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  18.-19. Oktober 20.00 Traf�  

Foto: Istv�n L�badi
Artus Theater
Ozirisz Osiris Coverage
(Urauff�hrung)

Tanz: Tam�s Bak�, L�szl� Cz�t�nyi, Kati Dombi, Bea Gold, Erzsi Kiss, P�ter Lipka, Andrea Nagy, Istv�n Oldal, Orsolya Sipos, Lea Tolnai, Nina Umniakov,
Gy�rgy Tr. Szab�
B�hnenbild: Ferenc Sebest�ny, Istv�n Oldal
Licht: G�bor Kocsis
Musik: Erzsi Kiss
Musikalische Koordination: Bal�zs Temesv�ri
Kost�me: Krisztina Berzsenyi
Video: Ernst S�ss
Besondere Requisiten: Orsolya Sipos, G�bor Kocsis, Istv�n Oldal
Mitarbeit: �gnes Varanyi
Regie-Choreographie: G�bor Goda

Pers�nliches, Lyrisches, Mythisches, Absurdes. Die Kinder von Isis und des vierzehngeteilten Osiris leben kontinuierlich bis zum heutigen Tag die alte Geschichte neu. Das, was von au�en unverletzlich ist, ist innen krank und zerf�llt zu Staub. Eine isolierte, sterile Welt verrottet unvermeidlich von innen her. Die Idylle ist immer erschreckend geheimnisvoll. Profane Riten, Bild- und Musikerscheinungen. Aktives Theater.
(mit freundlicher Unterst�tzung von: Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Nationales Kulturelles Grundprogramm, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Soros Stiftung, Traf�, Fon� Budai Zeneh�z, Albeo GmbH., Zumfilm)

www.artus.hu/

weitere Vorstellung: 20. Oktober

  19.-20. Oktober 20.00 Szk�n� Sz�nh�z  

Foto: CIPO®
Compagnie B�la Pint�r
Darvas
- Pint�r: Bauernoper
(Urauff�hrung)

Der Br�utigam                             B�la Pint�r
Seine Mutter                               Szilvia Baranyi
Sein Vater                                  J�zsef T�th
Stiefschwester                            �va Enyedi
Die Braut                                   Sarolta Nagy-Abonyi
Ihre Mutter                                 T�nde Szalontai
Ihr Vater                                     S�ndor Bencze
Stationsvorsteher                        Szabolcs Th�r�czy
Der Fremde                                Tam�s De�k
Musiker: Benedek Darvas - Cymbalo, Bence Gazda, L�szl� Ny�ri, G�bor Pelva - Violine, Samu Gryllus - Kontraba�
B�hnenbild:                                P�ter Horgas, G�bor Tam�s
Kost�me:                                   Mari Benedek
Licht:                                         G�bor Tam�s
Korrepetitorin:                             Bea Palya
Assistentin:                                Krisztina Kov�cs
Komponist:                                 Benedek Darvas
Buch und Regie:                        B�la Pint�r

"In der Bauernoper haben wir eine balladenhafte Geschichte in Opernform bearbeitet. Grundlage ihrer Musik ist die bizarre und doch homogene Mischung von ungarischen Volksliedern aus Siebenb�rgen, Barock und Rock.
Die Geschichte wird vielleicht f�r viele bekannt erscheinen. Mir erz�hlte sie meine Gro�mutter so, da� dies vor sehr langer Zeit mit Menschen in der N�he von Szabadsz�ll�s passierte. Sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich vorerst nur soviel erz�hle, da� es um Menschen mit einem ungl�cklichen Schicksal gehen wird, um Leidenschaft, Humor, Inzest und Mord.
Wem sie gef�llt, soll sie sich �fter anschauen!
Wem sie nicht gef�llt, soll sich anschauen lassen!" (B�la Pint�r)
(mit freundlicher Unterst�tzung von: Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Nationales Kulturelles Grundprogramm, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Soros Stiftung, Szk�n� theater, Picaro Stiftung)

www.picaro.hu

weitere Vorstellungen: 21.-22. Oktober

  20.-21. Oktober 20.00 A Gy�r  

I. Ungarisches Postdramatisches Forschungsinstitut (Mozg� H�z Ex)

№ 16 473
Ein Endre Z�voczki Requiem
(Urauff�hrung)
nach Ferenc Moln�rs Liliom
es spielen: Adrienn Bor, R�ka G�vai, Istv�n G�z, Erika Pereszl�nyi, G�bor Pint�r, Bal�zs Vajna, L�via Varj�
Musik: Bal�zs Barna
Technischer Leiter: Attila Szirtes
Regie: L�szl� Hudi

№ 16 473�: eine Registrierungsnummer. Laut Ferenc Moln�r ist unter dieser Endre Z�voczki, also Liliom, im Jenseits registriert.
"Jenseits": Die Welt nach dem Tod, den wir oft mit dem physischen Tod verwechseln, bezeichnet eine psychische Dimension, in der alle - vergangene und zuk�nftige - Taten und Geschichten der Menschheit gleichzeitig pr�sent sind, so auch Lilioms Geschichte, seit Moln�r sie geschrieben hat. Deshalb existiert das "Jenseits" nicht in der Zeit, es ist nicht eine auf den Tod folgende Form der Zukunft, sondern eine immerw�hrende Gegenwart. Die im "Jenseits" existierende Liliom-Geschichte ist jedoch nicht die wirkliche Liliom-Geschichte. Das "Jenseits" ist eine pers�nliche Umgebung, eine psychische Dimension; demzufolge wird die objektive, von Moln�r geschriebene Geschichte so deformiert, wie es die Involviertheit des K�nstlers, seine unbewu�te Liliom-Geschichte bedingt. Der Schauspieler ist durch seine Arbeit in der Lage, jenen ver�nderten Bewu�tseinszustand in sich zu wecken, mit dessen Hilfe er in die Dimension namens "Jenseits" eintreten und Liloms Geschichte heraufbeschw�ren kann - doch nur jene Liliom-Geschichte, die er origin�r in sich tr�gt. Das ist die einzige M�glichkeit zur Authentizit�t, und das ist auch die Eintrittskarte ins "Jenseits". Nicht die von anderen vorgestellte, mit Konventionen beladene Liliom-Geschichte soll man heraufbeschw�ren, man soll vielmehr zur eigenen, pers�nlichen Liliom-Geschichte gelangen.
(mit freundlicher Unterst�tzung von: Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Nationales Kulturelles Grundprogramm, Traf�; Dank an Ildik� L�k�s und Gy�rgy �rvai)

weitere Vorstellungen: 22.-27. Oktober

  20-23. Oktober  

Vorstellungen des Vereins der zeitgen�ssischen Tanztheater

"In unserer leistungsorientierten Welt bedeutet die Herausbildung eines Wertesystems noch eine der gr��eren Aufgaben. Tabus br�ckeln, neue, vermeindliche oder wirkliche Wahrheiten werden geboren und sterben in jedem Augenblick, geschickt agierende Epigonen oder besessene neuzeitliche Spiritisten suchen nach der wahren Seele unseres Jahrhunderts und tasten nach dem nebligen Weg, der zu unserem im Technokratismus versteinerten Selbst f�hrt. Ein nie dagewesenes Tempo diktiert die enorme Anzahl der Fausts des 21. Jahrhunderts.
Und hier ist die erste, einen in Verlegenheit bringende Frage: Was ist der Wert? Die Jury mu�, gewollt oder ungewollt, das formulieren, worauf bestenfalls die Nachfahren eine g�ltige Antwort werden geben k�nnen. Um unn�tige Risiken zu vermeiden, entschied sich die Jury, nicht zu werten, sondern vielmehr einen Raum f�r die bislang nur in einem kleinen Rahmen bekannten, jungen "Theatermacher" zu bieten, um vor dem Publikum die spannenden, bunten M�glichkeiten der zeitgen�ssischen Tanzkunst aufblitzen zu lassen. Nehmen Sie sie offen auf, auf da� sie Sie in ihre eigene Welt entf�hren." (Mikl�s K�ll�)

Mitglieder der Jury: M�rk Fenyves, Mikl�s K�ll�, R�ka Szab�
(mit freundlicher Unterst�tzung von: Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest)
www.elender.hu/kortanc/

20. Oktober 20.00    OFF PROGRAMM    L1 T�ncm�vek
Gyula Berger - M�rta Ladj�nszki - Attila D�ra: Beinahe 3
Tanz: Gyula Berger, M�rta Ladj�nszki, Attila D�ra

21. Oktober 20.00    Merlin Sz�nh�z
Kriszti�n Gergye: e.sch.eroto
Choreographie-Tanz: Kriszti�n Gergye
Zs�fia Mur�nyi - Gyula Francia: Zweierlei W�nsche
Choreographie: Zs�fia Mur�nyi
M�rta Ladj�nszki: spreizende Schenkel
Choreographie-Tanz: M�rta Ladj�nszki
(geteilter 3. Preis des II. Solotanzfestivals)
Csongor Szab�: Monster
Choreographie-Tanz: Csongor Szab�
�kos Hargitai: Singing in the Rain (Again)
Choreographie-Tanz: �kos Hargitai

22. Oktober 20.00    Merlin Sz�nh�z
�d�m Fejes: Images
Tanz: �d�m Fejes, J�zsef H�mor, Nikoletta J�n�s, Zizi M�sz�ros
Choreographie: �d�m Fejes

23. Oktober 20.00    OFF PROGRAMM    Petrik Lajos Vegyipari
Szakk�z�piskola

OFF Tanztheater: Lux
Choreographie: Adrienn H�d
(weitere Vorstellungen: 24.-25. Oktober)

  23. Oktober 19.30 F�v�rosi Nagycirkusz 

Graphik: D�niel Mer�nyi
Kr�tak�r Theater
Istv�n Tasn�di - �rp�d Schilling: HeimatHeimat
- S�uglingsheim Taygetos II. -

in Memoriam G�za Hofi
(Ungarische Erstauff�hrung)
Nur f�r Erwachsene

Mitwirkende: Gergely B�nki, Eszter Cs�k�nyi, J�zsef Gyabronka, L�szl� Katona, Annam�ria L�ng, Zolt�n Mucsi, Zsolt Nagy, Borb�la P�terfy, Roland R�ba, Lilla S�rosdi, P�ter Scherer, S�ndor Terhes, G�bor Viola, Tilo Werner
Komposition: L�szl� Melis, Mikl�s Luk�cs
Musiker: Mikl�s Luk�cs, Csaba Nov�k, K�lm�n Ol�h, Bal�zs Szokolay
B�hnenbild: M�rton �gh
Kost�me: Kl�ra Varga
Kost�mbildnerin: J�lia Kiss
Licht: Tam�s B�nyai
Choreographie: Csaba Horv�th
Dramaturg: Anna Veress, P�ter K�rp�ti, Andr�s Forg�ch, Bal�zs Er�s
Maske: Fruzsina Nagy
Regieassistent: P�ter T�th
Produzent: M�t� G�sp�r
Regie: �rp�d Schilling

Das St�ck versucht einen �berblick �ber die Geschichte Ungarns nach dem Systemwechsel zu geben. Das Ziel ist nicht, die Geschehnisse aufzulisten, vermutete oder wirkliche Zusammenh�nge aufzuzeigen, auch nicht Fakten aufzufinden oder zu enth�llen; das St�ck spielt nur mit den Tatsachen, vermischt die Wirklichkeit mit der Fiktion, damit aus dem Allt�glichen eine souver�ne, halbwegs m�rchenhafte B�hnenwelt entstehen kann, die sich der vergangenen 13 Jahre der ungarischen und osteurop�ischen Geschichte aus einem grotesken und satirischen Blickwinkel n�hert. Wir denken nicht in B�hnenst�cken, sondern in Vorstellungen, vielmehr noch in Ereignissen. An diesem Abend halten wir eine nationale Selbstinspektion mit Hilfe der Theaterform ab.

Die Vorstellung verwendet entsprechend des Reichtums des Themas viele Stilelemente und Theaterformen vom Video bis hin zu klassischen Zitaten, zur Farce, zum Volkstanz und zum Variet�. Das musikalische Gewebe, das die Stimmung der Vorstellung bestimmt, setzt sich aus Livemusik verschiedener Stile und Genres der ungarischen Musiktradition zusammen, von folkloristischen �ber popul�re nationale Lieder bis hin zur Operette und zumRock-and-Roll. Einige Liedtexte sind Werke von obdachlosen Budapester Poeten.
(eine Kr�tak�r Produktion mit der Ungarischen Zirkus und Variet� GmbH, MC 93 Bobigny, CDN Orl�ans, THEOREM /mit der Unterst�tzung von Culture 2000/, in Koproduktion mit den Zs�mb�ker Samstagen; mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Soros Stiftung)

www.kretakor.hu

  25.-26. Oktober 20.00 Traf�  

Foto: Marc Vanappelghem
Alias Compagnie (Schweiz)

L�odeur du voisin

Tanz: Caroline de Cornière, Joseph Trefeli, Kylie Walters, Mike Winter, Asier Zabaleta
B�hnenbild: Gilles Lambert
Kost�me: Caroline de Cornière, Samantha Fran�ois-Kapitz
Lichtentwurf: Pascal Burgat, Jean-Marc Serre
Technische Leitung: Pascal Burgat
Studioaufnahmen: Andrès Garcia
Musik: Hans-Peter Kuhn, Ary Barroso �s m�sok
Administration: Airelle Buff
Kommunikation: Christine Hirsig
Beratung: Gabriel D�coppet
Choreographie: Caroline de Cornière und Guilherme Botelho, in Zusammenarbeit mit den T�nzern

"Wer allein in einem Restaurant i�t, nimmt mehr zu sich, als nur das Essen." (G. Haldas)
Die ber�hmte Alias Compagnie ist bereits zum zweiten Mal zu Besuch im Traf�, und zeigt auch diesmal ihre neueste Arbeit. Der erste Teil der Vorstellung erhielt 2000 auf dem Festival Rencontres chor�graphiques internationales den Preis der Stadt Seine-Saint-Denis. In dem St�ck L�odeur du voisin bekommt der Zuschauer einen Einblick in die Welt eines Restaurants, in der zwei Ebenen der Wirklichkeit gleichzeitig zugegen sind. Auch diesmal bietet die f�r an ungew�hnlichen Orten spielende Vorstellungen bekannte Alias Compagnie mit ihren Spielfiguren ein feines, unglaublich detailreiches Bild.

Die realistischen Portr�ts umrahmt eine ununterbrochene, an unerwarteten Wendungen reiche Handlung. Die Elemente der von Alias pr�sentierten zweiten Wirklichkeit sind allesamt lebensnah, doch das aus ihnen entstandene Gesamtbild ist zugleich bekannt und komisch irreal.

(eine gemeinsame Veranstaltung mit Traf�val; mit freundlicher Unterst�tzung von: D�partement des affaires culturelles de la Ville de Genève, D�partement de l'Instruction Publique du Canton de Genève, Pro Helvetia - Fondation Suisse pour la Culture, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Sophie und Karl Binding Stiftung, la Loterie Romande, CORODIS, Lombard Odier & Cie; mit besonderer Unterst�tzung des Prix d�auteur du Conseil g�n�ral de la Seine-Saint-Denis, France /Rencontres chor�graphiques internationales 2000/)

www.trafo.hu/

  29.-30. Oktober 19.00 Merlin Sz�nh�z  

Graphik: Bill Mitchell
S�m�n Theater - Kneehigh Company (Gro�britannien)

Emma Rice: Wild Bride or The Handless Woman
(Urauff�hrung)

Tanz: Jon Fenner, �va Magyar, Borb�la Blask�, R�ka Szab�, G�bor Botond Barna
B�hnenbild: Bill Mitchell
Regie: Emma Rice

Die Konzipienten dieser Vorstellung, Emma Rice und Bill Mitchell - die Leiter der englischen Kneehigh Company - nahmen als Ausgangspunkt ihrer Arbeit einen Bestseller, einen Band �ber die folkloristischen Geschichten zahlreicher V�lker dieser Welt. Das Ergebnis, dieses M�rchen mit seiner reichen Bildwelt, handelt von der Begegnung des Teufels mit einer jungen Frau, die von ihren nichtsahnenden Eltern verkauft wird. Der K�ufer ist der Herr der H�lle h�chstpers�nlich. Im Laufe des Tanzspiels nimmt die Frau ihr Schicksal auf sich und bewahrt sich dabei durch ihr stilles Durchhalten nicht nur ihre Menschlichkeit, sondern z�hmt auch die negative Kraft und bringt diese auf ihre Seite. Die Vorstellung zeigt, wie es zwei Theatergruppen mit unterschiedlichem kulturellen Erbe gemeinsam gelingt, mehrere hundert Jahre alte Gedanken zu interpretieren und diese mit den heutigen Grundnormen in Einklang zu bringen.
(in Koproduktion mit: Merlin Theater; mit freundlicher Unterst�tzung von: The British Council, Nationales Kulturelles Grundprogramm, British Airways)

www.szinhaz.hu/merlin

weitere Vorstellungen: 31. Oktober, 1.-2. November

  30.-31. Oktober 20.00 Traf�  

Foto: S�verine -
atelier graphique J. L. Fouchez
Josef Nadj (Frankreich)

Journal d�un inconnu

Musik: Percussion of Ethiopia, Sakata und Halottk�s�r� (Bethlen, �szak-Mez�s�g) (Ausz�ge: Cs�k Zenekar und Tiszta Sz�vvel); Son Sventa Cajvaltic (Ausz�ge: Mexico, Fiestas of Chiapas und Oaxaca); Portof�l� (Ausz�ge: Zigeunerfolklore, Ungarn/Rum�nien)
B�hnenbildentwurf: Josef Nadj und R�mi Nicolas
Licht: R�mi Nicolas, unter der Mithilfe von Xavier Lazarini
Kost�me: Bjanka Ursulov
B�hnenbild: Michel Tardif
Gem�lde: Jacqueline Bosson
Video: Thierry Thibaudeau
Technischer Leiter und Lichtentwurf: Xavier Lazarini
Video- und Tontechniker: Thierry Thibaudeau
B�hnenmeister: Val�ry Franch
Tourneeorganisation: Martine Dionisio
Nach Tageb�chern und Gedichten von Ott� Tolnai

Choreographie und Tanz: Josef Nadj

Ott� Tolnai: ich f�rchte mit mir machst du eine Ausnahme

bitte mein Herr errette mich nicht
so ist es m�nnlicher
errette mich nicht
wenn ich auch bete
ein Schulkind das die erste Tods�nde bekennt
und endlos jammere
errette mich nicht
wenn ich auch alle deine Gef��e
mit Tr�nen f�lle
deine verbeulten Fingerh�te
zerfallenden Hektoliterf�sser
vollschluchze
alle deine l�chrigen schwarzen Socken
bitte mein Herr errette mich nicht

la� die Ratte nur
emsige Tunnelgr�berin
sich durch meine Bauchdecke fressen
la� den Wolf nur
mit mir in mir verbunden
mein Gesicht zerschmatzen
erg�tze dich lieber an ihnen
wie du dich an begehrlichen Liebespaaren noch nicht erg�tzt
bitte mein Herr errette mich nicht
mein Gebet h�re als Bersten der reinen Eisdecke
errette mich nicht
ich wei� du hast nie wirklich jemanden errettet
doch ich f�rchte mit mir machst du eine Ausnahme
bitte errette mich nicht
bitte mein Herr errette mich nicht

(Aus dem Ungarischen von Gy�rgy Buda)

Die letzte, beim diesj�hrigen Budapester Fr�hlingsfestival gezeigte Arbeit von Josef Nadj und seiner Compagnie Les Veilleurs k�nnte man auch als abschlie�endes St�ck einer k�nstlerischen Periode auffassen. Die Aufmerksamkeit des stets ein eigent�mliches Instrumentarium aufbauenden, forschenden Choreographen wendet sich neuen Richtungen zu. Welche dies sind und was Josef Nadj in seiner neuen, vor kurzem begonnenen Schaffensperiode besch�ftigt, beantwortet sein neues St�ck. Das Journal d�un inconnu ist ein sehr pers�nliches Solost�ck, das am 6. Juni 2002 bei der Biennale in Venedig uraufgef�hrt wurde.

(eine gemeinsame Veranstaltung mit Traf�; eine Koproduktion des Centre Chor�graphique National d�Orl�ans und des Th��tre de la Ville - Paris; das Centre Chor�graphique National d'Orl�ans dankt f�r die freundliche Unterst�tzung folgenden Institutionen: Ministère de la Culture et de la Communication - Direction de la musique, de la danse, du th��tre et des spectacles, Direction R�gionale des Affaires Culturelles Centre, Ville d�Orl�ans, Conseil R�gional du Centre, Conseil G�n�ral du Loiret; ausl�ndische Tournees der Compagnie werden unterst�tzt von: A.F.A.A.)

www.trafo.hu/ www.josefnadj.com/

  31. Oktober - 1. November 20.00 MU Sz�nh�z  

Graphik:
Dorka H�bner
TranzDanz
H�hlenmalerei

(Urauff�hrung)

Tanz: Veronika V�mos, Gerzson P�ter Kov�cs
Musiker: Ferenc Kov�cs, S�ndor Budai, K�lm�n Ol�h - Violine, Csaba Nov�k - Kontraba�
B�hnenbild: Gerzson P�ter Kov�cs
Komponist: Ferenc Kov�cs
Kost�me: Edit Sz�cs
Choreographie: Gerzson P�ter Kov�cs

"�ber den Menschen, der durch Werke eine Welt entstehen l��t, sich und seine Welt aufzeigt und verewigt, der f�r die Gemeinschaft n�tzlich, wertvoll und verst�ndlich ist; seine Zeichen t�rmen Kulturen von zehntausenden Jahren auf, w�hrend Religionen demagogische Ideologien, zynische Profiteure, 'rationale' Zivilisationen den freien, schaffenden Menschen regulieren, vernichten, umbringen und vergiften. Er aber - allen gegen ihn gerichteten Bestrebungen trotzend - hinterl��t seine Spur an der Wand der H�hle als Nachricht f�r Jahrtausende: 'Hier bin ich! Jetzt habe ich die Welt ver�ndert!' - das neue St�ck von TranzDanz, ein Abdruck des vor dem Kommerz, dem 'Praktischen' in Hohlen und Reservate fliegenden Gedankens, ist ein H�hlenmalerei-Comic der Gegenwart.
Der Komponist der zu Livemusik gestalteten Vorstellung, Ferenc Kov�cs (Dresch Quartet, Djabe, Balogh K�lm�n Gipsy Cimbalom Band) und seine Musikerkollegen (S�ndor Budai Primgeiger und Csaba Nov�k Kontrabassist - Musiker der Balogh K�lm�n Gipsy Cimbalom Band, K�lm�n Ol�h Geiger - Solist der Ungarischen Virtuosen) unterst�tzen das St�ck durch ihre virtuose Technik und kraft ihrer B�hnenerfahrung." (Gerzson P�ter Kov�cs)
(mit freundlicher Unterst�tzung von: Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Nationales Kulturelles Grundprogramm, MU Theater)

weitere Vorstellung: 2. November

  2.-3. November 20.00 Traf�  

Foto: Guy Morley
and the Brighton Dome
Akram Khan Company (eine Veranstaltung des British Council)

Was w�re, wenn ... (Kaash)

Tanz: Akram Khan, Rachel Krische, Moya Michael, Inn Pang Ooi, Shanel Winlock
Musik: Nitin Sawhney, sowie John Oswald:
Spectre (in der Bearbeitung des Kronos Quartetts)
B�hnenbild: Anish Kapoor
Licht: Aideen Malone
Kost�me: Saeunn Huld
Choreographie: Akram Khan

Hindu-G�tter, schwarze L�cher, indische Zeitkreise, Erschaffen und Zerst�ren bilden die begrifflichen S�ulen der in diesem Jahr pr�sentierten Vorstellung. "Es ist wichtig, uns an den Wert der nicht greifbaren Dinge zu erinnern. Ist es nicht wahr, da� das leere Innere des Bechers diesen erst n�tzlich macht? �hnlich findet sich das Geheimnissvolle der wahren Formen in der Bewegungslosigkeit zwischen zwei Bewegungen, in den Pausen zwischen den musikalischen Phasen und in den nicht ausgef�llten R�umen der Leere" - sagt der den klassischen indischen und den westlichen zeitgen�ssischen Tanz verbindende Akram Khan.
Der T�nzer und Choreograph wurde als Kind bengalischer Eltern in London geboren. Die 500 Jahre alte, klassische indische Tanztechnik, den Khatak, erlernte er an der indischen Tanzakademie. Die Choreographie von Kaash baut auf die gebundenen musikalischen Phasen auf, wie sie in der indischen klassischen Musik oft vorkommenden. Inspiriert wurde das St�ck von jenem Zusammenhang, gem�� dem das Verhalten der hinduistischen G�tter bzw. das damit verbundene Symbolsystem durch Rhythmusmuster und besondere Bewegungsreihen dargestellt werden kann. Khan, der u.a. bereits mit Pandit Ravi Shankar und Anne Teresa De Keersmaeker zusammengearbeitet hat und in Peter Brooks Mahabharata auftrat, gr�ndete im August 2000 seine eigene Company. Seit April ist er st�ndiger Choreograph der Royal Festival Hall.

(eine gemeinsame Veranstaltung mit Traf�; Koproduzenten: South Bank Centre, Tramway, Vooruit, Sampad, DanceEast, Maison Des Arts Cr�teil, Wexner Center for the Arts at the Ohio State University mit der freundlichen Unterst�tzung der Doris Duke Charitable Foundation; die Akram Khan Company wird von folgenden Institutionen unterst�tzt: The Arts Council of England, London Arts; die Entstehung der Produktion Kaash wurde unterst�tz von: The Quercus Trust, Jerwood Space, Birmingham DanceXchange; ein besonderer Dank gilt: Angela Bernstein, Jonathan Burrows, Julia Carruthers, Damian Chapman, Rachel Harris, Su-Man Hsu, Malcolm Glanville, Catrin John, Brendan Keaney, Richard Lee, Rob Lynden, Tim McKeough, Lyndsey Williams, Dance Umbrella, Guy Morley and the Brighton Dome.)

www.trafo.hu/

  3. November 19.00 Th�lia Sz�nh�z  

Zeitgen�ssischer Volkstanz-Abend

Auf dieser bereits traditionell wiederkehrenden Veranstaltung des Budapester Herbstfestivals werden experimentelle Werke pr�sentiert, die den traditionellen Bewegungsschatz mit einer durch und durch zeitgen�ssischen Auffassung verbinden. Im Laufe des Abends kommen vielerlei Gedanken, spannend unterschiedliche Interpretationen der Tradition zur Geltung: dem Publikum wird ein Querschnitt der besten Produktionen der vergangenen Saison pr�sentiert, die in ihrer Vielfalt, ihrem mannigfaltigen Ton der jahrzehntelangen Tradition der Volkstanz-Abende gerecht werden.

(Eine Veranstaltung des Martin-Gy�rgy-Volkstanz-Verbandes)

  22. Oktober 19.30 OFF PROGRAMM   Th�lia Sz�nh�z, �j St�di�  

Andr�s Visky: J�lia
Dialog �ber die Liebe
(Urauff�hrung)
Mitwirkende: Enik� Szil�gyi
Regie: G�bor Tompa

"Zehn Produktionen umfa�t das Programm der nun zum siebenten Mal veranstalteten Studiotheater Tage. An diesem Festival nehmen jene Vorstellungen teil, die die Kuratoren unter den von der Soros Stiftung unterst�tzten Produktionen f�r die besten hielten. Die zehn Werke zeigen die wichtigsten Tendenzen der k�nstlerischen Versuche und Wegsuchen in den ungarischen alternativen Theaterwerkst�tten. Neben vier Tanztheaterproduktionen sowie je zwei hauptst�dtischen bzw. l�ndlichen Studioproduktionen werden auch die bemerkenswerteste Auff�hrung des Jahres, die viel Diskussion ausl�sende alternative Produktion des Kr�tak�r Theaters W - Arbeiterzirkus bzw. eine Ionesco-Adaptation in Rome, die unter der �gide des Roma Parlaments entstand, gezeigt. Dieses fachlich wie k�nstlerisch anspruchsvolle Programm verspricht allen Interessenten besonderer Theatererlebnisse eine angenehme Unterhaltung." (Istv�n N�nay)

www.soros.hu

  20. Oktober 19.00 B�rka Sz�nh�z  

B�rka Theater
Harold Pinter: Die Heimkehr
Regie: L�szl� B�rczes
www.barka.hu

  22. Oktober 20.00 MU Sz�nh�z  

The Collektive of Natural Disaster
62 Tage

Todesreisetagebuch
B�hnenbild, Kost�me, Musik, Regie: Gy�rgy �rvai

www.trafo.hu/arvaigy.html

  24. Oktober 19.00 Merlin Sz�nh�z  

Pet�fi Theater, Veszpr�m
August Strindberg: Der pelikan
Regie: Anca Bradu
www.petofiszinhaz.hu/

  25. Oktober 19.00 Bethlen Kort�rs T�ncm�hely  

Tanz Theater Mittel-Europa - M�ricz-Zsigmond-Theater, Ny�regyh�za
Barbaren
Regie-Choreographie: Csaba Horv�th
www.cedt.hu/ www.moriczszinhaz.hu/

  26. Oktober 19.00 Tivoli  

Budapester Kammertheater
William Shakespeare: Macbeth
Regie: R�bert Alf�ldi
www.budapestikamaraszinhaz.hu/

  28. Oktober 20.00 Traf�  

Compagnie P�l Fren�k

K�Osz
Choreographie: P�l Fren�k
www.ciefrenak.org/

  29. Oktober 20.00 Szk�n� Sz�nh�z  

KOMPm�NIA/Compagnie Attila Csabai
Cyber Geshas (Gertrude und Alice in Wunderland)

Choreographie: Attila Csabai

  1. November 20.00 Magyarorsz�gi Roma Parlament  

Maladype - Theater der Begegnungen
Eugène Ionesco: Jakob oder der Gehorsam
Regie: Zolt�n Bal�zs
www.szinhaz.hu/maladype/

  2. November 20.00 Th�lia Sz�nh�z, R�gi St�di�  

Kr�tak�r Theater
W - Arbeiterzirkus
Regie: �rp�d Schilling
www.kretakor.hu

  2. November 22.00 Th�lia Sz�nh�z  

Preisverleihung und Abschlu�gespr�ch

Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte dem Programmheft der Studiotheater Tage.


  24. Oktober 19.00 Millen�ris Te�trum  

Ungarische Oper Kolozsv�r/Cluj
Attila Dem�ny: Parafarm
Kammeroper

Libretto (nach George Orwells Roman Farm der Tiere): Andr�s Visky
Napoleon B�lint Szab�
Schneeball Levente Szak�cs
Kleeblatt Zsejke Sz�kely
Mollie Zs�fia Popovici
Boxer Zsolt D�niel
Benjamin V. R�bert Laczk�
Hunde L�szl� Veress, �rp�d S�ndor
Schafe Ildik� Sz. Veress, Enik� Pataki, Ildik� P�ll
B�hnenbild: Judit Dobre-K�thay als Gast
Kost�me: Katalin Starm�ller
Regieassistentin: Annam�ria Gomb�r
Dirigentin: G. Katalin Incze
Regie: Attila Dem�ny

"Parafarm ist eine surreale Vision, die, sofern sie in Richtung Orwell sieht, von ihm auch absieht, und folglich an jedem Ort und mit jedem geschehen kann. Dem Genre nach ist sie ein Aufeinandertreffen von Kammeroper und Tanztheater. Hinter der skizzenhaften, doch leicht verfolgbaren Geschichte wollte ich die m�glichen Hypostasen der Macht zeigen." (Attila Dem�ny)

Attila Dem�ny: Unvollendete Konjugation
Totentanzspiel - Kammeroper

Libretto (nach der gleichnamigen Minuten-Novelle von Istv�n �rk�ny): Andr�s Visky
Mitwirkende: Judit Hary, Enik� Pataki, M�ria Moln�r, Andr�s Tak�cs, �rp�d S�ndor, J�nos Szil�gyi und das Kammerorchester der ungarischen Oper Kolozsv�r/Cluj
B�hnenbild: Judit Dobre-K�thay als Gast
Kost�me: Katalin Starm�ller
Beraterin bei der Choreographie: Melinda Szil�gyi Jakab
Regieassistentin: Annam�ria Gomb�r
Dirigent: Zsolt L�szl�ffy
Regie: Attila Dem�ny

"Dieses Werk zu schreiben, sowie es gerade mit der Parafarm, der vor zehn Jahren entstandenen Kammeroper aufzuf�hren, hat zahlreiche Gr�nde. Ich suche nach der Verbindung zwischen den zwei Opern aus der Entfernung von zehn Jahren, ich suche mich in der Geschichte dieser zehn Jahre, an der Schwelle zum neuen Jahrhundert, in seiner Krise der Werte, seiner Code�nderung. Es ergab sich, da� ich die Provokationen der Wiederholungen, der Monomanien, der grotesken Erfolglosigkeiten zu Beginn unseres komischen ostmitteleurop�ischen Jahrhunderts schreiben mu�. Deshalb schreibe ich nach der Parafarm die Unvollendete Konjugation so, da� es weder Namen noch Rollen, sondern nur Zust�nde und Situationen gibt. Zu diesem Lebensgef�hl erschien die gesungene Pantomime als geeignetstes Genre." (Attila Dem�ny)
(eine gemeinsame Veranstaltung mit Millen�ris GnG.; mit freundlicher Unterst�tzung von: Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Nationales Kulturelles Grundprogramm)

  3. November 19.30 Budapest B�bsz�nh�z  

G�bor Gerhes:
a T megtal�l�sa
Gergely Vajda: Das Riesenbaby
Kammeroper f�r S�nger, Instrumente, Sprecher und Puppen nach dem Schauspiel von Tibor D�ry
(Urauff�hrung)
S�nger:
Neugeborenes/2. Neugeborenes Mariann Falusi
Vater G�bor Lengyel
Nikodemos P�ter B�r�ny
Jungfrau/Stef�nia Rajk Judit
Puppenspieler:

G�bor Czipott, Zsolt Cs�k, Erzs�bet Csort�n, Istv�n Kem�ny, Zsuzsanna Kenyeres, Judit Kov�cs, Judit Rusz, Anna Sim�ndi

Musiker: Zolt�n Gy�ngy�ssy - Fl�te, N�ndor G�tz - Saxophon, P�ter Burget - Posaune, P�ter �cs - Kontraba�, Bogl�rka F�bri - Schlaginstrumente, Bal�zs Horv�th - Korrepetitor, Synthesizer
Visuelle Effekte: Margit Balla und P�ter Horgas
Tontechnik, Studioarbeiten: P�ter Erd�lyi
Assistentin: Eszter B�nky
Dirigent: Gergely Vajda
Regie: Bal�zs Kovalik

"Ich habe keine Probleme. Ich bin unsterblich. Das Leben ist mir h�rig, denn ich bin der Anfang..." Das Riesenbaby, das seit dem Augenblick seiner Geburt gehen, verstehen und sprechen kann, das sich selbst als Herr �ber Leben und Tod wei�, das sein Vater verkaufte, das wenige Stunden nach der Geburt im Zirkus gezeigt wurde, das aus Spiel mordet, ist ebenso unschuldig und naiv, wie ein allt�gliches Neugeborenes. Oder doch nicht? Denn es wei�, da� es "nichts sch�neres gibt, als wenn der Mensch hungrig ist und nicht satt wird, wenn er friert und keine Decke hat, wenn er krank ist und nicht gesund wird". Wenn jeder mit seinem Paradies zufrieden ist. Wenn - nach drei kurzen Akten - seine Zeit abgelaufen ist, mu� es erkennen, da� man auf dieser Erde nicht ungestraft auf die Welt kommen, leben und sterben kann ... h�chstens die Frage stellen: "Was war der Sinn meines Lebens? Und ich frage, was war der Sinn meines Todes?"
(mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm)

www.budapest-babszinhaz.hu www.bmc.hu/vajda

Weitere Vorstellungen: 4., 8. November




  18. Oktober 19.30 B�rka Sz�nh�z, V�v�terem  

Ein Abend mit B�la Farag�
Gesichter des Lichts
CD-Premiere

Mitwirkende: Katalin Pitti und die Mitglieder des Voces Aequales Gesangsensembles (Zolt�n Gavodi, Csaba Gyulai, Zolt�n Mizsei), sowie Gerg� Bal�zs - Violine, Samu Gryllus - Ba�gitarre, J�nos Nagy - Synthesizer
Tontechnik: Istv�n Horv�th
Rauminstallation: S�ndor S�rk�ny

Die Gesichter des Lichts [A f�ny arcai] - die dritte Platte von B�la Farag� - erscheint im Herbst 2002 bei der Binder Music Manufactury. Der Grundgedanke des nahezu eineinhalbst�ndigen Werkes war es, dem Tod nahe bzw. Todeserlebnisse durch Gesangsstimmen und Synthesizer zu formulieren, wobei - unter anderen - des Grablied des Seikilos (das �lteste �berlieferte Fragment europ�ischer Musik), die Zeus-Hymne des Aischylos, die Melodie der mittelalterlichen Dies irae oder byzantinische Gebetsfragmente ebenso als Inspiration dienten, wie der das j�dische Neujahr begr��ende Klang des Schofar oder auch die "toten" Kl�nge der im Handel erh�ltlichen Synthesizer, die jeder zum Klingen bringen und die man auch in den Dienst der Musik stellen kann.

Bei der Aufnahme erklangen die Instrumentalpartien im Vortrag des Komponisten auf Synthesizer. Bei diesem Konzert h�ren Sie die Platte "live", sozusagen als Transkription. Zu den elektronischen Instrumenten und dem Computer gesellen sich auch akustische Instrumente und es erklingt eine neue, auf der CD fehlende Bearbeitung des Dies irae.

(eine gemeinsame Veranstaltung mit dem B�rka Theater)


www.bmc.hu/farago

  19. Oktober 19.30 �j Sz�nh�z  


Konzert der After Crying Band und das Brass in the Five Quintett

Die Blechbl�serband ist - infolge ihrer in verschiedenen musikalischen Perioden und Gebieten �bernommenen mannigfaltigen Rollen - besonders geeignet Klangverflechtungen sp�rbar zu machen, die unsere entzweite Musikkultur anders vorzustellen verm�gen, als die "traditionellen" musikalischen Genres und Formen. F�r dieses Spiel sind die musikalisch auf hohem Niveau ausgebildeten Mitglieder des Brass in the Five aufgrund ihrer musikalischen Vergangenheit und ihrer Praxis hervorragend geeignet, die Mitglieder der After Crying (zugleich Komponisten des Abends) besch�ftigen sich regelm��ig mit �hnlichen Versuchen.

www.aftercrying.com www.brass5.hu

  21. Oktober 19.30 Zeneakad�mia  

Foto: L�szl� M�ller
Symphonieorchester des Ungarischen Rundfunks
Werke von Gy�rgy Kurt�g

Messages
- f�r Orchester Op. 34 (1991-1996)
             Brief an P�ter E�tv�s
             Aus der Ferne - Hommage à Alfred Schlee 85
             ... a solemn air ... - Hommage à Albert Simon 70
             Lagebericht - Ein Wort an Zolt�n Jeney
             Inscription on a Grave in Cornwall - Hommage à Sabine Tomek
             ...blumen die Menschen - an Zolt�n Kocsis (... in memoriam Otto Kocsis ...)
Splitter Op. 6/c - f�r Cimbalom
New Messages
- f�r Orchester Op. 34/a (1998-2000)*
            
Merran�s dream (Caliban detecting-rebuilding Mirranda�s dream)
             Schatten - Message à Elmar Weingarten
             ... aus tiefer Not ... - un message à Madeleine Santchi
             Les adieux - in Jan��eks Manier (In memoriam Egon von Westerholt)
             Botschaft an Zolt�n Pesk�
             Merran�s dream (Caliban detecting-rebuilding Mirranda�s dream) - version
             f�r Streichorchester
St�cke f�r Klavier aus Spiele und f�r Cello aus Signs, Games and Messages
             Vorkl�nge zu einer B�lint-Austellung f�r Klavier
             Doina f�r Klavier
             Der Glaube (aus Die Spr�che des P�ter Bornemisza Op. 7) f�r Cello
             Les adieux in Jan��eks Manier f�r Klavier
             Zeichen Op 5b I (Agitato) - II (Giusto) f�r Cello
             Pilinszky J�nos: G�rard de Nerval f�r Cello
             Spiel mit Obert�nen f�r Klavier
             Hommage à J. S. B.
(aus 12 neue Mikroludien) f�r Klavier
             Spiel mit Unterbrechungen f�r Klavier
             Kro� Gy�rgy in memoriam
f�r Cello
             Schatten (�rnyak) f�r Cello
             Hommage à Paganini f�r Klavier
             Tears
f�r Klavier
             Studie zu H�lderlin f�r Klavier
            
Schatten f�r Cello und Klavier
             Grabstein f�r Stephan Op. 15/c (1978-1979, rev. 1989) f�r Gitarre und r�umlich verteilte
             Instrumentengruppen
* (Ungarische Erstauff�hrung)
Mitwirkende: Elena Casoli - Gitarre, Ildik� V�kony - Zymbal, G�bor Csalog - Klavier, Mikl�s Per�nyi - Cello, Chor des Ungarischen Rundfunks (Chorleiter: K�lm�n Strausz)
Dirigent: Zolt�n Pesk�

"Im letzten Jahrzehnt erklangen Gy�rgy Kurt�gs Werke oft im Rahmen 'komponierter Konzerte'. Das Wesen dieser besteht darin, da� der Komponist das Programm des Abends so gestaltet, da� die Beziehungen der nebeneinander gespielten Musikst�cke und sogar ihre konkrete Verwandtschaft f�r den Zuh�rer nachvollziehbar werden. So werden auch heute - ungew�hnlich f�r die Konzertpraxis der Gegenwart - Kammermusik und Werke f�r ein gr��eres Ensemble nebeneinander zu h�ren sein. W�hrend der Titel des fr�hesten Werkes Splitter - ein Zymbal-Zyklus f�r vier S�tze - auf einen Band des Dichters J�nos Pilinszky verweist, stellt der letzte Satz dieser durch volkst�mliche Klagelieder inspirierten Trauermusik dem Jugendfreund und Musikerkollegen Stefan Romascanu ein Denkmal. Dieser Satz f�hrt dann insofern weiter zu den weiteren Werken des Konzerts, als dies ein erstes Beispiel f�r jene in memoriam- bzw. hommage-St�cke ist, die Kurt�g seit Jahrzehnten besch�ftigen. Es gibt aber auch noch andere Verbindungen zwischen Splitter und dem 1988-89 entstandenen Grabstein f�r Stephan: urspr�nglich sind beide f�r Gitarre komponiert; im ersteren wich die Gitarre dem Zymbal, w�hrend im zweiten die zentrale Rolle der Gitarre zwar erhalten blieb, sie sich aber als Soloinstrument in den Rahmen eines Ensembles von der Gr��e eines Orchesters einf�gte. Das Orchester war f�r Kurt�g lange Zeit ein fremdes Medium. An der Wende der 1980er und 1990er Jahre eroberte er die gr��eren Apparate mit Werken, in denen er das Ensemble in kleinere Instrumentengruppen gliederte, und diese an verschiedene Punkte des Konzertsaals stellte. Im Falle des Grabstein schwingen in den Rahmenabschnitten die feinen Echos der Gitarrenakkorde durch den Raum, um sich dann im Mittelteil zu einem markersch�tterndem Aufheulen der Emp�rung �ber den Skandals der Verg�nglichkeit zu verdichten. Das 1994 entstandene Werk Stele kann man als Kurt�gs erstes wirkliches Orchesterwerk betrachten; parallel zu dessen Entstehen formierten sich jene kurzen S�tze f�r kleinere oder gr��ere orchesterartige Ensembles, die sp�ter unter dem Titel Botschaften zu einer Reihe wurden. Die S�tze dieser Reihe, ebenso wie ihrer Fortsetzung, die jetzt als Ungarische Erstauff�hrung pr�sentierten Neue Botschaften, sind jeweils an einen Freund gerichtet, als Trost, als Mahnung, als mitf�hlende Worte. Diese Orchesterzyklen sind eigentlich Verwandte der unter dem Titel Spiele zusammengefa�ten Klavierst�cke und der f�r Streich- bzw. Blasinstrumente komponierten Sammlung Zeichen, Spiele und Botschaften, aus der ebenfalls einige S�tze erklingen werden. (P�ter Hal�sz)
(mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm)

www.bmc.hu/kurtag/index2_en.htm

  25. Oktober 19.30 B�rka Sz�nh�z  

Das UMZE Kammerorchester und G�ste

Gy�rgy Kurt�g jun.: The Hollow of the Deep Sea Wave (UEA)
der Komponist - Synthesizer
Lukas Ligeti: Independence (UEA)
Amadinda Percussiongroup

Mikl�s Per�nyi: Ritornello per 21 (UA)
UMZE Kammerorchester

P�ter E�tv�s: Intervalles-Int�rieurs
Gy�rgy D�ri - Cello, Aur�l Holl� - Schlaginstrumente, Csaba Kleny�n - Klarinette, Anna M�rei - Violine, Michael Svoboda - Posaune
J�zsef P�lfi - Tontechnik

Dirigent: P�ter E�tv�s

"Die neue Komposition von Gy�rgy Kurt�g jun. (*1954) entstand auf Bestellung der Wiener Festwochen und verweist im Titel auf ein ber�hmtes Gem�lde von Hokusai. Es ist vielleicht verwirrend von einer Komposition zu sprechen, denn der Komponist und Vortragende, der auf mehreren Synthesizer spielt, setzt die in seiner Phantasie festgeschriebenen Grundschemata von Mal zu Mal unterschiedlich um. Nach den Worten des Komponisten ist sein Werk eine Improvisation mit komponierten Elementen. Gleichzeitig wird diese Improvisation von einigen einfachen Grundthemen geleitet: die unmittelbare Gegen�berstellung der sch�rftsten Gegens�tze, die durch das Streben nach dem Ausgleich der Kontraste ausbalanciert wird. Der Vortragende spielt gleichzeitig mit sich selbst und den Zuh�rern: er achtet auf sein eigenes Spiel, um in Reaktion auf das Geh�rte die Fortsetzung zu formen, und er achtet auf das Publikum, um dessen Reaktionen in die Improvisation einzubinden.
Lukas Ligeti (*1965) studierte in seiner Geburtsstadt Wien Komposition und Jazz-Schlagzeug und forschte sp�ter im Bereich Computermusik an der Stanford University. Seit 1998 lebt er in New York und unternimmt vielfach Reisen an die Elfenbeink�ste, um dort das Spiel der Schlagzeuger zu erforschen. Das Wesen des ebenfalls auf Bestellung der diesj�hrigen Wiener Festwochen entstandenen Werkes Independence besteht in einer Balance zwischen Selbst�ndigkeit und Zusammengeh�rigkeit von vier Schlagzeugern. Der strenge Rahmen der Metrik wird durch allm�hliche Beschleunigungen und Verlangsamungen elastisch, mehrmals sind die stufenweisen �berg�nge zwischen gestimmten und ungestimmten Schlaginstrumenten aus Leder, Metall und anderen Materialien verfolgen. Es l��t sich auch mitverfolgen, wie die gelegentlichen Initiativen der einzelnen Spieler sich auf die ganze Gruppe ausdehnen. Es ist eine Metapher daf�r, wie die mittels freien Willens entstandenen Taten des Individuums sich auf das Leben der Gemeinschaft auswirken.
Mikl�s Per�nyi (*1948) schrieb 1998 sein St�ck Ritornello in einem Satz f�r 21 Instrumente, f�r ein Ensemble aus Holz- und Blechblas-, Streich- und Schlaginstrumenten. Die Titel verweist auf die Wiederholung einzelner thematischer Abschnitte, denn zu einigen festgesetzten Punkten immer wieder zur�ckkehrend erkundet die Komposition das Netzwerk der zwischen diesen entstehenden Beziehungen. Eine herausragende Rolle spielt die wechselhafte und detailliert herausgearbeitete Instrumentierung. Die Schatten der Melodienb�gen einiger Soloinstumente (Klarinette, Trompete, Xylophon, Marimba) zeichnen die anderen Instrumente ab, und so entsteht aus dem Klang des Ensembles ein K�rper, dessen plastische Eigenschaften durch eine alternierende Lichtbrechung gesehen werden.
Im Lebenswerk von P�ter E�tv�s (*1944) existieren die Kompositionen oft in mehrfacher, einander verwandter Form. Die Grundlage der 1981 entstandenen Intervalles-Int�rieurs ist die auf zwei elektronischen Orgeln festgehaltene Musik der sieben Jahre fr�heren Elektrochronik. Die Elektrochronik selbst geht auf Experimente der Tonlehre zur�ck, die die musikalischen Eigenschaften der in den Intervallen auftretenden Interferenzen untersuchten. Intervalles-Int�rieurs erg�nzt all dies mit traditionellen Instrumenten, die in das 'Innere der Intervalle' f�hren und die in der Tiefe der Frequenzunterschiede verborgenen Melodien und Rhythmen freilegen." (P�ter Hal�sz)

  26. Oktober 19.30 MTA Kongresszusi Terem  

Foto: Andrea Felv�gi
Inauguralkonzert von P�ter E�tv�s

Einsamkeit
Kinderchor des Ungarischen Rundfunks (Chorleiterin: Gabriella Th�sz)
Kosmos
G�bor Eckhardt, P�ter Nagy - Klavier
M�rchen
Tonband, J�zsef P�lfi- Tontechnik
Psalm 151 - In Memoriam Frank Zappa
Zolt�n R�cz- Schlaginstrumente
Zwei Gedichte f�r Polly
Gy�rgy D�ri- Cello
Derwischtanz
Csaba Kleny�n, Lajos Rozm�n, Gergely Vajda - Klarinette

"Die ganze Welt ist eine B�hne, und Schauspieler sind nur all die Frauen und M�nner...' - Die Kunst von P�ter E�tv�s besteht in einer eigenen Paraphrase dieser Shakespeareschen Erkenntnis. All seine Kompositionen sind Theater, T�ne oder Gesten sind seine Schauspieler. Der Musiker mu� im Interesse der Vorstellung oft zum Kom�dianten, Rhetor oder T�nzer werden, und manchmal gesellt sich dem Instrumentalspiel Sprache oder Pantomime hinzu. Die Vielfalt seiner f�r die B�hne bestimmten Musik ist erstaunlich: als w�rde er in jedem neuen Werk eine immer neue Form der dramatischen Ausdrucksweise suchen. Arbeitet er mit Text, dringt er bis ins Innerste

der Melodie und des Rhythmus der Sprache ein und holt aus ihr das Rohmaterial seiner Musik hervor. Bei der engen Wechselwirkung von Text und Musik w�hlt er stets eine neue Methode, als wollte er mit enzyklop�dischem Anspruch alle M�glichkeiten kartographieren. Auch seine 'reinen' Instrumentalwerke ohne Handlung, Text und Effekte sind b�hnen- oder filmartig. Er gibt auch zu: 'Ich m�chte, da� durch das akustische Erlebnis beim Zuh�rer die gleiche Vision entsteht, als w�re er im Theater. Es ist f�r mich eine wunderbare Vorstellung, das Sichtbare h�rbar und das H�rbare sichtbar zu machen.' Stets begeht er 'verbotene' Grenz�bertritte, nicht nur zwischen Genres, sondern auch zwischen Kunstrichtungen. Als w�rde er die archaische gro�e Ordnung in sich wiederherstellen. Vielleicht ist das der Grund, da� er sich zwischen der Vortragskunst und der Kunstsch�pfung nicht entscheiden konnte und beides betreibt. Bedenkt man, wie bewu�t er w�hrend seiner Laufbahn all dies verfolgte, hat man das Gef�hl, da� E�tv�s nicht nur Protagonist, sondern auch Drehbuchschreiber und Regisseur beim Theaterst�ck des eigenen Lebens ist. Man sagt, das Drama bl�ht auf, wenn eine Kultur in eine Krise ger�t, wenn die Menschheit die st�rmischen �bergangszeiten ihrer Geschichte lebt. Kann es sein, da� sein unfehlbarer Instinkt den Komponisten gerade deshalb immer wieder zur B�hne treibt? Eines ist sicher: auf der B�hne der Musik des 21. Jahrhundert spielt P�ter E�tv�s bereits heute einige Hauptrollen." (Farkas Zolt�n)
(In Zusammenarbeit mit der Sz�chenyi Akademie der Literatur und der K�nste; mit freundlicher Unterst�tzung von: Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Nationales Kulturelles Grundprogramm)

www.bmc.hu/eotvos/

  27. Oktober 19.30 Budapesti Operettsz�nh�z, Csill�rterem  

Konzert von Lux Nox
anl��lich der neuen bei BMC Records erscheinenden CD

Gy�rgy Kurt�g jun.- digitaler Synthesizer, Chris Martineau - Bratsche und Gesang, Isabelle Cirla - Ba�klarinette und Sopransaxophon, Roland Ossart - Melisson (analoger, modularer/custom made/ Synthesizer)

Die vier Musiker/Komponisten der Gruppe machen g�nzlich improvisierte Musik und �berschreiten dabei jede fr�here Erfahrung und Wirkung. Ihr Spiel ist keine "Ehe" - sagen wir zwischen Jazz, zeitgen�ssischer Musik, elektroakustischer Technik oder Musiktheater -, sondern eine Geburt. Ihre zutiefst authentische, sinnliche Musik wird in der Kontinuit�t der Zeit in einem Augenblick geboren. Sie ist eine extrem lebendige Musik, die den str�menden Reichtum mit dem fl�chtigen Seufzer, die Dichtung der weiten Klangr�ume mit dem feinen Klanggewebe an der Grenze der Stille zu vereinen vermag, und die in erster Linie die Sprache des gegenseitigen Vertrauens spricht. Dabei kommt es auch zu unerwarteten Ausbr�chen und insgesamt entsteht ein enorm dichtes Gewebe, dessen Pulsieren den Zuh�rer fesselt. Damit dies aber wirklich entstehen kann, m�ssen auch wir uns in das Netz der gegenseitigen Aufmerksamkeit begeben, das die Musiker verbindet, und den Reichtum ihrer Klangpalette kennenlernen, das ineinander flie�ende, oft ununterscheidbare Klanggemisch aus traditionellen Instrumenten, Gesangstimme, analogen und digitalen Synthesizer. Man mu� horchen und Acht geben, und zwar so konzentriert und vertieft, wie ein um sein Leben bangender Naturmensch im Dschungel den Ger�uschen der wilden Tiere lauscht.

  1. November 19.30 Olasz Kult�rint�zet  

Konzert der Percussiongroup Amadinda
In memoriam Iannis Xenakis
Iannis Xenakis: Peaux
Michael Askill: Spirals (Urauff�hrung)
Iannis Xenakis: Okho (Ungarische Erstauff�hrung)
Iannis Xenakis: Psappha
Georg Katzer: Schlagmusik 2
Fredrik Andersson: The Loneliness of Santa Claus (Ungarische Erstauff�hrung)
V�czi Zolt�n: Asztali zene - beFORe JOHN8 (Urauff�hrung)
mitwirkende: Szabolcs Jo�, G�bor Pusztai - Schlaginstrumente

Im vergangenen Februar verstarb einer der Klassiker des 20. Jahrhunderts, Iannis Xenakis. Sein Lebenswerk - das die Mathematik und die Architektur ebenso umfa�t, wie die Musik - ist unumg�nglich geworden, welcher Meinung die Kritiker auch sein m�gen. Das Genre des Schlaginstruments verdankt Xenakis sehr viel. Nach seinem 1969 entstandenen Werk mit dem Titel Persephassa - das beim Budapester Herbstfestival vor einigen Jahren zu h�ren war - komponierte er Dutzende St�cke f�r die verschiedensten Formationen vom Solo bis hin zum Sextett, wobei er die Schlaginstrumente oft auch mit anderen Instrumenten, zuweilen auch mit Gesang kombinierte. Bei diesem Konzert wird das Vielschichtige, das Xenakis' Kompositionen charakterisiert, durch seine rein f�r Schlaginstrumente komponierten Werke vorgestellt.

www.bmc.hu/amadinda/




  19. Oktober 20.00 Merlin Sz�nh�z  

Dr. Konrad und Jazzband (Deutschland)

Der die Fachgruppe Jazz und Popularmusik der Staatlichen Hochschule f�r Musik und darstellende Kunst in Stuttgart leitende Professor ist musikalischer Leiter des S�dpool-Quartetts. In der 1989 gegr�ndeten, experimentelle Avantgardemusik spielenden Jazzband wechseln sich die herausragendsten Musiker Baden-W�rttembergs ab. Einer der ber�hmtesten Verehrer Bernd Konrads ist wohl Woody Allen: in seinem Film Hannah und ihre Schwestern spielt die LP mit dem Titel Traumt�nzer des Stuttgarter Saxophonisten eine bedeutende Rolle. Nach den japanischen und amerikanischen Auszeichnungen erhielt Konrad im vergangenen Jahr auch den Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.
(Im Rahmen der Baden-W�rttemberg-Tage - mit freundlicher Unterst�tzung von Hungarofest)

  25.-27. Oktober MU Sz�nh�z  

Gy�rfree Werkstatt Festival
(siehe Gy�rfree)

  26. Oktober 22.00 Erzs�bet t�ri G�D�R  

Einla� 21.00 Beginn: 22.00

Szi�mi Musikensemble und die Stammg�ste des Weltespressos sowie die Visuelle Brigade und Dj Palotai pr�sentieren:


In Memoriam Rezs� Seres, des ber�hmten ungarischen Komponisten

trauriger-happy-Samstag-Sonntag
Weltschmerz heraufbeschw�rendes Einstandsfest in der neuesten und �berraschendsten underwater Kultst�tte Budapests

Filme, Bilder, Stimmungen, Cocktails, K�nstler, Zuh�lter und Huren aus den 30er Jahren und der Zukunft.

Nach den samst�glichen Selbstm�rderhymnen fr�hliches Sorgenvergessen mit Totentanz bis Sonntag morgen.

"St�dtische Hauptherzen im Herzen der Hauptstadt. Rezs� Seres ist der gr��te Schlagerkomponist aller Zeiten. Er schrieb das Lied vom Traurigen Sonntag - Gloomy Sunday -, das in 40 Sprachen �bersetzt wurde, auf den Platten von 135 Interpreten erschien und das bis heute von den gr��ten Stars gesungen wird [...]. Er konnte keine Noten, hatte keine Stimme und auch klavierspielen konnte er kaum; in seinem ganzen Leben machte er keinen Schritt au�erhalb der Pester Gettonacht, war ein doppelter Selbstm�rder, von dem Otto Klemperer, der weltber�hmte Dirigent ins G�stebuch des Restaurants Kispipa schrieb: 'nicht Musiker - nur Genie.' So ein Programm gab es noch nie, denn wir spielen es so, wie wir meinen." (Szi�mi)
(mit freundlicher Unterst�tzung von: B�rgermeisteramt der Hauptst�dtischen Selbstverwaltung Budapest)

www.sziami.hu/

  27. Oktober B�rka Sz�nh�z  

Tibor Szemz��s Gordian Knot Music Company - kinematographisches Konzert
Unsichtbare Geschichte
(siehe Bolyg� Hollandok Literaturfestival)

  28. Oktober Budapesti Operettsz�nh�z, Csill�rterem  

Spiritus Noister - Kurt Schwitters: Sonate in Urlauten
(siehe Literatur)

  2. November Erzs�bet t�ri G�D�R  

C�kxp�n Ambient Festival
(siehe C�kxp�n)

  3. November Kultiplex  

Balogh K�lm�n Gipsy Cimbalom Band
(siehe Mediawave)

Programme des Darshan Udvar

  18.-19. Oktober 21.00 OFF PROGRAMM   New Orleans Music Club  

Jackie Orsz�czky & Friends (Australien)
Jackie Orsz�czky & Friends plays the music of Frank Zappa

  20. Oktober 21.00 OFF PROGRAMM   New Orleans Music Club  

John Scofield Band (USA)
�berjam
CD-Premiere




  18. Oktober - 17. November M�csarnok  

Sehen - Bild und Perzeption
internationale Ausstellung, Symposium, Filmvorf�hrungen, Web-Projekte und Publikationen

Er�ffnung: 18. Oktober 17.00

Er�ffnung des Budapester Herbstfestivals: G�bor Demszky, Oberb�rgermeister
Er�ffnung der Ausstellung: Dr. L�szl� Beke, Direktor des Forschungsinstituts f�r bildende Kunst der Ungarischen Akademie der Wissenschaften
ausstellende K�nstler und Gruppen: Rosa Barba, Bal�zs Be�thy, Luchezar Boyadjiev, Mikl�s B�lcskey, M�ria Chilf, Attila Cs�rg�, Hans H. Diebner, Sven Sahle, R�za El-Hassan, Mikl�s Erd�ly, Roland Farkas, Harun Farocki, Joachim Fleischer, Ivan Ladislav Galeta, G�bor Gy�rfi, Katalin Gy�rgy, Sven Hahne, Gy�rgy Jov�novics, B�la Julesz, G�bor Kerekes, Zsolt Keserue, Tam�s Enyingi, Ilona Keser�, Andrea Kirkovits, Szabolcs KissP�l, Tam�s K�r�s�nyi, D�ra Maurer, Fran�ois und Vera Moln�r, Antal �rk�nyi, G�bor Palotai, Andr�s Ravasz, L�szl� L�szl� R�v�sz, J�nos Sug�r, Mikl�s Sur�nyi, P�l Szacsva y, Zolt�n Szegedy-Masz�k, TNPU, Keiko Takahashi - Shinji Sasada - Koichi Nishi, Anja Theismann, P�ter T�rk und das Virtual Showcases Consortium
Kuratoren: Mikl�s Petern�k und Nikolett Er�ss

Er�ffnet wird das diesj�hrige Budapester Herbstfestival in der M�csarnok mit einer gemeinsamen Ausstellung der C3 Stiftung und der M�csarnok/Kunsthalle, deren Ziel es ist, das menschliche Sehen mit der Hilfe von Kunstwerken, Demonstrationsmaterialien und interaktiver Multimedia als einen aktiven Proze�, dem man sich mit historischen, kulturellen, technischen und neurobiologischen Methoden gleichzeitig n�hern kann, darzustellen. �hnlich wie bei den fr�heren erfolgreichen Ausstellungen Schmetterlingseffekt und Perspektive wird der umfassende, wissenschaftliche und historische Kontext durch Filmvorf�hrungen, Vortr�ge und Publikationen komplettiert.

(Partner bzw. freundlich unterst�tzt von: Nationales Kulturelles Grundprogramm, Goethe-Institut Inter Nationes Budapest, Institut Fran�ais de Budapest, Sz�pm�v�szeti M�zeum, Albertina - Wien, Technisches Museum - Prag, Sammlung Gy�rgy Gad�nyi, Bibliothek der Ungarischen Universit�t f�r Bildende Kunst, Ungarisches Patentamt, Kunsthochschule f�r Medien /KhM K�ln, Zentrum f�r Kunst und Medientechnologie /ZKM/ Karlsruhe)

http://vision.c3.hu www.zkm.de/


19.-20. Oktober 10.00-18.00
Gehirn und Bild - wissenschaftliches Symposium

"Der Weise hat seine Augen im Kopf;� (Prediger 2.14)
Vortragende: Vilayanur S. Ramachandran (University of California, San Diego), Melvyn A. Goodale (University of Western Ontario, Kanada), Nicholas Wade (University of Dundee, Dundee), Jean-Pierre Changeux (Collège de France; Institut Pasteur, P�rizs), Richard Gregory (Downing College, Cambridge), Thomas V. Papathomas (Rutgers University, New Jersey, USA), Siegfried Zielinski (Kunsthochschule f�r Neue Medien, K�ln), Peter Weibel (ZKM, Karlsruhe), Jaroslav Andel (New York), David Melcher (Università Vita-Salute San Raffaele, Milano), Ilona Kov�cs (BME, Budapest und Rutgers University, New Jersey, USA), Gyula Kov�cs (BME, Budapest), Vidny�nszky Zolt�n (MTA TKI, Budapest), Bal�zs Guly�s (Karolinska Institut, Stockholm)

Symposium �ber die Beziehung der visuellen K�nste und der Gehirnforschung. Im Zuge der Vortr�ge erhalten die Vertreter verschiedener wissenschaftlicher und k�nstlerischer Gebiete, Kunstschaffende und Forscher die M�glichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen ihrer Standpunkte und zur Untersuchung gemeinsamer Forschungsfelder. Ein nicht nur f�r das Fachpublikum interessantes und informatives Unterfangen.

Kinoauge - Filmvorf�hrungen w�hrend der �ffnungszeiten der Ausstellung
begleitende Veranstaltungen - w�hrend der Ausstellungsdauer an verschiedenen Orten in Budapest

  18. Oktober - 3. November Liszt Ferenc t�r  

Immergr�ne Zweifel
Open-air-Schilderausstellung des Artpool Art Research Centers

In Texten, die wie in der Werbung gesetzt sind, zeigt das Artpool Art Research Center seit ca. 2500 Jahren g�ltige, auch heute noch aktuelle Ausspr�che von 28 Dichtern, Philosophen und Rhetoren aus den Gebieten der Kunst, der Wissenschaft und der Politik.
(Artpool dankt f�r die freundliche Unterst�tzung folgenden Institutionen: Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Ministerium f�r Nationales Kulturerbe)

http://www.artpool.hu/ketseg/tabla/kiallitas.html

  18. Oktober 15.00 MEO Kort�rs M�v�szeti Gy�jtem�ny  

cukrowicz.nachbaur
Kommende Architektur (2) - Emerging Architecture (2)
Ausstellung junger �sterreichischer Architekten
Finissage, Vortr�ge der ausstellenden Architekten
Kurator der Ausstellung: Otto Kapfinger
Kuratoren in Ungarn: M�rta Branczik, Zsolt Gunther

Dauer der Ausstellung: 13. September - 20. Oktober

Den Abschlu� der Ausstellung bildet ein Treffen mit Vortr�gen, bei dem die Mitarbeiter der einzelnen ausstellenden Architekturb�ros jeweils eines ihrer charakteristischen Geb�ude vorstellen und �ber die Umst�nde seiner Entstehung sprechen. Das Architektur Zentrum Wien, das hochrangige Zentrum f�r zeitgen�ssische Architektur in Mitteleuropa, begann eine mehrere Jahre dauernde Ausstellungsreihe, in deren Rahmen die �sterreichische Architektur der nahen Zukunft vorgestellt werden soll. Die teilnehmenden jungen Architekten, die das kommende architektonische Bild �sterreichs bestimmen werden, sind Vertreter der neuesten Str�mungen, jenes heute vielleicht noch ungewohnten, minimalistischen Stils, der mit wenigen formalen Mitteln, unter Verwendung edler Materialien elegante, gro�z�gige R�ume und Bauten schafft. Die erste Ausstellung war bereits im September 2001 in Budapest zu sehen.
(mit freundlichem Dank f�r die Unterst�tzung der ungarischen Ausstellung: �sterreichisches Kulturforum, �sterreichisches Ost- und S�dosteuropa Institut, Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Nationales Kulturelles Grundprogramm, Architekturb�ro des B�rgermeisteramtes der Hauptst�dtischen Selbstverwaltung Budapest, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Stadtplanungs GmbH. der Hauptstadt Budapest, Swietelsky Bau und Handel GmbH., STRABAG Bau GmbH., Studio Metropolitana Urbanes Forschungszentrum GmbH., Velux Hungary GmbH., Lindab GmbH.)

  21. Oktober C3  

Tag der offenen T�ren im C3
Im Fokus: das ZKM*

*Zentrum f�r Kunst und Medientechnologie - Karlsruhe

18.00 C3 audit�rium
Iconoclash
Vortrag von Peter Weibel

Der seit 1999 an der Spitze des ZKM stehende, bekannte K�nstler, Kurator, Kunst- und Medientheoretiker spricht im Rahmen der gro�en interdisziplin�ren Ausstellung des ZKM dar�ber, welche Rolle den Bildern durch die Repr�sentation von Wissenschaft, Kunst und Religion in der modernen Welt zukommt. Ist eine derartige Verwendung �berhaupt legitim? Was ist das Wesentliche der Bilderzerst�rung und Bilderanbetung? Der Vortrag ist Teil des im letzten Jahr gestarteten Forschungsprogramms des C3 mit dem Titel Bild und Perzeption. Au�erdem stellt Peter Weibel das Karlsruher Medieninstitut vor und spricht �ber seine geplanten Projekte.

19.00 C3 audit�rium
Infermental - Pr�sentation

Der die experimentellen Wege des Filmemachens und der Filmsprache erforschende G�bor B�dy hatte seine ersten internationalen Erfolge in Baden-W�rttemberg: seine 1976 entstandene Abschlu�arbeit mit dem Titel American Torso bekam den Hauptpreis beim Mannheimer Filmfestival. Als der Regisseur 1980 bei der MAFILM die M�glichkeit bekam, eine experimentelle Sektion ins Leben zu rufen, entstand die Idee einer kinematographischen periodischen Publikation, der Infermental. Das internationale Periodikum, das fr�here Experimente zusammenfa�te und Raum f�r neue bot, besch�ftigte sich mit der Erforschung des Mediums und der Artikulation und den neuen Funktionen der Filmsprache. Der Lexikon-Teil regte das Einsenden unbekannter Filme an. Die erste Ausgabe der Infermental erschien vor zwanzig Jahren, 1982, das gesamte Material der Videoperiodika gelangte nach dem Tod B�dys in den Besitz des ZKM. Bislang war die gesamte Ausgabe in Ungarn nicht zug�nglich, von nun an steht sie der Forschung im C3 zur Verf�gung. Die Pr�sentation leitet die ehemalige internationale Koordinatorin der Infermental, die Historikerin Dr. Vera Baksa-So�s ein.

19.30 C3 Gal�ria
artintact
Pr�sentation der DVD-ROM des ZKM Karlsruhe

Das ZKM sammelte zwischen 1994 und 1999 die herausragenden Werke interaktiver Medienkunst der Periode in einer einzigartigen Form. Artintact konzentrierte sich als Kombination von Buch und CD-ROM vor allem auf jene Werke, die im Rahmen des Residenzprogramms des ZKM in der zweiten H�lfte der 90er Jahre entstanden. Das Deutsche Medieninstitut publizierte dieses Jahr die Gesamtausgabe des "virtuellen Museums" des artintact in Form einer DVD-ROM.

(Im Rahmen der Baden-W�rttemberg-Tage - mit freundlicher Unterst�tzung von Hungarofest)

www.C3.hu/events/2002/nyiltnap2002/

  22. Oktober - 24. November Ludwig M�zeum Budapest - Kort�rs M�v�szeti M�zeum  

Daniel Spoerri:
Tableau piege
Ausstellung von Daniel Spoerri

Er�ffnung: 22. Oktober 18.00

Die erste Ausstellung von Daniel Spoerri (*1930, Gala�i - Rum�nien), des in der Schweiz lebenden Meisters der Assemblage und des Ready made, in Ungarn verspricht ein besonderes k�nstlerisches Schmankerl im Rahmen des Budapester Herbstfestivals. Der urspr�nglich als T�nzer und Regisseur bekannte Spoerri wurde zum Verantwortlichen f�r Eat-Art innerhalb der Fluxus-Bewegung der 60er Jahre. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl aus diesen, sowie aus den sp�ter unter dem Titel Fallenbilder bekannt gewordenen Werken. Die neuesten Men�s des Restaurant- und Lebensmittelplaners waren unter dem Titel Les Menus-pièges im Fr�hjahr diesen Jahres bei der Pariser Jeu de Paume zu sehen. Bei der Er�ffnung ist auch der K�nstler anwesend.
(mit freundlicher Unterst�tzung von: Budapest Panorama, Pesti Est, Pro Helvetia, Nationales Kulturelles Grundprogramm)

www.ludwigmuseum.hu www.danielspoerri.org/

  22. Oktober - 22. November  

Attitudes Genf zu Gast in Budapest

Die 1994 von zwei Kunsthistorikern gegr�ndete Genfer Attitudes ist eine der herausragenden Institutionen der Schweizerischen Kunstszene. In der Galerie und Werkstatt werden nicht nur Ausstellungen zeitgen�ssischer Kunst pr�sentiert, sondern auch Kolloquien, Buchpr�sentationen und Diskussionsabende veranstaltet. In Zusammenarbeit mit Attitudes, die ein internationales Netz unabh�ngiger Institutionen bildender Kunst ins Leben rufen wollen, b�te sich auch f�r junge ungarische K�nstler die M�glichkeit zum internationalen Ausblick und Erfahrungsaustausch. In Budapest ist die Ausstellung dreier zeitgen�ssischer schweizerischer K�nstler als Teil der gemeinsamen schweizerisch-ungarischen Veranstaltungsreihe der Genfer Attitudes, des Vereins Studio Junger Bildender K�nstler und des Traf� zu sehen.
(eine gemeinsame Veranstaltung der Attitudes /Genf/, des Vereins Studio Junger Bildender K�nstler und des Traf�; mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm, Ministerium f�r Nationales Kulturerbe, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Soros Stiftung, Pro Helvetia Budapest, Fondation Nestl�)
www.attitudes.ch/expos/vadi/vadi.htm

22. Oktober - 22. November St�di� Gal�ria

Gemeinsame Ausstellung von Schweizer und Ungarischen K�nstler
Er�ffnung: 22. Oktober 18.00
Kuratorin: Judit P�lfi (St�di� Galerie)

ausstellende K�nstler: J�r�mie Gindre, Tibor Gyenis, Endre Koronczi, Attila Menesi
Er�ffnung der gemeinsamen Ausstellung- und Veranstaltungsreihe des Vereins Studio Junger Bildender K�nstler und der Genfer Attitudes

22. Oktober - 22. Januar 2003 L�v�lde t�r
J�r�mie Gindre (Schweiz) Riesenplakat
1 x 1 Tafel

Loopmatic - Paris, 2002

23. Oktober - 22. November Traf� Gal�ria
Ausstellung von Pierre Vadi (Schweiz)
Wavelab
Er�ffnung: 23. Oktober 19.00
anschlie�end Performance von Loopmatic (Schweiz)
Kuratoren: Jean-Paul Felley und Olivier Kaeser (Attitudes)

Pierre Vadi arbeitet an einem Plan f�r eine "n�chtliche" Installation, die den ganzen Raum der Traf� Galerie in Dunkelheit h�llt und transformiert. Die Trennw�nde, Labyrinthe und Lichtquellen, die �hnlich komplex wie B�hnenbilder oder Filmkulissen sind und auch geopolitischer Verweise nicht entbehren, und die f�r Vadi charakteristischen, auf Landkarten entstandenen Gem�lde erschaffen um den Betrachter eine eigene Welt, die Details einer geheimnisvollen und unheilvollen Geschichte. Nach der Er�ffnung wird im gro�en Saal des Traf� die Performance von Loopmatic aus Genf (Caroline Suard und St�phane D�truche) zu sehen sein. Die zwei Schweizer Videok�nstler zeigen mit acht Projektoren gleichzeitig eigene und "gefundene" Filme. Wir baten zwei ungarische DJs, das visuelle Werk zu erg�nzen. Ihre Musik und die endlosen, simultanen Bilder von Loopmatic vereinigen sich somit zu einem dynamischen und spektakul�ren audiovisuellen Party-Erlebnis.

www.trafo.hu/

  24. Oktober - 15. November Artpool P60  

Parallele Wirklichkeiten
(5+1=2)

Er�ffnung: 24. Oktober 18.00

Im Ausstellungsraum P60 des Artpool wird ein der Fluxus-Bewegung gedenkendes Ausstellungshappening zu sehen sein. Die Ausstellung bewegt sich rund um das Thema 5+1: Zweifel/Zweiheit - Anzweiflung/Bedenken - Symmetrien - Dissymmetrie/Symmetrieversto� - Paradoxon/Paraph�nomene. Im wirklichen Raum - und auch im (virtuellen) Internet - erscheint ein ganzheitliches Weltbild in einem aus voneinander unabh�ngig existierenden, jedoch aufeinander einwirkenden Vorstellungen zusammengebauten Projekt.
�ffnungszeiten: Mittwoch und Freitag (au�er Feiertage) 16.00-18.00
(Artpool wird von folgenden Institutionen unterst�tzt: Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Ministerium f�r Nationales Kulturerbe)

www.artpool.hu http://www.artpool.hu/ketseg/5+1=2/topics.html

  24. Oktober - 24. November Budapest Gal�ria Ki�ll�t�h�za  

S�ndor Pinczehelyi: Abermals

Der "Lieblingsgriff" von S�ndor Pinczehelyi ist es, seine neuesten Werke neben die in den 1970er und 1980er Jahren entstandenen zu stellen und zu untersuchen, was sie einander sagen, ob sie eine gemeinsame Sprache finden. In den vergangenen Jahren haben wir zahlreiche Beispiele f�r diese Praxis gesehen. Gleichzeitig wurden wir Zeugen bedeutender Themenwechsel, denn die fr�heren emblematischen Grafiken, Bilder und die vom Alltag handelnden, aus pers�nlichen Erfahrungen des Alltags sch�pfenden neueren Werke nehmen den regen Dialog miteinander auf. Pinczehelyi ist in seinen Mitteln nicht w�hlerisch, das, was er mitzuteilen hat, tut er mit Hilfe von verschiedenen Vorgangsweisen und Techniken - von der Photographie bis zur Installation. "Die Beziehung, die zwischen dem K�nstler und seinen immer wieder wiederholten Bildgegenst�nden besteht, ist scheinbar sehr frivol, zuweilen von Humor und Selbstironie durchdrungen." (Gy�rgy V�rkonyi)
(mit freundlicher Unterst�tzung von: Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Nationales Kulturelles Grundprogramm)

  24. Oktober - 20. Dezember V�rmegye Gal�ria  

Ausstellung der Gruppe angewandter K�nstler �Modern Etnika�
Transsylvanische Impressionen

Er�ffnung: 24. Oktober 17.00

Die Gruppe angewandter K�nstler "Modern Etnika" zeigt auf Einladung des Komitatsalons der Stiftung f�r die Kunst Trassylvaniens eine Sammlung von Transsylvanien beeinflu�ten, heutigen Trachten. Das im Laufe der Jahrhunderte entstandene Gef�hl f�r Proportionen in der Tradition der Volkskunst, die Romantik, die Leidenschaft, die pulsierenden Rhythmen der einfachen Linienf�hrung, ged�mpfte Farbharmonien, heitere Menschenliebe und sichere Kenntnisse des Handwerks charakterisieren die Arbeiten der Gruppe.
(mit freundlicher Unterst�tzung von: Nationales Kulturelles Grundprogramm)

  26. Oktober 14.00 Secco Gal�ria  

Promenade 1.
L�r�nd Hegyi startet mit einer Serie �sthetisch-kunstphilosophischer Gespr�che, deren Schaupl�tze verschiedene Gro�st�dte Europas sein werden. Der Kunsthistoriker und Museumsdirektor w�hlte Budapest und die Galerie Secco als erste Begegnungsst�tte.
Gespr�chspartner: Pierre Restany Kunsthistoriker, Chefredakteur der Zeitschrift DOMUS, Bertrand Lavier franz�sischer K�nstler, Iv�n Boj�r Kunsthistoriker, Chefredakteur der Zeitschrift OKTOGON, L�szl� M�rton Schriftsteller, K�roly Kelemen Maler
eingeladener, ausstellender K�nstler: K�roly Kelemen

  29. Oktober - 7. Dezember 2B Gal�ria  

Endre B�lint:
Bergen-Belsen IV.
Werke von K�nstlern der Europ�ischen Schule
Die Sammlung Makarius

Er�ffnung: 29. Oktober 18.00
�ffnungszeiten: Freitag 14.00-18.00, Samstag 11.00-17.00

Auf der Ausstellung der Europ�ischen Schule treffen wir auf in Ungarn bislang nicht gezeigte Werke von u.a. Margit Anna, Imre �mos, Endre B�lint, Jen� Barcsay, Tiham�r Gyarmathy, Dezs� Korniss, Tam�s Lossonczy, Ferenc Martyn, Endre Rozsda und Piroska Sz�nt�.
Die 1945 von Imre P�n, P�l Gegesi Kiss, Ern� K�llai und �rp�d Mezei gegr�ndete K�nstlergruppe existierte lediglich vier Jahre lang. Die Mitglieder der Gruppe arbeiteten an der Erschaffung eines modernen, sich in den Blutkreislauf des Kontinents eingliedernden ungarischen Kunstlebens. Der ehemalige Mitglied der Europ�ischen Schule, der damals in Ungarn arbeitende �gyptische K�nstler Sameer Makarius, nahm, als er nach Argentinien �bersiedelte, zahlreiche Werke seiner Kollegen mit sich. Im Jahre 1988 wurde die Sammlung von dem in New York lebenden Kunstsammler Mikl�s M�ller erworben, der mit diesen Bildern die Ausstellung erm�glichte.




  19.-20., 26.-27. Oktober, 2.-3. November 15.00  

SUbjektiver autoBUS
Subjektive Busfahrten mit ungarischen Filmemachern

organisiert von film.hu
Abfahrt vom Parkplatz hinter der M�csarnok
in ungarischer Sprache

Wieder steigen wir in den Bus, um sechs Tage lang in den verborgenen Winkeln von Donaupolis zu wandeln. Die Touren werden diesmal nicht von Dichtern, sondern von Regisseuren , Kameram�nnern und ihren G�sten gef�hrt. Nach den K�nstlern der Worte lehren uns nun die Tr�umer der Bilder, gewohnte Stra�enecken aus einer neuen Perspektive zu betrachten, ihre pers�nlichen Geschichten hauchen den bis zur Langeweile bekannten, verstaubten H�userfronten neues Leben ein. Budapest - mit etwas anderen Augen ...

Das Fassungsverm�gen der Busse ist begrenzt!

www.magyar.film.hu

  23.-27. Oktober B�k�smegyeri Evang�likus Templom  

Ikonostas II
Die neuesten Et�den der ungarischen glaubensgeschichtlichen Serie von Orsolya Sz�kely

"Der Glaube ist ein Geheimnis. [...] Unsere Geschichte wurde aus der Sicht des pers�nlichen Glaubens noch nicht aufgearbeitet. Die gegenseitige Ungeduld der Religionen, die dem Glauben eine Form geben, bot dazu bislang keine M�glichkeit." (Orsolya Sz�kely)

23. Oktober 18.00 Galeerensklavenprediger (Regie: Ferenc Grunwalsky)
                   18.30 G�bor Iv�nyi (Regie: Orsolya Sz�kely)
24. Oktober 18.00 Csonkics K�roly (Regie: Orsolya Sz�kely)
24. Oktober 18.00 Zsuzsanna Erd�lyi (Regie: Orsolya Sz�kely)
                   18.30 Wallfahrtsorte - Csatka (Regie: Orsolya Sz�kely)
26.Oktober 12.30 Wiederholung der Filme der vergangenen drei Tage*
                  18.00 Gebete des Ferenc R�k�czi II. (Regie: Orsolya Sz�kely)
                  18.30 Mikl�s Blanckenstein (Regie: Orsolya Sz�kely)
27. Oktober 14.00 M�zes Teitelbaum, der Wunderrabbi aus S�toralja�jhely (Regie: Orsolya Sz�kely)
Nach den Vorf�hrungen gibt es Gespr�che mit Pers�nlichkeiten aus der Branche und dem �ffentlichen Leben.
* (12.30 Galeerensklavenprediger, 13.00 G�bor Iv�nyi, 14.00 K�roly Csonkics,
15.00 Zsuzsanna Erd�lyi, 16.00 Wallfahrtsorte - Csatka)
(mit freundlicher Unterst�tzung von: Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Nationales Kulturelles Grundprogramm, Evangelische Kirchengemeinde Csillaghegy)

  23-24. Oktober �r�kmozg�  

Tschechische, polnische und slowakische Filme
(siehe Bohemia V4)

  24. Oktober 20.00 M�v�sz mozi, Chaplin terem  

Budapest Film Premiere
Goldene Stadt

Kamera: G�bor Marosi
Musik: Yonderboi, Membr�n
Schnitt: Judit Czak�
B�hnenbild: J�nos Szabolcs
Kost�me: Eszter Salamon
Darsteller: Anna Magusin, Lajos Kov�cs, Lajos Bert�k, �d�m Rajhona, Tibor Kov�csy
Buch und Regie: S�ndor Cs. Nagy

Der Film handelt von der Liebe einer schizophrenen Hure und eines Motorradpolizisten. Es ist schwierig in die Goldene Stadt zu gelangen...
�d�m Rajhona erhielt bei der 33. Ungarischen Filmschau den Preis f�r die beste m�nnliche Charakterdarstellung, Gy�rgy Durst wurde als Produzent ausgezeichnet.

www.filmhonlapok.hu/aranyvaros

  25. Oktober Merlin Sz�nh�z  

Tschechische und polnische Filme
(siehe Bohemia V4)

  26.-27. Oktober B�rka Sz�nh�z  

Holl�ndische Filme
(siehe Bolyg� Hollandok Literaturfestival)

  2.-3. November Kultiplex  

Mediawave in Budapest

AKTion
Fotoausstellung von FAV* - MEDIAWAVE
* Fundatia Arte Vizuale, Bukarest

2. November 19.00 Phil Mullroy - Filme vom Gro�meister der morbiden Animation

3. November 19.00 Auswahl aus preisgekr�nten Filmen des Mediawave Festivals 2002

Dialing the Devil (Regie: Toon Aeers, Belgien)
The Invasion (Regie: Phil Mullroy, Gro�britannien)
Iagalo (Regie: Paul Tanicui, Rum�nien)
The Flame (Regie: Ron Dyens, Frankreich)
Mama, look (Regie: Grant Thoburn, Gro�britannien)
Torn (Regie: Han Hoezen, Holland)
Sanzhyra (Regie: Nurbek Egen, Ru�land)
Riding the Tiger (Regie: John Haptas, USA)

21.15 K�lm�n Balogh Gipsy Cymbalo Band

www.mediawave.hu/

  21.-30. Oktober OFF PROGRAMM Francia Int�zet und Toldi mozi  

Flucht in den Kurzfilm 5.
Franz�sisch-ungarisches Kurzfilmfestival
eine Auswahl aus den ausgezeichneten Filmen des Internationalen Festivals in Clermont-Ferrand (Frankreich) und ungarischen Kurzfilmen
eine Veranstaltung des Ban�n klub



  26. Oktober entlang der Stra�enbahnlinie 2  

Tram-Partie mit Belletristen am Donauufer
Abfahrt: J�szai Mari t�r 15.00, 16.00, 17.00, Bor�ros t�r 15.20, 16.20 17.20
Einsteigen kann man in jeder Haltestelle!
Die Fahrscheine der BKV sind g�ltig!
in ungarischer Sprache

Die Gesellschaft der Belletristen begeht erstmals am 26. Oktober 2002 eine Tram-Partie der Belletristen, zu der alle Literaturliebhaber, Stadtbewohner, Besucher und Touristen, die sich unterhalten oder etwas fragen m�chten, herzlich eingeladen sind. An Bord gibt es Musik, Interviews, Gedichte, Minuten-Novellen, lockere Unterhaltung und auch neue oder alte B�cher werden signiert - jeder sollte alles mitbringen, das einer Unterschrift bedarf. Bei der Endstation an der Margit h�d (Margarethenbr�cke) wird f�r das leibliche Wohl gesorgt und es gibt dort auch B�cherst�nde. Kommen Sie, genie�en wir eine der sch�nsten St�dte der Welt in guter Gesellschaft, in Farbe, auf einer breiten Leinwand und gestochen scharf von unserem Lieblingsfortbewegungsmittel aus!
Auch bei Regen!
Bei der Tram-Partie der Gesellschaft der Belletristen sind DichterInnen und SchriftstellerInnen unserer Gesellschaft zugegen: Attila Bal�zs, Zs�fia Balla, Imre Barna, Attila Bartis, P�l B�k�s, �d�m Bodor, B�la Bodor, Vilmos Csapl�r, Istv�n Csuhai, L�szl� Darvasi, Istv�n E�rsi, Vir�g Erd�s, Zsolt Farkas, Gy�rgy Ferdin�ndy, P�l Ficsku, Andr�s Forg�ch, Zsuzsa Forg�cs, L�szl� Garaczi, G�bor G�rgey, Korn�l Hamvai, Attila Hazai, Lajos J�nossy, P�ter K�ntor, Istv�n Kem�ny, Gy�rgy Konr�d, Mih�ly Kornis, Zolt�n K�r�si, Endre Kukorelly, J�nos Marno, L�szl� M�rton, S�ndor M�sz�ros, Gabriella Nagy, G�bor N�meth, Lajos Parti Nagy, Kriszti�n Peer, Zsuzsa Rakovszky, Gy�rgy Spir�, Ferenc Szijj, �kos Szil�gyi, J�nos T�rey, Rudolf Ungv�ry, D�niel Varr�, P�l Z�vada ... und �berraschungsautoren!
(eine Veranstaltung der Gesellschaft der Belletristen)

  26.-27. Oktober B�rka Sz�nh�z  

Bolyg� Hollandok - Holl�ndisches literarisches Festival
(siehe Bolyg� Hollandok)

  28. Oktober 19.30 Budapesti Operettsz�nh�z, Csill�rterem  

Foto: L�szl� Balogh
Spiritus Noister - Kurt Schwitters:
Sonate in Urlauten
f�r zwei Gesangsstimmen und musikalische Umgebung

(Ungarische Erstauff�hrung und CD-Preview)
Mitwirkende: Katalin Ladik - Gesang, Endre Szk�rosi - Gesang, Zsolt Kov�cs - Gitarre, Objekte, Zsolt S�r�s- Violine, Objekte

Die auch international bekannten ungarischen Dichter und Tonk�nstler arbeiten seit 1994 in der Formation Spiritus Noister zusammen. In ihren neuen Werken zielen Sie auf eine dicherisch-musikalische Neuinterpretation wesentlicher Werke der historischen Avantgarde ab. Diesmal pr�sentieren sie die Sonate in Urlauten von Kurt Schwitters, einem der bedeutendsten Avantgardek�nstler des Jahrhunderts. An diesem grundlegenden dichterischen Werk arbeitete Schwitters zehn Jahre lang zwischen 1922 und 1932, die Tonaufnahme der finalen Version besorgte der K�nstler 1932 selbst. Die grundlegende Eigenheit der Ursonate ist das �u�erst streng gehaltene Gef�ge aus musikalischer Gro�form und dadaistischer Sprachinvention. Der Text des Werkes besteht ausschlie�lich aus Phonemen bzw. Phonemgruppen, aus denen Schwitters mit der progressiven Entfaltung des Sprachmaterials, dem eigenartigen System der Wiederholungen und genauen musikalischen Instruktionen eine komplexe und klare Struktur aufbaut. Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts haben sich zahlreiche K�nstler (z.B. Giuliano Zosi, Eberhard Blum, Jaap Blonk) an der Ursonate versucht, doch bislang blieben sie bei einer puristischen, vokalischen Interpretation des urspr�nglichen Textmaterials. Die gr��te Erneuerung von Spiritus Noister ist, da� sie mit der rein deklamatorischen und monologischen Interpretation des Werkes brechen: in einem komplexen vokalischen und musikalischen Raum �berdenken sie die heutigen Bedeutungsm�glichkeiten der Ursonate und lassen sie - w�hrend sie den Buchstaben und dem Geist des Originals treu bleiben - gem�� einer neuen Auffassung und mit zeitgen�ssischen Klanginstrumenten erklingen. Aus dem Reichtum der m�glichen Interaktionen zweier Dichter und zweier Musiker entfalten sich die heutigen, aktuellen Inhalte dieses kulturhistorisch bedeutsamen Werkes.

  30. Oktober 10.30-18.00 �r�k boltja  

Schriftsteller, liest Meisterwerke!
Ungarische Schriftsteller lesen Werke von Zeitgenossen im Schaufenster der Schriftstellerbuchhandlung (�r�k boltja)

Es lesen: Zs�fia Balla, Ildik� Boldizs�r, Vir�g Erd�s, P�ter Esterh�zy, P�l Ficsku, J�nos H�y, Zolt�n K�r�si, Endre Kukorelly, L�szl� M�rton, �d�m N�dasdy, Lajos Parti Nagy, J�nos T�rey, Krisztina T�th, P�l Z�vada
Einf�hrung: �kos Szil�gyi

Lesen ist im Grunde genommen eine einsame T�tigkeit, hier aber wird es vor unseren Augen zu einem wirklichen Publikumserlebnis. Wir k�nnen den herausragenden Pers�nlichkeiten des ungarischen literarischen Lebens zuh�ren, wie sie in einem Kaffeehaus - im Schaufenster der Schriftstellerbuchhandlung, dem einstigen Kaffeehaus "Japan" -, sich halbst�ndlich abwechselnd, etwas von ihren Lieblingsautoren der Gegenwart, in Begleitung eines Kaffees, lesen. Die gelesenen Texte werden nicht nur in der Buchhandlung, sondern auch auf der Stra�e zu h�ren sein. Kommen Sie vorbei, t�tigen Sie ihre Eink�ufe in der Gegend und h�ren Sie, was Lajos Parti Nagy, �d�m N�dasdy oder Krisztina T�th in ihrer Freizeit lesen! Und wenn Sie Lust bekommen, einen Tee zu trinken, oder das eben gelesene Gedicht Ihr Interesse geweckt hat, kommen Sie einfach in die Buchhandlung, denn dort finden Sie es sicher!




  18. Oktober 20.00 V�ci utca  

Zwischen Caf� Anna und der Cs�k Galerie

Tam�s Kir�ly Show
Oh, my Way
Produktionsleiterin: Katalin N�dor
Regie: P�ter Szi�mi M�ller

Tam�s Kir�ly ist eine bestimmende, jedoch schwer bestimmbare Pers�nlichkeit des internationalen Modelebens. Der Modediktator der 80er Jahre ist wahrhaftig ein K�nstler, der sich anfangs mit strengen geometrischen Formen, sp�ter mit der Kunst des Glamours besch�ftigte. Er war der erste, der nicht nur dem medial bestimmten Massengeschmack entsprechende Sch�nheiten auf den Laufsteg brachte und damit ein an jeweiligen Trend ausgerichtetes Sch�nheitsideal in Frage stellte. Als erster veranstaltete er Modespazierg�nge, lebendige Auslagen-Shows. Er ist ein experimenteller Typ, f�r den die eigenen Werke den Ma�stab abgeben. Deshalb konnte er sich mit keiner Moderichtung identifizieren. Er nahm das Adjektiv alternativ auf sich, und doch beeinflu�te er zahlreiche heutige Stars des heimischen Modelebens. Von der Vogue bis zum I-D, im amerikanischen und im japanischen Fernsehen ist er ein Liebling der Medien, der Stern nannte ihn sogar einen "Modepapst". Regelm��ig nimmt er an weltber�hmten und namhaften Ereignissen des Branche teil und war mehrmals mit der ebenfalls f�r ihre Radikalit�t bekannten Vivienne Westwood auf einem Laufsteg zu sehen. Letzten Herbst bezauberte er das Publikum der London Excel.
(eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Sziget B�ro f�r Kulturmanagement)

  19. Oktober Paulay Ede utca  

F�r EDE - 4 EDE

EDE h�lt sich - wegen des Moratoriums vor den Kommunalwahlen - aus Selbstkontrolle bEDEckt. Unser Festival ist deshalb nicht so breit wie urspr�nglich geplant, sondern viergeteilt. Auf Stimmenfang gehen ist nicht erlaubt, die Stimmung heben kann man aber in dem mit Wandverh�ngen geschm�ckten, zu einer gigantischen K�che verwandelten Ausstellungsraum, oder in den Kneipen und Restaurants der Stra�e.
(mit freundlicher Unterst�tzung von: Europ�ische Kulturstiftung, Kulturausschu� des St�dteparlaments Budapest, Soros Stiftung, Ter�zv�rosi M�vel�d�si K�zalap�tv�ny, Vista Reiseb�ro)

0. 15.30     Paulay Ede utca 4. (Gedenktafel v. E. Paulay)
Hommage à Ede Paulay

1. 16.00-17.30     VISTA Rendezv�nyterem
Kindervorstellung der Dajka B�hne
Rudyard Kipling: Nur so Geschichten f�r Kinder
nach �bersetzungen von Lajos Mikes
Die Geschichte beginnt vor langer, langer Zeit: Jedes Tier war von oben bis unten sandfarben und auch der Elefant hatte keinen R�ssel...Wie �nderte sich das? ...
es spielen, musizieren und f�hren Regie: Asma Ambrus, Tam�s Kiss, Zsuzsa V�gi, Zolt�n Krulik, B�la Wittek, Csaba S�fr�n
B�hnenbild, Kost�me, Requisiten: R�za B�nki, Kata So�s
Eintritt frei
Fotoausstellung von Jen� L�vay
Basteln und Spielen auf der Kinderinsel
die Ausstellung ist am Ort der Vorstellung zu besichtigen
An sechs Wochenenden gab es die Kinderinsel auf der Haj�gy�ri sziget (Insel der Schiffswerft). Das Programm beinhaltete auch kreative Werkst�tten, wo aus Stein und an Ort und Stelle demontierten Maschinen kleine Kunstwerke entstanden. Frei nach der Phantasie und je nach Gegenstand.

2. 18.00     VISTA Rendezv�nyterem
Wandverhang-Ausstellung
Bestickte und beschriebene Wandverh�nge aus der Sammlung des Lajos Hatvany Museums in Hatvan, zusammengestellt von �kos Kov�cs und Erzs�bet Sztr�s.
"Die Aktualit�t des Wandverhangs war den Ingenieuren der Seele ebenso wichtig wie das verst�ndlich, konkret Lyrische in der Dichtung. Als ich diese Perlen las, rieb ich Tr�nen aus meinen Augenh�hlen..." (Tibor Settenked� Bak�cs)
die Ausstellung ist bis 13. November 2002 ge�ffnet

3. 19.00     VISTA Rendezv�nyterem
ungarische bloEDEleien
Die spontane Kunst unseres Landes, ungarische Lieder und von EDE inspirierte bloEDEleien - gelesen, vorgetragen und gesungen. Wie wir alle wissen, beginnt jede ungarische Weise mit "eeee'deeee ..."
Mitwirkende: �d�m N�dasdy, �kos Szil�gyi, Szabolcs V�rady, D�niel Varr� sowie Ferenc Darvas und sein "volkst�mliches Orchester"
Eintritt frei

4. 19.30     �j Sz�nh�z

After Crying Band und das Brass in the Five Quintett
(siehe: Musik)

und: VISTA K�v�h�z
16.00-17.30, 18.00-19.30, 20.00-21.00
Kaffeehausmusik
Eintritt frei

  23.-24. Oktober MU Sz�nh�z  

REGEN-Tage

ES� (Regen) ist eine in Szolnok viertelj�hrlich erscheinende Literaturzeitschrift. Ein Teil der Autoren lebt in Szolnok oder Umgebung, ein anderer Teil stammt von dort, ein dritter Teil ist geographisch nicht mit dieser Region verbunden. Die Regentage bieten eine Auswahl aus den Arbeiten der Schriftsteller und bildenden K�nstler des Blattes.

23. Oktober 20.00
Installation f�r Regenschirme
die Installation der Gruppe Block er�ffnet: Zolt�n V�csi Nagy, Kunsthistoriker
Performance: S�ndor Krupa und Tibor V�rszegi
K�nnykapit�ny rezitiert aus Schriften von Tarzan Z�r�
Mitglieder der Gruppe Block: Zolt�n Katona, �rp�d Pika Nagy, Istv�n Nayg, Tibor Palk�, Zolt�n Sebesty�n

24. Oktober 20.00
Herbstregen
Pr�sentation der Zeitschrift ES� (Regen)
es lesen: Szabolcs Benedek, L�szl� Darvasi, Eszter Dienes, Gyula Jenei, Istv�n P. Nagy, Kriszti�n Peer, Tibor Vass, P�l Z�vada
Mitwirkende: Schauspieler, T�nzer und Musiker der Pont Werkstatt
Regie: L�szl� Kesz�g

(eine gemeinsame Veranstaltung der Literaturzeitschrift ES� und des MU Theaters)

  22.-25. Oktober  

Bohemia V4 - Das Festival der Visegr�d Vier

Die diesj�hrige Veranstaltung scheint zwar mit der 13j�hrigen Tradition des Bohemia Festivals zu brechen, doch die Ausweitung des Ereignisses ist nur ein vor�bergehender Schritt. Gem�� unseren Pl�nen ist das Bohemia Festival n�chstes Jahr wieder eigenst�ndig, und gleichzeitig startet mit der Teilnahme der Visegr�dstaaten ein eigenst�ndiges mitteleurop�isches Festival. Die Wurzeln der diesj�hrigen Ver�nderungen sind in einem politischen Schritt zu suchen. Infolge einer un�berlegten �u�erung schien im Fr�hjahr die eben erst belebte Zusammenarbeit der Visegr�dstaaten wieder auseinander zu brechen. Aus diesem Anla� entschied sich der Prager Bierritterorden, die mitteleurop�ische Zusammenarbeit zumindest auf dem Gebiet der Kultur durch die Erweiterung des Bohemia Festivals am Leben zu erhalten. Gl�cklicherweise scheinen sich die Dinge seither zu bessern, die Idee aber bleibt. Wie hoffen, zur Freude aller.
(organisiert von: Prager Bierritterorden; Mitorganisatoren: Tschechisches Zentrum Budapest, Polnisches Kulturinstitut, Slowakisches Kulturinstitut; mit freundlicher Unterst�tzung von: Fotolab Cewe Color GmbH., Budweiser Budvar, Porsche-Hungaria, Au�enministerium und Budapester Botschaft der Tschechischen Republik, Bohemia Freundeskreis)

22. Oktober - 14. November     Szlov�k Int�zet
Mitteleurop�ische plakatkunst
Er�ffnung: 22. Oktober, 17.00 Uhr

23. Oktober     �r�kmozg�
19.00 Der Ausflug (Rejs; Regie: Marek Piwowski, Polen)
21.00 Vad� nevad� (Regie: Eva Boru�ovi�ov�, Slowakei)

24. Oktober 16.00     �r�k boltja
Neues vom tschechischen (Filip Topol: Karel Klenotniks Reise nach Korsika), polnischen (W�odzimierz Kowalewski: Zur�ck nach Breitenheide) und slowakischen Buchmarkt, in Anwesenheit der Autoren und �bersetzer

24. Oktober 18.00     Lengyel Int�zet
Pr�sentation der Zeitschriften Besz�l�, Revolver Revue und ResPublika Nowa
Ausstellung und Runder Tisch mit dem Titel Die M�glichkeiten der Alternativkultr einst und heute mit ehemaligen und derzeitigen Redakteuren der drei Zeitschriften

24. Oktober 21.00     �r�kmozg�
And�l Exit (Regie: Vladim�r Mich�lek, Tschechische Republik)
Nach der Vorf�hrung: Gespr�ch mit dem Regisseur und J�chym Topol

25. Oktober ab 15.00     Merlin Sz�nh�z
Bohemia Abend
15.00 Tschech(oslowak)ische, ungarische und polnische Kinderfilme (Lolek und Bolek, Der kleine Maulwurf, Rumcajs usw.)
17.00 Filip Topol - Buchpr�sentation
18.00 Egon Bondy and the Po�o� Sentimental - Konzert
20.00 Ps� Voj�ci - Konzert
22.00 Krzysztof �ciera�ski Quartet - Konzert

ab 18.00     Iskolaterem
V�gel, Weisen, Narren (Regie: Juraj Jakubisko, Tschechoslowakei)
Der Garten (Regie: Martin �ul�k, Slovakei)
H�nde hoch! (Regie: Jerzy Skolimowski, Polen)
Tschechische Kneipe mit Budvar und Becherovka

  25.-27. Oktober 20.00 MU Sz�nh�z  

Gy�rfree Werkstatt Festival

"Die Gy�rfree Werkstatt wurde im Jahre 2000 in Gy�r gegr�ndet [...]. Das Ziel dieser mittlerweile zum integralen Bestandteil des heimischen und internationalen Kultur- und Musiklebens gewordenen Einrichtung besteht darin, die ungarische Musik und den ihr innewohnenden Geist lebendig zu halten, bei dessen F�rderung die bereits in den 80er Jahren ber�hmten Jazzkonzerte von Gy�r eine gro�e Rolle spielten. Die Gy�rfree Werkstatt m�chte an der Jahrtausendwende zur Hebamme jener auf dem Fundament der musikalischen Traditionen und entlang der stets wichtigen Improvisation entstehenden Musik werden. Dieses Ziel m�chte sie mit ihrer T�tigkeit als Organisator, Werkstattgr�nder, Konzertveranstalter und Plattenproduzent verfolgen." (Gy�rgy Szabados)
(eine gemeinsame Veranstaltung des MU Theaters und der Gy�rfree Werkstatt f�r Jazz, zeitgen�ssische Musik und Volksmusik; mit freundlicher Unterst�tzung von: Harm�nia Kunstzentrum, Gy�r)

25. Oktober 20.00
Er�ffnung: Gy�rgy Szabados, Pianist
Fotoausstellung von D�vid Bozsaky
�l� cs�nd
Er�ffnung: Dr. Gy�rgy P�ter H�rs Kunstkritiker
Mitwirkender: Endre Juh�sz- Englisches Horn
Naz�lia Oboenquartett
N�dak zen�je

CD-Premiere
Endre Juh�sz- Englisches Horn, Mih�ly Blask� - Fagott, �gnes Jakab - Oboe, Zsuzsa Pint�r - Oboe
Bede Trio CD-Premiere
P�ter Bede- Saxophon, M�ty�s Szandai - Kontraba�, Zsolt S�rv�ri Kov�cs- Schlagzeug
Gy�rfree Werkstatt - I.
mit den Mitwirkenden des Abends

26. Oktober 20.00
Ausstellung von Szabolcs Sz�ke
Gem�lde, Grafiken
bei der Er�ffnung spielt: Szabolcs Sz�ke - Gadulka
Tin Tin Quintett
Szabolcs Sz�ke - Gadulka, P�ter Szalai - Tabla, G�bor Juh�sz - Gitarre, Andr�s Monori - Kaval, Iv�n Nyusztai - Kanjira, Ghatam
Bur�ny Trio
In sternenloser dunkler Nacht...

CD Premiere
B�la Bur�ny- Saxophon, R�bert Benk�- Kontraba�, Zsolt S�rv�ri Kov�cs - Schlagzeug Mitwirkende: Szilvia Bogn�r - Gesang
Gy�rfree Werkstatt - II.
mit den Mitwirkenden des Abends

27. Oktober 20.00

Fotoausstellung von Istv�n Grencs�
Mitwirkender: Istv�n Grencs� - Saxophon
Grencs� Kollektiv
Schwarzbrot
Istv�n Grencs� - Saxophon, R�bert Benk� - Kontraba�, Gy�rgy Jeszenszki - Schlagzeug
Klavierkonzert von Gy�rgy Szabados
Gy�rfree Werkstatt - III.
mit den Mitwirkenden des Abends

Begleitprogramme: Verkauf von Publikationen, Vorf�hrungen, Gespr�che
Die Ausstellungen sind w�hrend der Dauer des Festivals zu besichtigen.

  26.-27. Oktober B�rka Sz�nh�z  

Bolyg� Hollandok - Holl�ndisches Literaturfestival

Sieben international gefeierte niederl�ndische Schriftsteller werden Budapest besuchen, um mit ihren ungarischen Kollegen, mit K�nstlern und Musikern Ideen auszutauschen. Organisiert wird das Festival von der Stiftung f�r die Produktion und �bersetzung niederl�ndischer Literatur in Zusammenarbeit mit dem B�rka Theater. Es werden Vorlesungen, Lesungen und Gespr�chsrunden abgehalten, niederl�ndische Filme gezeigt, St�cke aufgef�hrt und Musik dargeboten. Eine Ausstellung des Fotografen Hans van der Meer wird diesen reichen �berblick �ber die moderne niederl�ndische Kunst abrunden.
(Mitorganisatoren: B�rka Theater; mit freundlicher Unterst�tzung von: Holl�ndische Botschaft Budapest, Holland Film, Mondriaan Foundation)
www.nlpvf.nl/budapest

Fotoausstellung von Hans van der Meer
Dutch Fields
Fast zwei Jahre streifte Hans van der Meer �ber die Fu�ballfelder der Amateurvereine in den Niederlanden. Weit entfernt vom professionellen Fu�ball machte er sich auf den Weg, beinah verschwundene, alte Spielpl�tze in der niederl�ndischen Landschaft aufzusp�ren und auch die Art von Fu�ball zu finden, die auf ihnen gespielt wurde.

26. Oktober
14.00 Arnon Grunberg von P�ter Zil�hi interviewt
Arnon Grunberg, Schriftsteller, Dichter und Dramatiker, lebt in New York und wird als einer der talentiertesten jungen Autoren der Niederlande gesehen. Er erwarb internationalen Ruhm mit seinem Deb�troman Blauer Montag (Uborkaszezon, 2000), einer absurden, schamlosen und am�santen Geschichte �ber den Helden Arnon Grunberg. Mit P�ter Zil�hi wird er �ber sein neuestes Buch, Phantomschmerz, das gerade in ungarischer �bersetzung erschienen ist, sprechen.
16.00 Moses Isegawa im Gespr�ch mit Julia L�ngh
Moses Isegawa, in Uganda geboren, verlie� seine Heimat und zog in die Niederlande, um "den gro�en afrikanischen Roman" zu schreiben. Er machte dieses Versprechen mit seinem ersten Roman Abessinische Chronik wahr, einem Buch, das von der S�ddeutschen Zeitung als die "Geschichte einer Familie und einer Gemeinschaft, die Geschichte afrikanischer Traditionen und Moral, ein Kaleidoskop an Fantasien, fantastischen Geschichten und Tr�umen" charakterisiert wurde.
20.00 Bolyg� Hollandok - eine Schriftstellerparade
Ein niederl�ndischer Schriftsteller wohnhaft in New York, ein Ungar, der in Transsylvanien geboren wurde und auf niederl�ndisch schreibt, ein Schriftsteller aus Unganda, der die niederl�ndische Staatsb�rgerschaft annahm, und eine niederl�ndische Dichterin, die fr�her in Israel lebte; die Existenz dieser Autoren scheint den hohen Stellenwert von Reisen und Auswandern in der modernen Literatur zu belegen. In dieser Veranstaltung des Literaturfestivals werden Musik und Literatur miteinander kombiniert, um auf diese Weise Literatur in Bewegung darzustellen. Mit dabei unter anderen: Arnon Grunberg, Stephan Lang, Moses Isegawa und Judith Herzberg.
Pr�sentation: G�bor N�meth.
Musik: Yengibarjan Trio

27. Oktober
13.00 Stephan Lang, interviewt von Zs�fia Sz�n�si
Stephan Lang wurde in Transsylvanien als Kind ungarischer Eltern geboren. Er floh 1975 in die Niederlande, wo er anfing, Essays und Artikel �ber die politische Situation in Rum�nien zu schreiben. Er publizierte j�ngst zwei Romane auf niederl�ndisch, wobei der zweite, De mollenjager (Der Maulwurfj�ger), gerade auf ungarisch erschienen ist.
14.30 Douwe Draaisma und Johan Goudsblom im Gespr�ch mit Csaba Pl�h
Douwe Draaisma lehrt die Grundlagen und die Geschichte der Psychologie an der Universit�t von Groningen. Seine bahnbrechende Arbeit zu Metaphern in der Vergangenheit und Gegenwart hat er in der Erkl�rung des menschlichen Ged�chtnisses dargelegt und resultierte in seinem faszinierenden Buch Die Metapherngeschichte. Eine Geschichte des Ged�chtnisses. Das Niederl�ndische Institut f�r Psychologie verlieh ihm den Heymans-Preis f�r seine Forschung zur Geschichte der Psychologie.
Johan Goudsblom, emeritierter Professor der Soziologie an der Universit�t von Amsterdam, ist Autor zahlreicher B�cher und hat in verschiedenen Sprachen ver�ffentlicht. �berall auf der Welt hat er �ber seine Studien zum Zivilisationsprozess und �ber die Kontrolle von Feuer Vorlesungen gehalten und ist nun anl�sslich der ungarischen Ver�ffentlichung seiner weltbekannten Arbeit Die Entdeckung des Feuers in Budapest.
16.30 Judith Herzberg: Der Luchs (Ausz�ge)
es liest: Enik� B�rcs�k
Judith Herzberg ist eine gefeierte Dichterin und Dramatikerin. Sie deb�tierte in den 60er Jahren als Dichterin, schreibt und �bersetzt Dramen und Drehb�cher seit Anfang der 70er Jahre. F�r ihr Oeuvre durfte sie den Joost van den Vondel Preis (1984), den Constantijn Huygens Preis (1994) und f�r ihre Lyrik den hoch renommierten P.C. Hooft Preis (1997) in Empfang nehmen.
Judith Herzberg wird ihr St�ck vorstellen und mit Andr�s Forg�ch sprechen.
19.30 Ein Abend mit Harry Mulisch und Peter Esterh�zy
Harry Mulisch hat ein beeindruckendes Oeuvre aufgebaut. Dies besteht unter anderem aus Die Entdeckung des Himmels und Siegfried, seinem letzten Roman, der gerade eben in Ungarn erschienen ist. In diesem einzigartigen Ereignis werden zwei der bedeutendsten Nachkriegsautoren aus ihren neuesten Werken lesen und diese diskutieren.
Moderation: J�lia V�radi
21.30 Tibor Szemz��s Gordian Knot Music Company - kinematographisches Konzert
Unsichtbare Geschichte
zu Texten von B�la Hamvas
Zum Abschluss der Veranstaltungen im B�rka Theater wird Tibor Szemz� mit seiner Music Company 'Invisible Story' ein ganz besonderes St�ck kinematografischer Konzertkunst darbieten.
Tibor Szemz�- Sprecher, Mih�ly Husz�r- Kontraba�, Ba�gitarre, T. Bali - Gitarre, Szabolcs Keresztes - Keyboard, Zsombor Dud�s - Schlaginstrumente, Zolt�n Regenye - Tontechnik
Das Bildmaterial der Filme stammt aus der Sammlung von P�ter Forg�cs bzw. dem Privat Foto- und Filmarchiv.

26.-27. Oktober
11.00 Filmprogram
Im B�rka Theater werden Filme, die auf niederl�ndischer Literatur basieren, gezeigt.
The Discovery of Heaven (Regie: Jeroen Krabb�, Darsteller: Stephen Fry, Greg Wise)
Left Luggage (Regie: Jeroen Krabb�, Darsteller: Laura Fraser, Adam Monty)
Charlotte (Regie: Franz Weisz)
The fourteenth Chicken (Regie: Hany Abu-Assad)


24 October 17:30      OFF PROGRAMM      Collegium Budapest

Vortrag von Douwe Draaisma und Johan Goudsblom
im Gespr�ch mit: Hankiss Elem�r

24 Oktober 18:00      OFF PROGRAMM      K�rolyi Palota

Pr�sentation der Holland-Nummer der Zeitschrift Nagyvil�g

25. Oktober 16.00      OFF PROGRAMM      D�rer Caf�, ELTE BTK

Pr�sentation der Holland-Nummer des Magyar Lettre Internationale

28. Oktober 16.00      OFF PROGRAMM      D�rer Caf�, ELTE BTK, P�zm�ny s�t�ny 1/A

Douwe Draaisma zu Gast an der Wissenschaftsgeschichtlichen und Wissenschaftsphilosophischen Fakult�t der ELTE



  2. November 20.00 Erzs�bet t�ri G�D�R  

Foto: G�bor Kerekes
C�kxp�n Ambient Festival

20.00 Chrom & Crimson
Musikforscher - durch eine Kostprobe aus ihrer Sammlung spannen sie ihr feines Netz zwischen den voneinander weit entfernt liegenden Punkten der breiten musikalischen Palette.
21.30 Amira
Orientalisches Tanztheater bei dem die vier Elemente heraufbeschworen werden - tanzende Ph�nomene geben einen Einblick in die M�rchen aus Tausenundeiner Nacht
23.00 ZUM Ensemble
Ewig Experimentierende - in ihrer neuesten Formation lassen sie Stammestrancerituale in einer modernen, elektroakustischen Version lebendig werden
00.20 Kriszti�n Gergye: zeitgen�ssischer Tanz aus Java
Der in Indonesien ausgebildete K�nstler verbindet in seiner eigenen Choreographie archaische und moderne Elemente.
01.30 Ion Koncert
zeitgen�ssische Musik - in der sich Stilelemente der elektronischen Musik, des ambient punk und des dark vermischen
02.40 Pabloslam
expressive live act
Der Komponist aus Venezuela verk�rpert die eigenen �berirdischen Gef�hle mit Ton, Gitarre und elektronischen Instrumenten.
03.40-08.00 Naga
Tanzmagier - nur wenige wissen, da� er als Anthropologe das Verh�ltnis zwischen Musik und Mensch erforscht.
Die Musik zwischen den Vorstellungen pr�sentiert: Chrom & Crimson

Trance Repro Co.
Lichtdichter
Die Gruppe bildender K�nstler vernetzt live, je nach Laune des Augenblicks und der K�nstler, die visuelle Welt der Computeranimationen, Retrospektivmaterialien, aktuellen Film- und Videoausschnitte, Lichter und Dias, die sie, gew�rzt mit Effekten und klassischen Filmtricks, auf verschiedene Installationen (Formen und Stoffe) projizieren.
Marktplatz - untrennbare Utensilien der Subkultur
C�kxp�n Ambient Caf� - vegetarische kalte Hausmannskost, besondere Teesorten, exotische Coktails und k�hle Drinks
Makara - asiatisches Krimskrams, Ambiente-Kunst

Eintritt ohne Schuhe! (Schlafsack und Pantoffel sind mitzunehmen!)
(mit freundlicher Unterst�tzung von: B�rgermeisteramt der Hauptst�dtischen Selbstverwaltung Budapest)

�nderungen vorbehalten!