genre des Kalenders gem�� den Gegebenheiten der neuen Medien.
(Siehe: Best of CICV, Film, Seite �)

Das selbst�ndig gewordene C3 � Center for Culture and Communication veranstaltet auch in diesem Jahr den in in der Vergangenheit so erfolgreichen Tag der offenen T�r. Im Zentrum der ganzt�gigen Veranstaltung steht die Beziehung von Medienkunst und Mediengeschichte. Im Laufe des Tages k�nnen die Besucher die Arbeit, die neuen Publikationen und die Forschungsergebnisse des C3 kennenlernen. �hnlich wie in den vergangenen Jahren wird eine europ�ische Partnerinstitution vorgestellt, diesmal ist es das CICV - Pierre Schaeffert (Frankreich). Die Veranstaltungen finden an mehreren Schaupl�tzen (BBS � Toldi mozi, Institut Fran�ais und C3) statt, des weiteren werden die im C3 entstandenen Arbeiten der franz�sischen K�nstler des mit der CICV gemeinsam veranstalteten Residenzprogramms zu sehen sein.
(Die Gr�nder des C3: Ungarische Soros Stiftung, Mat�v Rt.; eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Institut Fran�ais)
http://www.c3.hu http://exindex.c3.hu/media/index.php3?mediafile=incident.html
http://www.cicv.fr http://www.incident.net/home/index/index.html
http://www.ambafrance.hu/instit_f/menuhu.htm

4.�19. Oktober Goethe-Institut, Ki�ll�t�terem
Lukas Einsele (Deutschland)
Haben Wollen - bARTer II
Performance/Ausstellung
Finissage: Galerie/<eckermann> 19. Oktober, 18.00

Der Performance K�nstler Lukas Einsele tauscht Erinnerungen. Aus seinem mitgebrachten Archiv von Fotos und Videos k�nnen interessierte Besucher ihr Lieblingsobjekt ausl�sen, indem sie eine pers�nliche Geschichte, eine besondere Fotografie, ein Interview oder eine Videoexkursion in ihre Wohnung oder zu einer interessanten Budapester �rtlichkeit zur�cklassen. Diese Tauschobjekte geraten so statt der "Originale" ins Archiv und ver�ndern dessen k�nstlerischen Charakter.
Haben Wollen wurde 1999 erstmalig auf der Art Frankfurt vorgestellt und im selben Jahr auf der Liste Basel und in der L.A. Galerie in Frankfurt weiterentwickelt. Das an diesen Orten zusammengef�hrte Archiv wird als kollektive Skulptur in der Galerie des Goethe-Instituts zu sehen sein. Lukas Einsele wird im Caf� <eckermann> einen Ort der Begegnung und des Tausches einrichten, der f�r alle die M�glichkeit er�ffnet, aktiv an der weiteren Gestaltung des Kunstwerkes teilzunehmen.
Das Ergebnis dieses zweiw�chigen Tauschprozesses wird bruchst�ckweise aus dem <eckermann> in die Galerie �berf�hrt und dort letztlich auf der Finissage am 19. Oktober in seinem neu gewonnenen "ungarischen" Zustand vorgestellt.
(Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Budapest)
http://www.goethe.de/ms/bud/unindex.htm

21.�29. Oktober T�r�kf�rd�, Frankel Le� �t 48.
Ausstellung von Zsuzsa Formanek (Glask�nstlerin), Krist�f Bed�cs (Goldschmied) und Bal�zs B�lafalvy (Regisseur)
An der Grenze der Welten
Er�ffnung: 21. Oktober 19.00
Die Ausstellung wird er�ffnet von: Andr�s R�z
ge�ffnet: von 14.00 bis 20.00 Uhr

Anl��lich der Ausstellung der drei K�nstler �ffnet sich den Besuchern ein auch in ruinenhaftem Zustand sehenswertes, denkmalgesch�tztes Geb�ude: der Raum von ungew�hnlicher Atmosph�re dient auch als Hintergrund und als Installation f�r die Glas-Metall-Objekte, die eigens f�r diesen Standort gefertigt wurden. Der namensgebende Film An der Grenze der Welten des Regisseurs und Kameramanns Bal�zs B�lafalvy wird die erste Filmpremiere in der Geschichte des T�r�kf�rd�.
(
Mit freundlicher Unterst�tzung von: Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Kolleg f�r angewandte Kunst des Nationalen Kulturellen Grundprogramms; Die ausgestellten St�cke sind nach dem Festival in der Eventuell Galerie � V. Ny�ri P�l u. 7. � zu besichtigen.)

21. Oktober �19. November Budapest Gal�ria Ki�ll�t�h�z
Transpositionen
Around the Centers � Questioning the Peripheries
Er�ffnung: 21. Oktober 17.00
Ausstellende K�nstler:
�sterreich: Lois Weinberger, Munthean Ð Rosenblum, Sebastian Weissenbacher, Elke Kristofek
Frankreich: Alain Balsac, Patrick Raynaud
Spanien: Pello Irazu, Eugenio Cano, Jordi Colomer
Tschechien: Ivan Kaffka
Ungarn: K�roly Kelemen, J�nos Szirtes, �va K�ves
Kurator: L�r�nd Hegyi
Budapest ist die erste Station jenes etwa 25 L�nder betreffenden dreij�hrigen Programms, das auf die Integration ehemaliger europ�ischer Peripherien in das gesamteurop�ische kulturelle Leben abzielt. Die Ausstellung Transpositionen versucht den neuen Dialog der s�dwest-, s�dost-, mittelost- und nordeurop�ischen kulturellen Peripherien zu moderieren, denn die benachteiligte Lage der dort arbeitenden K�nstler, die Probleme der Integration ihrer Kunst, zeigt ein sehr �hnliches Bild. Die Ausstellungsreihe zeigt zeitgen�ssische Arbeiten der mittleren und jungen Generation, in jeweils neuen Konstellationen in den verschiedenen St�dten. Die in den einzelnen St�dten an der Ausstellung teilnehmenden einheimischen K�nstler stellen an den verschiedenen Stationen der Ausstellungsreihe gemeinsam mit jeweils einheimischen K�nstlern aus. Mit diesem Rotationsprinzip entsteht von Lissabon bis Helsinki, von Valencia bis Budapest ein neuer, aktueller und authentischer Dialog, dessen grundlegendes Thema die individuelle Authentizit�t der zeitgen�ssischen Kunst ist.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Institut f�r Donauraum und Mitteleuropa � Wien, �sterreichischesKulturinstitut � Budapest, Siemens �sterreich, Telecom Austria)

24. Oktober �16. November Goethe-Institut, Ki�ll�t�terem
Ausstellung von L�szl� Rajk
Radikale Eklektik � Geplanter Verfall

Er�ffnung: 24. Oktober 18.00
Die Ausstellung wird er�ffnet von: Gy�rgy Konr�d, Schriftsteller
Musikalische Umrahmung: das Corelli Trio spielt den Liederzyklus von Gyula Fekete auf die Zeilen von L�szl� Moholy-Nagy.
�Wir m�chten Geb�ude um uns sehen, die nicht die Zeichen der Zeit an sich tragen, deshalb pflegen, renovieren und revitalisieren wir sie. Wir k�nnen ruhig sagen, da� wir ununterbrochen (ver)f�lschen und das nennen wir dann: Denkmalschutz.
Das Alter eines Geb�udes wissen wir nicht deshalb, weil wir an ihm die Zeichen der Zeit beobachten � wie an uns selbst, wenn wir in den Spiegel schauen, oder an einem Baum, wenn wir die Jahresringe z�hlen �, sondern, weil wir es gelernt haben. Die renovierte Kathedrale ist nach unseren Gef�hlen brandneu, wir wissen aber, weil wir es gelernt haben, da� sie mehrere hundert Jahre alt ist. Unsere Gef�hle und unser Geist vermitteln entgegengesetzte Informationen.� (L�szl� Rajk)
(Eine Veranstaltung des Goethe-Institut Budapest)
http://www.goethe.de/ms/bud/unindex.htm

25.�29. Oktober
Joseph Beuys Symposium und Ausstellung
Der Deutsche Joseph Beuys ist ein K�nstler des 20. Jahrhunderts von enormer Wirkung. Nicht nur seine Filz- und Fettplastiken, Zeichnungen, Aktionen, Objekte und Filme machten ihn ber�hmt, sondern auch sein Grundprinzip, die "Gesellschaftsplastik": laut dieser mu� die Gesellschaft auf jene Weise ver�ndert werden, wie der Bildhauer seine eigenen Materialien formt. Auf dem Beuys-Symposium werden etwa zwanzig deutsche und internationale Beuys-Experten das �sthetische, ideologische und gesellschaftliche Lebenswerk des K�nstlers interpretieren. Gezeigt werden sein Filme, Videos und in einer Kammerausstellung seine charakteristischsten Kunstwerke, sowie die dem ungarischen Staat geschenkten Beuys-Werke von Lucrezia De Domizio-Durini
(Die Partner der Veranstaltung: Geisteswissenschaftliche Fakult�t der Lor�nd E�tv�s Universit�t, Liget Gal�ria; Mit freundlicher Unterst�tzung von: Joseph-Beuys-Stiftung Ð Basel, Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Goethe-Institut Budapest, Artpool, Stiftung Ludwig, Soros Stiftung, MAL�V)
http://www.mucsarnok.hu

25.�29. Oktober M�csarnok
Beuys symposium
Er�ffnung: 25. Oktober 18.00
26. Oktober: 9�13 Uhr, 15.30�22 Uhr Ð Vortr�ge
27. Oktober: 9�13 Uhr, 15.30�22 Uhr Ð Vortr�ge
28. Oktober: 9�13 Uhr, 15.30�22 Uhr Ð Vortr�ge
29. Oktober: Vortr�ge, abschlie�ende Podiumsdiskussion
mit Synchron�bersetzung
Film- und Videovorf�hrungen

28. Oktober � 24. November Liget Gal�ria
Joseph Beuys: honigpumpe am Arbeitsplatz
Essay-Ausstellung von Peter Schata
Er�ffnung: 28. Oktober 14.00
Ge�ffnet: von 14 bis 18 Uhr (au�er dienstags)

29. Oktober 17.30 B�rka Sz�nh�z
Photoausstellung von Jerzy Stokowski
Schatten
(Siehe: Parasol Polonaise, Seite �)

Film

14. Oktober
Filme des Festivals zum EDE-Tag
Zufallsfilme
(Siehe: Ede-Tag, Seite �)
http://www.zpont.hu

15.�31. Oktober �r�kmozg�
Fr�hliche Apokalypse
Filmreihe

15. Oktober 18.30
vor dem Er�ffnungsfilm: eine Einleitung von �kos Szil�gyi
Brazil (Regie: Terry Gilliam, 1984)

16. Oktober
18.30
Weekend (Regie: Jean-Luc Godard, 1967)
20.30
Brazil (Regie: Terry Gilliam, 1984)

18. Oktober 16.30
Sweet Movie (Regie: Du�an Makavejev, 1974)

20. Oktober 16.30
Hundes Nachtlied (Regie: B�dy G�bor, 1983)

24. Oktober 16.30
Eroica (Regie: Andrzej Munk, 1957)

25. Oktober 16.30
Das Gespenst der Freiheit (Regie: Luis Bu�uel, 1974)

26. Oktober 16.30
Das gro�e Fressen (Regie: Marco Ferreri, 1973)

30. Oktober 20.30
Anuschka � es brennt mein Schatz (Hori, Ma Panenko) (Regie: Milo� Forman, 1967)

31. Oktober 20.30
Oblako Rai (Regie: Nyikolaj Dosztal, 1991)

19.�22. Oktober 21.00 BBS � Toldi mozi
Dokumente des Squat Theaters
(Siehe: Theater � Tanz, Seite �)

19.�21. Oktober 17.00 BBS � Toldi mozi
"Best of CICV "
Im Rahmen des Carte Blanche au CICV werden die besten Videofilme des Internationalen Zentrums f�r Videokunst in H�rimoncourt gezeigt.
Robert Cahen : Corps flottants, 1997
Sandra Kogut : Adiu monde, 1997
Sandra Kogut : Parabolic people, 1991
Sandra Kogut : La e �a ( Here and There )
Caty Vogan : The syncrhonizer, 1996
David Larcher : vov (vide Ø void) text, 1994-96
David Larcher : ich tanck, 1998
David Larcher : vov (vide Ø void) the trailer, 1993
David Larcher : Granny�is, 1989, version fran�aise : 1993
David Larcher : Poemes to filth/ Poèmes à l'infect, 1997
Gianni Toti : Tupac Amauta (premier chant ), 1997
Gianni Toti : Planetopolis, 1993
n+n (Nicole et Norbert) Corsino : Totempol, 1994
n+n corsino : Captives 2nd Mvmt, 1999
Fransisco Ruiz de Infante : Les loupes, 1995
Dominik Barbier : J'�tais Hamlet I was hamlet, 1993
Irit Bastrit : Trace d'une pr�sence à venir / Traces of a presences to come, 1993
Patrick de Geteere : Jeanne, 1995
Mickael Buckel : witness, 1996
(Eine gemeinsame Veranstaltung des Institut Fran�ais � Budapest und C3)
(Siehe: Tag der offenen T�r im C3, Seite �)

20. Oktober 17.00 Merlin Sz�nh�z
Filme des Bohemia Festivals
Perlen in der Tiefe

(Siehe: Bohemia Festival 2000, Seite �)

25. Oktober 20.00 M�v�sz mozi, Chaplin terem
Premiere der Budapest Film
Im Westen wird sie untergehen

Regie: Andr�s F�s�s
Der Kammeramann des Films, Andr�s Nagy, erhielt auf der 31. Ungarischen Filmschau den Preis f�r die beste Kamera.
(Produzent: K�p-�rny�k, Hazard Film Berlin; Koproduzenten und Sponsoren: Ungarische Filmstiftung,Nationales Kulturelles Grundprogramm, TV2, Duna Television, Schauspiel- und Filmhochschule, Nationale Rundfunk- und Fernsehkommission, Stiftung Ungarischer Historischer Film)

26. Oktober 19.00 BBS � Toldi mozi
Vorpremiere von MOK�P
Tuvalu
Regie: Veit Helmer
Der Film erhielt auf dem Mediawave Festival den Hauptpreis der internationalen Jury.
�... eine Neo-Burleske, eine Geschichte �ber ein zum Abri� bestimmtes, altes Bad und seine Bewohner, Liebesgeschichte von zwei sch�chternen jungen Menschen, lyrische Ed�de �ber Intrige und Verf�hrung, elegische Story �ber altmodische Werte, Verehrung und Anh�nglichkeit...� (Bal�zs Varga; Filmvil�g, Juli 2000)

28. Oktober 20.00 Alm�ssy t�ri Szabadid�k�zpont
Vorpremiere der Budapest Film und der K�zg�z Vizu�lis Brig�d
Le petit Voyage

(Siehe: Le petit Voyage � Kulturfestival der 70er, 80er Jahre, Seite �)

Literatur

14. Oktober 19.00 VISTA el�ad�terem
EDE -Ode � literarischer Abend mit Hilfe des Zufalls
(Siehe: Ede-Tag, Seite �)
http://www.zpont.hu

14.�15., 21.�22., 28.�29. Oktober 15.00
Literarische Stadtrundfahrt

Treffpunkt: Parkplatz neben der M�csarnok
Redaktion: De Coll �gnes
Die Stadt wird vorgestellt von:
14. Oktober �kos Szil�gyi � L�szl� Lengyel
15. Oktober �d�m N�dasdy �Korn�l Hamvai
21. Oktober Endre Kukorelly �G�bor N�meth �Zolt�n K�r�si
22. Oktober L�szl� Garaczi �P�ter Zilahy �Zsolt Farkas
28. Oktober G�bor Kar�tson
29. Oktober J�nos H�y �Attila Hazai �Vera Fil�
Nicht nur Budapests gro�e historische Perioden existieren nebeneinander, sondern auch die von den verschiedensten Menschen ge- und erlebten Budapests von heute.
Bei unseren Stadtrundfahren zeigen verschiedene Literaten ihre Stadt. An drei Wochenenden werden sich insgesamt sechs Busse mit eineinhalb Dutzend Autoren an Bord auf den Weg in dieses noch unentdeckte Budapest machen.

27. Oktober 20.00 MU Sz�nh�z
Fest vertippt
Ausstellungen:
Schreibmaschinenausstellung, Ausstellung von Zsolt Koroknai und Hunor Pet�, Schreibmaschinenlehrbuchreadytextby Tibor Leszt�k, P�l Nagy: m�tro-police (Objekt)
Konzerte:
Viktor Lois, S.K.Y (Zsolt Kov�cs und Zsolt S�r�s)
Performance:
P�l Nagy, Endre Szk�rosi, B�lint Szombathy
Video:
P�l Nagy: m�tro-police
Weiteres Programm:
kostenlose Reparatur von Schreibmaschinen

Die Schreibmaschine wurde zum wichtigsten Instrument des Informationsaustausches im 20. Jahrhundert und das Papier zum wichtigsten Informationstr�ger. Die Schreibmaschine hat die Handschrift auf allen Ebenen der sprachlichen Kommunikation abgel�st. Redaktionen von Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen h�ten die Abdrucke unseres Jahrhunderts, zumeist auf Papier im A4-Format. Der sp�tere Konkurrent (und schlie�lich Sieger), der Computer, war damals lediglich ein im Versuchsstadium befindliches Hilfsmittel der milit�rischen und wissenschaftlichen Forschung. An die Schreibmaschine erinnert nur mehr die QWERTY-Tastatur, das hei�t der Mittlere Teil der Tastenreihe. Ein solches, von seiner Funktion endg�ltig losgel�stes Instrument eignet sich hervorragend als archaisches Subjekt eines Konzept-art-Festivals. Dieses heute bereits endg�ltig (?) ungebr�uchliche Instrument kann man ohne jeden ethischen Skrupel destruieren, zu neuer Qualit�t transformieren, ausbessern, kaputtmachen�
Am Tag des Festivals werden Schreibmaschinen kostenlos vor Ort repariert!
http://mu.mentha.hu

Weiters �

14. Oktober VI. Paulay Ede utca
Festival zum EDE-Tag in der Paulay Ede utca [Eduard Paulay Stra�e]
Eintritt frei

Eine der �ltersten Stra�en der Teresienstadt, die Paulay Ede utca (einst K�t szerecsen utca; dt.: Stra�e der zwei Mohren), war immer eine pulsierende, lebendige Stra�e. Bereits Anfang der 19. Jahrhunderts befand sich hier das vom L�rm der Weinkeller erf�llte "Vergn�gungsviertel", das in der 2. H�lfte der 1800er Jahre von Kurtisanen bewohnt war. Anfang unseres Jahrhunders kamen hier Gerber an. Der Namensgeber Ede Paulay (1836�1894) war Schauspieler, Regisseur und eineinhalb Jahrzehnte lang der Direktor des Nationaltheaters.
Seit einiger Zeit sind wir Zeugen einer erneuten Bl�te dieser Stra�e: Restaurans, Beisln, Galeries, Caf�s wurden in der Nachbarschaft der gewohnten, alten Institutionen er�ffnet; das eint�gige Festival, das auf Initiative der Europ�ischen Kulturstiftung entstand, ehrt die frohen Traditionen der Stra�e, die hier in einer Vielzahl existierenden kulturellen Werkst�tten und den Namensgeber anl��lich des Namenstages von Ede (13. Oktober).
(Eine gemeinsame Veranstaltung mit: Europ�ische Kulturstiftung, Artpool Art Research Center, Radn�ti Mikl�s Theater, �j Theater und dem Reiseb�ro VISTA; Mit freundlicher Unterst�tzung von: Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest)
Die offizielle Website des Festivals zum EDE-Tag:
http://www.zpont.hu e-mail: ede@zpont.hu

den ganzen Tag Liszt Ferenc t�r
28 EDE
Open-air-Schilderausstellung auf dem Liszt Ferenc t�r
(Siehe: Bildende Kunst, Seite �)

10.00
Markt f�r Kunsthandwerk

10.00 auf der Stra�e
Ern� Keil Blasmusikverein
Marschmusik
Dirigent: S�ndor Bereczky

10.00�14.00 VISTA k�v�h�z
Kinderspiele
Handwerk, Puppenspiel und andere Spiele

10.00�11.00 VISTA k�v�h�z
Kaffeehausmusik

10.30 auf der Stra�e
Maskar�s Ensemble: Umzug auf Stelzen

10.30 VISTA el�ad�terem
Ausstellung der Photographin Lenke Szil�gyi
Bilder von der Stra�e
Er�ffnung: J�nos �cs, Regisseur
Da werden wir sch�n schauen. Auf den Bildern: die Bewohner, die Verk�ufer, die H�user der Paulay Ede utca und unsere Freunde. Alle, die etwas mit unserer Stra�e zu tun haben.

11.00 VISTA klubterem
Zufallsfilme des Cirko-Gejzir Kinos
Nancy Meyers: The Parent Trap
(nach Erich K�stner: Das Doppelte Lottchen)

11.00�15.00 VISTA k�v�h�z
Am Klavier Weszely Ern�

11.15 Eur�pai Kultur�lis Alap�tv�ny
"Ortsspezifische Installation" von Jen� L�vay
Transferpunkt
Photoausstellung von Zsuzsy Nov�k
Wassert�rme
Er�ffnung: S�ndor Radn�ti, �sthet

11.30 VISTA k�v�h�z (oder auf der Stra�e)
Clown Kamilla und Clown Lala

12.00 Gedenktafel von Ede Paulay (Paulay Ede utca 4 )
Hommage à Ede Paulay

12.00 zwischen Heged� utca und Artpool P60
Fahrrad- und Fu�g�ngerkonzert
(Eine Verantstaltung des Artpool Art Research Center)

13.00�18.00 Artpool P60
Continued /"Add to..." Art
(Siehe: Bildende Kunst, Seite �)

13.00 VISTA klubterem
Zufallsfilme des Cirko-Gejzir Kinos
Jacques Tati: Mon Oncle

14:00 auf der Stra�e
Kontakt Improvisation auf der Stra�e
von: Eszter G�l, Peter Pleyer, Dong� Bal�zs Szokolay

14.00 Start vor der Paulay Ede u. 4.
Gangtour I. � Info-Spaziergang
Leiter: Mih�ly R�day

14.00�18.00 T�t� Tang� k�v�h�z
Kinderspiele
Handwerk, Puppenspiel und andere Spiele

15.00 �j Sz�nh�z Gal�ria
Ausstellung von L�szl� Feszt
Er�ffnung: G�za Sz�ts, Dichter

15.30 VISTA klubterem
Zufallsfilme des Cirko-Gejzir Kinos
G�bor B�dy: Psychokosmos
K�zg�z Vizu�lis Brig�d: Das W�rfeln hebt den Zufall auf

15.30 indul�s a T�t� Tang� el�l
Gangtour II. � Info-Spaziergang
Leitung: Mih�ly R�day

16. 00 VISTA el�ad�terem
Gespr�ch mit Musik
Neue Platten der Hungaroton Classics
Das Gespr�ch f�hrt: M�t� Holl�s
Mitwirkende: das INS Ensemble unter der Leitung von J�nos Bali, Andr�s Fej�r Ð Posaune, �gnes Szak�ly � Zimbalon

16. 00�17.00 VISTA k�v�h�z
The Sirens
Evergreens

16.00 T�t� Tang� k�v�h�z
Clown Kamilla und Freunde

16.30 Szentendrei �p�t�szgrafikai Gal�ria, Ki�ll�t�terem
Ausstellung aus Graphiken junger tschechischer Architekten

17.00 VISTA klubterem
Zufallsfilme des Cirko-Gejzir Kinos
Otar Joseliani: Once There Lived a Song-Thrush

17.00�19.00 VISTA k�v�h�z
Akkordeon-Nachmittag

17.30 VISTA el�ad�terem
Konzert von Vivaldi Consort
Werke von Antonio Vivaldi und zeitgen�ssischen Komponisten
K�nstlerischer Leiter: G�za Istv�n Hargitai
Dieses Kammerorchester mit seiner ungew�hnlichen Instrumentalisierung spielt Barockst�cke und in kleinen Formationen (Duo, Trio) Werke von zeitgen�ssischen Komponisten. Im Mittelpunkt steht die Musik des Namensgebers Antonio Vivaldi.

18.00�23.00 T�t� Tang� k�v�h�z
Musik bis in die Nacht
Es spielen: B�sh O Drom, Chalavan, Szilv�si Gipsy Band

18.00 �j Sz�nh�z, St�di�sz�npad
Ede Ter�nyi: Kalevala
Monooper in einem Akt
Mitwirkende: Carmen Vasile
(Rum�nien) � Gesang und Ede Ter�nyi
Die etwa einst�ndige Vorstellung ist eine besondere Bearbeitung der Kalevala. Das in finnischer Sprache gesungene Werk umfa�t drei Oktaven und ist eine Herausforderung f�r die S�ngerin, die alle Personen des finnischen Epos selbst darstellt.

18. 15 auf der Stra�e, Start von der Paulay u. 1.
OFF T�ncsz�nh�zi T�rsulat
Stra�enball
K�nstlerischer Leiter: Iv�n Angelus
Choreographie: Adrienn H�d
Auf der gesamten L�nge der Stra�e komponiertes "Geh-Theater", in der den seltsamen Geb�uden dieser Stra�e bzw. ihren intimen Details eine besondere Rolle zukommt.

19.00 VISTA k�v�h�z
Kaffeehauskonzert

19.00 VISTA klubterem
Zufallsfilme des Cirko-Gejzir Kinos
Otar Joseliani: Favourites of the Moon

19.00 VISTA el�ad�terem
EDE-Ode � Literarischer Abend mit Hilfe des Zufalls
Literarische Improvisationen, kleine Einf�lle mit Musik
Muse: die 28 EDE vom Liszt Ferenc t�r

irgendwann Radn�ti Sz�nh�z
Eine Vorstellung im Zeichen des Zufalls... � �berraschung!
Eingang �ber das B�hnenbild-Depot von der Paulay Ede utca

19.30 �j Sz�nh�z, ruhat�r
Katalin Szalai: Le donne furiose
Kammeroper
eine Vorstellung der Abschlu�klassen des Ferenc Liszt Musikhochschule
Dirigent: B�ni Csillag
Regie: Bal�zs Kovalik

Die Geschichte handelt von drei entschlossenen Frauen und baut auf die bekannte Paris-Episode der griechischen Mythologie auf. Wem gibt Paris schlu�endlich den goldenen Apfel mit der Aufschrift "f�r die Sch�nste"? Das Libretto von J�zsef Szalai und die Regie von Bal�zs Kovalik geben darauf eine unerwartete Antwort.

20.00�22.00 VISTA k�v�h�z
Smooth Jazz Trio

20.30 �j Sz�nh�z, sz�nh�zterem
Mauricio Kagel: Der Tribun
Vorstellung f�r einen politischen Redner, Marschkl�nge und Lautsprecher
Mitwirkende: L�szl� Helyey, Gergely Vajda � Klarinette, Szabolcs Jo� und Bogl�rka F�bry � Schlagzeug, Brass in the Five
Dirigent: Gergely Vajda
Regie: Istv�n M�rta
�Und damit sei in aller Deutlichkeit darauf hingewiesen, dab es sich hier nicht um einen bestimmten, bereits verblichenen nach existierenden Staatsh¬ uptling handelt, sondern um den Versuch, die sprachliche Haltung von politischen Rednern im allumfassenden Sinne blob zustellen. Vorgenommen habe ich mir als Ziel eher ein m�glichst glaubw�rdiges Kompositum als die Fixierung auf eine zweckdienliche Ideologie und ihrer Stellvertreter. Bei der radiophonischen Verwirklichung des Vorhabens schien es mir auch diesmal wesentlich, eine �bereinstimmung zwischen Arbeitsmethode und akustischer Realisation zu suchen. Von Anbeginn meiner T¬ tigkeit als Komponist und Rundfunkautor habe ich eine solche Einheit angestrebt. (Mauricio Kagel)
(Eine gemeinsame Veranstaltung der M�v�szetek V�lgye und des Budapester Herbstfestivals; Mit freundlicher Unterst�tzung von: Musikkolleg des Nationalen Kulturellen Grundprogramms, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, MAL�V)

21.00 VISTA klubterem
Zufallsfilme des Cirko-Gejzir Kinos
Krysztof Kieslowski: Blind Chance (Przypadek)

20. Oktober 17.00 Merlin Sz�nh�z
Bohemia Festival 2000
Das elfte Mal wird dieses Festival vom Prager Bierritterorden veranstaltet, und bereits zum f�nften Mal im Rahmen des Budapester Herbstfestivals. Das reichhaltige Programm bietet die M�glichkeit an einem Rundtischgespr�ch namhafter G�ste �ber die 60er und 70er Jahre, �ber Prag und nat�rlich �ber Hrabal teilzunehmen. Uns erwartet eine gro�e Auswahl aus unseren Lieblingsfilmen, wir k�nnen Kristý na Lhot�kova kennenlernen, deren Tanztheater laut der tschechischen Kritik die gro�e Entdeckung der vergangenen Spielzeit ist. Wir k�nnen das Ensemble Kop�r Rozsywal Bestar wieder erleben, dessen eigenartige Zusammensetzung (Bassgeige, Ziehharmonika, Saxophon) einen ganz eigent�mlichen Klang hervorbringt, und den ganzen Abend lang flie�t nat�rlich das Bier im aufgebauten Staropramen-Pub, damit das Gef�hl von Prag vollkommen ist.

18.00 sz�nh�zterem
Venus mit Rubik-W�rfel Tanz-Performance

19.00 �tterem
Sanfte Barbaren - Rundtischgespr�ch und in Ungarn bislang unbekannte Filme �ber Bohumil Hrabal und seine Freunde

20.30 sz�nh�zterem
Perlen auf dem Grund � (Regie: Ji�� Menzel, Jan Nĕmec, Ewald Schorm, Vĕra Chytilov�, Jaromil Jirea � 1965) F�nf angehende Regiseure verfilmten f�nf Prosast�cke von Bohumil Hrabal, daraus entstand das Manifest der tschechischen New Wave.

22.00 sz�nh�zterem
Konzert von Kop�r Rozsywal Bestar

+ iskolaterem
Tschechische Zeichentrickfilme (Der Maulwurf, Bob und Bobek usw.) Staropramen-Pub
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Au�enministerium der Republik Tschechien, Staropramen, MAL�V)

27.�29. Oktober
Budapest TechShow 2000
Ausstellung und Festival der Showtechnik
K�nstlerischer Leiter: P�ter Horgas

Die Organisatoren der Ausstellung und des Festivals, die in diesem Jahr zum ersten Mal veranstaltet werden, wollen alle zwei Jahre die Berliner Showtech Ausstellung abwechseln. Auf der Ausstellung erhalten neben den Firmen, die sich mit den wichtigsten und modernsten Techniken besch�ftigen, auch ungarische Firmen, die sich mit technischer Weiterentwicklung und Dienstleistung befassen, die M�glichkeit, sich vorzustellen, so wie Fachleute und Unternehmen aus technischen und k�nstlerischen Bereichen der visuellen und Klangeffekte. Die Besonderheit der ungarischen Tech-Show besteht auch darin, da� neben den diversen Veranstaltungen ein Festival mit bekannten und beliebten K�nstlern stattfindet.
(Organisiert von der Uncus GmbH; Partner und Sponsoren: Pet�fi Csarnok, X produkci�, Tourismusfond des St�dteparlaments Budapest, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Nationales Kulturelles Grundprogramm, Budapester Festivalcenter, Budapest Film, L&S Technic 2000, Philips Ungarn GmbH., Gr�fium, Figura GmbH., Lineum Keresked�h�z GmbH., Lisys GmbH., Reiseb�ro Vista, V.A.M. Design, MAFILM, Intercom)
http://www.techshow.hu e-mail: info@techshow.hu

die Ausstellung:

27.�29. Oktober Pet�fi Csarnok
Internationale Ausstellung und Festival der Showtechnik
ge�ffnet: 10.00�18.00

das Festival:

6. Oktober �10. November Traf� Pince
Photoausstellung von Rita Moln�r
Cannes 2000

13.�28. Oktober B�rka Sz�nh�z
Photoausstellung von Kammeram�nnern

17. Oktober 20.00 Traf�
Konzert von Viktor Lois und Amadeus Rambo
http://www.trafo.hu

19. Oktober 19.00 Merlin Sz�nh�z
Schrank-Variationen (�ffentliche Generalprobe)
Regie: Tam�s Jord�n

20.�29. Oktober �j Sz�nh�z Gal�ria
Ausstellung von M�ria Ambrus und Mari Benedek
Er�ffnung: Oktober 20. 18.00
Er�ffnet von: S�ndor Zs�t�r

20. Oktober 19.30 Zeneakad�mia
Konzert von ber�hmten Geigern und Solisten
Die Geige
Mitwirkende: Alad�r Kicsi, S�ndor Fodor Neti, Alexander Balanescu, F�lix Lajk�, Lajos Kathy Horv�th und Attila L�rinszky, J�nos Selmeczi, Alad�r Csisz�r, Ferenc Radics und Band, Sz�szcs�v�si Band, Csaba �kr�s und Band, Mez��rm�nyesi Band

21. Oktober � 6. November MU Sz�nh�z
Tanzphoto-Ausstellung von P�l Csillag
�3/5�

weitere geplante Programme:

27.�28. Oktober

am 27. Oktober 16.00 und 23.00

am 28. Oktober 23.00
Pr�sentation junger Kost�mbildner
Entr�
Regie: Enik� Eszenyi
anschlie�end Konzert
(Den genauen Veranstaltungsort erfragen Sie bitte unter folgenden Telephonnummern:
343-4327/ 125, 131, 06-30-931-1322
)

Ausstellung:

Theaterphotographien im Magyar Fotogr�fusok h�za

Vortr�ge,Kurse:

Techniken des Kost�m- und Kleidermachens damals und heute

imARTin GmbH.

mit ungarischen Fachleuten und Meistern aus Hamburg; Kursbeginn 28. Oktober

(Anmeldung auf der TechShow Ausstellung, in der Pet�fi Csarnok)

Theoretische Vortr�ge �ber Showtechnik

OPAKFI (1027 Budapest, F� u. 68.)
Sz�nh�zi T�rsas�g (1064 Budapest V�rosligeti fasor 38.)
Lisys St�di� (1134 Budapest Kass�k L. u. 81.)

Filmprogramme im Puskin Kino

Einen wichtigen Teil des Festivals bilden die drei Film- und Gespr�chsreihen, die die Entwicklung des Visuellen in der Filmkunst untersucht:

� Filmgeschichtlicher �berblick: das Sichtbare im Spiegel der besonderen und bestimmenden Visualit�t

� Gespr�che mit ungarischen Filmregisseuren, Kammeram�nnern, Designern �ber das Visuelle, visuelle Techniken, mit Filmvorf�hrungen

� Drei thematische Schwerpunkte � mit internationalen Vortragenden und Fachleuten
25. Oktober Videoclip und Werbefilm
26. Oktober Sci-Fi, digitale Technik
27. Oktober Die �antivisuelle" Visualit�t� �Dogma�-Filme

27.�28. Oktober Alm�ssy t�ri Szabadid�k�zpont
Le petit Voyage
Kulturfestival der 70er, 80er Jahre
Redaktion: Ott� Bence, �gnes Kar�csony, Andr�s Pik�

Le petit Voyage ist ein Spielfilm von Mih�ly Buz�s �ber die Zeit der Pubert�t der heute Drei�igj�hrigen, �ber die weiche und im Verfall begriffene Zeit der K�d�r-�ra, �ber die Formen des intuitiven Revoltierens. Anl��lich der Filmpremiere wird es ein Festival geben, das vielleicht auch eine M�glichkeit bietet, um festzustellen, ob diese Generation in der Lage ist, sich selbst und den eigenen kulturellen Errungenschaften n�chtern entgegenzutreten.
Weist diese Generation Gemeinsamkeiten in der Lebensf�hrung � jenseits der individuellen Karrieren � auf? Welche kulturellen Erlebnisse formten die Sichtweise dieser Generation von der Mitte der siebziger bis zum Ende der achziger Jahre? Das Festival Le petit Voyage m�chte auf spielerisch-interpretierende Weise und unterhaltsam � zuweilen mit Nostalgie � von Geschmack, Kult und Revolte handeln.
(Eine Veranstaltung der Stiftung T�r�kf�rd�; Mit freundlicher Unterst�tzung von: Budapest Film GmbH., Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Filmkolleg des Nationalen Kulturellen Grundprogramms)

28. Oktober 20.00
Vorpremiere der Budapest Film und der K�zg�z Vizu�lis Brig�d
Le petit Voyage
Regie: Mih�ly Buz�s
Der Film erhielt den Publikumspreis bei der 31. Ungarischen Filmschau.

27. Oktober 18.00 � Festival nonstop

28. Oktober 9.00 � Festival nonstop
Programm-Mix:
Lebens-Raum � Mode- und Accessoiregeschichtliche Ausstellung der 70er, 80er Jahre von Apfelwein bis Duftbeutel
Werbetricks � unsere Lieblingswerbungen (Plakate, Werbefilme)
Zeit-Show � ironische Modeschau junger Schauspieler mit Musik
TTT-Sammlung � Geistige Mode, Snobissmus in der Zeit der verbotenen-geduldeten-gef�rderten Kunst
Kult-Bands und Filme aus den 80er Jahren

Zeitreise-Disco

29. Oktober B�rka Sz�nh�z
Parasol Polonaise
(Gemeinsame Veranstaltung mit dem Polnischen Kulturinstitut Budapest; Mit freundlicher Unterst�tzung von: Au�enministerium der Republik Polen, Ministerium f�r Kultur und Nationales Erbe Polen, Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, MAL�V; mit freundlicher Hilfe von: Mediawave)

10.00�14.00
dwa bratanki � zwei Freunde
Polnischer Vormittag auch f�r Kinder
Tanzhaus mit der Dwa Bratanki Band
gemeinsame Spiele mit polnischen Schulkindern und ihren Lehrern
Werkstatt: Spielzeug aus Pferdehaar
Zeichentrickfilme, Theater und andere �berraschungen

16.00
Polnische Filme aus der Sammlung der Mediawave

17.30
Photoausstellung von Jerzy Stokowski
Schatten
Stokowski ist einer der bedeutendsten Photographen Polens, der fr�her als Jazz-Photograph zahlreiche Preise in seiner Kategorie gewonnen und lange Jahre bei der Zeitschrift Jazz Forum gearbeitet hat. Seit Anfang der 90er Jahre besch�ftigt er sich mit Theater- und zeitgen�ssischer Tanzphotographie. Die ausgestellten Photos zeigen das Gda�ski Tanztheater.

18.00
KorupcJA?
das Antikorruptionsprogramm der polnischen Fundacja Batorego
Die polnische Fundacja Batorego begann gemeinsam mit der OSZE diesen Sommer eine ungew�hnliche Kampagne: "Ich nehme kein Schmiergeld", "Ich gebe kein Schmiergeld" � mit solchen Ansteckern kann jeder polnische B�rger, der sich dieser Aktion anschlie�en m�chte, seine Grunds�tze kundtun. Die Stiftung m�chte mit Werbung und Riesenplaketen gegen diese Erscheinung vorgehen. Ihr Ziel ist es, eine von unten organisierte Bewegung ins Leben zu rufen.
http://www.przeciw-korupcji.org.pl

19.00
Teatr �smego Dnia
Niemandsland
II.
Das Ensemble aus Pozna�, das auf eine jahrzehntelange Vergangenheit zur�ckblicken kann, ist eine der gro�en europ�ischen Theaterlegenden. Das �smego Dnia erf�llte von Beginn an die Rolle der sch�pferischen und zugleich die der ideologischen Werkstatt: seine Austrahlung ist im gesamten osteurop�ischen Raum sp�rbar. Das Ensemble entwickelte eine ureigene sch�pferische Methode, die auf der kollektiven Improvisation aufbaut. So entstehen auch ihre Vorstellungen. Die Schauspieler sind f�r den Text, das Drehbuch, das B�hnenbild, die Aktion verantwortlich, sie kreieren das Visuelle, die eigent�mliche Expressivit�t des Spiels, das auf der totalen K�rpersprache und Musik basiert.

22.00
Zbigniew Namys�owski und das Kruza Ryszard Quintett
Namys�owski ist Ð neben Tomasz Sta�ko und Micha� Urbaniak Ð
die dritte Ber�hmtheit der polnischen Jazz-Szene; seit Ende der 50er Jahre spielt er dieses Genre. Bereits 1963 stellte er sich in der Vereinigten Staaten vor, wo er mit der Band des fr�h verstorbenen, weltber�hmten Krzysztof Komeda (u.a. Roman Polanskis Komponist) auf dem Festival in Newport auftrat. Seit Jahrzehnten wird er von den europ�ischen und amerikanischen Fachzeitschriften als bester Altsaxophonist gehandelt.

Karten sind erh�ltlich:

R�zsav�lgyi Musikalienhandlung
1052 Budapest, Szervita t�r 5. tel.: 318-3500

Broadway Kartenverkauf
1065 Budapest, Nagymez� u. 19. tel.: 302-3841

Vigad� Ticket Service
1051 Budapest, V�r�smarty t�r 1. tel.: 327-4322

und vor Ort

Das Festival wird organisiert von der Budapester Festivalcenter GnG.

Gesch�ftsf�hrerin: Zs�fia Zim�nyi
1081 Budapest, R�k�czi �t 65.
Tel.: (361) 210-2795, 333-2337
Fax: (361) 210-5906
e-mail: email@fesztivalvaros.hu http://www.fesztivalvaros.hu

Festivaldirektor: P�ter M�t� matep@c3.hu konyha@fesztivalvaros.hu

Mitarbeiter: D�ra Magyarsz�ky Programmassistentin dora@fesztivalvaros.hu
Anik� N�meth
Kartenb�ro: Ker�nyi �gnes kerenyi@fesztivalvaros.hu
Makai Margit makai@fesztivalvaros.hu

Public Relations: Andrea Koch koch@fesztivalvaros.hu

 

Herausgeber: Budapester Festivalcenter GnG.

Redaktion: Tam�s Hal�sz

Graphik: Margit Ren� akta@grafium.hu

Webmaster: Andr�s Koles�r