Einsteins Tr�ume (UEA) Es spielen: Tam�s Bak�, Adrienn H�d, G�bor Goda, Bea Gold, Andrea Nagy, Ildik� M�ndy, B�la Pint�r, Csaba M�hes, Silvano Mozzini (CH), Christiane Loch (CH) Videok�nstler: Eva von Wartburg (CH), Ernst S�ss, Amit Mann (Israel) Musiker: Erzsi Kiss, X�nia Stoll�r Foto: �bel Szalontai Licht: G�bor Kocsis Architekt: Ferenc Sebest�ny Intermedia: Orsolya Nyitrai Mitarbeiter: �gnes Varanyi, Linda Laskai Regie: G�bor Goda Stellen wir uns vor, da� die Zeit einer unserer Sinne w�re, wie der Geschmacksinn oder der Geruchsinn. Nehmen wir an, die Zeit sei nicht Quantit�t, sondern Qualit�t. Einstein hatte gehofft, in der Welt herrscht Ordnung. Sein ber�hmter Ausspruch ("Gott w�rfelt nicht") verleiht seiner �berzeugung Ausdruck, da� in der Welt ein f�r alles und jeden g�ltiges Gesetz existiert, das durch Denken oder mit dem Herzen zu entschl�sseln ist. Seine Hoffnungen schwanden sp�ter. Das St�ck, das sich zu einem einheitlichen Ganzen zusammenf�gt, haben voneinander unabh�ngig arbeitende K�nstler an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten hervorgebracht. Der Proze� des Entstehens wurde somit Teil des St�ckes. Neben den in Budapest, Sopron, Z�rich, Jerusalem und Amsterdam arbeitenden K�nstlern wirkten auch 25 Architekturstudenten beim Entstehen des St�ckes mit: inspiriert von der inhaltlichen Konzeption, von den Arbeitsphasen des Theaters und der Choreographie haben sie R�ume konzipiert. Weitere Vorstellungen: 21.-23. Oktober
Tadeusz Kantor: Die tote Klasse Regiesseur des Theatervideos: Andrzej Wajda (1976) Tadeusz Kantor inszenierte Die tote Klasse 1975. Mit dieser Inszenierung errang er internationale Anerkennung. Die tote Klasse ist das Er�ffnungsst�ck jenes Zyklus', den Kantor Todestheater nannte, und dem Wielopole, Wielopole, Die K�nstler sollen krepieren und Heute ist mein Geburtstag (w�hrend den Vorbereitungen zu diesem St�ck verstarb der Regisseur) folgten. Das Genre dieser St�cke nannte Kantor pers�nliche Bekenntnisse, ihre Grundlage bilden seine Erinnerungen. Als Ziel seiner Werke bestimmte er nicht die Erzeugung von Illusion, nicht die Erschaffung von Fiktion, er strebte danach, die Wahrheit zu zeigen �ber das ihm Wichtigste und zugleich Realste, den Tod.
Vorstellungen des Vereins der Zeitgen�ssischen Tanztheater Stop f�r einen Tanz! (zum zweiten Mal) Der Verein der Zeitgen�ssischen Tanztheater meldet sich im Rahmen des Festivals bereits zum zweiten Mal mit einer Auswahl. Die vom Verein ausgew�hlte Jury m�chte dem Publikum einen Querschnitt der Produktionen der vergangenen Saison pr�sentieren. Die Jury hat mit gro�er Aufmerksamkeit das Programm jener Institutionen, die zeitgen�ssische Tanzvorstellungen pr�sentieren, verfolgt, um dann sagen zu k�nnen: diese interessanten, sch�nen, traurigen, fr�hlichen, geistreichen, spektakul�ren, fortschrittlichen Produktionen haben wir ausgew�hlt, um damit die zahlreichen Vorstellungen des Jahres zu repr�sentieren. Die zwei Abende und f�nf Vorstellungen sollen durchaus kein getreues Bild, sondern "lediglich" eine subjektive Auswahl sein: mit Duetten und Soli, mit einst�ndigen und f�nfmin�tigen Vorstellungen, mit Bewegung gewordener Literatur, Live-Musik, Vorf�hrung, einer Reise durch die Zeit und ins Bewustsein. Das war die vergangene Tanzsaison. 21. Oktober, 20.00 B�rka Sz�nh�z, St�di� 21. Oktober, 21.00 B�rka Sz�nh�z, V�v�terem 22. Oktober, 20.00 B�rka Sz�nh�z, St�di� 22. Oktober, 21.00 B�rka Sz�nh�z, V�v�terem
Mozg� H�z T�rsul�s 1003 Herzen oder Fragmente aus einem Don-juan-katalog (siehe: Treffen mitteleurop�ischer unabh�ngiger Theater)
Kreidekreis Theater W (siehe: Treffen mitteleurop�ischer unabh�ngiger Theater)
Tadeusz Kantor: Die tote Klasse (Regie: Natan Lilienstein, 1989) Eintritt frei Weitere Videos �ber Tadeusz Kantor und �ber das Cricot 2 Theater: 9., 16., 23., 30. November, 16.00 N�here Informationen im Ludwig Museum.
La Strada (Ulitzata)(Bulgarien) Mihail Bulgakow: Der Meister und Margarita (siehe: Treffen mitteleurop�ischer unabh�ngiger Theater)
La Strada (Ulitzata) (Bulgarien) Jam Session (Marmelade) (siehe: Treffen mitteleurop�ischer unabh�ngiger Theater)
Bahnhof Kronstadt (Siebenb�rgen) Mitwirkende: Sz�szcs�v�s Orchester (Siebenb�rgen), Bl�ser aus Baciui (Moldawien), J�nos Zerkula (Siebenb�rgen), Andr�s Berecz, Zolt�n Juh�sz, Tanzgruppe V�lasz�t, Ordasok und viele andere Choreographie: Ferenc S�ra Musikalische Leitung: Zolt�n Sz�nt� Regie-Choreographie: L�szl� Di�szegi Der Bahnhof Kronstadt - wie die Bahnh�fe im allgemeinen - wirkte wie ein monumentaler Hochofen. Er war ein Sammelplatz des Gro�stadtm�lls, der heruntergekommenen sozialistischen Kultur bzw. Kulturlosigkeit, gleichzeitig aber auch der gl�nzenden siebenb�rgischen Vielfalt, wie auch der mitteleurop�ischen Volkskunst. Gleichzeitig, nebeneinander und einander erg�nzend sah man die wunderbaren Erinnerungen des multinationalen Siebenb�rgens, die Ungarn, die Rum�nen, die Sachsen auf dem Weg nach Sch��burg, die Juden und Huzulen auf dem Weg in die Bukowina. Auch die Armenier warteten dort auf ihre Anschlu�z�ge, auf derselben Bank mit den Tschango aus Moldawien. Auf den Express nach Bukarest warteten die T�rken, die von der Hauptstadt noch einen ganzen Tag in ihre D�rfer bei Tulcea unterwegs waren. Es gab da auch noch die schw�bischen Frauen aus dem Bezirk Timis, die man an ihren typischen Hauben erkannte. Und nat�rlich fehlten auch die umherziehenden Roma nicht, als lebten sie ihr fr�hliches, ma�loses Leben auf den Bahnh�fen. Die Vorstellung ist kein Theater im traditionellen Sinne, sondern ein Happening. Ziel dieser einzigartigen und singul�ren Vorstellung ist es, jenes das Kulturerbe der Menschheit bedeutende, in den vergangenen Jahren rapide verschwindende multikulturelle Wunder Siebenb�rgen zu zeigen.
Th��tre Vidy de Lausanne Samuel Beckett: Erste Liebe Darsteller: Jean-Quentin Ch�telain Regie: Jean-Michel Meyer In franz�sischer Sprache mit ungarischen Untertiteln Die Erste Liebe ist kein B�hnenst�ck, sondern eine in der Ich-Form geschriebene Novelle, eines von Becketts ersten, bereits auf franz�sisch verfa�ten Werken. Das St�ck entfaltet die eigenartige Anziehung eines Mannes zu Friedh�fen: der Held spricht in seinen Bekenntnissen �ber den Tod seiner Mutter, der ruhelosen Suche nach einem Ort. Obgleich die ersten S�tze des beckettschen Monologs eine �berw�ltigende Ehrlichkeit verhei�en, ist ihr Sinn noch bevor sie gesprochen werden dahin. Jean-Michel Meyers Regie bringt den Zuschauer alle f�nf Minuten zum Lachen.
Teatr Cinema (Polen) Billard (siehe: Treffen mitteleurop�ischer unabh�ngiger Theater)
Sofa Trio Tr�fa kapit�ns Teeparty (UA) Darsteller: P�ter Lengyel, Zs�fia Mur�nyi, Istv�n Oldal, L�szl� R�k�s, Raphaille Chevalier (F), Marie-Anne Mich�l (F) Licht: Tam�s Szabados Kost�me: Krisztina Remete Musik � zusammengestellt aus Aufnahmen von King Crimson � und Regie: L�szl� R�k�s Tr�fa, der seit langem tote Piratenkapit�n trinkt vertr�umt Tee in der Tiefe seines Schlosses. Heute ist ein besonderer Tag: der Kapit�n feiert den Jahrestag seines Todes. Einige Freunde kommen mit Geschenken zum Fest, um w�hrend der Teeparty das Unm�gliche zu versuchen - den Kapit�n zu t�ten. Doch dem alten Piraten schadet das Leben keineswegs: der Trick kann ihm nichts anhaben, der Dolch wird stumpf...! Der Kapit�n scherzt, dick und kahl, alt und knockig, versucht aber zu lachen... solange sie �ber Geld streiten, sind sie auf jeden Fall am Leben... Oder ist das alles nur ein Scherz?
Sch�pfer der Vorstellung: Bella Bagdi, D�niel Herner, Gabriella Juh�sz, Gy�rgyi Kari, Dezs� Kiss, Krisztina K�nya, Melinda Major, S�ndor Mikula, Gy�rgy Mo�r, Erik Nov�k, L�szl� Rajk, Sosa, T�nde Szalontay, Lenke Szil�gyi, P�ter Tak�cs, P�ter Tak�tsy, Zolt�n Tam�si, Vilmos Vajdai, Annam�ria Valyuch, G�bor V�radi und... Konzeption: P�ter Hal�sz und Andr�s Jeles Stellen Sie sich ein japanisches Hotel, bestehend aus unz�hligen Kapseln vor: bienenstockartiges Schlafviertel, Raumschiff und die dazugeh�renden gemeinsamen R�ume (B�hne, Forum, Spielhalle, Restaurant etc.) Eine solche Umgebung werden wir im Oktober im V�rosi Sz�nh�z (St�dtischen Theater) aufbauen. Die Bewohner werden K�nstler sein. Arbeitslose K�nstler, Schauspieler, bildende K�nstler, Film- und Videok�nstler, Musiker - gewapnet mit Internet, Kameras, einem Monitor in jeder Kapsel, mit einem Kommunikationszentrum, Videobeamer, den f�r die Vorstellung n�tigen Utensilien. Die an Ort und Stelle entstandenen und entstehenden Werke werden spontan pr�sentiert. Jede Tat erscheint hier als Theater.
KOMPm�NIA / Company Attila Csabai Cyber Geishas (Gertrude und Alice im Wunderland) (UA) Darsteller: Attila Csabai, Kriszti�n Gergye, J�lia Drajk�, Eszter R�cz, D�niel Sz�sz, Gizi Zarn�czai Kost�m-Raum-B�hnenbild: Xabay Team Licht: G�bor Tam�s, Attila Csabai Technik: Bal�zs K�rolyi, Hans G. Beckern Ton: Ferenc Boudny Effecte: �gens Maske: Edit Juh�sz Haardesign: Betty Team Produktionsassistent: Barbara �gnes Kohout Fotodokumentation der Produktioon: Attila So�s Video: L�szl� Kiss Choreographie: Attila Csabai Gertrude Stein und Alice B. Toklas bilden ein klassisches Duo, eine ohne einander unvorstellbare, voneinander untrennbare Einheit, wie Romeo und Julia oder Laurel und Hardy. Ihre pers�nliche Beziehung war das offene Aufbegehren gegen die oberfl�chliche Interpretation der christlichen Moral und das gleichzeitige Ausharren in deren inhaltlicher Tiefe und Strenge. Im virtuellen Raum (Cyberspace), im "Wunderland" von heute nehmen den Platz der in einer Einheit von Geist, Bildung und K�rperlichkeit lebenden antiken Het�ren oder japanischen Geishas computergenerierte Pseudo-Stars ein und werden zu Liebes- und Lust-Objekten der heutigen "B�rger". Furchtbare "Puppen", Maskeraden, aus denen statt duftendem Stroh geruch- und geschmackloses "digitales Seegras" hervorquillt. Arme Gertrude, arme Alice, reiche F�lle von Symbolen, was wird aus euch im Wunderland von heute?
Oper in einem Akt mit Prolog Der Held - P�ter Tak�tsy �bersetzung: D�niel Varr� W�rde jemand �ber diese Oper sagen, sie sei skandal�s, h�tte er recht. Hier werden alle modischen - privaten, politischen, wissenschaftlichen, religi�sen - Tabus aufs Tapet gebracht. Opern haben sich immer schon mit �u�erst aktuellen Themen ihrer Zeit auseinandergesetzt. La Traviata oder Carmen waren zu ihrer Zeit ebenso skandal�s und unerh�rt, wie viele Meisterwerke des 20. Jahrhunderts.
Zeitgen�ssischer Volkstanz-Abend Der ungarische Volkstanz ist f�r experimentierfreudige Choreographen eine unersch�pfliche Goldmine. Jedes Jahr treffen wir in progressiven, denkw�rdigen Choreographien auf spannende Bearbeitungen und Neuinterpretationen archaischer Elemente. An diesem Abend, das seit Jahren integraler Teil des Festivalprogramms ist, k�nnen wir die neuesten, dieser Idee verhafteten Werke kennenlernen. (Eine Veranstaltung des Martin-Gy�rgy-Volkstanz-Verbandes)
Treffen mitteleurop�ischer unabh�ngiger Theater Eine gemeinsame Veranstaltung mit Traf� - Haus der zeitgen�ssischen Kunst und dem Kreidekreis Theater
Mozg� H�z T�rsul�s 1003 Herzen oder Fragmente aus einem Don-juan-katalog (UEA) geschrieben und gespielt von: J�lia B�rsony, Krisztina Birtalan, Adrien Deli, R�ka G�vai, Istv�n G�z, Zsolt M�ninger, Fruzsina Nagy, Isabelle L�, Erika Pereszl�nyi, Elzbieta Sulyk�, Bal�zs Vajna B�hnenbild und visuelle Effekte: Gy�rgy �rvai Kost�me: Krisztina Berzsenyi Licht: Attila Szirtes Musik, Stimme: Bal�zs Barna Regie: L�szl� Hudi "Nichts ist m�chtiger, als deine S�nden. Komm mit uns! Es kann nur etwas Schlechteres kommen!" (Lorenzo Da Ponte)
Kreidekreis Theater W - Arbeiterzirkus - Szenen unter Verwendung einiger Dramenfragmente von Georg B�chners Woyzeck und Attila J�zsefs Gedichten (UEA) Woyzeck- Zsolt Nagy B�hnenbild: M�rton �gh Die Woyzeck-Auff�hrung des Kreidekreis Theaters ist ein Experiment: Wir versuchen unsere Grenzen und die unserer schauspielerischen Mittel zu entdecken. Unser Ziel ist nicht, das B�chnersche Fragment zu rekonstruieren, wir wollen es neu entstehen lassen, in unserer eigenen Sprache. Wichtiger als das Erz�hlen ist die Entdeckung der Tiefenstr�me der Geschichte, das Festmachen ihres verborgenen Wesens. Der Vorstellung ging ein Workshop voran: Im riesigen und verwinkelten Geb�udekomplex der Festung von Monostor haben wir anhand durch den Ort inspirierter �bungen einige Szenen ausgearbeitet. Dazu haben wir B�chners Texte und Attila J�zsefs Gedichte verwendet. In der Kirchenruine von Zs�mb�k haben wir einige Szenen bereits in der endg�ltigen Besetzung gespielt. Die f�r einen Theaterbau konzipierte Version wird zun�chst in Berlin gezeigt, darauf folgen die Premieren in Paris und Budapest. Das Genre der Vorstellung: Arbeiterzirkus. F�r uns ist Woyzeck ein Arbeiter, er ist jener in die Welt hineingeworfene kleine Mann, der in allen grundlegenden Beziehungen dem Sein ausgeliefert ist. Wir nennen das Zirkus, da wir im Theater derart unberechenbare Momente zu schaffen versuchen, in denen alles geschehen kann, wie im Zirkus, in der Stille nach dem Trommelwirbel.
Mihail Bulgakow: Der Meister und Margarita Regie: Stefan Moskov Die in Bulgarien als Kult-Vorstellung geltende Produktion ist keine getreue Adaption des Romans, gezielt wurden die f�r wichtig befundenen Elemente hervorgehoben. Im Westen wird die Vorstellung, die mehr als drei�ig Figuren auf die B�hne bringt und in der neben dem Satan und Berlioz zahlreiche Margaritas und Bulgakow selbst auftreten, mit den Monty-Python-Produktionen verglichen. Dem Schriftsteller, der den Faden verloren hat, hilft ein aus seinen Figuren zusammengesetzter Chor zu der Handlung zur�ckzufinden, w�hrend unersch�tterlich am Sozialismus gebaut wird.
Jam Session (Marmelade) Regie: Stefan Moskov Das Zuhause der Theatergruppe La Strada (Ulitzata) in Sofia ist das Theatergeb�ude der Bulgarischen Armee. Diese "Wohngemeinschaft" erscheint auch in der Handlung ihrer eigent�mlich dramatisierten Fassung von Bulgakows Meister und Margarita und auch in der Atmosph�re von Jam Session scheint die Umgebung auf. Die einst�ndige, seltsam anmutende, auf Improvisation basierende Posse ohne Geschichte setzt die improvisierte Freudenmusik mit dem Einkochen von Marmelade (so auch der bulgarische Untertitel) in eine stark asszoziative Beziehung.
Teatr Cinema (Polen) Billard Darsteller: Honorata Magdeczko, Katarzyna Rotkiewicz, Beata Skibi�ska, Anna Szyma�ska, Malgorzata Walas, Jan Kochanowski, W�odzimierz Dy�a, Tadeusz Rybicki, Dariusz Skibi�ski Vier professionelle Schauspieler sind der Kern der 1992 gegr�ndeten Gruppe, die gemeinsam mit ihrem Regisseur in einem kleinen Dorf leben. Zu gr��eren Produktionen laden sie sich Schauspieler aus anderen polnischen Ensembles ein. Das Schaffen, die Spiritualit�t wird grunds�tzlich von ihrem Leiter, Zbigniew Szumski, dem Regisseur, B�hnenbildner sowie dem Autor ihrer St�cke bestimmt. Als Ausgangspunkt der Vorstellungen dienen seine Skizzen, Entw�rfe, Pl�ne: Die Mitglieder des Ensembles bauen ihre schauspielerischen "Antworten" auf diese Werke der bildenden Kunst mittels Assoziation und Improvisation auf. Das Schauspiel vereint schlie�lich die Vorstellungen des Autors und die Kreativit�t der Schauspieler, und macht das Spiel der Darsteller und das B�hnenbild zu einer Einheit. Die singul�re Sprache der Produktionen wird durch den absurden Humor und den Surrealismus bereichert. In diesem St�ck werden uns die L�cherlichkeit des Menschen, die Geschichte der Entfremdung und die Stationen unserer diesbez�glichen Neigungen vor Augen gef�hrt. Und all das auf einer B�hne, die langsam zu einem Spielplatz mutiert.
Gespr�che �ber die unabh�ngigen Theater der Region Wie ist das bulgarische Theater? Wie ist das unabh�ngige bulgarische Theater? Und das polnische? Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen dem Funktionieren von La Strada, Cinema, Mozg� H�z T�rsul�s und Kreidekreis Theater? 30. Oktober, 16.00 Traf� Treffen mit den K�nstlern nach der Vorstellung
VI. Soros Studiotheater Tage "Zum sechsten Mal werden Produktionen vorgestellt, die (auch) von der Soros Stiftung unterst�tzt werden. Wie bereits in den vergangenen Jahren, so besteht auch das diesj�hrige Programm der Soros Studiotheater Tage aus jenen zw�lf Produktionen, die von den Kuratoren f�r die besten befunden wurden. Dieses Dutzend Vorstellungen zeigt ein breites Spektrum der Bestrebungen des Theaters, das nicht nur eine ungarische Urauff�hrung, eine Erstauff�hrung eines kanadischen Dramas, eine klassischen Trag�die, eine moderne Romanadaption, sondern auch ein M�rchen f�r Klein und Gro�, eine theatrale Tanzkomposition und ein intimes Tanzdrama umfa�t - das beste aus beinahe hundert unterst�tzten Produktionen. Die Auswahl m�chte einen Einblick gew�hren, wie die experimentellen/alternativen ungarischen Theaterwerkst�tten ihren k�nstlerischen Weg zu finden versuchen, und gleichzeitig jenen, die besondere Erlebnisse m�gen, ein gehaltvolles und angenehmes Vergn�gen bieten." (Istv�n N�nay)
Tanzwerkstatt Donau Der Zehnte Br�utigam Regie-Choreographie: Zsolt Juh�sz
Tanz Theater Mittel-Europa D�mmerung Regie-Choreographie: Csaba Horv�th http://szinhaz.iport.hu/ket/
B�rka Theater Michael Mackenzie: The Baroness and the Maid Regie: L�szl� B�rczes http://www.barka.hu/
Budapester Kammertheater Fjodor Dostojewski - �rp�d Sopsits: Schuld und S�hne hinter Gittern Regie: �rp�d Sopsits http://www.budapestikamaraszinhaz.hu/
Artus Theater Kains Hut Regie-Choreographie: G�bor Goda http://www.artus.hu
TranzDanz CODA Choreographie: P�ter Kov�cs Gerzson http://mu.mentha.hu/
Studio "K" J�nos Arany - Zs�fia Balla - Szabolcs Sz�ke: R�zsa und Ibolya Regie: Tam�s Fodor http://szinhaz.iport.hu/studiok/
Panboro Theater Transit Lounge Regie-Choreographie: P�ter Uray
Csokonai Theater, Debrecen Andr�s Visky: J�nger Regie: J�zsef J�mbor http://www.csokonaiszinhaz.hu/
Katona J�zsef Theater Euripides: Bacchantinnen Regie: S�ndor Zs�t�r http://szinhaz.iport.hu/katona/
Puppentheater Budapest Lajos Kass�k: Zinnhelden Regie: Andr�s Alm�si-T�th http://www.budapest-babszinhaz.hu/
Compagnie P�l Fren�k Festen Choreographie: P�l Fren�k www.ciefrenak.org , www.frutta.hu/frenak
Preisverleihung und Abschlu�gespr�ch N�here Informationen entnehmen Sie bitte dem Programheft der Studiotheater Tage.
An Echo (1990) Mitwirkende: Zolt�n Gy�ngy�ssy, Gergely Ittz�s, Zsuzsa Ittz�s, Istv�n Matuz, Gergely Matuz - Fl�te, Gy�rgy D�ri - gordonka, G�bor Eckhardt - Klavier, Ildik� V�kony - Cimbalon, Zolt�n R�cz - Schlagzeug, Erika Ill�si - Violine, P�ter So�s - Horn und das Componensemble (Dirigent: Zsolt Serei) "Ich habe viel dar�ber nachgedacht, was die Natur damit beabsichtigt, da� es auf der Welt keine zwei Menschen gibt, die den gleichen Fingerabdruck haben. Will sie uns dar�ber hinaus zeigen, da� ein jeder einzigartig und unwiederholbar ist, darauf aufmerksam machen, da� auch unser Schicksal, unsere Aufgabe auf der Welt einzigartig ist? Kann es sein, da� die Kopie in ihrer Epigonalit�t das Ziel verfehlt? Wenn ich diese Fragen aufwerfe, spreche ich nicht dar�ber, der Originalit�t nachzujagen, sondern dar�ber, unseren eigenen Weg zu finden. Dies kann m�glicherweise dadurch eintreffen, da� wir in jedem Fall darauf achten, da� der in der Tiefe unserer Seele wachende �Daimon� - wie Sokrates das nennt - unsere Taten billigt oder nicht. Durch konsequentes Bem�hen in diesem Geiste bilden sich die Stilmerkmale unseres Lebens und unserer Kunst heraus. Der Stil ist also Ergebnis dessen, da� man den eigenen Weg akzeptiert, ist Ergebnis des pers�nlichen Sichtweise, und ist kein willentliches, bewu�t gebildetes, ausgedachtes Klangbild. Der Stil kristallisiert sich allm�hlich heraus, doch die grundlegenden Stilmerkmale sind zumeist bereits in den Anf�ngen erkennbar. Gerade deshalb erscheint es interessant, mit den fr�hen Werken eines Komponisten konfrontiert zu werden, andererseits ist es ebenso lehrreich, festzustellen, ob diese heute, nach 30 Jahren lebensf�hig sind... Dieser letzte Gesichtspunkt ist f�r mich besonders bedeutsam, weil ich anhand dieser Werke beweisen m�chte, da� betreffend ihrer Qualit�t, ihrer Bedeutung, der damalige musikalische �Allm�chtige� geirrt hat." (J�zsef S�ri)
Symphonieorchester, Chor und Kinderchor des Ungarischen Rundfunks J�nos Decs�nyi: Abschied von einem vergangenen Jahrhundert - Oratorium in sieben S�tzen auf Gedichtzeilen von ungarischen Dichtern des zwanzigsten Jahrhunderts (UA) 1. Der Radetzkymarsch 2. Zwischen zwei Kriegen 3. Der zweite Krieg 4. Ein Satz �ber die Tyrannei 5. Neunzehnhundertsechsundf�nfzig 6. Irgendwie doch nicht... 7. Das letzte Jahrzehnt Die Dichter: Endre Ady, Mih�ly Babits, Gyula Illy�s, Attila J�zsef, Dezs� Kosztol�nyi, L�szl� Nagy, Ott� Orb�n, J�nos Pilinszky, Mikl�s Radn�ti, L�rinc Szab�, Dezs� Tandori, Istv�n Vas Mitwirkende: Andrea Mel�th, Andr�s Moln�r, J�nos T�th - Gesang Das erste Oratorium von J�nos Decs�nyi (Alte ungarische Texte - 1991) umfa�t neun Jahrhunderte, von der Legende des heiligen Gerhard bis J�zsef E�tv�s. Im zweiten (Poesiealbum - 1998) stellte er die Geschichte einer b�rgerlichen Familie aus Pest - seiner eigenen Familie - im 20. Jahrhundert dar. Sein nunmehr drittes Oratorium l��t ebenfalls dieses f�r viele von uns so tragische, viel Leid bringende und wenig Freude bereitende Jahrhundert aufleben. Die Zeilen aus neunundzwanzig Gedichte von zw�lf Dichtern (F�rsprecher des Komponisten) sind jede f�r sich in ihrer Gesamtheit Tr�ger eines musikalisch-dramatischen Grundgedankens. Das Oratorium hat keine Geschichte, wie auch die Geschichte keine hat - lediglich Geschehnisse. Der Komponist widmet sein Werk der Erinnerung an seine ehemaligen Lehrer, Rezs� Sug�r und Endre Szerv�nszky.
Musikprogramm des Ede Festivals L�szl� S�ry: Lokomotiven in meinem Leben (1997) Et�den und Symphonie auf Dampflok-T�ne (Siehe: Ede Festival)
Kompozitionen von P�ter Gazda Skulpturmusik II. Kammermusik-Zyklus Mitwirkende: Veronika Oross - Fl�te, Eszter Horv�th - Oboe, Istv�n Hartenstein - Fagott, G�bor T�th, Zolt�n Sz�ke, Andr�s Balogh - Horn, Bence Gazda - Violine, Anna S�ndor - Cello, Bence Horv�th - Ba� Dirigent: P�ter Gazda Der Komponist erf�llt sich an diesem ungew�hnlichen Abend einen alten Wunsch: er bricht mit der statischen "Podium-Zuschauerraum"-Praxis traditioneller Konzerte. Das Publikum, das in den Konzertsaal eintritt, sieht keine B�hne, und findet die St�hle im Zuschauerraum scheinbar unordentlich, in Wirklichkeit aber sehr wohl �berlegt, um mannshohe - von Rezs� M�der f�r dieses Werk angefertigte - Skulpturen angeordnet. Bei jeder Skulptur stehen Notenst�nder, Musiker. Der Eintretende schaut sich die Skulpturen, die Musiker an, und nimmt bei dem Werk oder K�nstler Platz, das/der ihn am meisten zusagt. Zu jeder Skulptur geh�rt jeweils ein Solo, die von "Orchester-Tutti" verbunden werden. Die Musik illustriert nicht die Kunstwerke, provoziert vielmehr freie Assoziationen. Aufgrund der Struktur des Werkes und wegen der kleinen Anzahl der Musiker, tauschen die Mitwirkenden w�hrend der Vorstellung mehrmals die Pl�tze, sie bewegen sich, und auch das Publikum hat die M�glichkeit, die Pl�tze zu wechseln, um ein Solo aus unmittelbarer N�he zu genie�en. Auf diese Weise wird die Rezeption nie statisch.
Morocco (1994) UMZE Kammerorchesters: P�ter Burget - Posaune, Vilmos B�za - Ba�, Csaba Kleny�n - Klarinette, Gy�rgy Lakatos - Fagott, Zolt�n R�cz - Schlaginstrumente, P�ter So�s - Horn Gyula Fekete, der dieses Jahr mit dem Erkel-Preis ausgezeichnet wurde, zeigt an diesem Abend seine in den letzten 13 Jahren entstandenen Werke. Er war Attila Bozays Sch�ler an der Musikakademie; als seine Meiser betrachtet er auch Emil Petrovics und J�nos Vajda. Als Komponist verfolgt er den von J�nos Vajda, Gy�rgy Orb�n, Mikl�s Csemiczky und Gy�rgy Selmeczi gepr�gten, traditionellen, zu den Elementen der Sp�tromantik und des Anfangs der 1900er Jahre wiederkehrenden Stil. Seit 1990 verbrachte er mit einem Stipendium f�r Postgraduates sechs Jahre in den Vereinigten Staaten, machte an der Roosevelt University in Chicago seinen Magister, dann seinen Doktor an der North Western University von Evanston. Seit 1997 unterrichtet er Komposition an der Ferenc-Liszt-Musikhochschule. Im gleichen Jahr wurde seine Kantate, die er im Andenken an Hanna Szenes komponierte, in Philadelphia uraufgef�hrt. Ein Jahr sp�ter, im Rahmen des Herbstfestivals, konnte in der Synagoge in der Doh�ny utca auch das heimische Publikum seine Werke kennenlernen.
Junge franz�sische und ungarische Komponisten Neue Werke von Bal�zs Horv�th, Marcell Dargay, Jo�l Merah und J�r�me Combier Mitwirkende: Studenten der Ferenc-Liszt-Musikhochschule Budapest und des Conservatoire National Sup�rieur de Paris Dirigent: L�szl� Tihanyi Im Rahmen eines selbst�ndigen K�nstlerprogramms entstand die Kooperation zwischen dem Conservatoire National Sup�rieur de Paris und der Ferenc-Liszt-Musikhochschule Budapest. Vier junge Komponisten erhielten die M�glichkeit, ein St�ck f�r ein sechzehnk�pfiges, aus franz�sischen und ungarischen Musikern bestehendes Streichorchester zu schreiben. Das Konzert in Paris findet am 25. Oktober im Rahmen des MAGYart - une saison hongroise en France statt.
Konzert der Percussionsgroup Amadinda In memoriam Iannis Xenakis Iannis Xenakis: Peaux Iannis Xenakis: Okho (UEA) Iannis Xenakis: Psappha Zolt�n V�czi: Tischmusik - beFORe JOHN8 (UA) Michael Askill: Spirals (UA) Georg Katzer: Schlagmusik 2 Fredrik Andersson: The Lonelyness of Santa Claus (UEA) Mitwirkende: Pusztai G�bor, Jo� Szabolcs - Schlaginstrumente Im Februar diesen Jahres verstarb ein Klassiker des 20. Jahrhunderts, Iannis Xenakis. Um sein Œuvre - das die Mathematik, die Architektur ebenso beinhaltet wie die Musik - kommt man nicht herum, ganz egal welche Meinung seine Kritiker vertreten. Das Genre des Schlagzeugs hat Xenakis besonders viel zu verdanken. Nach seiner 1969 entstandenen Persephassa hat er ein Dutzend Werke f�r die unterschiedlichsten Formationen komponiert, vom Solo zum Sextett, oft auch mit anderen Instrumenten, manchmal mit Gesang kombiniert.
Metamorphosen des Don Genaro komponiertes Konzert auf Gesangsstimme und Blechbl�ser Andr�s Sz�ll�sy: Musiche per ottoni
Dieses aus Werken von Andr�s Sz�ll�sy, Gy�rgy Kurt�g und J�zsef S�ri zusammengestellte Musikprogramm ist eine Hommage des Brass in the Five, das seinen zehnten Geburtstag feiert, an Andr�s Sz�ll�sy. Aus dem einst�ndigen, ohne Unterbrechungen gespielten Miniature-Kranz entsteht eine neue Qualit�t: ein komponiertes Konzert.
Peter Maxwell Davies: Resurrection Oper in einem Akt mit Prolog (siehe: Theater - Tanz)
Transzendente Et�den Ferenc Liszt: �tudes d' ex�cution transcendante no. 1. - Preludio
Ethno 2001 zusammengestellt von: Zolt�n Krulik 25. Oktober: Oregano, Fianna, Romanyi Rota 26. Oktober: F�nix Company, FolkEstra, Shalaban 27. Oktober: Samsara, Ir�n Lov�sz - 9 colinda Project, Arasinda-Yasmina Ghawase "Die kulturelle und genrem��ige Synthese, die markante Pr�senz archaischer Elemente ist die wichtigste Charaktereigenschaft des Ethno beim diesj�hrigen Festival. Obwohl die kulturelle Orientierung der neun Produktionen auch f�r Laien auf Anhieb erkennbar ist, obwohl die Quellen der Musik durchscheinen, kann man von jeder einzelnen behaupten, da� sie eine charaktervolle und eigene Ann�herung an die ungarischen Str�mungen der Weltmusik ist. Romany Rota ist die Weiterf�hrung der Roma-Tradition, w�hrend Oregano die s�dslawische und Fianna die irische, keltische Tradition fortsetzen; die F�nix Company und ihre Produktion Seelenreise erinnert an asiatische, rituelle schamanistische Musik, FolkEstra hat Reminiszenzen an den Balkan und den Jazz, Chalaban mischt die marokkanischen Wurzeln seiner Musik mit Elementen des Rock. Samsara ist der herausragendste heimische Vertreter des Indo-Jazz; Im neuen Projekt von Ir�n Lov�sz verbindet sie die Klangwelten des traditionellen ungarischen Gesangs und des Mak�m, w�hrend Arasina, Yasmina und Ghawase die Welt der t�rkischen, der arabischen Musik und des Bauchtanzes aufleben lassen." (Zolt�n Krulik)
Mitwirkende: Istv�n Grencs� - Saxophon, R�bert Benk� - Ba�, Gy�rgy Jeszenszky - Schlagzeug, Gabi Kenderesi - Gesang, Csaba Hajn�czy - Gitarre, Zolt�n Mizsey - Gesang, Tasteninstrumente, Csaba Gyulai - Gesang, Schlaginstrumente, Andr�s Koncz - Gesang, DJ Istv�n Grencs� begann seine Karriere 1979 mit der Gruppe Masina und spielte sp�ter in verschiedenen Formationen von Mih�ly Dresch und Gy�rgy Szabados. 1985 gr�ndete er die immer noch bestehende Grencs� Kollekt�va, tritt aber auch regelm��ig mit den Gruppen Mak�m und Kampec Dolores auf. Sein freier musikalischer Geist, sein von Stilrichtungen, Modestr�mungen und jedweder Schulen freies, eigenwilliges Denken, seine Beziehung zu seinem Instrument machen ihn zu einem der bedeutendsten ungarischen Musiker dieses Genres. Nach seinen fr�heren Arbeiten im free style, widmete er eine Platte Thelonius Monk, vertiefte sich in den M�glichkeiten, die Villa Negra Thematik f�r eine Bigband zu adaptieren, gefolgt von zwei Trio-CDs: einerseits Schwarzes Brot, andererseits Bearbeitungen alter ungarischer Schlager mit dem Titel R�tsel. Anfang 2001 erschien von den zehn Musikern des Grencs� Kollekt�va Plusz das Album 7 Lieder f�r die letzten Mohikaner. Dabei bricht er mit den radikalen Elementen des free style, das Album ist leichter rezipierbar als viele andere seiner fr�heren Werke. Die Ver�nderungen gehen trotzdem nicht auf Kosten der musikalischen Qualit�t.
Kurator: Jaroslaw Suchan Die Bedeutung Tadeusz Kantors ist vergleichbar mit der von Joseph Beuys oder Andy Warhol. Er kreierte eine neue Theaterwelt, nahm aktiv an der Revolution der Neoavantgarde teil, war Theoretiker, Anti-Maler, ironischer Konzeptualist - und das sind nur einige seiner vielen Gesichter. Im Mittelpunkt der Ausstellung Tadeusz Kantor.Unm�glich stehen Happenings, Aktionen und die sog. parakonzeptuellen Werke, also all jene Arbeiten Kantors, mit denen er die traditionellen Ideen der Kunst, der Kunstwerke und der Ausstellungen in Frage stellt. Es handelt sich um jene Periode, die mit der Ekspozycja popularn� (Popul�re Ausstellung; Galerie Krzysztofory, Krakau, 1963) begann und mit der Wsztystko wisi na w�osku (Alles h�ngt am seidenen Faden; Galerie Foksal, Warschau, 1973) endete. Diese unsichere und unbestimmte Periode, deren Bedeutsamkeit erst sp�ter klar wurde, war mit ihrer Suche nach dem Weg auch die Zeit der Entdeckungen. Nachdem er sich dem routinierten k�nstlerischen Benehmen entledigte, hatte Kantor den Mut, sich unbekannten Gebieten zuzuwenden, d.h. - um es mit seinen eigenen Worten zu sagen - die Grenzen des Unm�glichen zu erreichen. Nachdem er diesen Weg gegangen war, schuf er seine wichtigsten Werke: Die tote Klasse und das Wielopole, Wielopole. Kantors Werke werden diesmal mit Hilfe der heutigen visuellen Medien (gro�formatige Computerprints, Fotos, Video- und Diavorf�hrungen, Toneinspielungen und Texte) gezeigt.
Open-air-Tafelausstellung des Artpool Art Reserch Centers Archaische Momente des Herbstes Auf den Tafeln der zehnten Oper-air-Ausstellung des Artpool lesen wir Herbstgedichte vom Erschaffer und gr��ten Meister des k�nstlerischen Haiku des 17. Jahrhunderts, Matsuo Bashon, in der �bersetzung von �kos Fodor, neben Haikus des 20. Jahrhundert von �bersetzenden Dichter.
Unm�glicher Realismus Ausstellung �ber die Ungarnbez�gen von Fluxus und Concept Art "So wie das Haiku nicht 17 Silben, sondern ein Augenblick ist, ist �Fluxus so oder so geboren aus dem fl�ssigen Moment� - schreibt Ken Friedman. �Durch den Fluxus nahm die Concept Art erstmals Gestalt an, deren Vorg�nger Jahrhunderte alt sind.� In der Arbeit des Fluxus ist die Attit�de und das Verh�ltnis zum Leben ist den Zen-�bungen, den Koans und den Momenten des Haiku nahe. Der unm�gliche Realismus des Fluxus formiert sich in genrelosen Genres (Intermedia) und der T�tigkeit (Event), dem lebendigen, schwebenden Zustand. Die Concept Art, die den Fluxus �berholen will, erweitert das Gebiet des unm�glichen Realismus durch die Paradoxon- und Tautologie-Forschung." (Gy�rgy Gal�ntai)
Knotenlpunkt Konzeption: Andrea Schneemeier, Eike Er�ffnung: 20. Oktober, 15.30 De�k t�ri Millenniumi F�ldalatti Vas�t M�zeum 21. Oktober, 15.30 Traf� Die Gastgeber des Projekts suggerieren: den Raum der Metro k�nnten wir durchaus auch als Metapher betrachten. In der heutigen bildenden Kunst, wie auch im t�glichen Leben, sind die bewegten Bilder entscheidend geworden. W�hrend dem Festival werden in den ausgew�hlten Stationen Videos von ungarischen und internationalen K�nstlern zu sehen sein. Diese Arbeiten zeigen ein breites Spektrum der zeitgen�ssischen Medienkunst, w�hrend sie auch auf die Unschuld der Reisenden R�cksicht nehmen. Die Metro-Stationen benutzen fast alle Bewohner der Stadt: Statt den leeren Minuten des Wartens, erwarten sie jetzt �berraschende visuelle Erlebnisse.
Kritischer Raum Er�ffnung: 20. Oktober, 17.00 Die Photographie ver�nderte sich in den vergangenen Jahrzehnten ma�geblich. Die Sicht der Photographen ver�nderte sich durch die bildende Kunst: in ihren Arbeiten versuchen sie weniger das Allgemeine, als vielmehr das Individuelle und gegebenenfalls das Periphere der Wirklichkeit zu zeigen. Nach siebzehn Jahren der Sammelt�tigkeit hat die Frac Basse-Normandie - Caen ein Kunst-Ensemble geschaffen, das heute genau bestimmbare und miteinander zusammenh�ndende Richtungen pr�sentiert.
3karma Er�ffnung: 20. Oktober, 18.30 Die Mitglieder einer der spannendsten Underground-Bands der 80er Jahre, die seitdem zur Legende gewordene A.E. Bizotts�g stellen erneut gemeinsam aus. Die neuesten Werke der K�nstler werden durch andere, die die Stimmung der alten Zeiten heraufbeschw�ren, erg�nzt. In Heimarbeit wurde auch eine CD mit neuen und noch nie geh�rten Songs produziert. Auf die Er�ffnung und die darauf folgende Musikperformance folgt ein echtes Kuriosum, das Video des von Bence Szab� aufgenommenen Bizotts�g-Koncert 1982 auf der Universit�tsb�hne.
Die Grenzen des "Unm�glichen" und des "M�glichen" in der Kunst von Tadeusz Kantor Round-table-Gespr�ch Geladene G�ste: Professor Luigi Marinelli (Leiter des Lehrstuhls f�r Polnische Sprache und Literatur an der Universit�t La Sapienza in Rom),Professor L�szl� Beke(Direktor des Forschungsinstituts f�r Kunstgeschichte der Ungarischen Akademie der Wissenschafen), Nina Kir�ly (Theaterhistorikerin), Andr�s P�lyi (Schriftsteller, �bersetzer), Giorgio Pressburger (Schriftsteller, Regisseur, Direktor des italienischen Kulturinstituts in Budapest), Wies�aw Borowski (Leiter der Galerie Foksal in Warschau), Jaroslaw Suchan (Kunsthistoriker, Direktor der Galerie f�r zeitgen�ssische Kunst Bunkier Sztuki in Krakau, Herausgeber des Bandes Tadeusz Kantor.Niemoü
liwe/Impossible, Kurator der Ausstellung)
Tadeusz Kantor: Die tote Klasse Regiesseur des Theatervideos: Andrzej Wajda (1976) (Siehe: Theater - Tanz)
Kunstprogramm des Ede Festivals Mini Media Interrational
"Die K�nstler sollen krepieren!" Auf der Ungarischen Universit�t f�r Bildende Kunst, organisiert vom Intermedia-Lehrstuhl, werden Videos von Inszenierungen Tadeusz Kantors gezeigt. Auf die Vorf�hrung folgt ein Gespr�ch �ber Kantor und die heutige (ungarische) Kunst.
Ohne Grenzen Er�ffnung: 24. Oktober, 17.00 Einf�hrung: Attila V�rhegyi, Staatssekret�r des Ministeriums f�r Nationales Kulturerbe Die Stiftung f�r Siebenb�rgische Kunst wurde im M�rz 1988 mit dem Ziel gegr�ndet, das Schaffen der in Siebenb�rgen lebenden und arbeitenden K�nstler in das kulturelle Leben Ungarns einzubinden. Eine wichtige Rolle, um die kulturelle Zusammengeh�rigkeit zu st�rken, spielen die Sommercamps der K�nstler. Dieses Jahr k�nnen Interessenten die im K�nstlercamp Hortob�gy entstandenen Werke - ungarischer bildender K�nstler aus Siebenb�rgen, der Karpato-Ukraine, der Slowakei, der Ukraine, Serbien und Slowenien - kennenlernen.
Bitte treten Sie nicht hinter die gelbe Sicherheitslinie zur�ck! / Mind The Gap II. Ausstellungen, Gespr�che, Premieren und Festival-Feeling in der St�di� qGalerie Mit dem im vergangenen Herbst gestarteten Projekt wollte die St�di� Galerie ein Forum ins Leben rufen, im Rahmen dessen k�nstlerische Fragen aufgeworfen werden k�nnen. Ausstellungen, thematische Round-table-Gespr�che und Pr�sentationen ausl�ndischer StipendiatInnen wechseln sich ab; das aber wohl wichtigste Element der Veranstaltung bildet die Vorstellung der vom Studio organisierten, internationalen Projekte. Themen:
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Soros Stiftung, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest)
"MADI" Flach, R�umlich Er�ffnung: 25. Oktober, 17.00 Die Werke, Gem�lde-Objekte der K�nstler des MADI (mouvement, abstraction, dimension, invention) balancieren zwischen der Ebene und dem Raum. Die Charakteristik dieser Raum-Plastiken ist die Artikulation und die spielerische Mobilit�t. Bei der MADI "coplanal" ist diese Eigenart nichts anderes, als eine Art Zusammenwirken mit den Ebenen, die - im Gegensatz zu jenen in die rechteckige Leinwand gezw�ngten Fl�chen - sich im Raum frei bewegen. Die Gem�lde-Objekte und Raum-Plastiken von MADI kommunizieren aktiv mit dem Rezipienten, bewegen den Blick, regen die Phantasie an. Die Ausstellung pr�sentiert dem f�r das Spielerische, Erfinderische und Interaktive empf�nglichen Besucher Arbeiten von f�nf italienischen und f�nf ungarischen K�nstlern.
9., 16., 23., 30. November, 16.00
Digitale K�rper / Virtuelle Spektakel Er�ffnung: 25. Oktober, 18.00 25. Oktober, 19.00 Ludwig M�zeum 25. Oktober, 20.00 Ludwig M�zeum 26. Oktober, 10.00-18.00 Francia Int�zet 26. Oktober, 20.00 Francia Int�zet 27. Oktober, ab 10.00 Ludwig M�zeum 29. Oktober, 10.00-17.00 C3 31. Oktober, 18.00 Ludwig M�zeum Die explosionsartige Entwicklung der Biotechnik, der digitalen Technik und ihre Beziehung zur Kunst wurde in Ungarn noch nicht umfassend vorgestellt, wobei der sog. post-biologische K�rper und sein Erscheinen in den verschiedenen Kunstgenres in letzter Zeit bereits in zahlreichen Ausstellungen, B�chern, Fernsehsendungen, auf Konferenzen und Symposien thematisiert wurde. Zielsetzungen des Projekts Digitale K�rper/Virtuelle Spektakel sind einerseits die Herausbildung einer interdisziplin�ren Kommunikation, andererseits die Pr�sentation von Werken, die unser durch die Medizintechnik ver�ndertes Bild vom menschlichen K�rper zeigen. Die Ausstellung - wie auch das gesamte Projekt - suchen die Antwort auf dieselbe Frage: Wie wird die Digitalisierung unserer durch die rasche Entwicklung der Technologien ver�nderten Begriffe und Kultur von K�nstlern, Theoretikern und Wissenschaftlern aufgenommen.
Ausstellung von Tivadar Nemesi/Csi und B�lint Bori Lichtber�hrungen Finissage: 26. Oktober, 18.00 Konzert auf selbstgemachten Istrumenten, Videovorf�hrung mit Musikbegleitung Tivadar Nemesi (Csi) und B�lint Bori verwandeln Licht in Kunst. Tivadar Nemesi zeigt zumeist mit farbigem Licht bearbeitete einfache Motive oder Materialien aus der Natur wie Steinbilder und geschnittene Baumbl�tter, erg�nzt durch bewegliche Scherenschnittsilhouetten. B�lint Bori stellt seine filigranen Zeichnungen, farbige Salzobjekte sowie das Solarorchester Zikaden aus. Die Musikinstrumente dieses Orchesters bestehen aus bunten Blechb�chsen und -dosen, Alltagsfundst�cken wie Radiergummis, Sicherheitsnadeln oder Kleiderhaken, phantasievoll zusammengef�gt und durch solarbetriebene Elektromotoren zu lebendigen Kl�ngen erweckt.
Rekonstruktion alternativer Staatsbilder von 1984 - mit Dokumenten der Geheimpolizei Er�ffnung: 27. Oktober, 18.00 In der Kunst der 80er Jahre bedeutete die Mail Art ein dem Internet vergleichbares freies weltweites Netz. Die Mail Art war - im Gegensatz zu anderen "Art"-s - weder ein Medium, noch eine Richtung, vielmehr eine chaotische, zuf�llige, f�r die freie Bewegung offene, interaktive Fl�che, die - theoretisch - nur durch die Gebundenheit des Postverkehrs geregelt wurde.
C3 � Center for Culture and Communication Tag der Offenen T�r 12.00 Jan Speckenbach - Birk Weiberg: DCX. Deine Welt in meinen Tr�nen Die an die Wand projizierte, vernetzte Videoinstallation ist die Bearbeitung einer allt�glichen Geschichte in drei Teilen. Die mit Hilfe des Computers t�glich ver�nderbaren Montage-Elemente erlauben den Zuschauern, sich in den Raum des Films virtuell einzuleben. 16.00 Das kanadische Banff Center stellt sich vor: Vortrag von Sara Diamond Die C3 Stiftung bietet dem ungarischen Publikum regelm��ig die M�glichkeit, progressive, neuartige Medieninstitute aus allen Teilen der Welt kennenzulernen. Sara Diamond, die Direktorin des Kulturzentrums Banff, pr�sentiert das Programm und die Produktionen des kanadischen Medienzentrums im Rahmen eines Videovortrags. 18.00 Medienarch�ologie - Pr�sentation des neuen Internetprojekts des C3 Die C3 besch�ftigt sich neben der F�rderung und P�sentation von Medienkunst auch mit der Aufdeckung ihrer Vorgeschichte, der Medien-Arch�ologie. Die Arbeit wird diesmal, veranla�t durch den Bau einer gemeinsamen Website, auch f�r die �ffentlichkeit zug�nglich gemacht. Die Website kn�pft an die Sammlung Quellen der Mediengeschichte und der ungarischen Medienkunst (Forschungsprojekt des Intermedia-Lehrstuhls der MKE, gef�rdert von OTKA) an. nachfolgende Programme siehe unter: Digitale K�rper...: 29. Oktober, 10.00-17.00 C3 31. Oktober, 20.30 Ludwig M�zeum (C3 wurde gegr�ndet von: Ungarische Soros Stiftung, Mat�v AG.)
"Umelec" pr�sentiert... Junge K�nstler Aus Prag Er�ffnug: 30. Oktober, 19.00 Da in Tschechien praktisch kein Kunstmarkt existiert, m�ssen die K�nstler in Prag zahlreichen existentiellen Herausforderungen entgegentreten. Trotzdem machen jedes Jahr mehrere Dutzend junge K�nstler ihr Diplom an der Kunstakademie, und die K�nstler der neuen Generation sind trotz der ung�nstigen Situation in der Lage, auch in einem internationalen Kontext beachtliche Werke zu schaffen. Das Magazin Umelec bietet mit dieser Ausstellung einen �berblick �ber die neuesten Tendenzen der zeitgen�ssischen tschechischen Kunst. Das in Prag herausgegebene Umelec - Magazin f�r zeitgen�ssische Kunst erscheint zweimonatlich mit jeweils einer tschechischen und einer englischen Ausgabe. Neben der tschechischen Kunstszene wird auch das Kunstleben in den L�ndern Mittel- und Osteuropas vorgestellt.
Doppel-Ausstellung von Vera R�hm (Deutschland) SchattenwanderungenEr�ffnug: 31. Oktober, 17.00 31. Oktober - 23. November Goethe-Institut Gal�ria Doppel-Er�ffnung, Einf�hrung: D�ra Maurer Vera R�hm, deutsche K�nstlerin russischer Abstammung, ist in Budapest gleichzeitig mit zwei Ausstellungen pr�sent. R�hm, eine konstruktive K�nstlerin konzeptueller Pr�gung, arbeitet zur selben Zeit an mehreren, gedanklich zusammenh�ngenden Themen. Die Objektserie Erg�nzungen (seit 1975) kn�pft an ihre Bildhauerstudien in Paris und der Kunstakademie Lausanne an. R�hm baut ihre Installationen aus entzweigebrochenen Holzbalken, die durch kristallklares, immateriell anmutendes Plexiglas erg�nzt werden. Das Plexiglas zeigt einem Vergr��erungsglas gleich die dramatischen Strukturen jener Spannung im Holz, die bei seinem Zerbrechen entstehen, und gleichzeitig bezieht es die je nach Standpunkt des Zuschauers ver�nderte Umgebung in das Werk mit ein. Das andere Grundthema R�hms, mit dem sie sich seit 1983 besch�ftigt, ist die Wanderung der Schatten, in der sich Raum-Zeit, also kosmische Bewegung f�r uns Erdenbewohner direkt offenbart. Der Schatten der K�rper ist ein derart nat�rliches Ph�nomen, da� wir ihn ohne Nachdenken tagt�glich gebrauchen, R�hm aber fixiert phasenweise aufgrund genauer geographischer und zeitlicher Koordinaten die geworfenen Schatten eines in einem bestimmten Raum aufgeh�ngten geometrischen K�rpers und breitet sie collageartig auf dem Boden, den W�nden des Raumes aus. Diesmal ist der Barcsay-Saal jener ausgezeichnete Ort, an dem sich die Besucher die kosmische Beziehung mit dem Universum erleben k�nnen.http://st-ives.net/selected-art/roehm/ , http://www.goethe.de/ms/bud/unindex.htm
Ausstellung slowenischer K�nstler Vulgata Er�ffnug: 2. November, 18.00 Im vergangenen Jahrzehnt sind neue Nationalstaaten am multinationalen Balkan entstanden. Gregor Podnar, Kurator der Galerie Stuc in Ljubljana, hat f�r die Ausstellung Werke slowenischer K�nstler ausgew�hlt, die sich mit Fragen, die durch die neue Situation entstanden sind, besch�ftigen: Was bedeutet der Begriff Nation f�r eine Volksgruppe, die noch vor kurzem nur als Minderheit existierte? Die bedeutenden zeitgen�ssischen K�nstlerpers�nlichkeiten der slowenischen Hauptstadt n�hern sich den Problemen der nationalen Identit�t mal mit scharfer Kritik, mal mit Humor oder auch mit der Absicht der Dokumentation.
Videofilme. Ausgew�hlt und kommentiert von Marina Grzinic In Ankn�pfung an die Ausstellung slowenischer K�nstler wird eine Auswahl der Philosophin, Theoretikerin und Medienk�nstlerin aus Ljubljana, Marina Grzinic, aus slowenischen Videowerken pr�sentiert: Die von ihr kommentierten Filme zeigen - �hnlich wie die Ausstellung - das post-sozialistische Slowenien der 1980er und 1990er Jahre.
Animationsfilmfestival des Varga Studios Das Varga Studio ist eines der bedeutendsten Animationsfilmstudios Europas. Sie haben mit weltber�hmten Firmen wie Klasky-Csup�, Warner Bros. oder Tigers Aspect (Mr. Bean) zusammengearbeitet. Die von ihnen produzierten Filme wurden von namhaften Fernsehstationen wie HBO, Cartoon Network, Channel 4 oder BBC ausgestrahlt. Viele der auf dem Festival pr�sentierten Filme sind dem ungarischen Publikum das erste Mal zug�nglich. Nach den Vorf�hrungen Party mit Musik und Tanz! 20. Oktober 21. Oktober Die drei Liblingsfilme des Publikums Vormittags k�nnen Kinder im kleinen Saal des Kultiplex mit Hilfe von Experten die Tricks der Zeichentrickfilmproduktion kennenlernen.
Filmprogramme des Ede Festivals Wartesaal-Reihe des Cirko-Gejzir-Kinos (siehe: Ede Festival)
Filmprogramm des Bohemia Festivals Plastic People of the Universe (Regie: Jana Chytilov�, 2001) (siehe: Bohemia Festival)
Die f�nfte Himmelsrichtung - The Corporation Projekt Multidisziplin�res Festival (siehe: F�nfte Himmelsrichtuung)
Wired Body / Mediated Body Auswahl internationaler Videoarbeiten (siehe auch: Digitized Bodies...)
Premiere der Budapest Film PASSPORT Regie: P�ter Goth�r Enik� B�rcs�k erhielt f�r ihre Rolle in dem Film den Preis f�r die beste Schauspielerin bei der 32. Ungarischen Filmschau.
Estnische Filmtage Die estnische Filmproduktion war in den letzten Jahren in Ungarn zumeist durch Animationsfilme vertreten. Die Filmtage m�chten jedoch einen Gesamtquerschnitt der Filmproduktion der letzten Jahre bieten. Seit 50 Jahren existiert ein Filmstudio in Tallinn, doch der Aufschwung der estnischen Filmproduktion begann erst in den 60er Jahren - selbstverst�ndlich unter der Obhut Moskaus. Nach der Unabh�ngigkeit ver�nderten sich auch die Bedingungen des Filmemachens, seit dem Ende der 90er Jahre und der Stabilisierung der Staatlichen F�rderung entstehen j�hrlich zwei bis drei abendf�llende Spielfilme, ein Dutzend Kurz- und Animationsfilme. Eine zunehmend wichtige Rolle spielen die Koproduktionen, in erster Linie mit den benachbarten baltischen und den skandinavischen Staaten. Auf dem Programm der Filmtage stehen die erfolgreichsten Produktionen der vergangenen Jahre: mehrfach preisgekr�nte Filmdramen, politische Satiren, Krimis, Filme der Subkultur, das Beste aus der zeitgen�ssischen Animation, darunter auch die auf der Mediawave und dem Animationsfestival in Kecskem�t erfolgreichen Arbeiten von Priit P�rn und �lo Pikkov.
2. November 3. November 4. November
der Sechste X Einsichten / Aussichten - 50 Jahre Alf�ld Geschichten aus dem Leben der Zeitschrift Alf�ld es erz�hlen: G�za Acz�l, Tibor Keresztury, P�ter Szir�k, Gergely Angyalosi geladene G�ste: P�ter Esterh�zy, Imre Oravecz, J�nos Marno, L�szl� Darvasi, J�nos T�rey, P�ter Balassa, Szil�rd Borb�ly Toasts, die zu diesem Anla� geschrieben wurden, Ausstellung aus Alf�ld-Reliquien, Archivaufnahmen, Ersterscheinungen im Alf�ld erwarten die Besucher.
Zeitreisen in Budapest Subjektive Stadtrundfahrt mit dem Autobus (in ungarischer Sprache) Abfahrt vom Parkplatz neben der M�csarnok zusammengestellt von: �gnes De Coll 21. Oktober Istv�n E�rsi: "Erinnerung an die sch�nen alten Zeiten" - Budapests Gef�ngnisse Nach den erfolgreichen Literarischen Stadtbesichtigungen im vergangenen Jahr fahren unsere Busse wieder. Siebenmal, und zwar zu den "bekanntesten" und "unbekanntesten" Stra�en, Pl�tzen, Stadtvierteln von Budapest. Die hervorragenden Fremdenf�hrer - Schriftsteller, Dichter, Kritiker, K�nstler - werden garantiert und schonungslos nur die eigenen Erinnerungen aus der n�heren oder ferneren Vergangenheit der Stadt aufleben lassen und hoffen, das Publikum w�hrend der realen und imaginierten Busreise mit neuen Erlebnissen zu bereichern.
Literaturprogramm des Ede Festivals Literaturexpress - Schriftsteller im Zug (siehe: Ede Festival)
EDE-Festival in der Paulay Ede utca Eintritt frei Ede kommt wieder. Versp�tet sich nur ein wenig. Dieses Jahr kommt er erst am Namenstag von Ursula. Doch wir warten. Am 21. Okrober im Wartesaal in der Ede Paulay Stra�e. Drinnen, wenn es regnet und drau�en, wenn die Sonne scheint. Und w�hrenddessen haben wir auch Zeit f�r dies und das. Gen�gend Pl�tze zum Essen und Triken. Die transsibirische Eisenbahn l�uft ein, Harry Potters Hogwarts-Expre� f�hrt ab, rechtzeitig kommen Garaczi, M�rton und KAF mit dem Literaturexpre�, der Wartesaal des Cirko-Gejzir f�llt sich langsam ... (Mit freundlicher Unterst�tzung von: Europ�ische Kulturstiftung, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Budapest Bank Pro Budapest Stiftung, Selbstverwaltung des Bezirks Ter�zv�ros, K�ztigon Architekturstudio, Vista Reiseb�ro, Desidea Studio, VASSEVA) 11.00-15.00 VISTA rendezv�nyterem 11.00 Francia P�ks�g 11.00-13.00 VISTA k�v�h�z 11.30 Eur�pai Kultur�lis Alap�tv�ny 13.00 VISTA klubterem 13.00-15.00 VISTA k�v�h�z 14.00-17.00 Eur�pai Kultur�lis Alap�tv�ny Bist du mutig genug, um beim Zubereiten des Zaubertrunks in die Augen von Piton zu schauen? M�chtest du mit Hagrid legend�re Gestalten pflegen? Es ist dein Wunsch, in Trelawnys Kristallkugel zu blicken? M�chtest du gern in McGonagalls Unterricht sitzen? Und m�chtest du nach all dem dein einmaliges Zeugnis von Hogwarts an deiner Wand wissen? Dann erwarten wir dich in der Zauberschule! Parole: Schnatz 14.00 PARA-DOX-ON Klub & Pub 14.00 Paulay Ede utca 4. (Gedenktafel von Ede Paulay) 14.15 Start bei der Paulay Ede utca 4 15.00-17.00 VISTA k�v�h�z 15.30 VISTA rendezv�nyterem 15.30. Desidea Studio 16.00 VISTA klubterem 16.00 �j Sz�nh�z el�csarnok 16.30 Desidea Studio 17.00 VASSEVA 17.00 Szentendrei �p�t�szgrafikai Gal�ria Ki�ll�t�terme 17.00-19.00 VISTA k�v�h�z 17.00 PARA-DOX-ON Klub & Pub
17. 30 VISTA rendezv�nyterem 18.00 VISTA klubterem 18.30 VISTA el�ad�terem 19.00-21.00 VISTA k�v�h�z 19.00-23.00 PARA-DOX-ON Klub & Pub 20.00 VISTA rendezv�nyterem 20.15 VISTA klubterem 21.00 VISTA rendezv�nyterem
21. Oktober, 18.30 �r�kmozg� Filmm�zeum Die musikalische Dokumentation erz�hlt die absurde und abenteuerliche Geschichte der tschechischen Band und l��t dabei Interviewpartner wie Lou Reed oder V�clav Havel zu Wort kommen. Der erfolgreiche Kinofilm erz�hlt von der besonderen Verquickung der politischen Opposition und des alternativen Musiklebens in Tschechien. (Nach dem Film gibt es die M�glichkeit zu einem Gepr�ch mit der Regiesseuse des Films und den Mitgliedern der Band.) Im Laufe des Abends sorgt die Vertretung der Budweiser Budwar in Ungarn f�r die Durstigen. 22. Oktober, 16.30 Merlin Sz�nh�z Bei den zwei Konzerten des Abends sind die Plastic People of the Universe und die auch in Ungarn bekannte Ps� Voj�ci zum ersten Mal gemeinsam zu sehen und zu h�ren - es ist auch nicht ganz ausgeschlossen, da� die Klassiker zweier Underground-Generationen auch gemeinsam spielen werden, in Tschechien gab es daf�r bislang kein Beispiel. Tschechische Biere und Becherovka erwartet die Besucher. 16.30 Er�ffnung, Bierzapfen, Tschech(oslovak)ische Zeichentrickfilme 17.00 Filme von Milos Forman auf Video (Die Liebe einer Blondine, Schwarzer Peter) 18.00-19.15 Jana Chytilov�: Plastic People of the Universe (Filmvorf�hrung) 19.30-20.30 Round-table-Gespr�ch �ber den Tschechischen und ungarischen Underground 21.00 Konzert von Ps� Voj�ci 22.30 Konzert von Plastic People
Die f�nfte Himmelsrichtung - The Corporation Projekt Multidisziplin�res Festival Performances, Ausstellungen, Filme, Musik, abends Party, bei sch�nem Wetter im Hof Er�ffnug: 26. Oktober, 18.00 "Die jungen K�nstler von The Corporation �ffnen ein Tor zur f�nften Himmelsrichtung. Wir richten das Arsenal der zeitgen�ssischen Kunst auf Dich. Wir �berfallen und befreien Dich, damit Du mit Hilfe Deiner Sinne in der f�nften Himmelsrichtung herumwandeln kannst. Am Kreuzweg von Leben und Tod, der vier Elemente, der Sinne, der Leidenschaften, der Intuitionen, der Sehns�chte, des Traums und Wachens wirst Du mit Dir selbst und dem neuen Remix der Welt konfrontiert. Du schwebst im permanenten Medium der Versuchselektronik, der Filme, der Ger�usche, der Live Acts, der interaktiven Aktionen, der Bild-Ton-Licht Struktur. Eine 48st�ndige wahnsinnige Reise in der f�nften Himmelsrichtung. �nderungen vorbehalten! |
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