19.-20. Oktober, 19.00 Artus St�di�  

Foto: G�bor Dusa
Artus Theater - Carambole Tanz und Theater (Schweiz)
Einsteins Tr�ume (UEA)
Es spielen: Tam�s Bak�, Adrienn H�d, G�bor Goda, Bea Gold, Andrea Nagy, Ildik� M�ndy, B�la Pint�r, Csaba M�hes, Silvano Mozzini (CH), Christiane Loch (CH)
Videok�nstler: Eva von Wartburg (CH), Ernst S�ss, Amit Mann (Israel)
Musiker: Erzsi Kiss, X�nia Stoll�r
Foto: �bel Szalontai
Licht: G�bor Kocsis
Architekt: Ferenc Sebest�ny
Intermedia: Orsolya Nyitrai
Mitarbeiter: �gnes Varanyi, Linda Laskai
Regie: G�bor Goda

Stellen wir uns vor, da� die Zeit einer unserer Sinne w�re, wie der Geschmacksinn oder der Geruchsinn. Nehmen wir an, die Zeit sei nicht Quantit�t, sondern Qualit�t. Einstein hatte gehofft, in der Welt herrscht Ordnung. Sein ber�hmter Ausspruch ("Gott w�rfelt nicht") verleiht seiner �berzeugung Ausdruck, da� in der Welt ein f�r alles und jeden g�ltiges Gesetz existiert, das durch Denken oder mit dem Herzen zu entschl�sseln ist. Seine Hoffnungen schwanden sp�ter. Das St�ck, das sich zu einem einheitlichen Ganzen zusammenf�gt, haben voneinander unabh�ngig arbeitende K�nstler an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten hervorgebracht. Der Proze� des Entstehens wurde somit Teil des St�ckes. Neben den in Budapest, Sopron, Z�rich, Jerusalem und Amsterdam arbeitenden K�nstlern wirkten auch 25 Architekturstudenten beim Entstehen des St�ckes mit: inspiriert von der inhaltlichen Konzeption, von den Arbeitsphasen des Theaters und der Choreographie haben sie R�ume konzipiert.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Pr�sidialdepartement der Stadt Z�rich, Pro Helvetia Budapest, Migros Kulturprozent, Soros Stiftung, Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest)
http://www.artus.hu

Weitere Vorstellungen: 21.-23. Oktober

  20. Oktober, 20.00 Puskin mozi, Metropolis terem  

Tadeusz Kantor: Die tote Klasse
Regiesseur des Theatervideos: Andrzej Wajda (1976)

Tadeusz Kantor inszenierte Die tote Klasse 1975. Mit dieser Inszenierung errang er internationale Anerkennung. Die tote Klasse ist das Er�ffnungsst�ck jenes Zyklus', den Kantor Todestheater nannte, und dem Wielopole, Wielopole, Die K�nstler sollen krepieren und Heute ist mein Geburtstag (w�hrend den Vorbereitungen zu diesem St�ck verstarb der Regisseur) folgten. Das Genre dieser St�cke nannte Kantor pers�nliche Bekenntnisse, ihre Grundlage bilden seine Erinnerungen. Als Ziel seiner Werke bestimmte er nicht die Erzeugung von Illusion, nicht die Erschaffung von Fiktion, er strebte danach, die Wahrheit zu zeigen �ber das ihm Wichtigste und zugleich Realste, den Tod.
Nach der Vorf�hrung: Gespr�ch mit Andr�s P�lyi und Tam�s Ascher im Caf� Cinema neben dem Kino.
(Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Polnischen Kulturinstitut Budapest)

  21.-22. Oktober B�rka Sz�nh�z  

Vorstellungen des Vereins der Zeitgen�ssischen Tanztheater
Stop f�r einen Tanz! (zum zweiten Mal)

Der Verein der Zeitgen�ssischen Tanztheater meldet sich im Rahmen des Festivals bereits zum zweiten Mal mit einer Auswahl. Die vom Verein ausgew�hlte Jury m�chte dem Publikum einen Querschnitt der Produktionen der vergangenen Saison pr�sentieren. Die Jury hat mit gro�er Aufmerksamkeit das Programm jener Institutionen, die zeitgen�ssische Tanzvorstellungen pr�sentieren, verfolgt, um dann sagen zu k�nnen: diese interessanten, sch�nen, traurigen, fr�hlichen, geistreichen, spektakul�ren, fortschrittlichen Produktionen haben wir ausgew�hlt, um damit die zahlreichen Vorstellungen des Jahres zu repr�sentieren. Die zwei Abende und f�nf Vorstellungen sollen durchaus kein getreues Bild, sondern "lediglich" eine subjektive Auswahl sein: mit Duetten und Soli, mit einst�ndigen und f�nfmin�tigen Vorstellungen, mit Bewegung gewordener Literatur, Live-Musik, Vorf�hrung, einer Reise durch die Zeit und ins Bewustsein. Das war die vergangene Tanzsaison.
Mitglieder der Jury: Be�ta Barda, �va Buz�sy, L�szl� Upor
http://www.elender.hu/kortanc/

21. Oktober, 20.00    B�rka Sz�nh�z, St�di�
Latissimus Dorsi: Noch Enger...
Choreographie, Darsteller: Orsolya Nemes, N�ra Nemes
Regie: �d�m Horgas

21. Oktober, 21.00    B�rka Sz�nh�z, V�v�terem
Andrea Nagy: Vier bilder (3+1)
Darsteller: Nina Umniakov
Choreographie: Andrea Nagy
Die Choreographie gewann bei dem von der Orkesztika Stiftung veranstalteten 2. Solotanz-Festival den ersten Preis der Werkstatt Stiftung.
R�ka Szab�:
Der Auserw�hlte (Legende in gefiltertem Licht)
Musik: Judit B�lv�nyos, �d�m J�vorka, Zsolt Varga, Zsuzsa Vincze
Choreographie, Darsteller: Gyula Berger, �kos Hargitai, M�rta Ladj�nszki, R�ka Szab�

Regie: R�ka Szab�
Bei der 7. Alternativ-Theater Schau gewann das St�ck den Preis f�r die beste Tanzvorstellung.

22. Oktober, 20.00    B�rka Sz�nh�z, St�di�
Latissimus Dorsi: Noch Enger...
Choreographie, Darsteller: Orsolya Nemes, N�ra Nemes
Regie: �d�m Horgas

22. Oktober, 21.00    B�rka Sz�nh�z, V�v�terem
M�g 1 Mozdulatsz�nh�z: Ohne Fl�gel
Darsteller: T�nde Hedvig Perfalvi, M�rk Fenyves, Istv�n P�losi
Choreographie-Regie: M�rk Fenyves, Istv�n P�losi
Bei der 7. Alternativ-Theater Schau gewann das St�ck den ersten Preis der Publikumsjury.
http://www.orkesztika.hu/
M�rta Ladj�nszki-R�ka Szab�: Welch Z�rtlichkeit
Choreographie, Darsteller: M�rta Ladj�nszki, R�ka Szab�

  22.-23. Oktober, 20.00 Traf�  

Mozg� H�z T�rsul�s
1003 Herzen oder Fragmente aus einem Don-juan-katalog
(siehe: Treffen mitteleurop�ischer unabh�ngiger Theater)

  23.-24. Oktober, 20.00 Th�lia Sz�nh�z R�gi St�di�  

Kreidekreis Theater
W
(siehe: Treffen mitteleurop�ischer unabh�ngiger Theater)

  26. Oktober, 16.00 Ludwig M�zeum, El�ad�terem  

Tadeusz Kantor: Die tote Klasse (Regie: Natan Lilienstein, 1989)
Eintritt frei
Weitere Videos �ber Tadeusz Kantor und �ber das Cricot 2 Theater:
9., 16., 23., 30. November, 16.00
N�here Informationen im Ludwig Museum.

  26. Oktober,19.00 Th�lia Sz�nh�z  

La Strada (Ulitzata)(Bulgarien)
Mihail Bulgakow: Der Meister und Margarita
(siehe: Treffen mitteleurop�ischer unabh�ngiger Theater)

  27.-28. Oktober, 20.00 Traf�  

La Strada (Ulitzata) (Bulgarien)
Jam Session (Marmelade)
(siehe: Treffen mitteleurop�ischer unabh�ngiger Theater)

  27.-28. Oktober, 19.00 und 21.00 Kelenf�ldi p�lyaudvar  

Bahnhof Kronstadt (Siebenb�rgen)
Mitwirkende: Sz�szcs�v�s Orchester (Siebenb�rgen), Bl�ser aus Baciui (Moldawien), J�nos Zerkula (Siebenb�rgen), Andr�s Berecz, Zolt�n Juh�sz, Tanzgruppe V�lasz�t, Ordasok und viele andere
Choreographie: Ferenc S�ra
Musikalische Leitung: Zolt�n Sz�nt�
Regie-Choreographie: L�szl� Di�szegi

Der Bahnhof Kronstadt - wie die Bahnh�fe im allgemeinen - wirkte wie ein monumentaler Hochofen. Er war ein Sammelplatz des Gro�stadtm�lls, der heruntergekommenen sozialistischen Kultur bzw. Kulturlosigkeit, gleichzeitig aber auch der gl�nzenden siebenb�rgischen Vielfalt, wie auch der mitteleurop�ischen Volkskunst. Gleichzeitig, nebeneinander und einander erg�nzend sah man die wunderbaren Erinnerungen des multinationalen Siebenb�rgens, die Ungarn, die Rum�nen, die Sachsen auf dem Weg nach Sch��burg, die Juden und Huzulen auf dem Weg in die Bukowina. Auch die Armenier warteten dort auf ihre Anschlu�z�ge, auf derselben Bank mit den Tschango aus Moldawien. Auf den Express nach Bukarest warteten die T�rken, die von der Hauptstadt noch einen ganzen Tag in ihre D�rfer bei Tulcea unterwegs waren. Es gab da auch noch die schw�bischen Frauen aus dem Bezirk Timis, die man an ihren typischen Hauben erkannte. Und nat�rlich fehlten auch die umherziehenden Roma nicht, als lebten sie ihr fr�hliches, ma�loses Leben auf den Bahnh�fen. Die Vorstellung ist kein Theater im traditionellen Sinne, sondern ein Happening. Ziel dieser einzigartigen und singul�ren Vorstellung ist es, jenes das Kulturerbe der Menschheit bedeutende, in den vergangenen Jahren rapide verschwindende multikulturelle Wunder Siebenb�rgen zu zeigen.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe)

  29.-30. Oktober, 19.00 Th�lia Sz�nh�z  

Th��tre Vidy de Lausanne
Samuel Beckett: Erste Liebe
Darsteller: Jean-Quentin Ch�telain
Regie: Jean-Michel Meyer
In franz�sischer Sprache mit ungarischen Untertiteln

Die Erste Liebe ist kein B�hnenst�ck, sondern eine in der Ich-Form geschriebene Novelle, eines von Becketts ersten, bereits auf franz�sisch verfa�ten Werken. Das St�ck entfaltet die eigenartige Anziehung eines Mannes zu Friedh�fen: der Held spricht in seinen Bekenntnissen �ber den Tod seiner Mutter, der ruhelosen Suche nach einem Ort. Obgleich die ersten S�tze des beckettschen Monologs eine �berw�ltigende Ehrlichkeit verhei�en, ist ihr Sinn noch bevor sie gesprochen werden dahin. Jean-Michel Meyers Regie bringt den Zuschauer alle f�nf Minuten zum Lachen.
Die Produktion nahm an der Moskauer Theaterolympiade 2001 teil.
(Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Institut Fran�ais de Budapest, mit freundlicher Unterst�tzung von: Pro Helvetia Budapest)
http://www.vidy.ch/ , http://www.ambafrance.hu/institut/

  30.-31. Oktober, 20.00 Traf�  

Teatr Cinema (Polen)
Billard
(siehe: Treffen mitteleurop�ischer unabh�ngiger Theater)

  1.-2. November, 20.00 MU Sz�nh�z  

Sofa Trio
Tr�fa kapit�ns Teeparty
(UA)
Darsteller: P�ter Lengyel, Zs�fia Mur�nyi, Istv�n Oldal, L�szl� R�k�s, Raphaille Chevalier (F), Marie-Anne Mich�l (F)
Licht: Tam�s Szabados
Kost�me: Krisztina Remete
Musik � zusammengestellt aus Aufnahmen von King Crimson � und Regie: L�szl� R�k�s

Tr�fa, der seit langem tote Piratenkapit�n trinkt vertr�umt Tee in der Tiefe seines Schlosses. Heute ist ein besonderer Tag: der Kapit�n feiert den Jahrestag seines Todes. Einige Freunde kommen mit Geschenken zum Fest, um w�hrend der Teeparty das Unm�gliche zu versuchen - den Kapit�n zu t�ten. Doch dem alten Piraten schadet das Leben keineswegs: der Trick kann ihm nichts anhaben, der Dolch wird stumpf...! Der Kapit�n scherzt, dick und kahl, alt und knockig, versucht aber zu lachen... solange sie �ber Geld streiten, sind sie auf jeden Fall am Leben... Oder ist das alles nur ein Scherz?
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Kulturhaus �rmez�, Artus St�di�, Institut Fran�ais de Budapest, Centre Chor�ographique National d'Orl�ans)
http://mu.mentha.hu/

  1. November, ab 10.00
  2. November, den ganzen Tag
V�rosi Sz�nh�z  

Foto: szinhaz.hu
- D�vid Peszeki
Zwei Tage im V�rosi Sz�nh�z (St�dtisches Theater)
Sch�pfer der Vorstellung: Bella Bagdi, D�niel Herner, Gabriella Juh�sz, Gy�rgyi Kari, Dezs� Kiss, Krisztina K�nya, Melinda Major, S�ndor Mikula, Gy�rgy Mo�r, Erik Nov�k, L�szl� Rajk, Sosa, T�nde Szalontay, Lenke Szil�gyi, P�ter Tak�cs, P�ter Tak�tsy, Zolt�n Tam�si, Vilmos Vajdai, Annam�ria Valyuch, G�bor V�radi und...
Konzeption: P�ter Hal�sz und Andr�s Jeles

Stellen Sie sich ein japanisches Hotel, bestehend aus unz�hligen Kapseln vor: bienenstockartiges Schlafviertel, Raumschiff und die dazugeh�renden gemeinsamen R�ume (B�hne, Forum, Spielhalle, Restaurant etc.) Eine solche Umgebung werden wir im Oktober im V�rosi Sz�nh�z (St�dtischen Theater) aufbauen. Die Bewohner werden K�nstler sein. Arbeitslose K�nstler, Schauspieler, bildende K�nstler, Film- und Videok�nstler, Musiker - gewapnet mit Internet, Kameras, einem Monitor in jeder Kapsel, mit einem Kommunikationszentrum, Videobeamer, den f�r die Vorstellung n�tigen Utensilien. Die an Ort und Stelle entstandenen und entstehenden Werke werden spontan pr�sentiert. Jede Tat erscheint hier als Theater.
In diesem Raum und dieser Atmosph�re entsteht die erste Premiere:

 

 P�ter Hal�sz: Schlitz (UA)

Ein brutales Genre. Im Schlitz ist das Leben und die Gesundheit (anderer) nicht teuer. Schlitz ist purer Erfindungsgeist. Schlitz ist ein anarchistisches* Genre. ("Zumindest f�r mich sch�n" - P. H./S.P.) Schlitz ist aus WITZ. Auf der B�hne vollf�hren wir jene witzige Operation, bei dem wir durch das Blo�stellen des Stoffes zur Pointe gelangen. Bis wir dort angelangt sind, ist die Pointe mit so vielen Bez�gen bereichert, da� sie ihre eigentliche Bedeutung um ein vielfaches �bersteigt. Vom laufenden St�ck werden wir einige Teile austauschen und mit neuen Schlitz-St�cken bereichern. So bewahrt die Ware ihre Frische. Mit anderen Worten: Es lohnt sich, das St�ck jede Woche aufs Neue anzuschauen.
*Anarchie = Ordnung im Chaos - Chaos in der Ordnung
Die Vorstellung dauert am 2. November 2001 von 10.00 Uhr vormittags 48 Stunden nonstop!

 Das V�rosi Sz�nh�z er�ffnet mit Schlitz.
 (Das Nemzeti Sz�nh�z mit der Trag�die des Menschen.)

(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Soros Stiftung, Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, der Freundeskreis; Internetunterst�tzung: Ungarisches Theaterportal - www.szinhaz.hu)
varosiszinhaz@varosiszinhaz.hu, http://www.varosiszinhaz.hu

  2.-3. November, 20.00 Szk�n� Sz�nh�z  

KOMPm�NIA / Company Attila Csabai
Cyber Geishas (Gertrude und Alice im Wunderland)
(UA)
Darsteller: Attila Csabai, Kriszti�n Gergye, J�lia Drajk�, Eszter R�cz, D�niel Sz�sz, Gizi Zarn�czai
Kost�m-Raum-B�hnenbild: Xabay Team
Licht: G�bor Tam�s, Attila Csabai
Technik: Bal�zs K�rolyi, Hans G. Beckern
Ton: Ferenc Boudny
Effecte: �gens
Maske: Edit Juh�sz
Haardesign: Betty Team
Produktionsassistent: Barbara �gnes Kohout
Fotodokumentation der Produktioon: Attila So�s

Video: L�szl� Kiss
Choreographie: Attila Csabai

Gertrude Stein und Alice B. Toklas bilden ein klassisches Duo, eine ohne einander unvorstellbare, voneinander untrennbare Einheit, wie Romeo und Julia oder Laurel und Hardy. Ihre pers�nliche Beziehung war das offene Aufbegehren gegen die oberfl�chliche Interpretation der christlichen Moral und das gleichzeitige Ausharren in deren inhaltlicher Tiefe und Strenge. Im virtuellen Raum (Cyberspace), im "Wunderland" von heute nehmen den Platz der in einer Einheit von Geist, Bildung und K�rperlichkeit lebenden antiken Het�ren oder japanischen Geishas computergenerierte Pseudo-Stars ein und werden zu Liebes- und Lust-Objekten der heutigen "B�rger". Furchtbare "Puppen", Maskeraden, aus denen statt duftendem Stroh geruch- und geschmackloses "digitales Seegras" hervorquillt. Arme Gertrude, arme Alice, reiche F�lle von Symbolen, was wird aus euch im Wunderland von heute?
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Szk�n� Theater, Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Soros Stiftung, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Werkstatt Stiftung, Xabay Team, Dance Europe Culture Project, Wies B. Foundation)
http://www.szkene.hu/

  3. November, 19.00 Th�lia Sz�nh�z  

Foto: Andrea Felv�gi
Peter Maxwell Davies: Resurrection
Oper in einem Akt mit Prolog

Der Held - P�ter Tak�tsy
Mutter, Zeus o. Hera - P�ter B�r�ny
Direktor, 1. Chirurg, Erzabt, Bischof - R�bert Urb�n-Nagy
Bruder, 3. Chirurg, Sir Croesus Wright, Richter - M�t� S�lyom Nagy
Vater, 2. Chirurg, Beichtvater, Polizist - L�szl� K�ringer
Schwester, Phoebus Apollo, Antichrist - Anna Moln�r
Arzt, 4. Chirurg, Genosse Serbskij, Gewerkschaftsf�hrer &-nbsp;Tam�s B�tor
Pfarrer, Plato, Missionar - M�rton R�cz
Katze P�ter Nov�k
Elektronisches Vocal Quartett - Ren�ta Dar�zs, Krisztina Simon, Andr�s K�ringer, Imre �rm�si

�bersetzung: D�niel Varr�
Korrepetitor: Irina Bakos
Leiter der Korrepetition: M�rton R�cz
Kost�mausf�hrung: Zsuzsanna Dud�s
Regieassistent: D�ra Szanyi
Spielmeister: Andrea Kov�cs
Produktionsleitung: Kriszti�n Koles�r
Choreographie: G�bor Horv�th
Kost�me: Mari Benedek
B�hnenbild: P�ter Horgas
Dirigent: Gergely Kessely�k
Regie: Bal�zs Kovalik

W�rde jemand �ber diese Oper sagen, sie sei skandal�s, h�tte er recht. Hier werden alle modischen - privaten, politischen, wissenschaftlichen, religi�sen - Tabus aufs Tapet gebracht. Opern haben sich immer schon mit �u�erst aktuellen Themen ihrer Zeit auseinandergesetzt. La Traviata oder Carmen waren zu ihrer Zeit ebenso skandal�s und unerh�rt, wie viele Meisterwerke des 20. Jahrhunderts.
"Resurrection (Auferstehung) ist der Siegeszug des postmodernen Eklektizismus, voll mit einander froh und munter erschlagenden historischen Stilen, die niemals einfach blind aufgefahren werden. Ein Kammerorchester, zahlreiche Solisten und eine Rockband versammeln sich, um vom starren Atonalen bis zu Parodien der Bachchor�le, von Balladen am Anfang des Jahrhunderts bis zur Rockmusik der 1960er Jahre eine alles umfassende Musik entstehen zu lassen. [...] Davies ist auch hier in der Lage, diese wahrhaft verschiedenen musikalischen Ausdrucksformen der befehlenden Kraft des Theaters zu unterwerfen, es gelingt ihm au�erdem, den Eindruck eines einheitlichen dramatischen Aufbaus zu erwecken. [...] Davies wollte, indem er das Atonale und die Popmusik miteinander verwob, der ihn umgebenden, erdr�ckenden Atmosph�re versuchen zu entkommen." (The New York Times)
(Eine gemeinsame Veranstaltung des Sziget Organisationsb�ros f�r Kulturveranstaltungen und des Budapester Herbstfestivals, mit freundlicher Unterst�tzung von: The British Council, Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Roland Intermusica GmbH.)

  4. November, 19.00 Th�lia Sz�nh�z  

Zeitgen�ssischer Volkstanz-Abend

Der ungarische Volkstanz ist f�r experimentierfreudige Choreographen eine unersch�pfliche Goldmine. Jedes Jahr treffen wir in progressiven, denkw�rdigen Choreographien auf spannende Bearbeitungen und Neuinterpretationen archaischer Elemente. An diesem Abend, das seit Jahren integraler Teil des Festivalprogramms ist, k�nnen wir die neuesten, dieser Idee verhafteten Werke kennenlernen.

(Eine Veranstaltung des Martin-Gy�rgy-Volkstanz-Verbandes)



Treffen mitteleurop�ischer unabh�ngiger Theater
Eine gemeinsame Veranstaltung mit Traf� - Haus der zeitgen�ssischen Kunst und dem Kreidekreis Theater

  22.-23. Oktober, 20.00 Traf�  

Mozg� H�z T�rsul�s
1003 Herzen oder Fragmente aus einem Don-juan-katalog
(UEA)
geschrieben und gespielt von: J�lia B�rsony, Krisztina Birtalan, Adrien Deli, R�ka G�vai, Istv�n G�z, Zsolt M�ninger, Fruzsina Nagy, Isabelle L�, Erika Pereszl�nyi, Elzbieta Sulyk�, Bal�zs Vajna
B�hnenbild und visuelle Effekte: Gy�rgy �rvai
Kost�me: Krisztina Berzsenyi
Licht: Attila Szirtes
Musik, Stimme: Bal�zs Barna
Regie: L�szl� Hudi

"Nichts ist m�chtiger, als deine S�nden. Komm mit uns! Es kann nur etwas Schlechteres kommen!" (Lorenzo Da Ponte)
"Die Ereignisse des Liebeslebens sind derart unbedeutend, das sie nur mit gro�en Schwierigkeiten niedergeschrieben oder erz�hlt werden k�nnen. Sie existieren nur durch unsere Einwirkung, diese Wirkungen sind allerdings fatal. So k�nnen wir auf der B�hner des Liebeslebens nur von �Nachkl�ngen von Tageb�chern� sprechen - von Tageb�chern unserer Schmerzen, Freuden, Erkl�rungen, Argumente und Schw�chen. Die Geschichte selbst ist bereits zu Ende, denn das einzige Ereignis in ihr ist das Gefangennehmen. Der Zauber, dessen Objekt ich war und dessen Nachwirkungen ich wieder erlebe. Meine eigene kleine Legende, meine kleine einbalsamierte, von jeder Tat fern stehende, heilige Geschichte, die ich in einer festlichen Darbietung mir selbst vorf�hre." (L�szl� Hudi)
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Festival d'Avignon, deSingel - Antwerpen, Berliner Festspiele, Sophiens�le - Berlin, THEOREM - Avignon, Grand Theatre - Groningen, Traf� - Haus der zeitgen�ssischen Kunst , Soros Stiftung, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest)
Weitere Vorstellungen: 24. Oktober
http://www.trafo.hu/

  23.-24. Oktober, 20.00 Th�lia Sz�nh�z R�gi St�di�  

Kreidekreis Theater
W
- Arbeiterzirkus -
Szenen unter Verwendung einiger Dramenfragmente von Georg B�chners Woyzeck und Attila J�zsefs Gedichten (UEA)

Woyzeck- Zsolt Nagy
Marie- Annam�ria L�ng
Hauptmann- S�ndor Terhes
Doktor- Gergely B�nki
Tambourmajor- S�ndor Cs�nyi
Andres- Andr�s Vinnai
Margret- Borb�la P�terfy
Narr- Lilla S�rosdi

B�hnenbild: M�rton �gh
Kost�m: Kl�ra Varga
Licht: Tam�s B�nyai
Musik: G�bor Ruszny�k
Dramaturg: Anna Veress
Produktionsleitung: M�t� G�sp�r
Regie: �rp�d Schilling

Die Woyzeck-Auff�hrung des Kreidekreis Theaters ist ein Experiment: Wir versuchen unsere Grenzen und die unserer schauspielerischen Mittel zu entdecken. Unser Ziel ist nicht, das B�chnersche Fragment zu rekonstruieren, wir wollen es neu entstehen lassen, in unserer eigenen Sprache. Wichtiger als das Erz�hlen ist die Entdeckung der Tiefenstr�me der Geschichte, das Festmachen ihres verborgenen Wesens. Der Vorstellung ging ein Workshop voran: Im riesigen und verwinkelten Geb�udekomplex der Festung von Monostor haben wir anhand durch den Ort inspirierter �bungen einige Szenen ausgearbeitet. Dazu haben wir B�chners Texte und Attila J�zsefs Gedichte verwendet. In der Kirchenruine von Zs�mb�k haben wir einige Szenen bereits in der endg�ltigen Besetzung gespielt. Die f�r einen Theaterbau konzipierte Version wird zun�chst in Berlin gezeigt, darauf folgen die Premieren in Paris und Budapest.

Das Genre der Vorstellung: Arbeiterzirkus. F�r uns ist Woyzeck ein Arbeiter, er ist jener in die Welt hineingeworfene kleine Mann, der in allen grundlegenden Beziehungen dem Sein ausgeliefert ist. Wir nennen das Zirkus, da wir im Theater derart unberechenbare Momente zu schaffen versuchen, in denen alles geschehen kann, wie im Zirkus, in der Stille nach dem Trommelwirbel.
(Eine Koproduktion mit: Festung Monostor Heereskultur GmbH., Zs�mb�ker Samstage, Theater der Remscheid, Sophiens�le - Berlin und MC93 Bobigny; mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Soros Stiftung)
Weitere Vorstellungen: 25.-28. Oktober
http://www.kretakor.hu

  26. Oktober,19.00 Th�lia Sz�nh�z  

La Strada (Ulitzata) (Bulgarien)
Mihail Bulgakow: Der Meister und Margarita

Regie: Stefan Moskov

Die in Bulgarien als Kult-Vorstellung geltende Produktion ist keine getreue Adaption des Romans, gezielt wurden die f�r wichtig befundenen Elemente hervorgehoben. Im Westen wird die Vorstellung, die mehr als drei�ig Figuren auf die B�hne bringt und in der neben dem Satan und Berlioz zahlreiche Margaritas und Bulgakow selbst auftreten, mit den Monty-Python-Produktionen verglichen. Dem Schriftsteller, der den Faden verloren hat, hilft ein aus seinen Figuren zusammengesetzter Chor zu der Handlung zur�ckzufinden, w�hrend unersch�tterlich am Sozialismus gebaut wird.
(Eine gemeinsame Veranstaltung mit Traf� - Haus der zeitgen�ssischen Kunst; mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Soros Stiftung)

  27.-28. Oktober, 20.00 Traf�  

La Strada (Ulitzata) (Bulgarien)
Jam Session (Marmelade)
Regie: Stefan Moskov

Das Zuhause der Theatergruppe La Strada (Ulitzata) in Sofia ist das Theatergeb�ude der Bulgarischen Armee. Diese "Wohngemeinschaft" erscheint auch in der Handlung ihrer eigent�mlich dramatisierten Fassung von Bulgakows Meister und Margarita und auch in der Atmosph�re von Jam Session scheint die Umgebung auf. Die einst�ndige, seltsam anmutende, auf Improvisation basierende Posse ohne Geschichte setzt die improvisierte Freudenmusik mit dem Einkochen von Marmelade (so auch der bulgarische Untertitel) in eine stark asszoziative Beziehung.
Das hervorragende Ensemble der unabh�ngigen bulgarischen Theaterszene ist permanenter Gast beim Festival in Avignon, Z�rcher Spektakel und bei anderen hochrangigen Theatertreffen. Diese zwei Vorstellungen sind nat�rlich nur eine Kostprobe, um uns davon zu �berzeugen, da� ihre Kunst ebenso typisch bulgarisch wie international ist.
"Das bulgarische Theater wird nie mehr dasselbe sein, das es vor dem Auftritt Tedi (Stefan) Moskovs, Maya Nowosselskas und Krastiu Lafazanovs gewesen ist. Sie haben seine ernsten Traditionen, seine Abh�ngigkeit vom literarischen Text und der Rationalit�t zerst�rt, als sie das heitere Spiel, die Ironie und die Selbstironie auf die B�hne gebracht haben." (Kamelia Nikolowa; Koultura, 1996.)
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Soros Stiftung)
http://www.trafo.hu/

  30.-31. Oktober, 20.00 Traf�  

Teatr Cinema (Polen)
Billard

 Darsteller: Honorata Magdeczko, Katarzyna Rotkiewicz, Beata Skibi�ska, Anna Szyma�ska, Malgorzata Walas, Jan Kochanowski, W�odzimierz Dy�a, Tadeusz Rybicki, Dariusz Skibi�ski
B�hnenbild, Kost�me: Zbigniew Szumski
Text und Regie: Zbigniew Szumski

Vier professionelle Schauspieler sind der Kern der 1992 gegr�ndeten Gruppe, die gemeinsam mit ihrem Regisseur in einem kleinen Dorf leben. Zu gr��eren Produktionen laden sie sich Schauspieler aus anderen polnischen Ensembles ein. Das Schaffen, die Spiritualit�t wird grunds�tzlich von ihrem Leiter, Zbigniew Szumski, dem Regisseur, B�hnenbildner sowie dem Autor ihrer St�cke bestimmt. Als Ausgangspunkt der Vorstellungen dienen seine Skizzen, Entw�rfe, Pl�ne: Die Mitglieder des Ensembles bauen ihre schauspielerischen "Antworten" auf diese Werke der bildenden Kunst mittels Assoziation und Improvisation auf. Das Schauspiel vereint schlie�lich die Vorstellungen des Autors und die Kreativit�t der Schauspieler, und macht das Spiel der Darsteller und das B�hnenbild zu einer Einheit. Die singul�re Sprache der Produktionen wird durch den absurden Humor und den Surrealismus bereichert. In diesem St�ck werden uns die L�cherlichkeit des Menschen, die Geschichte der Entfremdung und die Stationen unserer diesbez�glichen Neigungen vor Augen gef�hrt. Und all das auf einer B�hne, die langsam zu einem Spielplatz mutiert.
http://www.trafo.hu/

  24-31.Oktober  

Gespr�che �ber die unabh�ngigen Theater der Region

Wie ist das bulgarische Theater? Wie ist das unabh�ngige bulgarische Theater? Und das polnische? Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen dem Funktionieren von La Strada, Cinema, Mozg� H�z T�rsul�s und Kreidekreis Theater?
Ein unabh�ngiges Theater zu sein, ist nicht nur eine strukturelle Gegebenheit, sondern eine Art �sthetischer Begriff. Wer unabh�ngig ist, macht ein "anderes" Theater als die Kollegen in einem Steintheater, er tritt an anderen Orten auf, rechnet mit einem anderen Publikum - denken viele. Ob es die K�nstler auch so sehen?
Vom k�nstlerischen Schaffen sind Fragen, die die strukturellen Organisation, das Institutionelle betreffen, nicht zu trennen. Wir fragen die in- und ausl�ndischen Teilnehmer der Diskussion, was das im Hinblick auf ihre Arbeit bedeutet, inwieweit das ihre M�glichkeiten und Mittel bestimmt? Ob es ihr Schaffen beeinflu�t?

30. Oktober, 16.00     Traf�
Round-table-Gespr�ch �ber die unabh�ngigen Theater der Region

Treffen mit den K�nstlern nach der Vorstellung
24. Oktober Mozg� H�z T�rsul�s
26. Oktober Kreidekreis Theater
27. Oktober La Strada (Ulitzata)
30. Oktober Teatr Cinema



VI. Soros Studiotheater Tage

"Zum sechsten Mal werden Produktionen vorgestellt, die (auch) von der Soros Stiftung unterst�tzt werden. Wie bereits in den vergangenen Jahren, so besteht auch das diesj�hrige Programm der Soros Studiotheater Tage aus jenen zw�lf Produktionen, die von den Kuratoren f�r die besten befunden wurden. Dieses Dutzend Vorstellungen zeigt ein breites Spektrum der Bestrebungen des Theaters, das nicht nur eine ungarische Urauff�hrung, eine Erstauff�hrung eines kanadischen Dramas, eine klassischen Trag�die, eine moderne Romanadaption, sondern auch ein M�rchen f�r Klein und Gro�, eine theatrale Tanzkomposition und ein intimes Tanzdrama umfa�t - das beste aus beinahe hundert unterst�tzten Produktionen. Die Auswahl m�chte einen Einblick gew�hren, wie die experimentellen/alternativen ungarischen Theaterwerkst�tten ihren k�nstlerischen Weg zu finden versuchen, und gleichzeitig jenen, die besondere Erlebnisse m�gen, ein gehaltvolles und angenehmes Vergn�gen bieten." (Istv�n N�nay)
www.soros.hu

  20. Oktober, 19.00 Merlin Sz�nh�z  

Tanzwerkstatt Donau
Der Zehnte Br�utigam
Regie-Choreographie: Zsolt Juh�sz

  21. Oktober, 20.00 Bethlen Kort�rs T�ncm�hely  

Tanz Theater Mittel-Europa
D�mmerung
Regie-Choreographie: Csaba Horv�th
http://szinhaz.iport.hu/ket/

  24. Oktober, 19.00 B�rka Sz�nh�z  

B�rka Theater
Michael Mackenzie: The Baroness and the Maid

Regie: L�szl� B�rczes
http://www.barka.hu/

  25. Oktober, 19.00 Ericsson St�di�  

Budapester Kammertheater
Fjodor Dostojewski - �rp�d Sopsits: Schuld und S�hne hinter Gittern
Regie: �rp�d Sopsits
http://www.budapestikamaraszinhaz.hu/

  26. Oktober, 19.00 Artus St�di�  

Artus Theater
Kains Hut
Regie-Choreographie: G�bor Goda
http://www.artus.hu

  27. Oktober, 20.00 MU Sz�nh�z  

TranzDanz
CODA
Choreographie: P�ter Kov�cs Gerzson
http://mu.mentha.hu/

  28. Oktober, 11.00 St�di� �K"  

Studio "K"
J�nos Arany - Zs�fia Balla - Szabolcs Sz�ke: R�zsa und Ibolya
Regie: Tam�s Fodor
http://szinhaz.iport.hu/studiok/

  28. Oktober, 19.00 Panboro Sz�nh�z  

Panboro Theater
Transit Lounge
Regie-Choreographie: P�ter Uray

  29. Oktober, 19.00 Merlin Sz�nh�z  

Csokonai Theater, Debrecen
Andr�s Visky: J�nger
Regie: J�zsef J�mbor
http://www.csokonaiszinhaz.hu/

  31. Oktober, 19.00 Kamra  

Katona J�zsef Theater
Euripides: Bacchantinnen
Regie: S�ndor Zs�t�r
http://szinhaz.iport.hu/katona/

  3. November, 17.00 Budapest B�bsz�nh�z, J�tsz�-T�r  

Puppentheater Budapest
Lajos Kass�k: Zinnhelden
Regie: Andr�s Alm�si-T�th
http://www.budapest-babszinhaz.hu/

  4. November, 20.00 Traf�  

Compagnie P�l Fren�k
Festen

Choreographie: P�l Fren�k
www.ciefrenak.org , www.frutta.hu/frenak

  4. November, 22.00 Traf�  

Preisverleihung und Abschlu�gespr�ch

N�here Informationen entnehmen Sie bitte dem Programheft der Studiotheater Tage.


  20. Oktober, 19.30 MTA Kongresszusi Terem  

Foto: Andrea Felv�gi
Inaugural-Konzert von J�zsef S�ri

An Echo (1990)
Capriccio Disciplinato (1972)
Inkantation (2000)
Drei Haudegen beim W�rfelspiel (1978)
Movimento cromatico dissimulato (1972)
Novellette (1981)
Fragen an Hillel (1996)

Mitwirkende: Zolt�n Gy�ngy�ssy, Gergely Ittz�s, Zsuzsa Ittz�s, Istv�n Matuz, Gergely Matuz - Fl�te, Gy�rgy D�ri - gordonka, G�bor Eckhardt - Klavier, Ildik� V�kony - Cimbalon, Zolt�n R�cz - Schlagzeug, Erika Ill�si - Violine, P�ter So�s - Horn und das Componensemble (Dirigent: Zsolt Serei)

"Ich habe viel dar�ber nachgedacht, was die Natur damit beabsichtigt, da� es auf der Welt keine zwei Menschen gibt, die den gleichen Fingerabdruck haben. Will sie uns dar�ber hinaus zeigen, da� ein jeder einzigartig und unwiederholbar ist, darauf aufmerksam machen, da� auch unser Schicksal, unsere Aufgabe auf der Welt einzigartig ist? Kann es sein, da� die Kopie in ihrer Epigonalit�t das Ziel verfehlt? Wenn ich diese Fragen aufwerfe, spreche ich nicht dar�ber, der Originalit�t nachzujagen, sondern dar�ber, unseren eigenen Weg zu finden. Dies kann m�glicherweise dadurch eintreffen, da� wir in jedem Fall darauf achten, da� der in der Tiefe unserer Seele wachende �Daimon� - wie Sokrates das nennt - unsere Taten billigt oder nicht. Durch konsequentes Bem�hen in diesem Geiste bilden sich die Stilmerkmale unseres Lebens und unserer Kunst heraus. Der Stil ist also Ergebnis dessen, da� man den eigenen Weg akzeptiert, ist Ergebnis des pers�nlichen Sichtweise, und ist kein willentliches, bewu�t gebildetes, ausgedachtes Klangbild. Der Stil kristallisiert sich allm�hlich heraus, doch die grundlegenden Stilmerkmale sind zumeist bereits in den Anf�ngen erkennbar. Gerade deshalb erscheint es interessant, mit den fr�hen Werken eines Komponisten konfrontiert zu werden, andererseits ist es ebenso lehrreich, festzustellen, ob diese heute, nach 30 Jahren lebensf�hig sind... Dieser letzte Gesichtspunkt ist f�r mich besonders bedeutsam, weil ich anhand dieser Werke beweisen m�chte, da� betreffend ihrer Qualit�t, ihrer Bedeutung, der damalige musikalische �Allm�chtige� geirrt hat." (J�zsef S�ri)
(In Zusammenarbeit mit der Sz�chenyi Akademie der Literatur und der K�nste; mit freundlicher Unterst�tzung von: SZIMA Stiftung, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Editio Musica Budapest, ARTISJUS Musikstiftung, Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe)
http://www.bmc.hu/sari/

  21. Oktober, 19.30 Zeneakad�mia  

Symphonieorchester, Chor und Kinderchor des Ungarischen Rundfunks
J�nos Decs�nyi: Abschied von einem vergangenen Jahrhundert
- Oratorium in sieben S�tzen auf Gedichtzeilen von ungarischen Dichtern des zwanzigsten Jahrhunderts (UA)
1. Der Radetzkymarsch
2. Zwischen zwei Kriegen
3. Der zweite Krieg
4. Ein Satz �ber die Tyrannei
5. Neunzehnhundertsechsundf�nfzig
6. Irgendwie doch nicht...
7. Das letzte Jahrzehnt

Die Dichter: Endre Ady, Mih�ly Babits, Gyula Illy�s, Attila J�zsef, Dezs� Kosztol�nyi, L�szl� Nagy, Ott� Orb�n, J�nos Pilinszky, Mikl�s Radn�ti, L�rinc Szab�, Dezs� Tandori, Istv�n Vas

Mitwirkende: Andrea Mel�th, Andr�s Moln�r, J�nos T�th - Gesang
Chorleiter: K�lm�n Strausz und Gabriella Th�sz
Dirigent: J�nos Kov�cs

Das erste Oratorium von J�nos Decs�nyi (Alte ungarische Texte - 1991) umfa�t neun Jahrhunderte, von der Legende des heiligen Gerhard bis J�zsef E�tv�s. Im zweiten (Poesiealbum - 1998) stellte er die Geschichte einer b�rgerlichen Familie aus Pest - seiner eigenen Familie - im 20. Jahrhundert dar. Sein nunmehr drittes Oratorium l��t ebenfalls dieses f�r viele von uns so tragische, viel Leid bringende und wenig Freude bereitende Jahrhundert aufleben. Die Zeilen aus neunundzwanzig Gedichte von zw�lf Dichtern (F�rsprecher des Komponisten) sind jede f�r sich in ihrer Gesamtheit Tr�ger eines musikalisch-dramatischen Grundgedankens. Das Oratorium hat keine Geschichte, wie auch die Geschichte keine hat - lediglich Geschehnisse. Der Komponist widmet sein Werk der Erinnerung an seine ehemaligen Lehrer, Rezs� Sug�r und Endre Szerv�nszky.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, ARTISJUS Musikstiftung)

  21. Oktober, 20.00 VISTA rendezv�nyterem  

Musikprogramm des Ede Festivals
L�szl� S�ry: Lokomotiven in meinem Leben
(1997)
Et�den und Symphonie auf Dampflok-T�ne

(Siehe: Ede Festival)

  24. Oktober, 19.00 �budai T�rsask�r  

Kompozitionen von P�ter Gazda
Skulpturmusik II.
Kammermusik-Zyklus
Mitwirkende: Veronika Oross - Fl�te, Eszter Horv�th - Oboe, Istv�n Hartenstein - Fagott, G�bor T�th, Zolt�n Sz�ke, Andr�s Balogh - Horn, Bence Gazda - Violine, Anna S�ndor - Cello, Bence Horv�th - Ba�
Dirigent: P�ter Gazda

Der Komponist erf�llt sich an diesem ungew�hnlichen Abend einen alten Wunsch: er bricht mit der statischen "Podium-Zuschauerraum"-Praxis traditioneller Konzerte. Das Publikum, das in den Konzertsaal eintritt, sieht keine B�hne, und findet die St�hle im Zuschauerraum scheinbar unordentlich, in Wirklichkeit aber sehr wohl �berlegt, um mannshohe - von Rezs� M�der f�r dieses Werk angefertigte - Skulpturen angeordnet. Bei jeder Skulptur stehen Notenst�nder, Musiker. Der Eintretende schaut sich die Skulpturen, die Musiker an, und nimmt bei dem Werk oder K�nstler Platz, das/der ihn am meisten zusagt. Zu jeder Skulptur geh�rt jeweils ein Solo, die von "Orchester-Tutti" verbunden werden. Die Musik illustriert nicht die Kunstwerke, provoziert vielmehr freie Assoziationen. Aufgrund der Struktur des Werkes und wegen der kleinen Anzahl der Musiker, tauschen die Mitwirkenden w�hrend der Vorstellung mehrmals die Pl�tze, sie bewegen sich, und auch das Publikum hat die M�glichkeit, die Pl�tze zu wechseln, um ein Solo aus unmittelbarer N�he zu genie�en. Auf diese Weise wird die Rezeption nie statisch.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: �budai T�rsask�r, Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe)

  25. Oktober, 19.30 M�csarnok  

Foto:
Lenke Szil�gyi
Kompozitionen von Gyula Fekete

Morocco (1994)
Funk (2001)
3 Lieder auf Gedichte von Endre Kukorelly (2000)
         Nicht d�rfen,weil verbotern
         Meine Tr�ne vielleicht
         Meine S��e, mach
Suraki
(1995)
2 Lieder auf Gedichte von Lajos Parti Nagy (2000)
         Fisches Nachtlied (Nocturne auf einem Seitenarm von Ch. M.) - Fragment
         Musik mit Regen und zwei Zucker
Solo
(1988)
Preludio (2000)
Chartreuse (2001 - UA)
Mitwirkende: Judit Rajk - Gesang, sowie Mitglieder des

UMZE Kammerorchesters: P�ter Burget - Posaune, Vilmos B�za - Ba�, Csaba Kleny�n - Klarinette, Gy�rgy Lakatos - Fagott, Zolt�n R�cz - Schlaginstrumente, P�ter So�s - Horn

Gyula Fekete, der dieses Jahr mit dem Erkel-Preis ausgezeichnet wurde, zeigt an diesem Abend seine in den letzten 13 Jahren entstandenen Werke. Er war Attila Bozays Sch�ler an der Musikakademie; als seine Meiser betrachtet er auch Emil Petrovics und J�nos Vajda. Als Komponist verfolgt er den von J�nos Vajda, Gy�rgy Orb�n, Mikl�s Csemiczky und Gy�rgy Selmeczi gepr�gten, traditionellen, zu den Elementen der Sp�tromantik und des Anfangs der 1900er Jahre wiederkehrenden Stil. Seit 1990 verbrachte er mit einem Stipendium f�r Postgraduates sechs Jahre in den Vereinigten Staaten, machte an der Roosevelt University in Chicago seinen Magister, dann seinen Doktor an der North Western University von Evanston. Seit 1997 unterrichtet er Komposition an der Ferenc-Liszt-Musikhochschule. Im gleichen Jahr wurde seine Kantate, die er im Andenken an Hanna Szenes komponierte, in Philadelphia uraufgef�hrt. Ein Jahr sp�ter, im Rahmen des Herbstfestivals, konnte in der Synagoge in der Doh�ny utca auch das heimische Publikum seine Werke kennenlernen.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Europ�ische Kulturstiftung, Edition Brassimum Budapest)
http://www.bmc.hu/fekete/

  27. Oktober, 19.30 R�gi Zeneakad�mia  

Junge franz�sische und ungarische Komponisten
Neue Werke von Bal�zs Horv�th, Marcell Dargay, Jo�l Merah und J�r�me Combier
Mitwirkende: Studenten der Ferenc-Liszt-Musikhochschule Budapest und des Conservatoire National Sup�rieur de Paris
Dirigent: L�szl� Tihanyi

Im Rahmen eines selbst�ndigen K�nstlerprogramms entstand die Kooperation zwischen dem Conservatoire National Sup�rieur de Paris und der Ferenc-Liszt-Musikhochschule Budapest. Vier junge Komponisten erhielten die M�glichkeit, ein St�ck f�r ein sechzehnk�pfiges, aus franz�sischen und ungarischen Musikern bestehendes Streichorchester zu schreiben. Das Konzert in Paris findet am 25. Oktober im Rahmen des MAGYart - une saison hongroise en France statt.
(Eine gemeinsame Veranstaltung mit Hungarofest, Ferenc-Liszt-Musikhochschule, Conservatoire National Sup�rieur de Paris und dem Institut Fran�ais de Budapest; Mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe)
http://www.ambafrance.hu/institut/

  29. Oktober, 19.30 Zeneakad�mia  

Foto: Andrea Felv�gi
Die Vorstellung entf�llt!
Konzert der Percussionsgroup Amadinda
In memoriam Iannis Xenakis
Iannis Xenakis: Peaux
Iannis Xenakis: Okho (UEA)
Iannis Xenakis: Psappha
Zolt�n V�czi: Tischmusik - beFORe JOHN8 (UA)
Michael Askill: Spirals (UA)
Georg Katzer: Schlagmusik 2
Fredrik Andersson: The Lonelyness of Santa Claus (UEA)
Mitwirkende: Pusztai G�bor, Jo� Szabolcs - Schlaginstrumente

Im Februar diesen Jahres verstarb ein Klassiker des 20. Jahrhunderts, Iannis Xenakis. Um sein Œuvre - das die Mathematik, die Architektur ebenso beinhaltet wie die Musik - kommt man nicht herum, ganz egal welche Meinung seine Kritiker vertreten. Das Genre des Schlagzeugs hat Xenakis besonders viel zu verdanken. Nach seiner 1969 entstandenen Persephassa hat er ein Dutzend Werke f�r die unterschiedlichsten Formationen komponiert, vom Solo zum Sextett, oft auch mit anderen Instrumenten, manchmal mit Gesang kombiniert.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe)
http://www.bmc.hu/amadinda/

  30. Oktober, 19.30 M�csarnok  

Metamorphosen des Don Genaro
komponiertes Konzert auf Gesangsstimme und Blechbl�ser

Andr�s Sz�ll�sy: Musiche per ottoni
Gy�rgy Kurt�g: Einige S�tze aus den Sudelb�chern Georg Christoph Lichtenbergs
J�zsef S�ri: Ananta
J�zsef S�ri: Es ist vollendet...
J�zsef S�ri: Sechs Fanfaren
J�zsef S�ri: Die Metamorphosen des Don Genaro


Musik: die erweiterte Brass in the Five
Mitwirkende: Krisztina J�n�s - Gesang
Zusammenstellung und Dirigent: Gergely Vajda

Dieses aus Werken von Andr�s Sz�ll�sy, Gy�rgy Kurt�g und J�zsef S�ri zusammengestellte Musikprogramm ist eine Hommage des Brass in the Five, das seinen zehnten Geburtstag feiert, an Andr�s Sz�ll�sy. Aus dem einst�ndigen, ohne Unterbrechungen gespielten Miniature-Kranz entsteht eine neue Qualit�t: ein komponiertes Konzert.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest)
http://www.brass5.hu/

  3. November, 19.00 Th�lia Sz�nh�z  

Peter Maxwell Davies: Resurrection
Oper in einem Akt mit Prolog
(siehe: Theater - Tanz)

  4. November, 19.30 M�csarnok  

Foto: Andrea Felv�gi
Klavierabend von G�bor Csalog
Transzendente Et�den

Ferenc Liszt: �tudes d' ex�cution transcendante no. 1. - Preludio
         Gy�rgy Ligeti: �tude No. 1. "D�sordre"
Ferenc Liszt: �tudes d' ex�cution transcendante no. 2.
         Gy�rgy Ligeti: �tude no. 2. "Cordes vides"
Ferenc Liszt: �tudes d' ex�cution transcendante no. 3. - Paysage
Claude Debussy: �tude pour les Tierces
Claude Debussy: �tude pour les Sixtes
         Gy�rgy Ligeti: �tude no. 7. "Galamb borong"
Ferenc Liszt: Konzertet�de in D-flat Major - Waldesrauschen
Alexander Scriabin: �tude in F-sharp Major op. 42. no. 3.
         Gy�rgy Ligeti: �tude no. 10. "Der Zauberlehrling"
         Gy�rgy Ligeti: �tude no. 6. "Automne Varsovie"
Ferenc Liszt: �tudes d' ex�cution transcendante no. 12. - Chasse neige
         Gy�rgy Ligeti: �tude no. 5. "Arc-en-ciel"
Alexander Scriabin: �tude in A-flat Major op. 8. no. 8.
Alexander Scriabin: �tude op. 65. no. 2.
         Gy�rgy Ligeti: �tude no. 13. "L' escalier du diable"
         Gy�rgy Ligeti: �tude no. 14. "Columna infinit�"


"Doch sind meine Et�den weder Jazz noch Chopin-Debussy-artige Musik, auch nicht afrikanisch, nicht Nancarrow und keinesfalls mathematische Konstrukte. Ich habe von Einfl�ssen und Ann�herungen geschrieben; was ich aber komponiere, l�sst sich schwer einordnen, es ist weder "avantgardistisch" noch "traditionell", nicht tonal und nicht atonal -- und keinesfalls postmodern, da die ironische Theatralisierung der Vergangenheit fernliegt. Es sind virtuose Klavierst�cke, Et�den im pianistischen und konpositorischen Sinne. Sie gehen stets von einem sehr einfachen Kerngedanken aus und f�hren vom Einfachen ins Hochkomplexe: Sie verhalten sich als wachsende Organismen." (Ligeti Gy�rgy)
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest)


  26.-28. Oktober, 20.00-24.00 Fon� Budai Zeneh�z  

Ethno 2001
zusammengestellt von: Zolt�n Krulik
25. Oktober: Oregano, Fianna, Romanyi Rota
26. Oktober: F�nix Company, FolkEstra, Shalaban
27. Oktober: Samsara, Ir�n Lov�sz - 9 colinda Project, Arasinda-Yasmina Ghawase

"Die kulturelle und genrem��ige Synthese, die markante Pr�senz archaischer Elemente ist die wichtigste Charaktereigenschaft des Ethno beim diesj�hrigen Festival. Obwohl die kulturelle Orientierung der neun Produktionen auch f�r Laien auf Anhieb erkennbar ist, obwohl die Quellen der Musik durchscheinen, kann man von jeder einzelnen behaupten, da� sie eine charaktervolle und eigene Ann�herung an die ungarischen Str�mungen der Weltmusik ist. Romany Rota ist die Weiterf�hrung der Roma-Tradition, w�hrend Oregano die s�dslawische und Fianna die irische, keltische Tradition fortsetzen; die F�nix Company und ihre Produktion Seelenreise erinnert an asiatische, rituelle schamanistische Musik, FolkEstra hat Reminiszenzen an den Balkan und den Jazz, Chalaban mischt die marokkanischen Wurzeln seiner Musik mit Elementen des Rock. Samsara ist der herausragendste heimische Vertreter des Indo-Jazz; Im neuen Projekt von Ir�n Lov�sz verbindet sie die Klangwelten des traditionellen ungarischen Gesangs und des Mak�m, w�hrend Arasina, Yasmina und Ghawase die Welt der t�rkischen, der arabischen Musik und des Bauchtanzes aufleben lassen." (Zolt�n Krulik)
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe)
http://www.fono.hu

  3. November, 20.00 V�rosi Sz�nh�z  

Foto: Gy�rgy Czab�n
Jazzkonzert von Grencs� Kollekt�va Plusz
Mitwirkende: Istv�n Grencs� - Saxophon, R�bert Benk� - Ba�, Gy�rgy Jeszenszky - Schlagzeug, Gabi Kenderesi - Gesang, Csaba Hajn�czy - Gitarre, Zolt�n Mizsey - Gesang, Tasteninstrumente, Csaba Gyulai - Gesang, Schlaginstrumente, Andr�s Koncz - Gesang, DJ

Istv�n Grencs� begann seine Karriere 1979 mit der Gruppe Masina und spielte sp�ter in verschiedenen Formationen von Mih�ly Dresch und Gy�rgy Szabados. 1985 gr�ndete er die immer noch bestehende Grencs� Kollekt�va, tritt aber auch regelm��ig mit den Gruppen Mak�m und Kampec Dolores auf. Sein freier musikalischer Geist, sein von Stilrichtungen, Modestr�mungen und jedweder Schulen freies, eigenwilliges Denken, seine Beziehung zu seinem Instrument machen ihn zu einem der bedeutendsten ungarischen Musiker dieses Genres. Nach seinen fr�heren Arbeiten im free style, widmete er eine Platte Thelonius Monk, vertiefte sich in den M�glichkeiten, die Villa Negra Thematik f�r eine Bigband zu adaptieren, gefolgt von zwei Trio-CDs: einerseits Schwarzes Brot, andererseits Bearbeitungen alter ungarischer Schlager mit dem Titel R�tsel. Anfang 2001 erschien von den zehn Musikern des Grencs� Kollekt�va Plusz das Album 7 Lieder f�r die letzten Mohikaner. Dabei bricht er mit den radikalen Elementen des free style, das Album ist leichter rezipierbar als viele andere seiner fr�heren Werke. Die Ver�nderungen gehen trotzdem nicht auf Kosten der musikalischen Qualit�t.
http://www.bahia.hu/zenekar.phtml?id=123


  19. Oktober Ludwig M�zeum  

Foto: Archiv Galerie Foksal
Tadeusz Kantor.Unm�glich

 Kurator: Jaroslaw Suchan
Er�ffnung: 19. Oktober, 18.00
Das Budapester Herbstfestival wird er�ffnet von: G�bor Demszky, Oberb�rgermeister

Die Bedeutung Tadeusz Kantors ist vergleichbar mit der von Joseph Beuys oder Andy Warhol. Er kreierte eine neue Theaterwelt, nahm aktiv an der Revolution der Neoavantgarde teil, war Theoretiker, Anti-Maler, ironischer Konzeptualist - und das sind nur einige seiner vielen Gesichter. Im Mittelpunkt der Ausstellung Tadeusz Kantor.Unm�glich stehen Happenings, Aktionen und die sog. parakonzeptuellen Werke, also all jene Arbeiten Kantors, mit denen er die traditionellen Ideen der Kunst, der Kunstwerke und der Ausstellungen in Frage stellt. Es handelt sich um jene Periode, die mit der Ekspozycja popularn� (Popul�re Ausstellung; Galerie Krzysztofory, Krakau, 1963) begann und mit der Wsztystko wisi na w�osku (Alles h�ngt am seidenen Faden; Galerie Foksal, Warschau, 1973) endete. Diese unsichere und unbestimmte Periode, deren Bedeutsamkeit erst sp�ter klar wurde, war mit ihrer Suche nach dem Weg auch die Zeit der Entdeckungen. Nachdem er sich dem routinierten k�nstlerischen Benehmen entledigte, hatte Kantor den Mut, sich unbekannten Gebieten zuzuwenden, d.h. - um es mit seinen eigenen Worten zu sagen - die Grenzen des Unm�glichen zu erreichen. Nachdem er diesen Weg gegangen war, schuf er seine wichtigsten Werke: Die tote Klasse und das Wielopole, Wielopole. Kantors Werke werden diesmal mit Hilfe der heutigen visuellen Medien (gro�formatige Computerprints, Fotos, Video- und Diavorf�hrungen, Toneinspielungen und Texte) gezeigt.
Kurator der Ausstellung ist Jaroslaw Suchan, der sie zun�chst in Krakau, in der Galerie f�r zeitgen�ssische Kunst Bunkier Sztuki und anschlie�end in Warschau, im Zentrum f�r zeitgen�ssischen Kunst Zamek Ujazdowski pr�sentierte.
(Eine gemeinsame Veranstaltung von: Museum Ludwig Budapest - Museum f�r zeitgen�ssische Kunst, Polnisches Kulturinstitut Budapest, Budapester Herbstfestival und Bunkier Sztuki Krakau; mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Protektorwerk Hungaria GmbH., Selbstverwaltung der Stadt Krakau)
http://www.c3.hu/~ludwig/ , http://www.bunkier.com.pl/kantor/

  19. Oktober - 4. November Liszt Ferenc t�r  

Open-air-Tafelausstellung des Artpool Art Reserch Centers
Archaische Momente des Herbstes

Auf den Tafeln der zehnten Oper-air-Ausstellung des Artpool lesen wir Herbstgedichte vom Erschaffer und gr��ten Meister des k�nstlerischen Haiku des 17. Jahrhunderts, Matsuo Bashon, in der �bersetzung von �kos Fodor, neben Haikus des 20. Jahrhundert von �bersetzenden Dichter.
"Das Haiku macht zwei Menschen zu Dichtern, so wie die Liebe zwei Menschen zu Geliebten macht. Jener, der sie niederschreibt, ist kein Schamane, kein Rhetor, kein Chirurg; jener, der sie liest, ist nicht unterworfen, nicht passiv, kein Duldender. Sich in diesem Fokus treffend, schmelzen sie dahin, heilen und werden geheilt, und werden, so lange sie es auf sich nehmen, zu etwas Drittem. Eine asketische Form, proteisches Genre, lebendige Mentalit�t; schafft eher Zeit und Raum, als da� es sie wegnimmt. Gl�cklich sind die, die sich - wenn auch nur in einem einzigen Punkt des Haiku - treffen und ber�hren k�nnen." (�kos Fodor)
http://www.artpool.hu/

  19. Oktober - 9. November Artpool P60  

G�bor Altorjai:
Schach-Kompott (1967)
Ausstellung des Artpool Art Research Centers
Unm�glicher Realismus
Ausstellung �ber die Ungarnbez�gen von Fluxus und Concept Art

"So wie das Haiku nicht 17 Silben, sondern ein Augenblick ist, ist �Fluxus so oder so geboren aus dem fl�ssigen Moment� - schreibt Ken Friedman. �Durch den Fluxus nahm die Concept Art erstmals Gestalt an, deren Vorg�nger Jahrhunderte alt sind.� In der Arbeit des Fluxus ist die Attit�de und das Verh�ltnis zum Leben ist den Zen-�bungen, den Koans und den Momenten des Haiku nahe. Der unm�gliche Realismus des Fluxus formiert sich in genrelosen Genres (Intermedia) und der T�tigkeit (Event), dem lebendigen, schwebenden Zustand. Die Concept Art, die den Fluxus �berholen will, erweitert das Gebiet des unm�glichen Realismus durch die Paradoxon- und Tautologie-Forschung." (Gy�rgy Gal�ntai)
http://www.artpool.hu/

  19. Oktober - 4. November Auf der Metro-Linie 3, in den Stationen: De�k t�r, Ferenc k�r�t und Nyugati p�lyaudvar  

Videostill: Hajnal N�meth
Videospace Budapest
Knoten
lpunkt
Konzeption: Andrea Schneemeier, Eike

 Er�ffnung: 20. Oktober, 15.30   De�k t�ri Millenniumi F�ldalatti Vas�t M�zeum

21. Oktober, 15.30     Traf�
Gespr�ch mit den teilnehmenden K�nstlern und den Organisatoren

Die Gastgeber des Projekts suggerieren: den Raum der Metro k�nnten wir durchaus auch als Metapher betrachten. In der heutigen bildenden Kunst, wie auch im t�glichen Leben, sind die bewegten Bilder entscheidend geworden. W�hrend dem Festival werden in den ausgew�hlten Stationen Videos von ungarischen und internationalen K�nstlern zu sehen sein. Diese Arbeiten zeigen ein breites Spektrum der zeitgen�ssischen Medienkunst, w�hrend sie auch auf die Unschuld der Reisenden R�cksicht nehmen. Die Metro-Stationen benutzen fast alle Bewohner der Stadt: Statt den leeren Minuten des Wartens, erwarten sie jetzt �berraschende visuelle Erlebnisse.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Budapester Verkehrsbetriebe AG, Hauptst�dtische Selbstverwaltung Budapest, NEC, Soros Stiftung, Soros Nonprofit Dienstleistungszentrum, Allianz Kulturstiftung, Traf� - Haus der zeitgen�ssischen Kunst , Goethe-Institut Budapest, Institut Fran�ais de Budapest, The British Council, Pro Helvetia Budapest, Verein Studio Junger K�nstler)
www.videospace.c3.hu/csomopont

  20. Oktober - 18. November M�csarnok  

Foto:
Roland Fischer
Fotoausstellung aus der Sammlung der Frac Basse-Normandie - Caen (Frankreich)
Kritischer Raum

 Er�ffnung: 20. Oktober, 17.00

Die Photographie ver�nderte sich in den vergangenen Jahrzehnten ma�geblich. Die Sicht der Photographen ver�nderte sich durch die bildende Kunst: in ihren Arbeiten versuchen sie weniger das Allgemeine, als vielmehr das Individuelle und gegebenenfalls das Periphere der Wirklichkeit zu zeigen. Nach siebzehn Jahren der Sammelt�tigkeit hat die Frac Basse-Normandie - Caen ein Kunst-Ensemble geschaffen, das heute genau bestimmbare und miteinander zusammenh�ndende Richtungen pr�sentiert.
(Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Institut Fran�ais de Budapest; Mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, AFAA)
http://www.mucsarnok.hu/ , http://www.ambafrance.hu/institut/

  20. Oktober - 18. November Budapest Gal�ria Ki�ll�t�h�z  

Werk von
Istv�n ef Z�mb�
Ausstellung von Istv�n ef Z�mb�, L�szl� feLugossy und Andr�s Wahorn
3karma

 Er�ffnung: 20. Oktober, 18.30
Die Austellung wird er�ffnet von: Istv�n Antal

Die Mitglieder einer der spannendsten Underground-Bands der 80er Jahre, die seitdem zur Legende gewordene A.E. Bizotts�g stellen erneut gemeinsam aus. Die neuesten Werke der K�nstler werden durch andere, die die Stimmung der alten Zeiten heraufbeschw�ren, erg�nzt. In Heimarbeit wurde auch eine CD mit neuen und noch nie geh�rten Songs produziert. Auf die Er�ffnung und die darauf folgende Musikperformance folgt ein echtes Kuriosum, das Video des von Bence Szab� aufgenommenen Bizotts�g-Koncert 1982 auf der Universit�tsb�hne.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest)

  20. Oktober, 11.00 Ludwig M�zeum  

Die Grenzen des "Unm�glichen" und des "M�glichen" in der Kunst von Tadeusz Kantor
Round-table-Gespr�ch

 Geladene G�ste: Professor Luigi Marinelli (Leiter des Lehrstuhls f�r Polnische Sprache und Literatur an der Universit�t La Sapienza in Rom),Professor L�szl� Beke(Direktor des Forschungsinstituts f�r Kunstgeschichte der Ungarischen Akademie der Wissenschafen), Nina Kir�ly (Theaterhistorikerin), Andr�s P�lyi (Schriftsteller, �bersetzer), Giorgio Pressburger (Schriftsteller, Regisseur, Direktor des italienischen Kulturinstituts in Budapest), Wies�aw Borowski (Leiter der Galerie Foksal in Warschau), Jaroslaw Suchan (Kunsthistoriker, Direktor der Galerie f�r zeitgen�ssische Kunst Bunkier Sztuki in Krakau, Herausgeber des Bandes Tadeusz Kantor.Niemoü liwe/Impossible, Kurator der Ausstellung)
Moderation: L�szl� Beke

  20. Oktober, 20.00 Puskin mozi, Metropolis terem  

Tadeusz Kantor: Die tote Klasse
Regiesseur des Theatervideos: Andrzej Wajda (1976)
(Siehe: Theater - Tanz)

  21. Oktober, 21.00 VISTA rendezv�nyterem  

Kunstprogramm des Ede Festivals

 Mini Media Interrational
(Siehe: Ede Festival)

  24. Oktober, 18.00 Magyar K�pz�m�v�szeti Egyetem  

"Die K�nstler sollen krepieren!"

Auf der Ungarischen Universit�t f�r Bildende Kunst, organisiert vom Intermedia-Lehrstuhl, werden Videos von Inszenierungen Tadeusz Kantors gezeigt. Auf die Vorf�hrung folgt ein Gespr�ch �ber Kantor und die heutige (ungarische) Kunst.

  24. Oktober - 30. Dezember V�rmegye Gal�ria  

Ohne Grenzen
Er�ffnung: 24. Oktober, 17.00
Einf�hrung: Attila V�rhegyi, Staatssekret�r des Ministeriums f�r Nationales Kulturerbe

Die Stiftung f�r Siebenb�rgische Kunst wurde im M�rz 1988 mit dem Ziel gegr�ndet, das Schaffen der in Siebenb�rgen lebenden und arbeitenden K�nstler in das kulturelle Leben Ungarns einzubinden. Eine wichtige Rolle, um die kulturelle Zusammengeh�rigkeit zu st�rken, spielen die Sommercamps der K�nstler. Dieses Jahr k�nnen Interessenten die im K�nstlercamp Hortob�gy entstandenen Werke - ungarischer bildender K�nstler aus Siebenb�rgen, der Karpato-Ukraine, der Slowakei, der Ukraine, Serbien und Slowenien - kennenlernen.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Illy�s Stiftung)

  24.- 29. Oktober, 19.00 St�di� Gal�ria  

Bitte treten Sie nicht hinter
die gelbe Sicherheitslinie zur�ck! / Mind The Gap II.
Ausstellungen, Gespr�che, Premieren und Festival-Feeling in der St�di� qGalerie

Mit dem im vergangenen Herbst gestarteten Projekt wollte die St�di� Galerie ein Forum ins Leben rufen, im Rahmen dessen k�nstlerische Fragen aufgeworfen werden k�nnen. Ausstellungen, thematische Round-table-Gespr�che und Pr�sentationen ausl�ndischer StipendiatInnen wechseln sich ab; das aber wohl wichtigste Element der Veranstaltung bildet die Vorstellung der vom Studio organisierten, internationalen Projekte.

Themen:

  • Projekt und Video des Londoner bildenden K�nstlers Jason Coburn - Diskussion �ber die Beziehung von bildender Kunst und Fachpresse
  • Werke der holl�ndischen bildenden K�nstlerin Aletta Jorg - internationale Str�mungen der Videokunst, home-movie
  • Vortrag der ungarischen Teilnehmer des Austauschprogramms und der Ausstellung London-Budapest mit Diavorf�hrung (Szabolcs KissP�l, Anik� Sz�v�nyi)
  • Erfahrungen der Biennale in Venedig - Round-table-Gespr�ch (Gast: J�lia Fab�nyi, Kuratorin der ungarischen Ausstellung)
  • die ungarischen Teilnehmer des ORESTE 4 Workshops (Montescaglioso, Italien, 2001; Gast: Cesare Pietroiusti)

(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Soros Stiftung, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest)
http://studio.c3.hu

  25. Oktober - 11. November F�ny Gal�ria  

"MADI" Flach, R�umlich

 Er�ffnung: 25. Oktober, 17.00
Einf�hrung: Zsuzsa D�rdai
Ausstellende K�nstler: Cecere, Mascia, Pilone, Pinna, Zangara, Gall, �zsi�s, Horv�th, Kov�cs, Ha�sz

Die Werke, Gem�lde-Objekte der K�nstler des MADI (mouvement, abstraction, dimension, invention) balancieren zwischen der Ebene und dem Raum. Die Charakteristik dieser Raum-Plastiken ist die Artikulation und die spielerische Mobilit�t. Bei der MADI "coplanal" ist diese Eigenart nichts anderes, als eine Art Zusammenwirken mit den Ebenen, die - im Gegensatz zu jenen in die rechteckige Leinwand gezw�ngten Fl�chen - sich im Raum frei bewegen. Die Gem�lde-Objekte und Raum-Plastiken von MADI kommunizieren aktiv mit dem Rezipienten, bewegen den Blick, regen die Phantasie an. Die Ausstellung pr�sentiert dem f�r das Spielerische, Erfinderische und Interaktive empf�nglichen Besucher Arbeiten von f�nf italienischen und f�nf ungarischen K�nstlern.

  26. Oktober, 16.00 Ludwig M�zeum, El�ad�terem  

9., 16., 23., 30. November, 16.00
Videos �ber Tadeusz Kantor und �ber das Theater Cricot 2:

n�here Informationen im Museum Ludwig

  26. Oktober - 26. November Ludwig M�zeum  

Animation:
Levente Zsolt Sipos
Digitized Bodies / Virtual Spectacles
Digitale K�rper / Virtuelle Spektakel

 Er�ffnung: 25. Oktober, 18.00
Ausstellende K�nstler: Nell Tenhaaf, Jon Baturin, Eric Fong, Jack Butler, Nina Czegledy, Hilda Koz�ri -Tibor V�mos, Orshi Drozdik, G�bor Kerekes, Zsolt P�ter Barta, J�zsef Hajd�, Antal Lakner, Tibor Gyenis, Luca G�b�ly�s, Rajko Bizjak, Eclipse
Einf�hrung: Marta Moszczenska, Kanadische Botschafterin in Budapest und Mikl�s Petern�k, Direktor der C3 � Center for Culture and Communication Stiftung
Kuratoren: Nina Czegledy, Vera Baksa-So�s, Marina Grzinic; Assistentin: Kata Krasznahorkai

25. Oktober, 19.00    Ludwig M�zeum
Digitale K�rper - Buch- und CD-Premiere
Einf�hrung: Jean Gagnon, Direktor der Daniel Langlois Foundation, Montreal

25. Oktober, 20.00    Ludwig M�zeum
Would You Digitalize Your Soul? - Performance von Tanja Ostoji�

26. Oktober, 10.00-18.00   Francia Int�zet
BIO_MEDIA_FORUM - Symposium
Teilnehmer: Vera Baksa-So�s, Nina Czegledy, Kim Sawchuk, Tibor V�mos, Oliver Ressler, Erika Katalina P�sztor, Nell Tenhaaf, Eric Fong, Bal�zs Be�thy, Jill Scott, Peter Ride, Guszt�v H�mos, Rudolf Frieling, Sara Diamond, Marina Grzinic, Antal Lakner
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Kanadische Botschaft, Museum Ludwig Budapest - Museum f�r Zeitgen�ssische Kunst, Institut Fran�ais de Budapest, Goethe-Institut Budapest, �sterreichisches Kulturforum, Japan Stiftung)

26. Oktober, 20.00     Francia Int�zet
Corporeal - Performance von Atau Tanaka

27. Oktober, ab 10.00    Ludwig M�zeum
Wired Body / Mediated Body - Auswahl internationaler Videoarbeiten
Kuratoren: Nina Czegledy, Vera Baksa-So�s, Marina Grzinic

29. Oktober, 10.00-17.00   C3
Code Zebra - Workshop mit Sara Diamond

31. Oktober, 18.00     Ludwig M�zeum
Code Zebra - Performance von Sara Diamond

Die explosionsartige Entwicklung der Biotechnik, der digitalen Technik und ihre Beziehung zur Kunst wurde in Ungarn noch nicht umfassend vorgestellt, wobei der sog. post-biologische K�rper und sein Erscheinen in den verschiedenen Kunstgenres in letzter Zeit bereits in zahlreichen Ausstellungen, B�chern, Fernsehsendungen, auf Konferenzen und Symposien thematisiert wurde. Zielsetzungen des Projekts Digitale K�rper/Virtuelle Spektakel sind einerseits die Herausbildung einer interdisziplin�ren Kommunikation, andererseits die Pr�sentation von Werken, die unser durch die Medizintechnik ver�ndertes Bild vom menschlichen K�rper zeigen. Die Ausstellung - wie auch das gesamte Projekt - suchen die Antwort auf dieselbe Frage: Wie wird die Digitalisierung unserer durch die rasche Entwicklung der Technologien ver�nderten Begriffe und Kultur von K�nstlern, Theoretikern und Wissenschaftlern aufgenommen.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: C3 - Center for Culture and Communication Stiftung, Ars Wonderland Studio GmbH., Toronto Arts Council, Kanadisches Au�enministerium, Toldi Kino, Budacolor GmbH., Canada Council, InterAccess, Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Phoenix Community Works Foundation, Ungarischer Rundfunk)
http://www.c3.hu/~ludwig/

  6.-26. Oktober Goethe-Institut Gal�ria  

Ausstellung von Tivadar Nemesi/Csi und B�lint Bori

Lichtber�hrungen
Finissage: 26. Oktober, 18.00

Konzert auf selbstgemachten Istrumenten, Videovorf�hrung mit Musikbegleitung
Mitwirkende: Lajos Wohner, Orsolya Varga, P�ter Magyar, L�szl� M�h�sz

Tivadar Nemesi (Csi) und B�lint Bori verwandeln Licht in Kunst. Tivadar Nemesi zeigt zumeist mit farbigem Licht bearbeitete einfache Motive oder Materialien aus der Natur wie Steinbilder und geschnittene Baumbl�tter, erg�nzt durch bewegliche Scherenschnittsilhouetten. B�lint Bori stellt seine filigranen Zeichnungen, farbige Salzobjekte sowie das Solarorchester Zikaden aus. Die Musikinstrumente dieses Orchesters bestehen aus bunten Blechb�chsen und -dosen, Alltagsfundst�cken wie Radiergummis, Sicherheitsnadeln oder Kleiderhaken, phantasievoll zusammengef�gt und durch solarbetriebene Elektromotoren zu lebendigen Kl�ngen erweckt.
http://www.goethe.de/ms/bud/unindex.htm

  27. Oktober - 7. Dezember Centr�lis Gal�ria  

Mikl�s Erd�ly:
Ampel (1984)
Ungarn kann dir geh�ren! / Internationales Ungarn
Rekonstruktion alternativer Staatsbilder von 1984 - mit Dokumenten der
Geheimpolizei
Er�ffnung: 27. Oktober, 18.00

In der Kunst der 80er Jahre bedeutete die Mail Art ein dem Internet vergleichbares freies weltweites Netz. Die Mail Art war - im Gegensatz zu anderen "Art"-s - weder ein Medium, noch eine Richtung, vielmehr eine chaotische, zuf�llige, f�r die freie Bewegung offene, interaktive Fl�che, die - theoretisch - nur durch die Gebundenheit des Postverkehrs geregelt wurde.
Das Material zu Ungarn kann dir geh�ren! / Internationales Ungarn hatte Gy�rgy Gal�ntai zun�chst f�r die Ungarn-Nummer des Commonpress Magazins vorgesehen, erst durch die Bitte des Klubs Junger K�nstler wurde es zu einer Ausstellung. Im Orwell-Jahr, in der Zeit der "fr�hlichsten Baracke" entsprach das Bild, das sich aus den Werken der 46 Ungarn und 58 K�nstler aus 18 L�ndern abzeichnete, nicht dem aktuellen Staatsbild und wurde in letzter Minute von der Jury verboten. Im Laufe der letzten Jahre fanden sich im Archiv des Amtes f�r Geschichte jene Dokumente des Geheimdienstes, die eine detaillierte Beschreibung und damalige Interpretation/Wertung der auf der Ausstellung 1984 gezeigten Werke und der Ereignisse bei der Er�ffnung geben. Diese Dokumente wurden den Forschern zun�chst in der Artpool/P60 im April 2000 pr�sentiert. Die jetzige Ausstellung macht die Originale, die damals bei der Er�ffnung entstandenen Photo- und Videodokumente, die Berichte des Geheimdienstes sowie Dokumente der Rekonstruktion 1989 - im Kontext des "offiziellen Staatsbildes" 1984 � nun auch einem gr��eren Publikum zug�nglich.
(Eine gemeinsame Veranstalltung der Artpool Art Research Centers und der Centr�lis Galerie)
http://www.osa.ceu.hu/galeria/index_hu/ , http://www.artpool.hu/

  30. Oktober C3  

C3 � Center for Culture and Communication
Tag der Offenen T�r

12.00 Jan Speckenbach - Birk Weiberg: DCX. Deine Welt in meinen Tr�nen

Die an die Wand projizierte, vernetzte Videoinstallation ist die Bearbeitung einer allt�glichen Geschichte in drei Teilen. Die mit Hilfe des Computers t�glich ver�nderbaren Montage-Elemente erlauben den Zuschauern, sich in den Raum des Films virtuell einzuleben.
(Eine gemeinsames Projekt mit der Berliner K&S Galerie und dem ZKM Karlsruhe)

16.00  Das kanadische Banff Center stellt sich vor: Vortrag von Sara Diamond

Die C3 Stiftung bietet dem ungarischen Publikum regelm��ig die M�glichkeit, progressive, neuartige Medieninstitute aus allen Teilen der Welt kennenzulernen. Sara Diamond, die Direktorin des Kulturzentrums Banff, pr�sentiert das Programm und die Produktionen des kanadischen Medienzentrums im Rahmen eines Videovortrags.

18.00  Medienarch�ologie - Pr�sentation des neuen Internetprojekts des C3

Die C3 besch�ftigt sich neben der F�rderung und P�sentation von Medienkunst auch mit der Aufdeckung ihrer Vorgeschichte, der Medien-Arch�ologie. Die Arbeit wird diesmal, veranla�t durch den Bau einer gemeinsamen Website, auch f�r die �ffentlichkeit zug�nglich gemacht. Die Website kn�pft an die Sammlung Quellen der Mediengeschichte und der ungarischen Medienkunst (Forschungsprojekt des Intermedia-Lehrstuhls der MKE, gef�rdert von OTKA) an.

nachfolgende Programme siehe unter: Digitale K�rper...:

29. Oktober, 10.00-17.00   C3
Code Zebra - Workshop unter der Leitung von Sara Diamond

31. Oktober, 20.30     Ludwig M�zeum
Code Zebra - Performance von Sara Diamond

(C3 wurde gegr�ndet von: Ungarische Soros Stiftung, Mat�v AG.)
http://www.c3.hu/

  30. Oktober - 25. November MEO Kort�rs M�v�szeti Gy�jtem�ny  

"Umelec" pr�sentiert...
Junge K�nstler Aus Prag

 Er�ffnug: 30. Oktober, 19.00

Da in Tschechien praktisch kein Kunstmarkt existiert, m�ssen die K�nstler in Prag zahlreichen existentiellen Herausforderungen entgegentreten. Trotzdem machen jedes Jahr mehrere Dutzend junge K�nstler ihr Diplom an der Kunstakademie, und die K�nstler der neuen Generation sind trotz der ung�nstigen Situation in der Lage, auch in einem internationalen Kontext beachtliche Werke zu schaffen. Das Magazin Umelec bietet mit dieser Ausstellung einen �berblick �ber die neuesten Tendenzen der zeitgen�ssischen tschechischen Kunst. Das in Prag herausgegebene Umelec - Magazin f�r zeitgen�ssische Kunst erscheint zweimonatlich mit jeweils einer tschechischen und einer englischen Ausgabe. Neben der tschechischen Kunstszene wird auch das Kunstleben in den L�ndern Mittel- und Osteuropas vorgestellt.
http://www.meo.org.hu, http://www.divus.cz/umelec/


  31. Oktober - 20. November Magyar K�pz�m�v�szeti Egyetem, Barcsay-terem  

Werk von Vera R�hm

Doppel-Ausstellung von Vera R�hm (Deutschland)

Schattenwanderungen
Er�ffnug: 31. Oktober, 17.00

31. Oktober - 23. November   Goethe-Institut Gal�ria
Erg�nzungen
Er�ffnug: 31. Oktober, 18.30

Doppel-Er�ffnung, Einf�hrung: D�ra Maurer

Vera R�hm, deutsche K�nstlerin russischer Abstammung, ist in Budapest gleichzeitig mit zwei Ausstellungen pr�sent. R�hm, eine konstruktive K�nstlerin konzeptueller Pr�gung, arbeitet zur selben Zeit an mehreren, gedanklich zusammenh�ngenden Themen. Die Objektserie Erg�nzungen (seit 1975) kn�pft an ihre Bildhauerstudien in Paris und der Kunstakademie Lausanne an. R�hm baut ihre Installationen aus entzweigebrochenen Holzbalken, die durch kristallklares, immateriell anmutendes Plexiglas erg�nzt werden. Das Plexiglas zeigt einem Vergr��erungsglas gleich die dramatischen Strukturen jener Spannung im Holz, die bei seinem Zerbrechen entstehen, und gleichzeitig bezieht es die je nach Standpunkt des Zuschauers ver�nderte Umgebung in das Werk mit ein. Das andere Grundthema R�hms, mit dem sie sich seit 1983 besch�ftigt, ist die Wanderung der Schatten, in der sich Raum-Zeit, also kosmische Bewegung f�r uns Erdenbewohner direkt offenbart. Der Schatten der K�rper ist ein derart nat�rliches Ph�nomen, da� wir ihn ohne Nachdenken tagt�glich gebrauchen, R�hm aber fixiert phasenweise aufgrund genauer geographischer und zeitlicher Koordinaten die geworfenen Schatten eines in einem bestimmten Raum aufgeh�ngten geometrischen K�rpers und breitet sie collageartig auf dem Boden, den W�nden des Raumes aus. Diesmal ist der Barcsay-Saal jener ausgezeichnete Ort, an dem sich die Besucher die kosmische Beziehung mit dem Universum erleben k�nnen.

http://st-ives.net/selected-art/roehm/ , http://www.goethe.de/ms/bud/unindex.htm

  2.-28. November Traf� Gal�ria  

Ausstellung slowenischer K�nstler
Vulgata

 Er�ffnug: 2. November, 18.00
Einf�hrung: Gregor Podnar, Kurator der Ausstellung
ge�ffnet: 16.00-19.00 Uhr sowie eine Stunde vor und nach den Vorstellungen

Im vergangenen Jahrzehnt sind neue Nationalstaaten am multinationalen Balkan entstanden. Gregor Podnar, Kurator der Galerie Stuc in Ljubljana, hat f�r die Ausstellung Werke slowenischer K�nstler ausgew�hlt, die sich mit Fragen, die durch die neue Situation entstanden sind, besch�ftigen: Was bedeutet der Begriff Nation f�r eine Volksgruppe, die noch vor kurzem nur als Minderheit existierte? Die bedeutenden zeitgen�ssischen K�nstlerpers�nlichkeiten der slowenischen Hauptstadt n�hern sich den Problemen der nationalen Identit�t mal mit scharfer Kritik, mal mit Humor oder auch mit der Absicht der Dokumentation.
http://www.galerija.skuc-drustvo.si/ , http://www2.arnes.si/~tlazet/dom/index.html

  3. November, 16.00-19.30 Traf�, Pr�baterem  

Videofilme. Ausgew�hlt und kommentiert von Marina Grzinic

In Ankn�pfung an die Ausstellung slowenischer K�nstler wird eine Auswahl der Philosophin, Theoretikerin und Medienk�nstlerin aus Ljubljana, Marina Grzinic, aus slowenischen Videowerken pr�sentiert: Die von ihr kommentierten Filme zeigen - �hnlich wie die Ausstellung - das post-sozialistische Slowenien der 1980er und 1990er Jahre.
http://www.trafo.hu/


  19.-21. Oktober Kultiplex  

Animationsfilmfestival des Varga Studios

Das Varga Studio ist eines der bedeutendsten Animationsfilmstudios Europas. Sie haben mit weltber�hmten Firmen wie Klasky-Csup�, Warner Bros. oder Tigers Aspect (Mr. Bean) zusammengearbeitet. Die von ihnen produzierten Filme wurden von namhaften Fernsehstationen wie HBO, Cartoon Network, Channel 4 oder BBC ausgestrahlt. Viele der auf dem Festival pr�sentierten Filme sind dem ungarischen Publikum das erste Mal zug�nglich. Nach den Vorf�hrungen Party mit Musik und Tanz!
19. Oktober 
 18.00-19.00 Csaba Varga Retrospektive (Auswahl aus Kurzfilmen von Csaba Varga)
 
19.30-20.30 Csaba Varga: Don Quijote
   Auswahl aus den Erwachsenenfilmen des Varga Studios
 
22.00  Die Abenteuer des Kapit�n Chaos (Improvisationen zu Zeichentrickfilmen)

20. Oktober
10.00-11.30 Kinderblock I. (u.a. Episoden aus Auguszta und der Serie Help)
13.30-15.00 Kinderblock II. (u.a. Episoden aus der Serie Lisa und Konferenz der V�gel)
15.30-17.00 Art-Kurzfilme des Varga Studios
17.30-18.30 Csaba Varga: Don Quijote
  Auswahl aus den Erwachsenenfilmen des Varga Studios
19.00-20.30 Art-Kurzfilme und Erwachsenenfilme
21.30-23.00 Energomat Konzert
23.00.  Dj Bosi

21. Oktober
10.00-11.30 Kinderblock II. (u.a. Episoden aus der Serie Lisa und Konferenz der V�gel)
13.30-15.00 Kinderblock I. (u.a. Episoden aus Auguszta und der Serie Help)
15.30-17.00 Csaba Varga Retrospektive (Auswahl aus Kurzilmen von Csaba Varga)

Die drei Liblingsfilme des Publikums

Vormittags k�nnen Kinder im kleinen Saal des Kultiplex mit Hilfe von Experten die Tricks der Zeichentrickfilmproduktion kennenlernen.
N�hrere Informationen auf den Flyern der Veranstaltung, in Programmzeitschriften und Tageszeitungen.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe)
http://www.vargagroup.com

  21. Oktober VISTA klubterem  

Filmprogramme des Ede Festivals
Wartesaal-Reihe des Cirko-Gejzir-Kinos
(siehe: Ede Festival)

  21. Oktober, 18.30 �r�kmozg� Filmm�zeum  

Filmprogramm des Bohemia Festivals
Plastic People of the Universe
(Regie: Jana Chytilov�, 2001)
(siehe: Bohemia Festival)

  26-28. Oktober Kultiplex  

Die f�nfte Himmelsrichtung - The Corporation Projekt
Multidisziplin�res Festival
(siehe: F�nfte Himmelsrichtuung)

  27. Oktober, ab 10.00 Ludwig M�zeum  

Wired Body / Mediated Body
Auswahl internationaler Videoarbeiten
(siehe auch: Digitized Bodies...)

  1. November, 20.00 M�v�sz Mozi, Chaplin terem  

Premiere der Budapest Film
PASSPORT
Regie: P�ter Goth�r

Enik� B�rcs�k erhielt f�r ihre Rolle in dem Film den Preis f�r die beste Schauspielerin bei der 32. Ungarischen Filmschau.

  2.-4. November Toldi mozi  

Estnische Filmtage

Die estnische Filmproduktion war in den letzten Jahren in Ungarn zumeist durch Animationsfilme vertreten. Die Filmtage m�chten jedoch einen Gesamtquerschnitt der Filmproduktion der letzten Jahre bieten. Seit 50 Jahren existiert ein Filmstudio in Tallinn, doch der Aufschwung der estnischen Filmproduktion begann erst in den 60er Jahren - selbstverst�ndlich unter der Obhut Moskaus. Nach der Unabh�ngigkeit ver�nderten sich auch die Bedingungen des Filmemachens, seit dem Ende der 90er Jahre und der Stabilisierung der Staatlichen F�rderung entstehen j�hrlich zwei bis drei abendf�llende Spielfilme, ein Dutzend Kurz- und Animationsfilme. Eine zunehmend wichtige Rolle spielen die Koproduktionen, in erster Linie mit den benachbarten baltischen und den skandinavischen Staaten. Auf dem Programm der Filmtage stehen die erfolgreichsten Produktionen der vergangenen Jahre: mehrfach preisgekr�nte Filmdramen, politische Satiren, Krimis, Filme der Subkultur, das Beste aus der zeitgen�ssischen Animation, darunter auch die auf der Mediawave und dem Animationsfestival in Kecskem�t erfolgreichen Arbeiten von Priit P�rn und �lo Pikkov.
(Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Toldi Kino und dem Estnischen Institut Ungarn; Mit freundlicher Unterst�tzung von: Eesti Kultuurkapital, Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe; Medien-Unterst�tzung von: Pesti Est)

Georgica
(Regie: Sulev Keedus)

2. November 
19.00
 Alle meine Lenins (Regie: Hardi Volmer)
21.00 Georgica (Regie: Sulev Keedus)

3. November 
17.00
 Auswahl aus estnischen Trickfilmen
19.00  Auswahl aus estnischen Trickfilmen
20.00 Publikumstreffen: Riho Unt und Csaba Varga
21.00  Auswahl aus estnischen Trickfilmen

4. November 
19.00
 The Highway Crossing (Ristumine peateega; Regie: Arko Rokk)
21.00  Too Tired to Hate (Ma olen v�sinud vihkamast; Regie: Renita Lintrop)

 


  19. Oktober, 18.00 M�csarnok, el�ad�terem  

der Sechste X
Einsichten / Aussichten - 50 Jahre Alf�ld
Geschichten aus dem Leben der Zeitschrift Alf�ld

es erz�hlen: G�za Acz�l, Tibor Keresztury, P�ter Szir�k, Gergely Angyalosi
geladene G�ste: P�ter Esterh�zy, Imre Oravecz, J�nos Marno, L�szl� Darvasi, J�nos T�rey, P�ter Balassa, Szil�rd Borb�ly

Toasts, die zu diesem Anla� geschrieben wurden, Ausstellung aus Alf�ld-Reliquien, Archivaufnahmen, Ersterscheinungen im Alf�ld erwarten die Besucher.
http://www.mucsarnok.hu/

  21.-22.-23., 28. Oktober, 2.-3.-4. November, 15.00  

Zeitreisen in Budapest
Subjektive Stadtrundfahrt mit dem Autobus (in ungarischer Sprache)
Abfahrt vom Parkplatz neben der M�csarnok
zusammengestellt von: �gnes De Coll

21. Oktober Istv�n E�rsi: "Erinnerung an die sch�nen alten Zeiten" - Budapests Gef�ngnisse
22. Oktober P�l B�k�s - Andr�s Forg�ch: Der Tschikago-Tab�n Express
23. Oktober G�bor Kar�tson: "Wie das Gold, so gelb" (J�nos Arany) - Budapest 1956
28. Oktober Iv�n B�cher: Kocsmasirat�. Rundreise zu den Kneipen von Budapest
2. November Gy�rgy Szemad�m: Spaziergang im Stadtw�ldchen, beim/im der ungew�hnlichsten Architekturgebilde Ungarns
3. November J�nos Kurdy-Feh�r -Zolt�n K�r�si: Niedersinken. Wozu dieses gro�e Niedersinken? (FRRP*)
4. November L�szl� Lengyel - �kos Szil�gyi: "Von der Parteizentrale zum Palast" - Budapest zur Zeit des Systemwechsels
*Franzst�dter Ravef�hrer Revue Program

Nach den erfolgreichen Literarischen Stadtbesichtigungen im vergangenen Jahr fahren unsere Busse wieder. Siebenmal, und zwar zu den "bekanntesten" und "unbekanntesten" Stra�en, Pl�tzen, Stadtvierteln von Budapest. Die hervorragenden Fremdenf�hrer - Schriftsteller, Dichter, Kritiker, K�nstler - werden garantiert und schonungslos nur die eigenen Erinnerungen aus der n�heren oder ferneren Vergangenheit der Stadt aufleben lassen und hoffen, das Publikum w�hrend der realen und imaginierten Busreise mit neuen Erlebnissen zu bereichern.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Tiergarten und Botanischer Garten der Hauptstadt Budapest)

  21. Oktober, 18.30 VISTA el�ad�terem  

Literaturprogramm des Ede Festivals
Literaturexpress - Schriftsteller im Zug
(siehe: Ede Festival)


  21. Oktober  

EDE-Festival in der Paulay Ede utca
Eintritt frei

Ede kommt wieder. Versp�tet sich nur ein wenig. Dieses Jahr kommt er erst am Namenstag von Ursula. Doch wir warten. Am 21. Okrober im Wartesaal in der Ede Paulay Stra�e. Drinnen, wenn es regnet und drau�en, wenn die Sonne scheint. Und w�hrenddessen haben wir auch Zeit f�r dies und das. Gen�gend Pl�tze zum Essen und Triken. Die transsibirische Eisenbahn l�uft ein, Harry Potters Hogwarts-Expre� f�hrt ab, rechtzeitig kommen Garaczi, M�rton und KAF mit dem Literaturexpre�, der Wartesaal des Cirko-Gejzir f�llt sich langsam ...

(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Europ�ische Kulturstiftung, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Budapest Bank Pro Budapest Stiftung, Selbstverwaltung des Bezirks Ter�zv�ros, K�ztigon Architekturstudio, Vista Reiseb�ro, Desidea Studio, VASSEVA)
Offizielle Website des Ede-Festivals:
http://www.edefesztival.hu

11.00-15.00     VISTA rendezv�nyterem
Kinderprogramm der Dajka B�hne
Basteln und gemeinsames Spielen
Rudyard Kipling: Nur so Geschichten f�r Kinder
Anfertigen von Kost�men und Requisiten

11.00      Francia P�ks�g
Neue Arbeiten von Zolt�n Sebesty�n (Muciusz)
Bilder an der Wand einer B�ckerei...
Einf�hrung: Andr�s Kisfaludy, Filmregisseur
Andr�s Kisfaludy: Der Muciusz (Videovorf�hrung)

11.00-13.00     VISTA k�v�h�z
Kaffeehausmusik: Whiteful

11.30      Eur�pai Kultur�lis Alap�tv�ny
Budapest Theresienstadt - Gr�nberger - 1901-2001
100 Jahre k�nstlerische Lusterfabrikation
Einf�hrung: Iv�n Mark�, T�nzer
Playboy Mansion, 1979
Vidovorf�hrung von Rebecca Major (USA)

13.00      VISTA klubterem
Wartesaal-Reihe des Cirko-Gejzir-Kinos
Nikita Michalkow: Verwandtschaft

13.00-15.00     VISTA k�v�h�z
Kaffeehausmusik: Groove Duett

14.00-17.00     Eur�pai Kultur�lis Alap�tv�ny
Mit dem Express nach Hogwarts

Erziehungskreis f�r Metakommunikation Harry Potters Zauberschule
Bist du mutig genug, um beim Zubereiten des Zaubertrunks in die Augen von Piton zu schauen?
M�chtest du mit Hagrid legend�re Gestalten pflegen?
Es ist dein Wunsch, in Trelawnys Kristallkugel zu blicken?
M�chtest du gern in McGonagalls Unterricht sitzen?
Und m�chtest du nach all dem dein einmaliges Zeugnis von Hogwarts an deiner Wand wissen?
Dann erwarten wir dich in der Zauberschule!

Parole: Schnatz

14.00      PARA-DOX-ON Klub & Pub
Hiperkarma musiziert

14.00      Paulay Ede utca 4. (Gedenktafel von Ede Paulay)
Hommage à Ede Paulay

14.15      Start bei der Paulay Ede utca 4
Gangtour - Infospaziergang durch die Stadt
F�hrung: Mih�ly R�day
(Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Verein f�r Denkmalschutz Budapest)

15.00-17.00     VISTA k�v�h�z
Kaffeehausmusik: Jazz Moments

15.30      VISTA rendezv�nyterem
Dajka Sz�npad
Gefl�gelte Gr�ne Wiese
Musikspiel aus Volksm�rchen in zwei Teilen
Regie: Asma Ambrus
Gefl�gelte Gr�ne Wiese, der j�ngste Zigeunerjunge, macht sich auf den Weg, um die entf�hrte Prinzessin zu befreien, sie zur Frau zu bekommen und die H�lfte des K�nigreichs dazu. W�hrend seiner Wanderung warten tausend Gefahren auf ihn... Ob es ihm gelingt, zu gewinnen, damit er sein Ziel erreicht und seine Tr�ume verwirklicht?

15.30.      Desidea Studio
Ausstellung junger bildender K�nstler
M�bel, Licht, Bilder
Einf�hrung: Andr�s R�z, Kunstkritiker

16.00      VISTA klubterem
Wartesaal-Reihe des Cirko-Gejzir-Kinos
Lars von Trier: Europa

16.00      �j Sz�nh�z el�csarnok
Orfeum in Pest
S�ndor Friderikusz unterh�lt sich mit P�ter Moln�r G�l �ber dessen neues Buch
Ort der Buchvorstellung ist das von den Gebr�dern V�g� entworfene ehemalige Orfeum Parisiana
(Das Buch erscheint im Helikon Verlag.)

16.30      Desidea Studio
�gnes Lakatos und Trio

17.00      VASSEVA
Modenschau

17.00      Szentendrei �p�t�szgrafikai Gal�ria Ki�ll�t�terme
Ausstellung des Glask�nstlers Andr�s Bojti
Einf�hrung: Gy�rgy Vad�sz, Architekt (ausgezeichnet mit dem Kossuth-Preis)

17.00-19.00     VISTA k�v�h�z
Kaffeehausmusik: Corelli Trio

17.00      PARA-DOX-ON Klub & Pub
Colorz graffiti auf Leinwand
Ausstellende K�nstler: Rapa, Tish76, Idar, Blek und Poos1



17. 30      VISTA rendezv�nyterem
Fotoausstellung von Andr�s Fekete
Umsteigen
Einf�hrung: Tam�s F�ner
Bahnh�fe mit vielen Tausend Menschen, blinden Zugfenster mit Holzrahmen, Zugmatratze mit frischer Bettw�sche, junge Zugbegleiter, Fischverk�ufer am Bahnsteig, Reisende, vorbeihuschende Eisenbahnmasten. Ukraine, Ru�land, Sibirien - die Transsibirische Eisenbahn.
(ge�ffnet bis 24. Oktober)

18.00      VISTA klubterem
Wartesaal-Reihe des Cirko-Gejzir-Kinos
Walter Salles: Zentralbahnhof

18.30      VISTA el�ad�terem
Literaturexpress - Schriftsteller im Zug
Von Barcelona bis Kaliningrad und weiter
Ein europ�isches literarisches Gro�projekt wird vorgestellt
Im Wartesaal sprechen und lesen: L�szl� Garaczi, Andr�s Ferenc Kov�cs, L�szl� M�rton und ein hervorragender ausl�ndischer Fahrgast, Yuriy Andrukhovych (ungarische Stimme: P�ter Vallai) aus Ivano Frankivsk
Mit ihnen sprechen: J�lia Wernitzer (Zentrum f�r Zeitgen�ssische Literatur), Wilhelm Droste (Drei Raben) und �va Kar�di (Lettre International)

19.00-21.00     VISTA k�v�h�z
Kaffeehausmusik: Ern� Weszely

19.00-23.00     PARA-DOX-ON Klub & Pub
DJ Mango, Ozon

20.00      VISTA rendezv�nyterem
L�szl� S�ry: Lokomotiven in meinem Leben (1997)
Et�den und Symphonie auf Dampflok-T�ne
Mitwirkender: P�ter Vallai
Die Tonaufnahme entstand im
Elektronikus Studio des Ungarischen Rundfunks 1998, unter Mitwirkung des Komponisten und des Toningenieurs Istv�n Horv�th
"Das Pfeifen, Quietschen, schnelle Rattern und die mehr oder weniger verstellten T�ne des menschlichen Sprechens sind in meinem Ohr zu einer vielschichtigen und wirkungsvollen Collage geworden." (L�szl� S�ry)
"Das ist die beste musique concr�te, die ich je geh�rt habe. [...] Die St�cke sind erschreckend und humorvoll. Mystisch." (Gy�rgy Ligeti)
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Budapest Music Center)
http://www.bmc.hu/sary/

20.15      VISTA klubterem
Wartesaal-Reihe des Cirko-Gejzir-Kinos
Terry Gilliam: 12 Monkeys

21.00      VISTA rendezv�nyterem
Mini Media Interrational
Mit einfachen Ausdrucksformen der Medienkunst experimentierendes Projekt.
Die Insel - das solarbetriebene Schattentheater von Fortuna Sol.
Die Videoversion einer Schattentheaterauff�hrung.
K�nstler: L�bas Zolt�n, Uli Malik, Tivadar Nemesi/Csi, Orsolya Varga, P�ter Magyar, L�szl� M�h�sz, Gy�rgy Kiss
Licht- und Tondichtung
Projizierte Diaserien im akustischen Raum: Unbekannte Bekannte im Kino
Lichtdichtung
Steine aus Kreta
Urzeit-Traum
Bilder und Percussion: Tivadar Nemesi /Csi

  21.-22. Oktober  



Bohemia-festival

21. Oktober, 18.30    �r�kmozg� Filmm�zeum
Plastic People of the Universe (Regie: Jana Chytilov�, 2001)

Die musikalische Dokumentation erz�hlt die absurde und abenteuerliche Geschichte der tschechischen Band und l��t dabei Interviewpartner wie Lou Reed oder V�clav Havel zu Wort kommen. Der erfolgreiche Kinofilm erz�hlt von der besonderen Verquickung der politischen Opposition und des alternativen Musiklebens in Tschechien. (Nach dem Film gibt es die M�glichkeit zu einem Gepr�ch mit der Regiesseuse des Films und den Mitgliedern der Band.) Im Laufe des Abends sorgt die Vertretung der Budweiser Budwar in Ungarn f�r die Durstigen.

22. Oktober, 16.30    Merlin Sz�nh�z
Bohemia-Abend

Bei den zwei Konzerten des Abends sind die Plastic People of the Universe und die auch in Ungarn bekannte Ps� Voj�ci zum ersten Mal gemeinsam zu sehen und zu h�ren - es ist auch nicht ganz ausgeschlossen, da� die Klassiker zweier Underground-Generationen auch gemeinsam spielen werden, in Tschechien gab es daf�r bislang kein Beispiel. Tschechische Biere und Becherovka erwartet die Besucher.

16.30   Er�ffnung, Bierzapfen, Tschech(oslovak)ische Zeichentrickfilme

17.00   Filme von Milos Forman auf Video (Die Liebe einer Blondine, Schwarzer Peter)

18.00-19.15  Jana Chytilov�: Plastic People of the Universe (Filmvorf�hrung)

19.30-20.30  Round-table-Gespr�ch �ber den Tschechischen und ungarischen Underground
Teilnehmer: die Regisseuse Jana Chytilov� und Mitglieder der Band Plastic People, Filip Topol (Leiter der Band Ps� Voj�ci), Egon Bondy (Philosoph, Texter der Plastic People), P�ter Szi�mi M�ller

21.00   Konzert von Ps� Voj�ci

22.30   Konzert von Plastic People
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Soros Stiftung, Au�enministerium und Budapester Botschaft der Tschechischen Republik, Budweiser Budvar, Fotolab)

  26. Oktober, ab 18.00
  28. Oktober, den ganzen Tag
Kultiplex  

Die f�nfte Himmelsrichtung - The Corporation Projekt
Multidisziplin�res Festival
Performances, Ausstellungen, Filme, Musik, abends Party, bei sch�nem Wetter im Hof

 Er�ffnug: 26. Oktober, 18.00
Schlu�diskussion: 28. Oktober, 18.00

"Die jungen K�nstler von The Corporation �ffnen ein Tor zur f�nften Himmelsrichtung. Wir richten das Arsenal der zeitgen�ssischen Kunst auf Dich. Wir �berfallen und befreien Dich, damit Du mit Hilfe Deiner Sinne in der f�nften Himmelsrichtung herumwandeln kannst. Am Kreuzweg von Leben und Tod, der vier Elemente, der Sinne, der Leidenschaften, der Intuitionen, der Sehns�chte, des Traums und Wachens wirst Du mit Dir selbst und dem neuen Remix der Welt konfrontiert. Du schwebst im permanenten Medium der Versuchselektronik, der Filme, der Ger�usche, der Live Acts, der interaktiven Aktionen, der Bild-Ton-Licht Struktur. Eine 48st�ndige wahnsinnige Reise in der f�nften Himmelsrichtung.
(Mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm - Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, C3 Stiftung, Pesti Est)
http://www.kultiplex.hu, http://www.otodikegtaj.hu

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