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Ozirisz Osiris Coverage (Urauff�hrung) Tanz: Tam�s Bak�, L�szl� Cz�t�nyi, Kati Dombi, Bea Gold, Erzsi Kiss, P�ter Lipka, Andrea Nagy, Istv�n Oldal, Orsolya Sipos, Lea Tolnai, Nina Umniakov, Gy�rgy Tr. Szab� B�hnenbild: Ferenc Sebest�ny, Istv�n Oldal Licht: G�bor Kocsis Musik: Erzsi Kiss Musikalische Koordination: Bal�zs Temesv�ri Kost�me: Krisztina Berzsenyi Video: Ernst S�ss Besondere Requisiten: Orsolya Sipos, G�bor Kocsis, Istv�n Oldal Mitarbeit: �gnes Varanyi Regie-Choreographie: G�bor Goda Pers�nliches, Lyrisches, Mythisches, Absurdes. Die Kinder von Isis und des vierzehngeteilten Osiris leben kontinuierlich bis zum heutigen Tag die alte Geschichte neu. Das, was von au�en unverletzlich ist, ist innen krank und zerf�llt zu Staub. Eine isolierte, sterile Welt verrottet unvermeidlich von innen her. Die Idylle ist immer erschreckend geheimnisvoll. Profane Riten, Bild- und Musikerscheinungen. Aktives Theater. weitere Vorstellung: 20. Oktober
Darvas - Pint�r: Bauernoper (Urauff�hrung) Der Br�utigam B�la Pint�r Seine Mutter Szilvia Baranyi Sein Vater J�zsef T�th Stiefschwester �va Enyedi Die Braut Sarolta Nagy-Abonyi Ihre Mutter T�nde Szalontai Ihr Vater S�ndor Bencze Stationsvorsteher Szabolcs Th�r�czy Der Fremde Tam�s De�k Musiker: Benedek Darvas - Cymbalo, Bence Gazda, L�szl� Ny�ri, G�bor Pelva - Violine, Samu Gryllus - Kontraba� B�hnenbild: P�ter Horgas, G�bor Tam�s Kost�me: Mari Benedek Licht: G�bor Tam�s Korrepetitorin: Bea Palya Assistentin: Krisztina Kov�cs Komponist: Benedek Darvas Buch und Regie: B�la Pint�r "In der Bauernoper haben wir eine balladenhafte Geschichte in Opernform bearbeitet. Grundlage ihrer Musik ist die bizarre und doch homogene Mischung von ungarischen Volksliedern aus Siebenb�rgen, Barock und Rock. weitere Vorstellungen: 21.-22. Oktober
I. Ungarisches Postdramatisches Forschungsinstitut (Mozg� H�z Ex) № 16 473 Ein Endre Z�voczki Requiem (Urauff�hrung) nach Ferenc Moln�rs Liliom es spielen: Adrienn Bor, R�ka G�vai, Istv�n G�z, Erika Pereszl�nyi, G�bor Pint�r, Bal�zs Vajna, L�via Varj� Musik: Bal�zs Barna Technischer Leiter: Attila Szirtes Regie: L�szl� Hudi �№ 16 473�: eine Registrierungsnummer. Laut Ferenc Moln�r ist unter dieser Endre Z�voczki, also Liliom, im Jenseits registriert.
Vorstellungen des Vereins der zeitgen�ssischen Tanztheater "In unserer leistungsorientierten Welt bedeutet die Herausbildung eines Wertesystems noch eine der gr��eren Aufgaben. Tabus br�ckeln, neue, vermeindliche oder wirkliche Wahrheiten werden geboren und sterben in jedem Augenblick, geschickt agierende Epigonen oder besessene neuzeitliche Spiritisten suchen nach der wahren Seele unseres Jahrhunderts und tasten nach dem nebligen Weg, der zu unserem im Technokratismus versteinerten Selbst f�hrt. Ein nie dagewesenes Tempo diktiert die enorme Anzahl der Fausts des 21. Jahrhunderts. Mitglieder der Jury: M�rk Fenyves, Mikl�s K�ll�, R�ka Szab� 20. Oktober 20.00 OFF PROGRAMM L1 T�ncm�vek 21. Oktober 20.00 Merlin Sz�nh�z 22. Oktober 20.00 Merlin Sz�nh�z 23. Oktober 20.00 OFF PROGRAMM Petrik Lajos Vegyipari
Istv�n Tasn�di - �rp�d Schilling: HeimatHeimat - S�uglingsheim Taygetos II. - in Memoriam G�za Hofi Mitwirkende: Gergely B�nki, Eszter Cs�k�nyi, J�zsef Gyabronka, L�szl� Katona, Annam�ria L�ng, Zolt�n Mucsi, Zsolt Nagy, Borb�la P�terfy, Roland R�ba, Lilla S�rosdi, P�ter Scherer, S�ndor Terhes, G�bor Viola, Tilo Werner Das St�ck versucht einen �berblick �ber die Geschichte Ungarns nach dem Systemwechsel zu geben. Das Ziel ist nicht, die Geschehnisse aufzulisten, vermutete oder wirkliche Zusammenh�nge aufzuzeigen, auch nicht Fakten aufzufinden oder zu enth�llen; das St�ck spielt nur mit den Tatsachen, vermischt die Wirklichkeit mit der Fiktion, damit aus dem Allt�glichen eine souver�ne, halbwegs m�rchenhafte B�hnenwelt entstehen kann, die sich der vergangenen 13 Jahre der ungarischen und osteurop�ischen Geschichte aus einem grotesken und satirischen Blickwinkel n�hert. Wir denken nicht in B�hnenst�cken, sondern in Vorstellungen, vielmehr noch in Ereignissen. An diesem Abend halten wir eine nationale Selbstinspektion mit Hilfe der Theaterform ab. Die Vorstellung verwendet entsprechend des Reichtums des Themas viele Stilelemente und Theaterformen vom Video bis hin zu klassischen Zitaten, zur Farce, zum Volkstanz und zum Variet�. Das musikalische Gewebe, das die Stimmung der Vorstellung bestimmt, setzt sich aus Livemusik verschiedener Stile und Genres der ungarischen Musiktradition zusammen, von folkloristischen �ber popul�re nationale Lieder bis hin zur Operette und zumRock-and-Roll. Einige Liedtexte sind Werke von obdachlosen Budapester Poeten.
L�odeur du voisin Tanz: Caroline de Cornière, Joseph Trefeli, Kylie Walters, Mike Winter, Asier Zabaleta B�hnenbild: Gilles Lambert Kost�me: Caroline de Cornière, Samantha Fran�ois-Kapitz Lichtentwurf: Pascal Burgat, Jean-Marc Serre Technische Leitung: Pascal Burgat Studioaufnahmen: Andrès Garcia Musik: Hans-Peter Kuhn, Ary Barroso �s m�sok Administration: Airelle Buff Kommunikation: Christine Hirsig Beratung: Gabriel D�coppet Choreographie: Caroline de Cornière und Guilherme Botelho, in Zusammenarbeit mit den T�nzern "Wer allein in einem Restaurant i�t, nimmt mehr zu sich, als nur das Essen." (G. Haldas) Die realistischen Portr�ts umrahmt eine ununterbrochene, an unerwarteten Wendungen reiche Handlung. Die Elemente der von Alias pr�sentierten zweiten Wirklichkeit sind allesamt lebensnah, doch das aus ihnen entstandene Gesamtbild ist zugleich bekannt und komisch irreal. (eine gemeinsame Veranstaltung mit Traf�val; mit freundlicher Unterst�tzung von: D�partement des affaires culturelles de la Ville de Genève, D�partement de l'Instruction Publique du Canton de Genève, Pro Helvetia - Fondation Suisse pour la Culture, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Sophie und Karl Binding Stiftung, la Loterie Romande, CORODIS, Lombard Odier & Cie; mit besonderer Unterst�tzung des Prix d�auteur du Conseil g�n�ral de la Seine-Saint-Denis, France /Rencontres chor�graphiques internationales 2000/)
Emma Rice: Wild Bride or The Handless Woman (Urauff�hrung) Tanz: Jon Fenner, �va Magyar, Borb�la Blask�, R�ka Szab�, G�bor Botond Barna B�hnenbild: Bill Mitchell Regie: Emma Rice Die Konzipienten dieser Vorstellung, Emma Rice und Bill Mitchell - die Leiter der englischen Kneehigh Company - nahmen als Ausgangspunkt ihrer Arbeit einen Bestseller, einen Band �ber die folkloristischen Geschichten zahlreicher V�lker dieser Welt. Das Ergebnis, dieses M�rchen mit seiner reichen Bildwelt, handelt von der Begegnung des Teufels mit einer jungen Frau, die von ihren nichtsahnenden Eltern verkauft wird. Der K�ufer ist der Herr der H�lle h�chstpers�nlich. Im Laufe des Tanzspiels nimmt die Frau ihr Schicksal auf sich und bewahrt sich dabei durch ihr stilles Durchhalten nicht nur ihre Menschlichkeit, sondern z�hmt auch die negative Kraft und bringt diese auf ihre Seite. Die Vorstellung zeigt, wie es zwei Theatergruppen mit unterschiedlichem kulturellen Erbe gemeinsam gelingt, mehrere hundert Jahre alte Gedanken zu interpretieren und diese mit den heutigen Grundnormen in Einklang zu bringen. weitere Vorstellungen: 31. Oktober, 1.-2. November
Journal d�un inconnu
Musik: Percussion of Ethiopia, Sakata und Halottk�s�r� (Bethlen, �szak-Mez�s�g) (Ausz�ge: Cs�k Zenekar und Tiszta Sz�vvel); Son Sventa Cajvaltic (Ausz�ge: Mexico, Fiestas of Chiapas und Oaxaca); Portof�l� (Ausz�ge: Zigeunerfolklore, Ungarn/Rum�nien)
Die letzte, beim diesj�hrigen Budapester Fr�hlingsfestival gezeigte Arbeit von Josef Nadj und seiner Compagnie Les Veilleurs k�nnte man auch als abschlie�endes St�ck einer k�nstlerischen Periode auffassen. Die Aufmerksamkeit des stets ein eigent�mliches Instrumentarium aufbauenden, forschenden Choreographen wendet sich neuen Richtungen zu. Welche dies sind und was Josef Nadj in seiner neuen, vor kurzem begonnenen Schaffensperiode besch�ftigt, beantwortet sein neues St�ck. Das Journal d�un inconnu ist ein sehr pers�nliches Solost�ck, das am 6. Juni 2002 bei der Biennale in Venedig uraufgef�hrt wurde. (eine gemeinsame Veranstaltung mit Traf�; eine Koproduktion des Centre Chor�graphique National d�Orl�ans und des Th��tre de la Ville - Paris; das Centre Chor�graphique National d'Orl�ans dankt f�r die freundliche Unterst�tzung folgenden Institutionen: Ministère de la Culture et de la Communication - Direction de la musique, de la danse, du th��tre et des spectacles, Direction R�gionale des Affaires Culturelles Centre, Ville d�Orl�ans, Conseil R�gional du Centre, Conseil G�n�ral du Loiret; ausl�ndische Tournees der Compagnie werden unterst�tzt von: A.F.A.A.) www.trafo.hu/ www.josefnadj.com/
H�hlenmalerei (Urauff�hrung) Tanz: Veronika V�mos, Gerzson P�ter Kov�cs Musiker: Ferenc Kov�cs, S�ndor Budai, K�lm�n Ol�h - Violine, Csaba Nov�k - Kontraba� B�hnenbild: Gerzson P�ter Kov�cs Komponist: Ferenc Kov�cs Kost�me: Edit Sz�cs Choreographie: Gerzson P�ter Kov�cs "�ber den Menschen, der durch Werke eine Welt entstehen l��t, sich und seine Welt aufzeigt und verewigt, der f�r die Gemeinschaft n�tzlich, wertvoll und verst�ndlich ist; seine Zeichen t�rmen Kulturen von zehntausenden Jahren auf, w�hrend Religionen demagogische Ideologien, zynische Profiteure, 'rationale' Zivilisationen den freien, schaffenden Menschen regulieren, vernichten, umbringen und vergiften. Er aber - allen gegen ihn gerichteten Bestrebungen trotzend - hinterl��t seine Spur an der Wand der H�hle als Nachricht f�r Jahrtausende: 'Hier bin ich! Jetzt habe ich die Welt ver�ndert!' - das neue St�ck von TranzDanz, ein Abdruck des vor dem Kommerz, dem 'Praktischen' in Hohlen und Reservate fliegenden Gedankens, ist ein H�hlenmalerei-Comic der Gegenwart.
Was w�re, wenn ... (Kaash)
Tanz: Akram Khan, Rachel Krische, Moya Michael, Inn Pang Ooi, Shanel Winlock Hindu-G�tter, schwarze L�cher, indische Zeitkreise, Erschaffen und Zerst�ren bilden die begrifflichen S�ulen der in diesem Jahr pr�sentierten Vorstellung. "Es ist wichtig, uns an den Wert der nicht greifbaren Dinge zu erinnern. Ist es nicht wahr, da� das leere Innere des Bechers diesen erst n�tzlich macht? �hnlich findet sich das Geheimnissvolle der wahren Formen in der Bewegungslosigkeit zwischen zwei Bewegungen, in den Pausen zwischen den musikalischen Phasen und in den nicht ausgef�llten R�umen der Leere" - sagt der den klassischen indischen und den westlichen zeitgen�ssischen Tanz verbindende Akram Khan. (eine gemeinsame Veranstaltung mit Traf�; Koproduzenten: South Bank Centre, Tramway, Vooruit, Sampad, DanceEast, Maison Des Arts Cr�teil, Wexner Center for the Arts at the Ohio State University mit der freundlichen Unterst�tzung der Doris Duke Charitable Foundation; die Akram Khan Company wird von folgenden Institutionen unterst�tzt: The Arts Council of England, London Arts; die Entstehung der Produktion Kaash wurde unterst�tz von: The Quercus Trust, Jerwood Space, Birmingham DanceXchange; ein besonderer Dank gilt: Angela Bernstein, Jonathan Burrows, Julia Carruthers, Damian Chapman, Rachel Harris, Su-Man Hsu, Malcolm Glanville, Catrin John, Brendan Keaney, Richard Lee, Rob Lynden, Tim McKeough, Lyndsey Williams, Dance Umbrella, Guy Morley and the Brighton Dome.)
Zeitgen�ssischer Volkstanz-Abend Auf dieser bereits traditionell wiederkehrenden Veranstaltung des Budapester Herbstfestivals werden experimentelle Werke pr�sentiert, die den traditionellen Bewegungsschatz mit einer durch und durch zeitgen�ssischen Auffassung verbinden. Im Laufe des Abends kommen vielerlei Gedanken, spannend unterschiedliche Interpretationen der Tradition zur Geltung: dem Publikum wird ein Querschnitt der besten Produktionen der vergangenen Saison pr�sentiert, die in ihrer Vielfalt, ihrem mannigfaltigen Ton der jahrzehntelangen Tradition der Volkstanz-Abende gerecht werden. (Eine Veranstaltung des Martin-Gy�rgy-Volkstanz-Verbandes)
Andr�s Visky: J�lia Dialog �ber die Liebe (Urauff�hrung) Mitwirkende: Enik� Szil�gyi Regie: G�bor Tompa
"Zehn Produktionen umfa�t das Programm der nun zum siebenten Mal veranstalteten Studiotheater Tage. An diesem Festival nehmen jene Vorstellungen teil, die die Kuratoren unter den von der Soros Stiftung unterst�tzten Produktionen f�r die besten hielten. Die zehn Werke zeigen die wichtigsten Tendenzen der k�nstlerischen Versuche und Wegsuchen in den ungarischen alternativen Theaterwerkst�tten. Neben vier Tanztheaterproduktionen sowie je zwei hauptst�dtischen bzw. l�ndlichen Studioproduktionen werden auch die bemerkenswerteste Auff�hrung des Jahres, die viel Diskussion ausl�sende alternative Produktion des Kr�tak�r Theaters W - Arbeiterzirkus bzw. eine Ionesco-Adaptation in Rome, die unter der �gide des Roma Parlaments entstand, gezeigt. Dieses fachlich wie k�nstlerisch anspruchsvolle Programm verspricht allen Interessenten besonderer Theatererlebnisse eine angenehme Unterhaltung." (Istv�n N�nay)
B�rka Theater Harold Pinter: Die Heimkehr Regie: L�szl� B�rczes www.barka.hu
The Collektive of Natural Disaster 62 Tage Todesreisetagebuch B�hnenbild, Kost�me, Musik, Regie: Gy�rgy �rvai www.trafo.hu/arvaigy.html
Pet�fi Theater, Veszpr�m August Strindberg: Der pelikan Regie: Anca Bradu www.petofiszinhaz.hu/
Tanz Theater Mittel-Europa - M�ricz-Zsigmond-Theater, Ny�regyh�za Barbaren Regie-Choreographie: Csaba Horv�th www.cedt.hu/ www.moriczszinhaz.hu/
Budapester Kammertheater William Shakespeare: Macbeth Regie: R�bert Alf�ldi www.budapestikamaraszinhaz.hu/
Compagnie P�l Fren�k K�Osz Choreographie: P�l Fren�k www.ciefrenak.org/
KOMPm�NIA/Compagnie Attila Csabai Cyber Geshas (Gertrude und Alice in Wunderland) Choreographie: Attila Csabai
Maladype - Theater der Begegnungen Eugène Ionesco: Jakob oder der Gehorsam Regie: Zolt�n Bal�zs www.szinhaz.hu/maladype/
Kr�tak�r Theater W - Arbeiterzirkus Regie: �rp�d Schilling www.kretakor.hu
Preisverleihung und Abschlu�gespr�ch Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte dem Programmheft der Studiotheater Tage.
Ungarische Oper Kolozsv�r/Cluj Attila Dem�ny: Parafarm Kammeroper Libretto (nach George Orwells Roman Farm der Tiere): Andr�s Visky Napoleon B�lint Szab� Schneeball Levente Szak�cs Kleeblatt Zsejke Sz�kely Mollie Zs�fia Popovici Boxer Zsolt D�niel Benjamin V. R�bert Laczk� Hunde L�szl� Veress, �rp�d S�ndor Schafe Ildik� Sz. Veress, Enik� Pataki, Ildik� P�ll B�hnenbild: Judit Dobre-K�thay als Gast Kost�me: Katalin Starm�ller Regieassistentin: Annam�ria Gomb�r Dirigentin: G. Katalin Incze Regie: Attila Dem�ny "Parafarm ist eine surreale Vision, die, sofern sie in Richtung Orwell sieht, von ihm auch absieht, und folglich an jedem Ort und mit jedem geschehen kann. Dem Genre nach ist sie ein Aufeinandertreffen von Kammeroper und Tanztheater. Hinter der skizzenhaften, doch leicht verfolgbaren Geschichte wollte ich die m�glichen Hypostasen der Macht zeigen." (Attila Dem�ny) Attila Dem�ny: Unvollendete Konjugation "Dieses Werk zu schreiben, sowie es gerade mit der Parafarm, der vor zehn Jahren entstandenen Kammeroper aufzuf�hren, hat zahlreiche Gr�nde. Ich suche nach der Verbindung zwischen den zwei Opern aus der Entfernung von zehn Jahren, ich suche mich in der Geschichte dieser zehn Jahre, an der Schwelle zum neuen Jahrhundert, in seiner Krise der Werte, seiner Code�nderung. Es ergab sich, da� ich die Provokationen der Wiederholungen, der Monomanien, der grotesken Erfolglosigkeiten zu Beginn unseres komischen ostmitteleurop�ischen Jahrhunderts schreiben mu�. Deshalb schreibe ich nach der Parafarm die Unvollendete Konjugation so, da� es weder Namen noch Rollen, sondern nur Zust�nde und Situationen gibt. Zu diesem Lebensgef�hl erschien die gesungene Pantomime als geeignetstes Genre." (Attila Dem�ny)
Kammeroper f�r S�nger, Instrumente, Sprecher und Puppen nach dem Schauspiel von Tibor D�ry (Urauff�hrung) S�nger: Neugeborenes/2. Neugeborenes Mariann Falusi Vater G�bor Lengyel Nikodemos P�ter B�r�ny Jungfrau/Stef�nia Rajk Judit Puppenspieler: G�bor Czipott, Zsolt Cs�k, Erzs�bet Csort�n, Istv�n Kem�ny, Zsuzsanna Kenyeres, Judit Kov�cs, Judit Rusz, Anna Sim�ndi Musiker: Zolt�n Gy�ngy�ssy - Fl�te, N�ndor G�tz - Saxophon, P�ter Burget - Posaune, P�ter �cs - Kontraba�, Bogl�rka F�bri - Schlaginstrumente, Bal�zs Horv�th - Korrepetitor, Synthesizer "Ich habe keine Probleme. Ich bin unsterblich. Das Leben ist mir h�rig, denn ich bin der Anfang..." Das Riesenbaby, das seit dem Augenblick seiner Geburt gehen, verstehen und sprechen kann, das sich selbst als Herr �ber Leben und Tod wei�, das sein Vater verkaufte, das wenige Stunden nach der Geburt im Zirkus gezeigt wurde, das aus Spiel mordet, ist ebenso unschuldig und naiv, wie ein allt�gliches Neugeborenes. Oder doch nicht? Denn es wei�, da� es "nichts sch�neres gibt, als wenn der Mensch hungrig ist und nicht satt wird, wenn er friert und keine Decke hat, wenn er krank ist und nicht gesund wird". Wenn jeder mit seinem Paradies zufrieden ist. Wenn - nach drei kurzen Akten - seine Zeit abgelaufen ist, mu� es erkennen, da� man auf dieser Erde nicht ungestraft auf die Welt kommen, leben und sterben kann ... h�chstens die Frage stellen: "Was war der Sinn meines Lebens? Und ich frage, was war der Sinn meines Todes?" Weitere Vorstellungen: 4., 8. November
Ein Abend mit B�la Farag� Gesichter des Lichts CD-Premiere Mitwirkende: Katalin Pitti und die Mitglieder des Voces Aequales Gesangsensembles (Zolt�n Gavodi, Csaba Gyulai, Zolt�n Mizsei), sowie Gerg� Bal�zs - Violine, Samu Gryllus - Ba�gitarre, J�nos Nagy - Synthesizer Die Gesichter des Lichts [A f�ny arcai] - die dritte Platte von B�la Farag� - erscheint im Herbst 2002 bei der Binder Music Manufactury. Der Grundgedanke des nahezu eineinhalbst�ndigen Werkes war es, dem Tod nahe bzw. Todeserlebnisse durch Gesangsstimmen und Synthesizer zu formulieren, wobei - unter anderen - des Grablied des Seikilos (das �lteste �berlieferte Fragment europ�ischer Musik), die Zeus-Hymne des Aischylos, die Melodie der mittelalterlichen Dies irae oder byzantinische Gebetsfragmente ebenso als Inspiration dienten, wie der das j�dische Neujahr begr��ende Klang des Schofar oder auch die "toten" Kl�nge der im Handel erh�ltlichen Synthesizer, die jeder zum Klingen bringen und die man auch in den Dienst der Musik stellen kann. Bei der Aufnahme erklangen die Instrumentalpartien im Vortrag des Komponisten auf Synthesizer. Bei diesem Konzert h�ren Sie die Platte "live", sozusagen als Transkription. Zu den elektronischen Instrumenten und dem Computer gesellen sich auch akustische Instrumente und es erklingt eine neue, auf der CD fehlende Bearbeitung des Dies irae. (eine gemeinsame Veranstaltung mit dem B�rka Theater)
Konzert der After Crying Band und das Brass in the Five Quintett Die Blechbl�serband ist - infolge ihrer in verschiedenen musikalischen Perioden und Gebieten �bernommenen mannigfaltigen Rollen - besonders geeignet Klangverflechtungen sp�rbar zu machen, die unsere entzweite Musikkultur anders vorzustellen verm�gen, als die "traditionellen" musikalischen Genres und Formen. F�r dieses Spiel sind die musikalisch auf hohem Niveau ausgebildeten Mitglieder des Brass in the Five aufgrund ihrer musikalischen Vergangenheit und ihrer Praxis hervorragend geeignet, die Mitglieder der After Crying (zugleich Komponisten des Abends) besch�ftigen sich regelm��ig mit �hnlichen Versuchen. www.aftercrying.com www.brass5.hu
Werke von Gy�rgy Kurt�g Messages - f�r Orchester Op. 34 (1991-1996) Brief an P�ter E�tv�s Aus der Ferne - Hommage à Alfred Schlee 85 ... a solemn air ... - Hommage à Albert Simon 70 Lagebericht - Ein Wort an Zolt�n Jeney Inscription on a Grave in Cornwall - Hommage à Sabine Tomek ...blumen die Menschen - an Zolt�n Kocsis (... in memoriam Otto Kocsis ...) Splitter Op. 6/c - f�r Cimbalom New Messages - f�r Orchester Op. 34/a (1998-2000)* Merran�s dream (Caliban detecting-rebuilding Mirranda�s dream) Schatten - Message à Elmar Weingarten ... aus tiefer Not ... - un message à Madeleine Santchi Les adieux - in Jan��eks Manier (In memoriam Egon von Westerholt) Botschaft an Zolt�n Pesk� Merran�s dream (Caliban detecting-rebuilding Mirranda�s dream) - version f�r Streichorchester St�cke f�r Klavier aus Spiele und f�r Cello aus Signs, Games and Messages Vorkl�nge zu einer B�lint-Austellung f�r Klavier Doina f�r Klavier Der Glaube (aus Die Spr�che des P�ter Bornemisza Op. 7) f�r Cello Les adieux in Jan��eks Manier f�r Klavier Zeichen Op 5b I (Agitato) - II (Giusto) f�r Cello Pilinszky J�nos: G�rard de Nerval f�r Cello Spiel mit Obert�nen f�r Klavier Hommage à J. S. B. (aus 12 neue Mikroludien) f�r Klavier Spiel mit Unterbrechungen f�r Klavier Kro� Gy�rgy in memoriam f�r Cello Schatten (�rnyak) f�r Cello Hommage à Paganini f�r Klavier Tears f�r Klavier Studie zu H�lderlin f�r Klavier Schatten f�r Cello und Klavier Grabstein f�r Stephan Op. 15/c (1978-1979, rev. 1989) f�r Gitarre und r�umlich verteilte Instrumentengruppen * (Ungarische Erstauff�hrung) Mitwirkende: Elena Casoli - Gitarre, Ildik� V�kony - Zymbal, G�bor Csalog - Klavier, Mikl�s Per�nyi - Cello, Chor des Ungarischen Rundfunks (Chorleiter: K�lm�n Strausz) Dirigent: Zolt�n Pesk� "Im letzten Jahrzehnt erklangen Gy�rgy Kurt�gs Werke oft im Rahmen 'komponierter Konzerte'. Das Wesen dieser besteht darin, da� der Komponist das Programm des Abends so gestaltet, da� die Beziehungen der nebeneinander gespielten Musikst�cke und sogar ihre konkrete Verwandtschaft f�r den Zuh�rer nachvollziehbar werden. So werden auch heute - ungew�hnlich f�r die Konzertpraxis der Gegenwart - Kammermusik und Werke f�r ein gr��eres Ensemble nebeneinander zu h�ren sein. W�hrend der Titel des fr�hesten Werkes Splitter - ein Zymbal-Zyklus f�r vier S�tze - auf einen Band des Dichters J�nos Pilinszky verweist, stellt der letzte Satz dieser durch volkst�mliche Klagelieder inspirierten Trauermusik dem Jugendfreund und Musikerkollegen Stefan Romascanu ein Denkmal. Dieser Satz f�hrt dann insofern weiter zu den weiteren Werken des Konzerts, als dies ein erstes Beispiel f�r jene in memoriam- bzw. hommage-St�cke ist, die Kurt�g seit Jahrzehnten besch�ftigen. Es gibt aber auch noch andere Verbindungen zwischen Splitter und dem 1988-89 entstandenen Grabstein f�r Stephan: urspr�nglich sind beide f�r Gitarre komponiert; im ersteren wich die Gitarre dem Zymbal, w�hrend im zweiten die zentrale Rolle der Gitarre zwar erhalten blieb, sie sich aber als Soloinstrument in den Rahmen eines Ensembles von der Gr��e eines Orchesters einf�gte. Das Orchester war f�r Kurt�g lange Zeit ein fremdes Medium. An der Wende der 1980er und 1990er Jahre eroberte er die gr��eren Apparate mit Werken, in denen er das Ensemble in kleinere Instrumentengruppen gliederte, und diese an verschiedene Punkte des Konzertsaals stellte. Im Falle des Grabstein schwingen in den Rahmenabschnitten die feinen Echos der Gitarrenakkorde durch den Raum, um sich dann im Mittelteil zu einem markersch�tterndem Aufheulen der Emp�rung �ber den Skandal
Das UMZE Kammerorchester und G�ste
Gy�rgy Kurt�g jun.: The Hollow of the Deep Sea Wave (UEA) "Die neue Komposition von Gy�rgy Kurt�g jun. (*1954) entstand auf Bestellung der Wiener Festwochen und verweist im Titel auf ein ber�hmtes Gem�lde von Hokusai. Es ist vielleicht verwirrend von einer Komposition zu sprechen, denn der Komponist und Vortragende, der auf mehreren Synthesizer spielt, setzt die in seiner Phantasie festgeschriebenen Grundschemata von Mal zu Mal unterschiedlich um. Nach den Worten des Komponisten ist sein Werk eine Improvisation mit komponierten Elementen. Gleichzeitig wird diese Improvisation von einigen einfachen Grundthemen geleitet: die unmittelbare Gegen�berstellung der sch�rftsten Gegens�tze, die durch das Streben nach dem Ausgleich der Kontraste ausbalanciert wird. Der Vortragende spielt gleichzeitig mit sich selbst und den Zuh�rern: er achtet auf sein eigenes Spiel, um in Reaktion auf das Geh�rte die Fortsetzung zu formen, und er achtet auf das Publikum, um dessen Reaktionen in die Improvisation einzubinden.
Einsamkeit "Die ganze Welt ist eine B�hne, und Schauspieler sind nur all die Frauen und M�nner...' - Die Kunst von P�ter E�tv�s besteht in einer eigenen Paraphrase dieser Shakespeareschen Erkenntnis. All seine Kompositionen sind Theater, T�ne oder Gesten sind seine Schauspieler. Der Musiker mu� im Interesse der Vorstellung oft zum Kom�dianten, Rhetor oder T�nzer werden, und manchmal gesellt sich dem Instrumentalspiel Sprache oder Pantomime hinzu. Die Vielfalt seiner f�r die B�hne bestimmten Musik ist erstaunlich: als w�rde er in jedem neuen Werk eine immer neue Form der dramatischen Ausdrucksweise suchen. Arbeitet er mit Text, dringt er bis ins Innerste der Melodie und des Rhythmus der Sprache ein und holt aus ihr das Rohmaterial seiner Musik hervor. Bei der engen Wechselwirkung von Text und Musik w�hlt er stets eine neue Methode, als wollte er mit enzyklop�dischem Anspruch alle M�glichkeiten kartographieren. Auch seine 'reinen' Instrumentalwerke ohne Handlung, Text und Effekte sind b�hnen- oder filmartig. Er gibt auch zu: 'Ich m�chte, da� durch das akustische Erlebnis beim Zuh�rer die gleiche Vision entsteht, als w�re er im Theater. Es ist f�r mich eine wunderbare Vorstellung, das Sichtbare h�rbar und das H�rbare sichtbar zu machen.' Stets begeht er 'verbotene' Grenz�bertritte, nicht nur zwischen Genres, sondern auch zwischen Kunstrichtungen. Als w�rde er die archaische gro�e Ordnung in sich wiederherstellen. Vielleicht ist das der Grund, da� er sich zwischen der Vortragskunst und der Kunstsch�pfung nicht entscheiden konnte und beides betreibt. Bedenkt man, wie bewu�t er w�hrend seiner Laufbahn all dies verfolgte, hat man das Gef�hl, da� E�tv�s nicht nur Protagonist, sondern auch Drehbuchschreiber und Regisseur beim Theaterst�ck des eigenen Lebens ist. Man sagt, das Drama bl�ht auf, wenn eine Kultur in eine Krise ger�t, wenn die Menschheit die st�rmischen �bergangszeiten ihrer Geschichte lebt. Kann es sein, da� sein unfehlbarer Instinkt den Komponisten gerade deshalb immer wieder zur B�hne treibt? Eines ist sicher: auf der B�hne der Musik des 21. Jahrhundert spielt P�ter E�tv�s bereits heute einige Hauptrollen." (Farkas Zolt�n)
Konzert von Lux Nox anl��lich der neuen bei BMC Records erscheinenden CD Gy�rgy Kurt�g jun.- digitaler Synthesizer, Chris Martineau - Bratsche und Gesang, Isabelle Cirla - Ba�klarinette und Sopransaxophon, Roland Ossart - Melisson (analoger, modularer/custom made/ Synthesizer) Die vier Musiker/Komponisten der Gruppe machen g�nzlich improvisierte Musik und �berschreiten dabei jede fr�here Erfahrung und Wirkung. Ihr Spiel ist keine "Ehe" - sagen wir zwischen Jazz, zeitgen�ssischer Musik, elektroakustischer Technik oder Musiktheater -, sondern eine Geburt. Ihre zutiefst authentische, sinnliche Musik wird in der Kontinuit�t der Zeit in einem Augenblick geboren. Sie ist eine extrem lebendige Musik, die den str�menden Reichtum mit dem fl�chtigen Seufzer, die Dichtung der weiten Klangr�ume mit dem feinen Klanggewebe an der Grenze der Stille zu vereinen vermag, und die in erster Linie die Sprache des gegenseitigen Vertrauens spricht. Dabei kommt es auch zu unerwarteten Ausbr�chen und insgesamt entsteht ein enorm dichtes Gewebe, dessen Pulsieren den Zuh�rer fesselt. Damit dies aber wirklich entstehen kann, m�ssen auch wir uns in das Netz der gegenseitigen Aufmerksamkeit begeben, das die Musiker verbindet, und den Reichtum ihrer Klangpalette kennenlernen, das ineinander flie�ende, oft ununterscheidbare Klanggemisch aus traditionellen Instrumenten, Gesangstimme, analogen und digitalen Synthesizer. Man mu� horchen und Acht geben, und zwar so konzentriert und vertieft, wie ein um sein Leben bangender Naturmensch im Dschungel den Ger�uschen der wilden Tiere lauscht.
Konzert der Percussiongroup Amadinda In memoriam Iannis Xenakis Iannis Xenakis: Peaux Michael Askill: Spirals (Urauff�hrung) Iannis Xenakis: Okho (Ungarische Erstauff�hrung) Iannis Xenakis: Psappha Georg Katzer: Schlagmusik 2 Fredrik Andersson: The Loneliness of Santa Claus (Ungarische Erstauff�hrung) V�czi Zolt�n: Asztali zene - beFORe JOHN8 (Urauff�hrung) mitwirkende: Szabolcs Jo�, G�bor Pusztai - Schlaginstrumente Im vergangenen Februar verstarb einer der Klassiker des 20. Jahrhunderts, Iannis Xenakis. Sein Lebenswerk - das die Mathematik und die Architektur ebenso umfa�t, wie die Musik - ist unumg�nglich geworden, welcher Meinung die Kritiker auch sein m�gen. Das Genre des Schlaginstruments verdankt Xenakis sehr viel. Nach seinem 1969 entstandenen Werk mit dem Titel Persephassa - das beim Budapester Herbstfestival vor einigen Jahren zu h�ren war - komponierte er Dutzende St�cke f�r die verschiedensten Formationen vom Solo bis hin zum Sextett, wobei er die Schlaginstrumente oft auch mit anderen Instrumenten, zuweilen auch mit Gesang kombinierte. Bei diesem Konzert wird das Vielschichtige, das Xenakis' Kompositionen charakterisiert, durch seine rein f�r Schlaginstrumente komponierten Werke vorgestellt.
Dr. Konrad und Jazzband (Deutschland) Der die Fachgruppe Jazz und Popularmusik der Staatlichen Hochschule f�r Musik und darstellende Kunst in Stuttgart leitende Professor ist musikalischer Leiter des S�dpool-Quartetts. In der 1989 gegr�ndeten, experimentelle Avantgardemusik spielenden Jazzband wechseln sich die herausragendsten Musiker Baden-W�rttembergs ab. Einer der ber�hmtesten Verehrer Bernd Konrads ist wohl Woody Allen: in seinem Film Hannah und ihre Schwestern spielt die LP mit dem Titel Traumt�nzer des Stuttgarter Saxophonisten eine bedeutende Rolle. Nach den japanischen und amerikanischen Auszeichnungen erhielt Konrad im vergangenen Jahr auch den Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.
Gy�rfree Werkstatt Festival (siehe Gy�rfree)
Einla� 21.00 Beginn: 22.00 Szi�mi Musikensemble und die Stammg�ste des Weltespressos sowie die trauriger-happy-Samstag-Sonntag Filme, Bilder, Stimmungen, Cocktails, K�nstler, Zuh�lter und Huren aus den 30er Jahren und der Zukunft. Nach den samst�glichen Selbstm�rderhymnen fr�hliches Sorgenvergessen mit Totentanz bis Sonntag morgen. "St�dtische Hauptherzen im Herzen der Hauptstadt. Rezs� Seres ist der gr��te Schlagerkomponist aller Zeiten. Er schrieb das Lied vom Traurigen Sonntag - Gloomy Sunday -, das in 40 Sprachen �bersetzt wurde, auf den Platten von 135 Interpreten erschien und das bis heute von den gr��ten Stars gesungen wird [...]. Er konnte keine Noten, hatte keine Stimme und auch klavierspielen konnte er kaum; in seinem ganzen Leben machte er keinen Schritt au�erhalb der Pester Gettonacht, war ein doppelter Selbstm�rder, von dem Otto Klemperer, der weltber�hmte Dirigent ins G�stebuch des Restaurants Kispipa schrieb: 'nicht Musiker - nur Genie.' So ein Programm gab es noch nie, denn wir spielen es so, wie wir meinen." (Szi�mi)
Tibor Szemz��s Gordian Knot Music Company - kinematographisches Konzert Unsichtbare Geschichte (siehe Bolyg� Hollandok Literaturfestival)
Spiritus Noister - Kurt Schwitters: Sonate in Urlauten (siehe Literatur)
C�kxp�n Ambient Festival (siehe C�kxp�n)
Balogh K�lm�n Gipsy Cimbalom Band (siehe Mediawave) Programme des Darshan Udvar
Jackie Orsz�czky & Friends (Australien) Jackie Orsz�czky & Friends plays the music of Frank Zappa
John Scofield Band (USA) �berjam CD-Premiere
internationale Ausstellung, Symposium, Filmvorf�hrungen, Web-Projekte und Publikationen Er�ffnung: 18. Oktober 17.00
Er�ffnung des Budapester Herbstfestivals: G�bor Demszky, Oberb�rgermeister Er�ffnet wird das diesj�hrige Budapester Herbstfestival in der M�csarnok mit einer gemeinsamen Ausstellung der C3 Stiftung und der M�csarnok/Kunsthalle, deren Ziel es ist, das menschliche Sehen mit der Hilfe von Kunstwerken, Demonstrationsmaterialien und interaktiver Multimedia als einen aktiven Proze�, dem man sich mit historischen, kulturellen, technischen und neurobiologischen Methoden gleichzeitig n�hern kann, darzustellen. �hnlich wie bei den fr�heren erfolgreichen Ausstellungen Schmetterlingseffekt und Perspektive wird der umfassende, wissenschaftliche und historische Kontext durch Filmvorf�hrungen, Vortr�ge und Publikationen komplettiert. (Partner bzw. freundlich unterst�tzt von: Nationales Kulturelles Grundprogramm, Goethe-Institut Inter Nationes Budapest, Institut Fran�ais de Budapest, Sz�pm�v�szeti M�zeum, Albertina - Wien, Technisches Museum - Prag, Sammlung Gy�rgy Gad�nyi, Bibliothek der Ungarischen Universit�t f�r Bildende Kunst, Ungarisches Patentamt, Kunsthochschule f�r Medien /KhM K�ln, Zentrum f�r Kunst und Medientechnologie /ZKM/ Karlsruhe)
19.-20. Oktober 10.00-18.00 Gehirn und Bild - wissenschaftliches Symposium "Der Weise hat seine Augen im Kopf;� (Prediger 2.14) Vortragende: Vilayanur S. Ramachandran (University of California, San Diego), Melvyn A. Goodale (University of Western Ontario, Kanada), Nicholas Wade (University of Dundee, Dundee), Jean-Pierre Changeux (Collège de France; Institut Pasteur, P�rizs), Richard Gregory (Downing College, Cambridge), Thomas V. Papathomas (Rutgers University, New Jersey, USA), Siegfried Zielinski (Kunsthochschule f�r Neue Medien, K�ln), Peter Weibel (ZKM, Karlsruhe), Jaroslav Andel (New York), David Melcher (Università Vita-Salute San Raffaele, Milano), Ilona Kov�cs (BME, Budapest und Rutgers University, New Jersey, USA), Gyula Kov�cs (BME, Budapest), Vidny�nszky Zolt�n (MTA TKI, Budapest), Bal�zs Guly�s (Karolinska Institut, Stockholm) Symposium �ber die Beziehung der visuellen K�nste und der Gehirnforschung. Im Zuge der Vortr�ge erhalten die Vertreter verschiedener wissenschaftlicher und k�nstlerischer Gebiete, Kunstschaffende und Forscher die M�glichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen ihrer Standpunkte und zur Untersuchung gemeinsamer Forschungsfelder. Ein nicht nur f�r das Fachpublikum interessantes und informatives Unterfangen. Kinoauge - Filmvorf�hrungen w�hrend der �ffnungszeiten der Ausstellung
Open-air-Schilderausstellung des Artpool Art Research Centers In Texten, die wie in der Werbung gesetzt sind, zeigt das Artpool Art Research Center seit ca. 2500 Jahren g�ltige, auch heute noch aktuelle Ausspr�che von 28 Dichtern, Philosophen und Rhetoren aus den Gebieten der Kunst, der Wissenschaft und der Politik.
Ausstellung junger �sterreichischer Architekten Finissage, Vortr�ge der ausstellenden Architekten Kurator der Ausstellung: Otto Kapfinger Kuratoren in Ungarn: M�rta Branczik, Zsolt Gunther Dauer der Ausstellung: 13. September - 20. Oktober Den Abschlu� der Ausstellung bildet ein Treffen mit Vortr�gen, bei dem die Mitarbeiter der einzelnen ausstellenden Architekturb�ros jeweils eines ihrer charakteristischen Geb�ude vorstellen und �ber die Umst�nde seiner Entstehung sprechen. Das Architektur Zentrum Wien, das hochrangige Zentrum f�r zeitgen�ssische Architektur in Mitteleuropa, begann eine mehrere Jahre dauernde Ausstellungsreihe, in deren Rahmen die �sterreichische Architektur der nahen Zukunft vorgestellt werden soll. Die teilnehmenden jungen Architekten, die das kommende architektonische Bild �sterreichs bestimmen werden, sind Vertreter der neuesten Str�mungen, jenes heute vielleicht noch ungewohnten, minimalistischen Stils, der mit wenigen formalen Mitteln, unter Verwendung edler Materialien elegante, gro�z�gige R�ume und Bauten schafft. Die erste Ausstellung war bereits im September 2001 in Budapest zu sehen.
Tag der offenen T�ren im C3 Im Fokus: das ZKM* *Zentrum f�r Kunst und Medientechnologie - Karlsruhe 18.00 C3 audit�rium Der seit 1999 an der Spitze des ZKM stehende, bekannte K�nstler, Kurator, Kunst- und Medientheoretiker spricht im Rahmen der gro�en interdisziplin�ren Ausstellung des ZKM dar�ber, welche Rolle den Bildern durch die Repr�sentation von Wissenschaft, Kunst und Religion in der modernen Welt zukommt. Ist eine derartige Verwendung �berhaupt legitim? Was ist das Wesentliche der Bilderzerst�rung und Bilderanbetung? Der Vortrag ist Teil des im letzten Jahr gestarteten Forschungsprogramms des C3 mit dem Titel Bild und Perzeption. Au�erdem stellt Peter Weibel das Karlsruher Medieninstitut vor und spricht �ber seine geplanten Projekte. 19.00 C3 audit�rium Der die experimentellen Wege des Filmemachens und der Filmsprache erforschende G�bor B�dy hatte seine ersten internationalen Erfolge in Baden-W�rttemberg: seine 1976 entstandene Abschlu�arbeit mit dem Titel American Torso bekam den Hauptpreis beim Mannheimer Filmfestival. Als der Regisseur 1980 bei der MAFILM die M�glichkeit bekam, eine experimentelle Sektion ins Leben zu rufen, entstand die Idee einer kinematographischen periodischen Publikation, der Infermental. Das internationale Periodikum, das fr�here Experimente zusammenfa�te und Raum f�r neue bot, besch�ftigte sich mit der Erforschung des Mediums und der Artikulation und den neuen Funktionen der Filmsprache. Der Lexikon-Teil regte das Einsenden unbekannter Filme an. Die erste Ausgabe der Infermental erschien vor zwanzig Jahren, 1982, das gesamte Material der Videoperiodika gelangte nach dem Tod B�dys in den Besitz des ZKM. Bislang war die gesamte Ausgabe in Ungarn nicht zug�nglich, von nun an steht sie der Forschung im C3 zur Verf�gung. Die Pr�sentation leitet die ehemalige internationale Koordinatorin der Infermental, die Historikerin Dr. Vera Baksa-So�s ein. 19.30 C3 Gal�ria Das ZKM sammelte zwischen 1994 und 1999 die herausragenden Werke interaktiver Medienkunst der Periode in einer einzigartigen Form. Artintact konzentrierte sich als Kombination von Buch und CD-ROM vor allem auf jene Werke, die im Rahmen des Residenzprogramms des ZKM in der zweiten H�lfte der 90er Jahre entstanden. Das Deutsche Medieninstitut publizierte dieses Jahr die Gesamtausgabe des "virtuellen Museums" des artintact in Form einer DVD-ROM. (Im Rahmen der Baden-W�rttemberg-Tage - mit freundlicher Unterst�tzung von Hungarofest) www.C3.hu/events/2002/nyiltnap2002/
Er�ffnung: 22. Oktober 18.00 Die erste Ausstellung von Daniel Spoerri (*1930, Gala�i - Rum�nien), des in der Schweiz lebenden Meisters der Assemblage und des Ready made, in Ungarn verspricht ein besonderes k�nstlerisches Schmankerl im Rahmen des Budapester Herbstfestivals. Der urspr�nglich als T�nzer und Regisseur bekannte Spoerri wurde zum Verantwortlichen f�r Eat-Art innerhalb der Fluxus-Bewegung der 60er Jahre. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl aus diesen, sowie aus den sp�ter unter dem Titel Fallenbilder bekannt gewordenen Werken. Die neuesten Men�s des Restaurant- und Lebensmittelplaners waren unter dem Titel Les Menus-pièges im Fr�hjahr diesen Jahres bei der Pariser Jeu de Paume zu sehen. Bei der Er�ffnung ist auch der K�nstler anwesend.
Attitudes Genf zu Gast in Budapest Die 1994 von zwei Kunsthistorikern gegr�ndete Genfer Attitudes ist eine der herausragenden Institutionen der Schweizerischen Kunstszene. In der Galerie und Werkstatt werden nicht nur Ausstellungen zeitgen�ssischer Kunst pr�sentiert, sondern auch Kolloquien, Buchpr�sentationen und Diskussionsabende veranstaltet. In Zusammenarbeit mit Attitudes, die ein internationales Netz unabh�ngiger Institutionen bildender Kunst ins Leben rufen wollen, b�te sich auch f�r junge ungarische K�nstler die M�glichkeit zum internationalen Ausblick und Erfahrungsaustausch. In Budapest ist die Ausstellung dreier zeitgen�ssischer schweizerischer K�nstler als Teil der gemeinsamen schweizerisch-ungarischen Veranstaltungsreihe der Genfer Attitudes, des Vereins Studio Junger Bildender K�nstler und des Traf� zu sehen. 22. Oktober - 22. November St�di� Gal�ria
Er�ffnung: 22. Oktober 18.00 Kuratorin: Judit P�lfi (St�di� Galerie) ausstellende K�nstler: J�r�mie Gindre, Tibor Gyenis, Endre Koronczi, Attila Menesi 22. Oktober - 22. Januar 2003 L�v�lde t�r
23. Oktober - 22. November Traf� Gal�ria Pierre Vadi arbeitet an einem Plan f�r eine "n�chtliche" Installation, die den ganzen Raum der Traf� Galerie in Dunkelheit h�llt und transformiert. Die Trennw�nde, Labyrinthe und Lichtquellen, die �hnlich komplex wie B�hnenbilder oder Filmkulissen sind und auch geopolitischer Verweise nicht entbehren, und die f�r Vadi charakteristischen, auf Landkarten entstandenen Gem�lde erschaffen um den Betrachter eine eigene Welt, die Details einer geheimnisvollen und unheilvollen Geschichte. Nach der Er�ffnung wird im gro�en Saal des Traf� die Performance von Loopmatic aus Genf (Caroline Suard und St�phane D�truche) zu sehen sein. Die zwei Schweizer Videok�nstler zeigen mit acht Projektoren gleichzeitig eigene und "gefundene" Filme. Wir baten zwei ungarische DJs, das visuelle Werk zu erg�nzen. Ihre Musik und die endlosen, simultanen Bilder von Loopmatic vereinigen sich somit zu einem dynamischen und spektakul�ren audiovisuellen Party-Erlebnis.
Parallele Wirklichkeiten (5+1=2) Er�ffnung: 24. Oktober 18.00 Im Ausstellungsraum P60 des Artpool wird ein der Fluxus-Bewegung gedenkendes Ausstellungshappening zu sehen sein. Die Ausstellung bewegt sich rund um das Thema 5+1: Zweifel/Zweiheit - Anzweiflung/Bedenken - Symmetrien - Dissymmetrie/Symmetrieversto� - Paradoxon/Paraph�nomene. Im wirklichen Raum - und auch im (virtuellen) Internet - erscheint ein ganzheitliches Weltbild in einem aus voneinander unabh�ngig existierenden, jedoch aufeinander einwirkenden Vorstellungen zusammengebauten Projekt.
Der "Lieblingsgriff" von S�ndor Pinczehelyi ist es, seine neuesten Werke neben die in den 1970er und 1980er Jahren entstandenen zu stellen und zu untersuchen, was sie einander sagen, ob sie eine gemeinsame Sprache finden. In den vergangenen Jahren haben wir zahlreiche Beispiele f�r diese Praxis gesehen. Gleichzeitig wurden wir Zeugen bedeutender Themenwechsel, denn die fr�heren emblematischen Grafiken, Bilder und die vom Alltag handelnden, aus pers�nlichen Erfahrungen des Alltags sch�pfenden neueren Werke nehmen den regen Dialog miteinander auf. Pinczehelyi ist in seinen Mitteln nicht w�hlerisch, das, was er mitzuteilen hat, tut er mit Hilfe von verschiedenen Vorgangsweisen und Techniken - von der Photographie bis zur Installation. "Die Beziehung, die zwischen dem K�nstler und seinen immer wieder wiederholten Bildgegenst�nden besteht, ist scheinbar sehr frivol, zuweilen von Humor und Selbstironie durchdrungen." (Gy�rgy V�rkonyi)
Ausstellung der Gruppe angewandter K�nstler �Modern Etnika� Transsylvanische Impressionen Er�ffnung: 24. Oktober 17.00 Die Gruppe angewandter K�nstler "Modern Etnika" zeigt auf Einladung des Komitatsalons der Stiftung f�r die Kunst Trassylvaniens eine Sammlung von Transsylvanien beeinflu�ten, heutigen Trachten. Das im Laufe der Jahrhunderte entstandene Gef�hl f�r Proportionen in der Tradition der Volkskunst, die Romantik, die Leidenschaft, die pulsierenden Rhythmen der einfachen Linienf�hrung, ged�mpfte Farbharmonien, heitere Menschenliebe und sichere Kenntnisse des Handwerks charakterisieren die Arbeiten der Gruppe.
Promenade 1. L�r�nd Hegyi startet mit einer Serie �sthetisch-kunstphilosophischer Gespr�che, deren Schaupl�tze verschiedene Gro�st�dte Europas sein werden. Der Kunsthistoriker und Museumsdirektor w�hlte Budapest und die Galerie Secco als erste Begegnungsst�tte. Gespr�chspartner: Pierre Restany Kunsthistoriker, Chefredakteur der Zeitschrift DOMUS, Bertrand Lavier franz�sischer K�nstler, Iv�n Boj�r Kunsthistoriker, Chefredakteur der Zeitschrift OKTOGON, L�szl� M�rton Schriftsteller, K�roly Kelemen Maler eingeladener, ausstellender K�nstler: K�roly Kelemen
Die Sammlung Makarius Er�ffnung: 29. Oktober 18.00 Auf der Ausstellung der Europ�ischen Schule treffen wir auf in Ungarn bislang nicht gezeigte Werke von u.a. Margit Anna, Imre �mos, Endre B�lint, Jen� Barcsay, Tiham�r Gyarmathy, Dezs� Korniss, Tam�s Lossonczy, Ferenc Martyn, Endre Rozsda und Piroska Sz�nt�.
SUbjektiver autoBUS Subjektive Busfahrten mit ungarischen Filmemachern organisiert von film.hu Abfahrt vom Parkplatz hinter der M�csarnok in ungarischer Sprache Wieder steigen wir in den Bus, um sechs Tage lang in den verborgenen Winkeln von Donaupolis zu wandeln. Die Touren werden diesmal nicht von Dichtern, sondern von Regisseuren , Kameram�nnern und ihren G�sten gef�hrt. Nach den K�nstlern der Worte lehren uns nun die Tr�umer der Bilder, gewohnte Stra�enecken aus einer neuen Perspektive zu betrachten, ihre pers�nlichen Geschichten hauchen den bis zur Langeweile bekannten, verstaubten H�userfronten neues Leben ein. Budapest - mit etwas anderen Augen ... Das Fassungsverm�gen der Busse ist begrenzt!
Ikonostas II Die neuesten Et�den der ungarischen glaubensgeschichtlichen Serie von Orsolya Sz�kely "Der Glaube ist ein Geheimnis. [...] Unsere Geschichte wurde aus der Sicht des pers�nlichen Glaubens noch nicht aufgearbeitet. Die gegenseitige Ungeduld der Religionen, die dem Glauben eine Form geben, bot dazu bislang keine M�glichkeit." (Orsolya Sz�kely) 23. Oktober 18.00 Galeerensklavenprediger (Regie: Ferenc Grunwalsky)
Tschechische, polnische und slowakische Filme (siehe Bohemia V4)
Budapest Film Premiere Goldene Stadt
Kamera: G�bor Marosi Der Film handelt von der Liebe einer schizophrenen Hure und eines Motorradpolizisten. Es ist schwierig in die Goldene Stadt zu gelangen...
Tschechische und polnische Filme (siehe Bohemia V4)
Holl�ndische Filme
AKTion 2. November 19.00 Phil Mullroy - Filme vom Gro�meister der morbiden Animation 3. November 19.00 Auswahl aus preisgekr�nten Filmen des Mediawave Festivals 2002 Dialing the Devil (Regie: Toon Aeers, Belgien) 21.15 K�lm�n Balogh Gipsy Cymbalo Band
Flucht in den Kurzfilm 5. Franz�sisch-ungarisches Kurzfilmfestival eine Auswahl aus den ausgezeichneten Filmen des Internationalen Festivals in Clermont-Ferrand (Frankreich) und ungarischen Kurzfilmen eine Veranstaltung des Ban�n klub
Tram-Partie mit Belletristen am Donauufer Die Gesellschaft der Belletristen begeht erstmals am 26. Oktober 2002 eine Tram-Partie der Belletristen, zu der alle Literaturliebhaber, Stadtbewohner, Besucher und Touristen, die sich unterhalten oder etwas fragen m�chten, herzlich eingeladen sind. An Bord gibt es Musik, Interviews, Gedichte, Minuten-Novellen, lockere Unterhaltung und auch neue oder alte B�cher werden signiert - jeder sollte alles mitbringen, das einer Unterschrift bedarf. Bei der Endstation an der Margit h�d (Margarethenbr�cke) wird f�r das leibliche Wohl gesorgt und es gibt dort auch B�cherst�nde. Kommen Sie, genie�en wir eine der sch�nsten St�dte der Welt in guter Gesellschaft, in Farbe, auf einer breiten Leinwand und gestochen scharf von unserem Lieblingsfortbewegungsmittel aus!
Bolyg� Hollandok - Holl�ndisches literarisches Festival (siehe Bolyg� Hollandok)
Sonate in Urlauten f�r zwei Gesangsstimmen und musikalische Umgebung (Ungarische Erstauff�hrung und CD-Preview) Die auch international bekannten ungarischen Dichter und Tonk�nstler arbeiten seit 1994 in der Formation Spiritus Noister zusammen. In ihren neuen Werken zielen Sie auf eine dicherisch-musikalische Neuinterpretation wesentlicher Werke der historischen Avantgarde ab. Diesmal pr�sentieren sie die Sonate in Urlauten von Kurt Schwitters, einem der bedeutendsten Avantgardek�nstler des Jahrhunderts. An diesem grundlegenden dichterischen Werk arbeitete Schwitters zehn Jahre lang zwischen 1922 und 1932, die Tonaufnahme der finalen Version besorgte der K�nstler 1932 selbst. Die grundlegende Eigenheit der Ursonate ist das �u�erst streng gehaltene Gef�ge aus musikalischer Gro�form und dadaistischer Sprachinvention. Der Text des Werkes besteht ausschlie�lich aus Phonemen bzw. Phonemgruppen, aus denen Schwitters mit der progressiven Entfaltung des Sprachmaterials, dem eigenartigen System der Wiederholungen und genauen musikalischen Instruktionen eine komplexe und klare Struktur aufbaut. Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts haben sich zahlreiche K�nstler (z.B. Giuliano Zosi, Eberhard Blum, Jaap Blonk) an der Ursonate versucht, doch bislang blieben sie bei einer puristischen, vokalischen Interpretation des urspr�nglichen Textmaterials. Die gr��te Erneuerung von Spiritus Noister ist, da� sie mit der rein deklamatorischen und monologischen Interpretation des Werkes brechen: in einem komplexen vokalischen und musikalischen Raum �berdenken sie die heutigen Bedeutungsm�glichkeiten der Ursonate und lassen sie - w�hrend sie den Buchstaben und dem Geist des Originals treu bleiben - gem�� einer neuen Auffassung und mit zeitgen�ssischen Klanginstrumenten erklingen. Aus dem Reichtum der m�glichen Interaktionen zweier Dichter und zweier Musiker entfalten sich die heutigen, aktuellen Inhalte dieses kulturhistorisch bedeutsamen Werkes.
Schriftsteller, liest Meisterwerke! Ungarische Schriftsteller lesen Werke von Zeitgenossen im Schaufenster der Schriftstellerbuchhandlung (�r�k boltja) Es lesen: Zs�fia Balla, Ildik� Boldizs�r, Vir�g Erd�s, P�ter Esterh�zy, P�l Ficsku, J�nos H�y, Zolt�n K�r�si, Endre Kukorelly, L�szl� M�rton, �d�m N�dasdy, Lajos Parti Nagy, J�nos T�rey, Krisztina T�th, P�l Z�vada Lesen ist im Grunde genommen eine einsame T�tigkeit, hier aber wird es vor unseren Augen zu einem wirklichen Publikumserlebnis. Wir k�nnen den herausragenden Pers�nlichkeiten des ungarischen literarischen Lebens zuh�ren, wie sie in einem Kaffeehaus - im Schaufenster der Schriftstellerbuchhandlung, dem einstigen Kaffeehaus "Japan" -, sich halbst�ndlich abwechselnd, etwas von ihren Lieblingsautoren der Gegenwart, in Begleitung eines Kaffees, lesen. Die gelesenen Texte werden nicht nur in der Buchhandlung, sondern auch auf der Stra�e zu h�ren sein. Kommen Sie vorbei, t�tigen Sie ihre Eink�ufe in der Gegend und h�ren Sie, was Lajos Parti Nagy, �d�m N�dasdy oder Krisztina T�th in ihrer Freizeit lesen! Und wenn Sie Lust bekommen, einen Tee zu trinken, oder das eben gelesene Gedicht Ihr Interesse geweckt hat, kommen Sie einfach in die Buchhandlung, denn dort finden Sie es sicher!
Zwischen Caf� Anna und der Cs�k Galerie Tam�s Kir�ly ShowOh, my Way Produktionsleiterin: Katalin N�dor Regie: P�ter Szi�mi M�ller Tam�s Kir�ly ist eine bestimmende, jedoch schwer bestimmbare Pers�nlichkeit des internationalen Modelebens. Der Modediktator der 80er Jahre ist wahrhaftig ein K�nstler, der sich anfangs mit strengen geometrischen Formen, sp�ter mit der Kunst des Glamours besch�ftigte. Er war der erste, der nicht nur dem medial bestimmten Massengeschmack entsprechende Sch�nheiten auf den Laufsteg brachte und damit ein an jeweiligen Trend ausgerichtetes Sch�nheitsideal in Frage stellte. Als erster veranstaltete er Modespazierg�nge, lebendige Auslagen-Shows. Er ist ein experimenteller Typ, f�r den die eigenen Werke den Ma�stab abgeben. Deshalb konnte er sich mit keiner Moderichtung identifizieren. Er nahm das Adjektiv alternativ auf sich, und doch beeinflu�te er zahlreiche heutige Stars des heimischen Modelebens. Von der Vogue bis zum I-D, im amerikanischen und im japanischen Fernsehen ist er ein Liebling der Medien, der Stern nannte ihn sogar einen "Modepapst". Regelm��ig nimmt er an weltber�hmten und namhaften Ereignissen des Branche teil und war mehrmals mit der ebenfalls f�r ihre Radikalit�t bekannten Vivienne Westwood auf einem Laufsteg zu sehen. Letzten Herbst bezauberte er das Publikum der London Excel.
EDE h�lt sich - wegen des Moratoriums vor den Kommunalwahlen - aus Selbstkontrolle bEDEckt. Unser Festival ist deshalb nicht so breit wie urspr�nglich geplant, sondern viergeteilt. Auf Stimmenfang gehen ist nicht erlaubt, die Stimmung heben kann man aber in dem mit Wandverh�ngen geschm�ckten, zu einer gigantischen K�che verwandelten Ausstellungsraum, oder in den Kneipen und Restaurants der Stra�e. 0. 15.30 Paulay Ede utca 4. (Gedenktafel v. E. Paulay) 1. 16.00-17.30 VISTA Rendezv�nyterem 2. 18.00 VISTA Rendezv�nyterem 3. 19.00 VISTA Rendezv�nyterem 4. 19.30 �j Sz�nh�z und: VISTA K�v�h�z
REGEN-Tage ES� (Regen) ist eine in Szolnok viertelj�hrlich erscheinende Literaturzeitschrift. Ein Teil der Autoren lebt in Szolnok oder Umgebung, ein anderer Teil stammt von dort, ein dritter Teil ist geographisch nicht mit dieser Region verbunden. Die Regentage bieten eine Auswahl aus den Arbeiten der Schriftsteller und bildenden K�nstler des Blattes. 23. Oktober 20.00 24. Oktober 20.00 (eine gemeinsame Veranstaltung der Literaturzeitschrift ES� und des MU Theaters)
Die diesj�hrige Veranstaltung scheint zwar mit der 13j�hrigen Tradition des Bohemia Festivals zu brechen, doch die Ausweitung des Ereignisses ist nur ein vor�bergehender Schritt. Gem�� unseren Pl�nen ist das Bohemia Festival n�chstes Jahr wieder eigenst�ndig, und gleichzeitig startet mit der Teilnahme der Visegr�dstaaten ein eigenst�ndiges mitteleurop�isches Festival. Die Wurzeln der diesj�hrigen Ver�nderungen sind in einem politischen Schritt zu suchen. Infolge einer un�berlegten �u�erung schien im Fr�hjahr die eben erst belebte Zusammenarbeit der Visegr�dstaaten wieder auseinander zu brechen. Aus diesem Anla� entschied sich der Prager Bierritterorden, die mitteleurop�ische Zusammenarbeit zumindest auf dem Gebiet der Kultur durch die Erweiterung des Bohemia Festivals am Leben zu erhalten. Gl�cklicherweise scheinen sich die Dinge seither zu bessern, die Idee aber bleibt. Wie hoffen, zur Freude aller. 22. Oktober - 14. November Szlov�k Int�zet 23. Oktober �r�kmozg� 24. Oktober 16.00 �r�k boltja 24. Oktober 18.00 Lengyel Int�zet 24. Oktober 21.00 �r�kmozg� 25. Oktober ab 15.00 Merlin Sz�nh�z ab 18.00 Iskolaterem
Gy�rfree Werkstatt Festival "Die Gy�rfree Werkstatt wurde im Jahre 2000 in Gy�r gegr�ndet [...]. Das Ziel dieser mittlerweile zum integralen Bestandteil des heimischen und internationalen Kultur- und Musiklebens gewordenen Einrichtung besteht darin, die ungarische Musik und den ihr innewohnenden Geist lebendig zu halten, bei dessen F�rderung die bereits in den 80er Jahren ber�hmten Jazzkonzerte von Gy�r eine gro�e Rolle spielten. Die Gy�rfree Werkstatt m�chte an der Jahrtausendwende zur Hebamme jener auf dem Fundament der musikalischen Traditionen und entlang der stets wichtigen Improvisation entstehenden Musik werden. Dieses Ziel m�chte sie mit ihrer T�tigkeit als Organisator, Werkstattgr�nder, Konzertveranstalter und Plattenproduzent verfolgen." (Gy�rgy Szabados) 25. Oktober 20.00 27. Oktober 20.00
Mitwirkender: Istv�n Grencs� - Saxophon Grencs� Kollektiv Schwarzbrot Istv�n Grencs� - Saxophon, R�bert Benk� - Kontraba�, Gy�rgy Jeszenszki - Schlagzeug Klavierkonzert von Gy�rgy Szabados Gy�rfree Werkstatt - III. mit den Mitwirkenden des Abends Begleitprogramme: Verkauf von Publikationen, Vorf�hrungen, Gespr�che Die Ausstellungen sind w�hrend der Dauer des Festivals zu besichtigen.
Bolyg� Hollandok - Holl�ndisches Literaturfestival Sieben international gefeierte niederl�ndische Schriftsteller werden Budapest besuchen, um mit ihren ungarischen Kollegen, mit K�nstlern und Musikern Ideen auszutauschen. Organisiert wird das Festival von der Stiftung f�r die Produktion und �bersetzung niederl�ndischer Literatur in Zusammenarbeit mit dem B�rka Theater. Es werden Vorlesungen, Lesungen und Gespr�chsrunden abgehalten, niederl�ndische Filme gezeigt, St�cke aufgef�hrt und Musik dargeboten. Eine Ausstellung des Fotografen Hans van der Meer wird diesen reichen �berblick �ber die moderne niederl�ndische Kunst abrunden. Fotoausstellung von Hans van der Meer 26. Oktober 27. Oktober 26.-27. Oktober
24 Oktober 18:00
OFF PROGRAMM
K�rolyi Palota
25. Oktober 16.00
OFF PROGRAMM
D�rer Caf�, ELTE BTK
28. Oktober 16.00
OFF PROGRAMM
D�rer Caf�, ELTE BTK, P�zm�ny s�t�ny 1/A
20.00 Chrom & Crimson Musikforscher - durch eine Kostprobe aus ihrer Sammlung spannen sie ihr feines Netz zwischen den voneinander weit entfernt liegenden Punkten der breiten musikalischen Palette. 21.30 Amira Orientalisches Tanztheater bei dem die vier Elemente heraufbeschworen werden - tanzende Ph�nomene geben einen Einblick in die M�rchen aus Tausenundeiner Nacht 23.00 ZUM Ensemble Ewig Experimentierende - in ihrer neuesten Formation lassen sie Stammestrancerituale in einer modernen, elektroakustischen Version lebendig werden 00.20 Kriszti�n Gergye: zeitgen�ssischer Tanz aus Java Der in Indonesien ausgebildete K�nstler verbindet in seiner eigenen Choreographie archaische und moderne Elemente. 01.30 Ion Koncert zeitgen�ssische Musik - in der sich Stilelemente der elektronischen Musik, des ambient punk und des dark vermischen 02.40 Pabloslam expressive live act Der Komponist aus Venezuela verk�rpert die eigenen �berirdischen Gef�hle mit Ton, Gitarre und elektronischen Instrumenten. 03.40-08.00 Naga Tanzmagier - nur wenige wissen, da� er als Anthropologe das Verh�ltnis zwischen Musik und Mensch erforscht. Die Musik zwischen den Vorstellungen pr�sentiert: Chrom & Crimson Trance Repro Co. Eintritt ohne Schuhe! (Schlafsack und Pantoffel sind mitzunehmen!) �nderungen vorbehalten!
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