PETER E�TV�S
BRASS. THE METAL SPACE

Verehrtes Publikum,

sicherlich haben Sie bei Ihren Konzertbesuchen bemerkt, wie unterschiedlich die Konzerts�le klingen. Sie haben-feststellen k�nnen, da� z. B. schnellere Musik in trockenen R�umen, langsamere Musik in den R�umen besser klingt, die l�ngeren Nachhall haben, wie z. B. die Kirchen. Die Akustik des Saales ist ma�gebend bei der Entwicklung des Klanges.
Der Klang jedes Instrumentes kann sich nur in einem reflektierenden Raum entwickeln. Selbst die beste Stradivari klingt in einem schalltoten Raum (wie in akustischen Labors) klein, leise, d�nn, grau; erst in der Raumakustik kann sich der Klang zu seinem vollen dynamischen und farblichen Reichtum entwickeln. Der Klang, den Sie h�ren, ist immer Instrument + Raum!
Die Klangqualit�t h�ngt auch davon ab, wo Sie im Saal sitzen. Es klingt anders (mal besser, mal schlechter) vorne als hinten, unten in der Mitte als oben auf dem Balkon, oder wenn Sie an der Seite neben der Wand sitzend zuh�ren.
Mein "akustisches Spiel" Brass. The metal Space m�chte Ihre Aufmerksamkeit auf die Saalakustik lenken, da� Sie nach langem, vielleicht unbewu�tern Zuh�ren nun Ihre Ohren haupts�chlich auf die Raumakustik richten. Versuchen Sie, die Akustik, anders gesagt, den Klang des Raumes, auszukunden. Achten Sie auf seine Reflexionen, ob der Nachhall von vorrie, von hinten oder von oben kommt. Sie werden den Klangfarbenunterscied zwischen dem Raum enstendenen Reflexionen analysieren k�nnen.
Die Blechinstrumente (englisch: brass) mit ihren stark gerichteten Richtung zu schicken. Wenn z. B. der Trompeter geradeaus auf uns zuspielt, h�ren wir direkt in seine "Klangquelle" hinein. Wenn ersich wegdreht, dann h�ren wir ihn durch die Wandreflexionen. Aus verschiedenen Richtungen bekommen wir unterschiedliche Klangeigenschaften.
Die kurzen, impulsartigen Kl�nge helfen Ihnen, den "angesto�enen" Raumklang leichter warzunehmen. Achten Sie auch auf die starken Klangver�nderungen, w�hrend die Instrumente die Tone langsam kreisend, kontinuierlich in alle Richtungen des Raumes spielen (englisch: space).
Ich hoffe, da� Sie nach dieser Erfahrung alle weiteren Konzerte mit noch feinerem Geh�r bevu�ter erleben werden. Bitte, drehen Sie manchmal Ihren Kopf nach links und rechts - erstens ist es gesund, zweitens, um noch mehr Klanginformationen aus verschiedenen richtungen zu sammeln. Und, allerdings, machen Sie bitte beide Ohren gut auf.

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Budapesti Fesztiv�lk�zpont Kht. 2000.06.25